nookie_1989
Mitglied
Hi an alle,
seit etwa zwei Jahren hab ich Rheuma (bin 26 Jahre alt). Zur etwa gleichen Zeit hab ich Lymphknoten am Hals bemerkt. Bis August letzten Jahres hat sich kein Arzt dafür interessiert. Seit August folgten mehrere bildgebende Verfahren. Im Halsbereich sind alle Lymphknoten geschwollen bei <1 cm im Normbereich. Zwei Knoten im Kieferwinkel (Normalgröße bei dieser Lokalisation bis zu 2cm) sind jedoch etwas größer. Seit Dezember wirkt meine Basistherapie (Sulfasalazin) und hab nun endlich Ruhe vom Rheuma. Meistens zumindest. Jedoch macht mir dafür jetzt ein anderes Problem zu schaffen.
Verschiedene Blutuntersuchungen beim Hämatologen brachten kein Ergebnis. Zusammenhang mit meinem Rheuma wurde von manchen Ärzten für möglich gehalten. Ich denke, es ist kein Zufall, dass ich zeitgleich mit dem Rheuma auch Probleme mit den Lymphknoten bekommen habe. Daher der Post in Begleiterkrankungen. Der größere Knoten links sitzt sehr nah an den Nervenbahnen und an den Gefäßen. Ist somit nur durch einen stationären Aufenthalt (5 Tage) zur Untersuchung zu entfernen. Relativ hohes Risiko Nerven zu verletzen. Ich hab tierische Panik vor Krankenhäusern und natürlich auch keine Lust auf eine 5 cm große Narbe am Hals.
Bis zur Bildgebung im März hatte ich mich zu der OP entschlossen, da es so schien, als wachsen beide Knoten. Als im März beide Knoten rückläufig waren dachte ich, dass mir die OP erspart bleibt. Mir wurde geraten noch einen Sonografietermin abzuwarten (siehe Bildgebung April) und falls der Knoten dann noch immer rückläufig ist, kann ich die OP absagen. Nun ist das doofe Ding jedoch anscheinend wieder etwas größer geworden.
Falls die Knoten wirklich mal größer mal kleiner werden, kann es nichts bösartiges sein. Jedoch meint der zuständige Facharzt, dass man das nicht sagen könne, da die Sonografiegeräte ungenau sind (je nach dem von welchem Winkel man misst und wo man das Kreuzchen auf dem Sonogerät setzt). Einschätzungen vom Arzt, ob es was böses sein könnte oder eher nicht, bekam ich nicht. Es hies nur immer, dass man die OP empfiehlt, um sicher zu gehen. Mehr konnte ich aus den Ärzten nicht heraus kitzeln. Mit so wenig Information tu ich mich schwer, als Patient eine informierte Entscheidung für oder gegen die OP zu treffen. Ich tu mir zudem schwer das zu glauben, dass die Geräte so ungenau sind und die beiden Rückläufe im Nov 2015 und im März 2016 "Untersuchungsfehler" waren.
Ich weiß, hier sind keine Ärzte. Ferndiagnosen sind ohnehin nicht möglich. In meiner Verzweiflung möchte ich mich aber trotzdem an euch wenden, da ich mich von keinem Arzt ernst genommen fühle. Vielleicht hat der ein oder andere schon ähnliche Probleme mit Lymphknoten gehabt und kann mir von seiner Erfahrung berichten.
