Hallo,
mein re. HG wurde 2010 ebenfalls nach Mannerfelt versteift. Grund waren Strecksehnenabrisse am kleinen Finger und Ringfinger, die über das kaputte Gelenk gerubbelt. Während der OP sah man, dass die Sehne am Daumen auch kurz vor dem Reißen war. Habe in Sendenhorst operieren lassen. Das rechte HG wurde in einer Schiene gelagert und im Krkhs nur zur Wundkontrolle und sehr vorsichtiger Ergo der Finger heraus genommen.
Bei der Entlassung bekam ich einen Rundgips zur 6wöchigen Ruhigstellung des HGs und darauf war eine Schiene mit Expander für die Finger, die quasi einzeln in kleinen Schlingen hingen. Zu Hause bekam ich weiter Ergo.
Gefühl in den Fingern hatte ich zu Anfang auch nicht, ist ja auch ein Wahnsinnseingriff, bei dem Nerven, Muskeln und Sehnen beteiligt sind. Die Nerven in den Fingerkuppen sind immer noch etwas taub, kann zB keine Stecknadel fühlen. Aber man muss bei mir bedenken, dass es eine Strecksehnenbeteilgung gab.
Und wie Sigi schrieb: hochlagern und den Arm zwischendurch immermal hochstrecken, egal, wie bescheuert das aussieht. Viele halten den Arm im rechten Winkel, so staut sich die Lymphe, kann nicht abfließen und das HG schwillt an.
Wünsche dir Geduld und weitere Genesung!
P.S. Eine Reha gibt es bei HG - OPs nicht.