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Probleme mit Krankenkassen

Dieses Thema im Forum "Krankenkassen und Pflegeversicherung" wurde erstellt von Tennismieze, 18. April 2009.

  1. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Meine Krankenkasse geht mir momentan tierisch auf die Nerven. Nun laufe ich seit 1,5 Jahren ohne Behandlung eines Knochenbruches durch die Gegend und hab endlich einen Arzt gefunden, der gegen die inzwischen fast zwangsläufig entwickelte Pseudarthrose etwas unternehmen will. Verordnet hat er Einlagen und eine Schuhzurichtung, die allerdings via Orthopädie-Schuhmacher bei der Krankenkasse beantragt werden muß.

    Beantragt wurde via Fax Anfang April, bei der Nachfrage eine Woche später stellt die Krankenkasse fest, daß Fax sei nicht brauchbar (verkleinert) angekommen. Also haben sie den Antrag weder bearbeitet noch überhaupt angesehen. Der zugesagte Bescheid ging daraufhin natürlich auch nicht raus. Nachdem ich mit anderen Stellen in der Krankenkasse Kontakt hatte und denen diese Geschichte auch vorgehalten hatte, müssen jetzt noch mal Informationen vom Arzt angefordert werden, der Schuhmacher soll Fußzeichnungen abgeben und wenn alles zusammen ist, geht der komplette Fall zum medizinischen Gutachter.

    Bedeutet in meinem Fall bisher insgesamt 3 Wochen erneute Wartezeit. Da auch die Aussteuerung näher rückt, befürchte ich, daß die Krankenkasse den Fall zu meinen Lasten einfach aussitzen will, damit nicht noch Kosten anfallen. Bei einem anderen Antrag allerdings ging die Genehmigung innerhalb von ein paar Tagen über die Bühne, das war aber wiederum eine andere Abteilung.

    Habt Ihr Ähnliches auch schon mit diesen Bürokratenvereinen erlebt?
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    aber klar doch, immer wieder, immer öfter.
    vielleicht mal den namen der kk sagen?

    es gibt spez. kompetenzzentren bei einigen ges. kk. dort sind "experten" der hilfsmittel. diese wissen meist alles besser und kostengünstiger.

    wichtig ist auch zu wissen, dass etliche ges. kk einen vertrag mit best. hilfsmittelerbringern haben, die besonders "wirtschaftlich" i.s. der kk arbeiten.
    hat der osm keinen derartigen vertrag, gibt es ärger.

    ich weiss, wovon ich spreche. mein osm kostet mich immer mehr als alles andere. doch er leistet die beste arbeit in meinem falle. also beisse ich in den sauren apfel und leiste in vielen anderen dingen ständig verzicht, verzicht nur um diesen typ überhaupt mir finz. leisten zu können.

    gruss
     
  3. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    betrifft eine Krankenkasse mit Hauptsitz in Hamburg. Erst finden die Ärzte nix, nach 14 Monaten kommt endlich der richtige Befund, dann geht die Suche nach einem Arzt los, der auch eine Therapie starten will und zu guter letzt, als alles übrige geklärt ist, zickt die Krankenkasse rum.

    Mittlerweile hab ich die Faxen dermaßen dicke, daß ich jedem der doch recht vielen blinden, luschigen Ärzte und Krankenkassenmitarbeitern die Erfahrungen dieser 1,5 Jahre wünsche. Soll dieses Volk doch mal mit den Schmerzen herumlaufen und sich nicht hinter fadenscheinigen Begründungen und Vorschriften verstecken.:mad: