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Prolia ...

Dieses Thema im Forum "Wissensdatenbank (Knowledge Base)" wurde erstellt von Stine, 18. März 2014.

  1. Stine

    Stine Stehauffraule

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    Sicherheitsaspekte bei der Anwendung von Denosumab (Prolia®, Xgeva®): Fälle von Vaskulitis und Risiko für schwere Hypokalzämien (UAW-News International)

    Deutsches Ärzteblatt, Jg. 111, Heft 11, 14.03.2014

    Indikation von Denosumab und Verordnungszahlen in Deutschland

    Denosumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der die Bildung, die Funktion und das Überleben von Osteoklasten hemmt und so die Knochenresorption im kortikalen und im trabekulären Knochen vermindert. Aus Fallberichten gibt es Hinweise, dass Denosumab in seltenen Fällen zu einer Vaskulitis führen kann. Entsprechende Verdachtsfälle sollten der AkdÄ gemeldet werden.

    Quelle: Dt. Ärzteblatt

    Ich habe dieses Medikament im Oktober l.J. gespritzt bekommen ... jetzt wäre die neuerliche Gabe fällig,ich habe das Medikament, das im übrigen aus Ovarialzellen des chinesischen Hamsters herstellt wird, bereits im Kühlschrank ....

    Einen Termin zur Verabreichung habe ich Anfang April ... ich glaube, ich werde darauf verzichten, da ich ja bereits eine Vaskulitis habe ...
    Was meint ihr?
     
    #1 18. März 2014
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2014
  2. Nanni63

    Nanni63 Neues Mitglied

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    Hallo Stine!
    Ich nehme Prolia60 mg als Fertigspritze zweimal jährlich,habe auch Bedenken wegen Nebenwirkungen,was man so liest.
    Aber habe starke Osteoporose und schon nicht heilende Trümmerbrüche,die durch Implantate ersetzt werden mussten.
    Hatte jetzt eine Knochendichtemessung und sie ist nicht sehr gut,aber besser als vor 3 Jahren.Ich habe Angst vor neuen Brüchen und sehe,dass es hilft,also spritze ich weiter.
    LG von NANNI
     
  3. bise

    bise Neues Mitglied

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    welches basis medi nimmst du denn? etwa Enbrel?
    enbrel soll aus den eierstöcken des chinesischen hamsters stammen.
    Prolia, " das im übrigen aus Ovarialzellen des chinesischen Hamsters herstellt wird" also auch?

    dann stammen 2 verschiedene hammer medis von einem ursprung ab!
    ob frau das verträgt? jetzt verstehe ich endlich die bedenken meines rheuma docs. ist das mal getestet worden?

    alle bekommen kalte füsse, jetzt weiss ich endlich warum!!!


    gruss
     
  4. Stine

    Stine Stehauffraule

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    Bise, wen frägst du wegen des Basismedikaments? Ich nehme Azathioprin als Basis ...
    Es steht auf der Packung von Prolia, daß es aus Ovarialzellen des chinesischen Hamsters hergestellt wird ... wird nicht auch Rituximab daraus hergestellt oder waren das Ratten- oder Mäuseschwänze - irgend was in der Art ...

    Hallo Nanni, mir wurde auch die Fertigspritze mit 60 mg im Oktober verabreicht und jetzt wieder im April ... mein Doc warnte eigentlich nur vor den Hypokalzämien ...
    ich habe auch bereits Wirbeleinbrüche durch die Osteoporose - die letzte Messung war 2011 und soll jetzt in nächster Zeit wiederholt werden. Wahrscheinlich lasse ich also erstmal die Messung machen und dann sehe ich weiter ...
     
  5. Stine

    Stine Stehauffraule

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    Ich hab jetzt nochmal nachgeschaut - in den früheren Arzneimittelhinweisen war niemals von Vaskulitis als Nebenwirkung etwas geschrieben ... also ist das Medikament wirklich noch nicht so richtig "untersucht" ... hier noch ein Link vom Forum vask.org. - danke an die Admin.:

    www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=51403
     
  6. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    liebe stine,

    teufel mit beelzebub austreiben .... :rolleyes:
    manchmal kann man das schon denken :)

    wenn man unter: "anwendungsgebiete" liest,
    und dann unter "vorsichtsmassnahmen" zu femurfrakturen,
    tja, dann kann man ins grübeln kommen. quelle
    hinsichtlich vaskulitis steht (noch) nichts dabei.

    stine, kommentar meines hautarztes zu speziellen nw eines medikamentes:
    naja, macht nix, haben sie ja eh schon....... gg

    hübschen mittwoch ;-)
     
  7. Nanni63

    Nanni63 Neues Mitglied

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    Hallo Bise!
    Ich nehme kein Basismedikament,denn mein Rheuma ist schon viele Jahre nicht mehr aktiv und macht keine akuten Rheumaschmerzen.Leider war es in den 80er Jahren am Anfang sehr aggressiv,wo noch wenige Basistherapeutika zur Verfügung standen,und mir nur Cortison in sehr hohen Dosen gegeben wurde.Daher heute starke Deformationen und Osteoporose.Da ich alles tue,um weitere Knochenbrüche zu verhindern,da die nicht mehr zusammenwachsen,bin ich natürlich zunächst im Alltag sehr vorsichtig,aber man kann sich nun mal nicht in Watte packen.Da die Knochendichte unter PROLIA etwas besser wurde,nehme ich es.Habe keine Neigung zu Vaskulitis,der Kalzium und andere Werte werden engmaschig vom Nephrologen genommen und begleitet.

    Hallo Stine!
    ja,warte erstmal die Messung ab und entscheide dann.Es sind halt alles keine 'Bonbons',und letztlich sollte man ein Medikament dann nehmen,wenn man den Nutzen sieht und dahintersteht, und es von ärztlicher Seite mitbegleitet wird.

    Wünsche allen die das lesen einen schönen Abend von NANNI:)
     
  8. Stine

    Stine Stehauffraule

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    War gestern bei meinem Doc, da ich wiederholt fiese Schmerzen im Bein/Sprunggelenk habe - letzte Woche war ich daher im Krhs. notfallmäßig zum Ausschluß einer Thrombose - da meinte er so nebenher, nein da nehmen wir das Prolia nicht mehr - eine neue Art von einer Vaskulitis brauchen wir nicht und das am Bein, das könnte eine Osteonekrose sein ... braucht auch kein Mensch und wie ich das sehe, kann das auch vom Prolia kommen ....

    Nächste Woche MRT zum Ausschluß einer Osteonekrose ...

    Werde wieder berichten. Schönen Tag euch allen.
     
  9. Stine

    Stine Stehauffraule

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    Roter Hand Brief zu Prolia

    Denosumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der die Bildung, die Funktion und das Überleben von Osteoklasten hemmt und so die Knochenresorption im kortikalen und trabekulären Knochen vermindert. Prolia® ist indiziert zur Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko sowie zur Behandlung von Knochenschwund im Zusammenhang mit Hormonablation bei Männern mit Prostatakarzinom mit erhöhtem Frakturrisiko. Der Hersteller informiert in einem Rote-Hand-Brief über Maßnahmen, um das Risiko für Kieferosteonekrosen und Hypokalzämien unter Denosumab zu minimieren.

    Quelle und weiterlesen: http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/20140903.pdf