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Private Krankenversicherung

Dieses Thema im Forum "Krankenkassen und Pflegeversicherung" wurde erstellt von |SONY|, 24. November 2008.

  1. |SONY|

    |SONY| Neues Mitglied

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    Der Norden Ruft !
    hallo zusammen,

    kann jemand tipps geben welche private krankenversicherungen einen schwerbehinderten aufnimmt ? "abgesehen vom jahres brutto"

    mfg
    sony
     
  2. licet73

    licet73 Neues Mitglied

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    Mein(e) liebe/r SONY?,

    diese Frage wird hier immer wieder gestellt und wurde schon desöfteren lang und breit ausdiskutiert. Oben gibt es eine Suchfunktion, schau doch da mal nach bitte.
    Ich mache es kurz: KEINE PKV nimmt einen Schwerbehinderten/chronisch Kranke... auf. Und wenn Du doch eine findest, gib mir bitte Bescheid. Ich kenne eine Menge Leute, die auch wollen würden...

    Alles Liebe und viel Glück weiterhin.

    licet

     
    #2 24. November 2008
    Zuletzt bearbeitet: 24. November 2008
  3. Patty

    Patty Mitglied

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    Aufnehmen tun sie dich, wenn du nicht zu krank bist.
    Ich durfte für eine Star Op in der Vorgeschichte einen Risikozuschlag von 100% bezahlen auf Ambulant und Stationäre Behandlung.Nach 10Jahren wurde der auf 50% gesenkt und jetzt auf 25%. Mehr wird es nicht mehr geben, da die Augen nun Rheumamäßig mucken.
     
  4. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    "nur" mit dem Star-Problem schon 100% Aufschlag? Wie soll das denn für einen Rheumi aussehen, der wahrscheinlich in jedem Jahr irgendetwas kleines oder größeres hat? Kein Wunder, daß Rheumis auf die GKK angewiesen sind.
     
  5. Garfield

    Garfield Aktives Mitglied

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    Hallo an die Interessierten,
    ich bin privatversichert, wollte vor einigen Jahren aber mal wechseln, wegen besseren Leistungen einer anderen PKV.
    Eine Anfrage ergab, dass natürlich Risikozuschläge genommen werden, diese hielten sich aber, zumindest 1996, relativ moderat.
    Wie es heute aussieht, kann ich nicht sagen. Dazu muss man mal eine aktuelle Anfrage bei den PKV´en starten.
    Wer wissen möchte, bei wem ich die damalige Anfrage gemacht habe, der melde sich über PN, da ich hier nicht für eine PKV werben möchte.;):D

    LG vom
     
  6. Pat1

    Pat1 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    ich wollte letztes Jahr als chronisch Kranke mit 16 OP'S in den letzten Jahren die private Kasse wechslen. Die hätten mich genommen, mit minimalen Risikoaufschlag. Habe dann aus anderen Gründen nicht gewechselt, aber hätte prima geklappt. Wären so ca. 25€ Aufschlag zum "Normalpreis" gewesen. War eine große Kasse mit super Leistungen. Also probieren lohnt sich.
    LG
    Pat1
     
  7. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    kurze frage:

    welche leistungen? welche krankheiten sind ausgeschlossen?

    bitte per pn, welche private es war. danke.

    gruss
    bise
     
  8. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    der Ausschluß dürfte doch sicher auf dem chronischen rheumatischen Krankheitsbild liegen. Kann mir wirklich nicht vorstellen, daß eine Krankenkasse auch mit einem Aufschlag chronische Krankheiten und deren Begleiterscheinungen mit übernimmt.:confused:
     
  9. Pat1

    Pat1 Neues Mitglied

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    Hallo Tennismieze,
    also ich habe tatsächlich mehrere chronische Erkrankungen, und dadurch regelmäßig sehr viele Arztbesuche, und seit 10 Jahren 2x die Woche Physiotherapie, alles angegeben und keine Ablehnung, sondern tatsächlich nur geringer Zuschlag!
    Gruß
    Pat1
     
  10. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Guten Morgen,
    für mich stellte sich die KK- Frage vor 1 1/2 Jahren.

    Die Zahlungen des Arbeitsamtes liefen aus, mein Mann ist als Landesbediensteter NRW über Beihilfe (jetzt 70%) und privat (jetzt 30%) versichert. Ich wollte zurück in die Familienversicherung.
    Dies wurde mit einem freundlichen Brief der Privaten abgelehnt, durch meine chronische Erkrankung täte es ihnen sehr leid, aber sie müßten absagen.
    Nun bin ich freiwillig bei einer Ersatzkasse versichert (ohne eigenes Einkommen). Die war deutlich billiger als die AOK.
    Ich bin gespannt, was ab Januar auf mich zukommt.
    LG von Elke.
     
  11. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Beachten sollte man aber auch, das die Beiträge nicht unbedingt sinken, selbst wenn das beim Einkommen der Fall ist.

