PsA Diagnostik

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Nivija, 31. Mai 2017.

  1. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    Hallo ihr Lieben,

    das wird mein erster Post hier und ich erhoffe mir ein wenig Hilfe, denn momentan brummt alles.

    Der Vd auf PsA steht im Raum (hab ich selber rausgefunden durch viel lesen und Recherche). Seit 1 Jahr schon eine Entzündung im rechten Bein, bzw. den Gelenken Knie, Sprunggelenk und Hüfte.
    War schon beim Neurologen, (ohne Befund) Orthopäden (der nicht mal bildgebend untersucht hat) und beim Hausarzt, der die diversen Sachen wie Entzündungswerte und Borreliose gecheckt hat. Negativ!

    Nun ist es so schlimm, dass trotz Ibu 1600 die Schmerzen nicht mehr ganz weg sind. Das Knie schwillt immer und wird warm. Der Schmerz im SG ist auch heftig.

    Hab in den letzten 10 Jahren verschiedene typische PsA Symptome gehabt, die immer keiner zu ordnen konnte. Jetzt passt alles in's Bild (endlich)!

    Nun hab ich notfallmäßig morgen bei der HÄ und beim Orthopäden Termine.

    Was soll ich dort alles an Untersuchungen "einfordern"? Welche bildgebenden Sachen? Eher Röntgen, oder MRT der betroffenen Gelenke gerade oder gleich Szinti?

    Kann man auf der Szinti denn überhaupt sehen wie weit ein Gelenk geschädigt ist? Oder nur wo Entzündungen vorherrschen?

    Welche Blutwerte sind relevant? Ist Sono wichtig von inneren Organen?

    Ich würde mich über viele hilfreiche Hinweise aus eurer eigenen Krankengeschichte freuen.

    Herzlichen Dank!

    LG Nivija
     
  2. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Nivija,
    herzlich Willkommen!
    Wenn ich mal fragen darf, was sind denn Deine PSA-Symptome, aus Deinem Beitrag lese ich das nicht so direkt heraus.

    "Einfordern " ist ein Begriff den Du vielleicht anders umschreiben solltest, wenn Du vor dem Arzt sitzt
    Vermutlich haben Deine Ärzte bisher schon Untersuchungen gemacht, da könntest Du entsprechend die Befunde oder Bilder mitnehmen, zum Vergleich.

    Viele Grüße
     
  3. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    Hallo und danke für die Antwort. :top:

    Also die Schuppenflechte trat erstmalig mit 1 Jahr auf, war als Kind sehr ausgeprägt und ging dann während der Pubertät gut zurück. Nur am Kopf kommt keine Ruhe rein bis heute. Wobei da keine großen Herde sind, nur die Schuppen und es juckt halt höllisch. Damit arrangiert man sich irgendwie.

    Irgendwann so Mitte 20 fing es dann mit einer ganz merkwürdigen Geschichte (die sich jetzt erst beim recherchieren zur Krankheit mit einem "PLOPP" der Erkenntnis in Szene setzte) da sie eines der Arthritis vorausgehenden Symptome ist.

    Es war ca. 6 Monate nach einer NOT-OP (Gallenblase), da fingen die Großzehenägel an sich zu verändern. Es tat nicht weg, juckte nicht, sondern sah einfach nur scheußlich aus. Die div. Hautärzte und Podologen die deshalb aufgesucht wurden, dokterten unwissend daran herum, mit sagen wir vernichtendem Mißerfolg. Nach 2 Jahren Pilztherapie wurde nur noch mit den Schultern gezuckt und gemeint, keine Ahnung was das sei... Erst nach 4 Jahren (wieder neue Fußpflegerin) kam ein Medikament ins Haus, dass die letzte Sache sein sollte, es in den Griff zu bekommen. Und siehe da! Es wirkte, die Fußpflegerin wußte zwar auch nicht was es ist, aber meinte damit haben schon viele ihre Problemnägel wieder hinbekommen. So, also nach 2,5 Jahren Therapie mit dem Mittelchen (insgesamt dann 6,5 Jahre nach Beginn) waren die Nägel wieder komplett rausgewachsen und sahen normal aus. Das war letztes Jahr endlich (2009-2015).