Bildgebung:
Knoten Kieferwinkel Rechts: 2,9 cm (Aug 2015, Sonografie), 2,5 cm (Nov 2015, MRT), 2,7 cm (Jan. 2016, Sono), 3,1 cm (Feb. 2016, Sono), 2,2 cm (März 2016, Sono), 2,5 cm (Apr 2016, Sono)
Knoten Kieferwinkel Links: 3,0 cm (Aug 2015, Sonografie), 2,7 cm (Nov 2015, MRT), 3,1 cm (Jan. 2016, Sono), 3,4 cm (Feb. 2016, Sono), 3,1 cm (März 2016, Sono), 3,6 cm (Apr 2016, Sono)
seit etwa zwei Jahren hab ich Rheuma (bin 26 Jahre alt). Zur etwa gleichen Zeit hab ich Lymphknoten am Hals bemerkt. Bis August letzten Jahres hat sich kein Arzt dafür interessiert. Seit August folgten mehrere bildgebende Verfahren. Im Halsbereich sind alle Lymphknoten geschwollen bei <1 cm im Normbereich. Zwei Knoten im Kieferwinkel (Normalgröße bei dieser Lokalisation bis zu 2cm) sind jedoch etwas größer. Seit Dezember wirkt meine Basistherapie (Sulfasalazin) und hab nun endlich Ruhe vom Rheuma. Meistens zumindest. Jedoch macht mir dafür jetzt ein anderes Problem zu schaffen.
Verschiedene Blutuntersuchungen beim Hämatologen brachten kein Ergebnis. Zusammenhang mit meinem Rheuma wurde von manchen Ärzten für möglich gehalten. Ich denke, es ist kein Zufall, dass ich zeitgleich mit dem Rheuma auch Probleme mit den Lymphknoten bekommen habe. Daher der Post in Begleiterkrankungen. Der größere Knoten links sitzt sehr nah an den Nervenbahnen und an den Gefäßen. Ist somit nur durch einen stationären Aufenthalt (5 Tage) zur Untersuchung zu entfernen. Relativ hohes Risiko Nerven zu verletzen. Ich hab tierische Panik vor Krankenhäusern und natürlich auch keine Lust auf eine 5 cm große Narbe am Hals.
Bis zur Bildgebung im März hatte ich mich zu der OP entschlossen, da es so schien, als wachsen beide Knoten. Als im März beide Knoten rückläufig waren dachte ich, dass mir die OP erspart bleibt. Mir wurde geraten noch einen Sonografietermin abzuwarten (siehe Bildgebung April) und falls der Knoten dann noch immer rückläufig ist, kann ich die OP absagen. Nun ist das doofe Ding jedoch anscheinend wieder etwas größer geworden.
Falls die Knoten wirklich mal größer mal kleiner werden, kann es nichts bösartiges sein. Jedoch meint der zuständige Facharzt, dass man das nicht sagen könne, da die Sonografiegeräte ungenau sind (je nach dem von welchem Winkel man misst und wo man das Kreuzchen auf dem Sonogerät setzt). Einschätzungen vom Arzt, ob es was böses sein könnte oder eher nicht, bekam ich nicht. Es hies nur immer, dass man die OP empfiehlt, um sicher zu gehen. Mehr konnte ich aus den Ärzten nicht heraus kitzeln. Mit so wenig Information tu ich mich schwer, als Patient eine informierte Entscheidung für oder gegen die OP zu treffen. Ich tu mir zudem schwer das zu glauben, dass die Geräte so ungenau sind und die beiden Rückläufe im Nov 2015 und im März 2016 "Untersuchungsfehler" waren.
Ich weiß, hier sind keine Ärzte. Ferndiagnosen sind ohnehin nicht möglich. In meiner Verzweiflung möchte ich mich aber trotzdem an euch wenden, da ich mich von keinem Arzt ernst genommen fühle. Vielleicht hat der ein oder andere schon ähnliche Probleme mit Lymphknoten gehabt und kann mir von seiner Erfahrung berichten.
Bildgebung:
Knoten Kieferwinkel Rechts: 2,9 cm (Aug 2015, Sonografie), 2,5 cm (Nov 2015, MRT), 2,7 cm (Jan. 2016, Sono), 3,1 cm (Feb. 2016, Sono), 2,2 cm (März 2016, Sono), 2,5 cm (Apr 2016, Sono)
Knoten Kieferwinkel Links: 3,0 cm (Aug 2015, Sonografie), 2,7 cm (Nov 2015, MRT), 3,1 cm (Jan. 2016, Sono), 3,4 cm (Feb. 2016, Sono), 3,1 cm (März 2016, Sono), 3,6 cm (Apr 2016, Sono)