http://www.planet-interkom.de/alwin.corell/rkinder.htm
hab da auch noch diesen Text auf meiner Festplatte gefunden, woher keine Ahnung
schnulli
15000 chronische Rheuma-Fälle bei Jugendlichen
Rheumatische Erkrankungen von Kindern werden oft nur im direkten Umfeld der Betroffenen wahrgenommen. "Allein in Deutschland sind 15 000 Kinder und Jugendliche an chronischem Rheuma erkrankt," sagte Rolf-Michael Küster, leitender Kinderarzt von der Rheumaklinik Bad Bramsted.
"Wir müssen die Menschen jetzt aufrütteln," erklärte Küster anlässlich des Aktionstages am Sonntag. Grundsätzlich sei die Gefahr einer Gelenkerkrankung bei Kindern und Jugendlichen deutlich geringer als bei Erwachsenen. Eine Gelenkentzündung sei definiert als schmerzhafte Bewegungseinschränkung oder Schwellung eines Gelenks. Ein Befall innerer Organe wie Herz, Nieren, Haut, Muskulatur, Lymph- und Blutgefässe sowie der Augen sei möglich.
Die Ursachen des kindlichen Rheumas seien weitgehend unbekannt. Küster kritisierte, dass auf Grund der Seltenheit der Krankheit bei Kindern die Kenntnisse von Ärzten und Schwestern ausserhalb der Behandlungszentren gering sei. Im Gegensatz zu betroffenen Erwachsenen sei die Prognose hinsichtlich des weiteren Krankheitsverlaufs im Kindesalter meist wesentlich günstiger. Voraussetzung dafür sei das rechtzeitige Erkennen und Handeln der Beteiligten, um eine zielgerichtete Therapie einzuleiten, hob der 58-Jährige Arzt hervor. "Zur Behandlung der juvenilen Arthritis ist ein Team aus kinderrheumatologisch erfahrenen Ärzten und Therapeuten erforderlich," sagte Küster.
Die Versorgung rheumakranker Kinder sei jedoch angesichts des im Januar 2004 in Kraft tretenden Gesundheits-Reformgesetzes bedroht. "Die Fallpauschale reicht Kosten deckend nur für eine Aufenthaltsdauer von fünf bis sechs Tagen," kritisiert Küster. Die Kassenärztliche Vereinigung erschwere zudem den Zugang zu den spezialisierten Klinik- Ambulanzen.