    Dann traten vor ca. 4 Jahren immer öfters "Ekzeme" an den Ellenbogen auf, wieder meinte der ach so kompetente Dermatologe, mal bisschen Fettcreme drauf, dann gehts weg. Tat's auch, kam wieder, ging wieder---->aber die Creme machte da nichts aus. Es war wie Schübe. Auch an den Schienbeinen gab und gibt es immer wieder Phasen, wo die Haut juckt wie die Hölle und furchtbar trocken ist. Kommt und geht auch wie es will. Mein Ringfinger wird oft dick, sodass ich meinen Ring runter tun muß für Wochen, allerdings ohne zu schmerzen.

    Seit letztem Jahr ging es dann eben wie oben geschildert mit den erst sich einschleichenden Schmerzen im rechten Bein los. Am Anfang kam und ging es. Der Vd. lag nahe, es käme vom BS-Vorfall, der ausstrahlen könnte, weil wieder rezidiv. Das heißt Hausarzt und Orthopäde haben blindlings dieser Vordiagnose einzige Aufmerksamkeit geschuldet. Doch da kam trotz MRT und Röntgen und KG nichts bei rum. Keine Änderung, keine Besserung, nur eine muskuläre Lockerung der Muskulatur durch regelmäßige KG.

    Die Beschwerden waren außerdem untypisch für einen BSV, das wurde auch kommuniziert, da man es ja vergleichen kann, wenn man einen hatte vorher. Stieß aber auf taube Ohren bzw. Schulter zucken.

    Es war immer am schlimmsten wenn Wärme im Spiel war (in der Badewanne und im Bett, bzw danach). Auftreten war nicht möglich! Ein stechender Schmerz schoß ein, Belastung auf dem Bein nicht möglich. Erst nach einigen Minuten des Stehens und leichter Belastungsaufbau peu a peu über die Zehen, Ballen, Ferse. Irgendwann dann mit Schonhaltung davon humpelnd. Das ist so geblieben. Irgendwann war es nicht nur nach warmer Umgebung, sondern generell wenn man wieder aufstand. Ein Schmerz schoß ein und es fühlte sich steif an. Natürlich nahm man auch automatisch eine Schon-gang-haltung ein, was die Sache an sich nicht besser machte.

    Belastungen waren irgendwann nicht mehr wirklich machbar mit dem Bein. Alles schmerzt. Unter Ibu 2x800mg tgl. waren die Schmerzen allerdings anfangs komplett weg. Teilweise vergaß man die Tabletten zu nehmen, was den Schmerz wieder einschießen ließ und erinnerte.

    Ein Osteopath untersuchte dann im Januar 2017 und meinte das wäre ne ganz krude Sache und passt nicht zum BSV. Aber er tippte dann eher auf was neurologisches (wie MS) oder entzündliches (wie Borreliose) und Hüftdysplasie oder Fußfehlstellung. Er meinte ab zum HA _Blutwerte auf Entzündungen und Borrellien abnehmen lassen = beides absolut unauffällig! Okay, weiter zum Orthopäden, der guckte sich das an und fixierte sich auch wieder auf den operierten BSV und meinte es könnte wohl Narbengewebe sein, was den Nerv komprimiert, der eben ins re. Bein ausstrahlt. Also ab ins MRT = Nichts! Alles schick. Dann 2 Monate noch mal zu ihm, weil die Hüfte steif wurde und höllisch weg tat. Wieder in's Mrt ... Alles soweit normal, bis auf altersbedingte Abnutzung.
    Okay... auf zur letzten Idee.. der Neurologe. Der hat auch alles mögliche durchgecheckt wie MS und neurologische Ausfälle = nichts.

    Gut. Also Schmerz noch da, alles unverändert. Trotz der Fachärzte und Untersuchungen, nur Ausschlüße was es NICHT ist. Damit war's dann getan.
    Der Neurologe, der als letztes von den Fachärzten aufgesucht wurde, verordnete langfristige KG, um zu schauen, ob sich unter monatelangem Bearbeiten was verbessert. Das war vor ca. 4 Monaten. Seit dem ist es nun soweit, das selbst mit Schmerzmitteln keine Schmerzfreiheit mehr gewährleistet ist. Die betroffenen Gelenke waren zu Beginn 2016 die Hüfte und das Knie. Jetzt ist die Hüfte schmerzfrei, dafür das Sprunggelenk betroffen. Das Knie ist aber am schlimmsten. Im Verlauf hat es sogar nun Schwellungen und Überwärmung entwickelt. Es sind stechende Schmerzen, die beim auftreten einschießen und immer nach Ruhe (liegen, sitzen, Beine hochlegen) unerträglich sind und dann aber nach mehreren Minuten besser werden und nach dem "Anlaufen" irgendwann moderat sind (unter Schmerzmittel). Ohne Schmerzmittel geht es gar nicht mehr.

    Ach ja und die Kriterien sind auch alle erfüllt wie Alter, Betroffene 1. Grades in der Familie die auch betroffen sind usw.

    So, ich hoffe ich habe dich jetzt in's Bild gesetzt. ;)

    Na, doch einfordern ist schon genauso gemeint. Bei uns geht man zum HA und sagt dies und jenes ist indiziert, im besten Falle mit Ausdruck und Anleitung. Denn wie du oben lesen kannst, haben die Ärzte nicht mal den Ansatz gemacht, weiter zu forschen, nach dem ihre abrechenbaren Leistungen im Sack waren. Die ganzen Untersuchungen wurden auch nur gemacht, weil der Osteopath die notiert hatte udn meinte damit gehst du hin und forderst die Untersuchungen ein. Kann ja nicht sein, dass die nach einem Jahr Schmerzen und IBU schlucken nichts machen und dich so stehen lassen.
    Tja, so isses bei uns in der Region ;)

    LG
     
    #3 31. Mai 2017
    Zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2017
  4. käferchen

    käferchen Guest

    Manchmal geht's besser mit einem freundlichen Miteinander statt eines Gegeneinander, auch im Umgang mit Ärzten. Nicht jede "Leistung " lässt beim Arzt die Kasse klingeln.

    Ich würde an Deiner Stelle erstmal zu einem internistischen Rheumatologen gehen, der ( eventuell auch in Zusammenhang mit einem Dermatologen ) ist bei der Diagnosestellung zur PSA ein sehr wichtige Ansprechpartner. Oder bist Du da schon gewesen?

    Viele Grüße
     
  5. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    Ist ja nicht böse gemeint, aber wenn der HA vor dir sitzt und sagt... boah keine Ahnung was das ist und wir noch machen sollen... dann ist er dankbar, wenn man mit Vorschlägen und Anregungen kommt. Unser HA ist dankbar, wenn man sagt, ich will jetzt das und das probieren, machen Sie mal ne ÜW fertig. Das ist nicht fordernd, sondern fördernd, um ans Ziel zu kommen.

    Nein auf Rheumatologen Termine wartet man 9-12 Monate als Neupatient. Habe einen Termin im nächsten Januar bekommen.
     
  6. käferchen

    käferchen Guest

    Eine Überweisung kann man sich natürlich jederzeit holen, nur ist der Hausarzt idR nicht dafür zuständig, wenn es um spezielle Untersuchungen geht, die in andere Bereiche gehören.

    Es gibt die Möglichkeit, sich über die Kassenärztliche Vereinigung einen Facharzttermin zuteilen zu lassen wenn die Wartezeit nicht zumutbar ist, da benötigt man vom Hausarzt eine entsprechende Überweisung und bekommt idR innerhalb 4-6 Wochen einen Termin. Man kann sich allerdings nicht den Arzt aussuchen und muss eine gewisse Fahrtstrecke eventuell in Kauf nehmen.

    Ansonsten könntest Du versuchen, einen Termin in einer Klinik zu bekommen.

    Viele Grüße
     
  7. medikan

    medikan PSA/RA seit 2010

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    hi nivija

    psa ist gemein. es zeigt sich selten im blut (kein rheumafaktur, selten entzündungswerte), selten schwellungen und rötung.... es ist ein puzzle aus symptomen, die nur ein internistischer rheumatologe zusammensetzen kann und auch das dauert.... manchmal wird eine szinti gemacht, aber auch da zeigt sich nicht immer alles. mrt nur, wenn schon schäden vermutet werden.

    ja, einen termin da zu bekommen ist sehr schwer und dauert 6-12 monate. da bleibt nur der weg stationär in einem rheumakrankenhaus. am besten keinem wald und wiesen, sondern wirklich eine gute fachklinik. ich bin damals zur diagnsefindung von nähe dortmund bis bad kreuznach gefahren. und von da direkt in die reha gekommen. die haben mich auf medis eingetellt und gut geholfen.

    krankenhausaufenthalt ist meist 10-14 tage und du bekommst neben untersuchungen auch viele anwendungen dort.

    ich wünche dir viel erfolg
     
  8. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    HI medikan,

    ich habe jetzt das Gespräch geführt bei der Hausärztin, weil mein Mann eigentlich total überfordert ist mit allem, inklusive sich selbst wegen der Schmerzen und dem körperlichen Abbau (total Erschöpfung, ständige Müdigkeit, depressive Verstimmung, teilweise richtige Stimmungsschwankungen) die ihn selber so aus dem Lot werfen.

    Die Ärztin meinte, was immer wir brauchen, wir sollen es sagen. Ich habe dann wegen Blutwerten gefragt und einer ÜW zum Orthopäden, damit wir schon mal schauen, ob Schäden bereits vorliegen. Die Blutentnahme lief letzten Do. und der Orthopäde war Freitag. Allerdings sehr enttäuschend.

    Der wußte nicht recht umzugehen, was er machen soll, wenn ein Patient mit Diagnose kommt bzw. mit Vd. auf eine rheumatische Erkrankung vor ihm steht (zumal er die auch noch angezweifelt hat und damit meinen Mann wieder zusätzlich verunsichert hat!). Er meinte flapsig, dass wir ja mal ein Röntgenbild machen könnten. Da kam (zum Glück) erstmal kein knöcherner Schaden an den beiden entzündeten Gelenken heraus. Damit war's seinerseits auch getan und er schickte uns von dannen.

    Dann bin ich wieder zur HÄ zurück gerast (sie war leider Freitag den letzten Tag da, nun 2 Wochen Urlaub) und habe gesagt, ich brauch jetzt ganz dringend von ihr noch eine ÜW in die Radiologie für MRT, da der Orthopäde nicht wirklich interessiert war, die Gelenkschmerzen zu klären.

    Nun hab ich ÜW erhalten, aber der Termin ist erst in 2 Wochen. Außerdem wird meine HÄ dann nach Zusammenschau von Blutwerten und MRT Aufnahmen, die Aufnahme als Notfall in die Uniklinik zur Rheuma Ambulanz vornehmen. Aber was mir eben mehr Sorgen macht im Moment, ist der drastische körperliche Abbau.

    Er ist jeden Tag todmüde, hat totale Schmerzen, Stimmungsschwankungen und ist überhaupt nicht mehr er selbst für Teile des Tages, bis hin zu depressiven Phasen. Er selber realisiert es aber noch selber und sagt, dass er sich gar nicht selber erkennt. Ich mache mir echt super Sorgen, ob wir das jetzt noch 3 Wochen schaffen. Erst dann wird die Anmeldung in der Uniklinik eingegangen sein. Wie lange die dann brauchen zum bearbeiten, ist die andere Frage.
     
  9. käferchen

    käferchen Guest

    Liebe Nivija,

    Eure HÄ hat doch bestimmt eine Vertretung.
    Wenn Du der Meinung bist, dass Dein Mann besser in einer Klinik betreut werden sollte, solltest Du die Vertretung aufsuchen und um eine Einweisung bitten.

    Egal ob die Befunde da sind oder nicht, die können ggf. neu und aktuell angefertigt werden.

    Den Weg hatte Eure Ärztin ja vorgesehen.

    Alles Gute wünsche ich Euch
     
  10. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    Hallo käferchen,

    ja das ist hier nicht so einfach. Der Vertretungsarzt ist ja mit dem ganzen Procedere nicht vertraut und wir haben auch keine Vorbefunde in der Hand, die unsere Aussage und dringendes Anliegen stützen würden.

    Daher wird der sicher nicht so einfach auf "Verlangen" eine ÜW fertig machen für die Uni. Das zweite Problem ist, dass die Ambulanz nur annimmt, wenn ein wirklich hinreichender Verdacht auf eine rh. Erkrankung besteht. Deshalb sind Vorbefunde zwingend notwendig. Vorher lehnen die ab, weil es eben eine ambulante Anlaufstelle ist.

    Eine Rheumaklinik haben wir in der Nähe hier nicht.

    Danke für die Wünsche.

    LG
     
  11. käferchen

    käferchen Guest

    ....aber ein Versuch wäre es doch bestimmt wert
     
  12. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Sag mal, Nivija,

    hat jetzt eigentlich Dein Mann die Probleme oder Du?
    Im ersten Post klang es nämlich so, als hättest DU die Erkrankung...

    ....und später anders:

    Ich bin gerade ein wenig irritiert, um ehrlich zu sein :confused:
     
  13. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    Ich würde den sofort machen, aber das setzt trotzdem die Anwesenheit meines Mannes voraus. Und der setzt sich nicht in fremde Arztpraxen (für Stunden (weil Notfallpatient und eingeschoben) und spricht nicht mit ihm völlig unbekannten Ärzten mit einem Versuch, der bei vllt 10% Erfolgschance liegt.

    Ich habe ihn jetzt, wo es ihm so schlecht geht, mit ganz viel Anlauf und Zureden über Wochen zur (bekannten und wohlgesonnenen) HÄ bekommen. Er meinte dann, "so bist jetzt beruhigt, dass mir Blut abgenommen wurde"? Als ob er das mir zu Liebe oder Beruhigung machen würde, weil er auch Angst hat, dass es wieder was schlimmes ist. Macht er ja zu großem Teil nur auf meinen Druck hin, weil er Ärzte und alles drum und dran absolut ablehnt. Nur wenns absolut sein muß.

    Als Bsp um das zu unterstreichen... er hatte in insgesamt 1,5 Jahren 2 schwere Not-OP's, weil er einfach nicht und dann viel zu spät zum Arzt ging und diese ihn dann aufgrund der ablehnenden Haltung natürlich auch nicht wirklich ernst genommen haben und er auch immer alles runter spielte.
    Beides Erkrankungen landeten letztendlich auf dem OP-Tisch, die eine nur mit Stunden Vorsprung vor dem Sprung in den Sarg. Der Chirurg war total entsetzt, als er nach der OP zu uns sprach, dass er sowas noch nie unterm Messer hatte, vorallem nicht in so jungen Jahren wie bei ihm! Ja, und trotzdem... hat mein Mann seine Meinung und Haltung nicht geändert und gerade deshalb versuche immer ICH alles zu regeln, damit er so wenig wie möglich Kontaktfläche hat mit dem Metier. Ist auch DER Grund, warum ICH hier bin und mich informiere, Tipps sammele und nicht er ;)
     
  14. Nivija

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    Das ICH erklärt sich aus dem Posting, dass ich käferchen gerade geschrieben hab. ICH mache alles rund um Termine, Angelegenheiten und Recheche, Gespräche, Amtssachen. ;) Männer halt. Zudem bin ich selber aus dem Gesundheitswesen und kenn mich daher besser aus, was, wo und mit wem :D

    Ich selber bin aber auch chronisch krank, von daher eine invalide Familie :(
     
  15. Resi Ratlos

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    Ah, dann - verstehe :vb_cool:
     
    #15 5. Juni 2017
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2017
  16. Nivija

    Nivija Registrierter Benutzer

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    optimal :top:;)
     
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