    2006 wurde ich berentet. Logischerweise ist mein Einkommen nun deutlich niedriger. Der Krankenkassenbeitrag sank nicht. Im Gegenteil, auch die jährliche Erhöhung der Krankenkassenbeiträge trifft mich, wie jeden anderen auch.

    Je nach Krankenkasse kann das sehr teuer werden. Und soviel ich weiß, kann man dann nicht einfach zurück in die gesetzliche wechseln.

    Gruß Claudia
     
  12. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    Wegen der neuen Gesundheitsreform müssen ab 2009 private Krankenkassen einen sogenannten Standarttarif anbieten, der nicht teurer ist als in der gesetzlichen Krankenkasse.
    Und dann ist der Weg frei auch für Schwerbehinderte und chronisch Kranke (ohne Tariferhöhung!).
    Die privaten Krankenkassen haben dagegen geklagt, Urteil wird im Frühjahr 2009 erwartet.
    Diese Neuigkeiten wurden in den Nachrichten gebracht.

    LG, Heike

    PS. Auf den Internetseiten der Privaten müßte dazu was zu finden sein.
     
  13. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo Heike, heißt das auch, sie können eine Übernahme nicht mehr ablehnen? Also ein ganz normaler Kassenwechsel, frühestens nach 18 Monaten? Das wär klasse. LG von Elke.
     
  14. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Der Standarttarif einer Privatkasse wird aber nicht unbedingt die Leistungen der eigentlichen Privatkasse beinhalten.

    Auch da wird man sicher vergleichen müssen, welche Privatkasse, welche Leistungen in ihrem Standarttarif anbietet.

    Bei meiner privaten Betriebskrankenkasse gibt es eine Grundversicherung. Möchte ich zusätzliche Leistungen, habe ich die Möglichkeit diverse Aufbauleistungen dazuzubuchen. Gegen Bezahlung, versteht sich.

    Gruß Claudia
     
  15. bise

    bise Neues Mitglied

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    Ort:
    bei Frau Antje
    VORSICHT:

    standardtarif bei priv. kassen bedeutet dann privatpatient, keine chip karte udgl.

    privatpatient muss i.d.r. 2,5 bis 3,5 fache des vdak satzes zahlen. der standardtarif sieht jedoch "nur" die sätze der ges. kassen vor. kann für den chronischkranken patienten teuer werden.

    gruss
     
  16. moknika01

    moknika01 die leseratte

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    NRW
    privatkasse

    hallo ihr lieben, ich lese schon die ganze zeit mit, privat hatt seine vorteile aber auch ganz gravierende nachteile,
    wie schon geschrieben wurde verlangen die ärzte mal ganz schnell den 2,5-3,5 fachen satz, das ist dann euer privatvergnügen,das zahlt die kasse nicht,
    ihr zahlt auch erstmal alle rechnungen wenn das zahlungsziel zu kurz ist, kann mal schnell einige hundert euro sein,
    jedes rezept wird erstmal direkt bezahlt,(ich selber habe innerhalb von 2 wochen über zweieinhalb tausend euro bezahlt und es wird diesen monat noch mehr) und die kasse zahlt meistens erst nach 6 wochen, das will erstmal alles bezahlt werden,
    auch im kkh müßt ihr je nach klinik erstmal für 10 tage im voraus fürs 2 bettzimmer bezahlen, und das unter umständen alle 10 tage wieder,
    also denkt mal drüber nach alles hatt 2 seiten, und nicht jeder der von berufswegen privat versichert ist hatt auch das geld, immer in vorleistung zugehen,
     
  17. Heike1961

    Heike1961 Neues Mitglied

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    So richtig eindeutige Bestimmungen zu diesem Thema Gesundheitsfond und Wechsel in die Private scheint es noch nicht zu geben.
    Kann nur sagen, wer über 39 Jahre alt ist, für den lohnt sich der Wechsel meist nicht, weil der Beitrag nach Alter gestaffelt ist. Da sind dann schnell 500,-- fällig.
    Und Familienmitglieder sind nicht kostenfrei versichert. Jedes Kind kostet dann zusätzlich ca. 100,-- Euro.
    Eigentlich ist die Private am besten für Beamte, weil die vom Arbeitgeber 50% Beihilfe erhalten, die anderen 50% werden über die Private abgedeckt.
    So sind dann ca. 250,-- für eine 40-jährige Beamtin fällig.
    Also sogar noch teurer als gesetzlich versichert, denn da zahlt man "nur" ca. 7,5 % vom Brutto. Bei einem Brutto von 2000,-- müßte man da 150,-- selbst zahlen.
    Habe schon viel gegoogelt, aber wie gesagt, sehr schwammige Bestimmungen.

    Hoffentlich tut sich da bald mal was.

    Schönen 3. Advent euch allen:wbaum4:
    Heike
     
  18. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    St.Augustin
    Heute waren in der Welt am Sonntag mehrere Artikel zu dem Thema Gesundheitsreform und Privatversicherung. Leider ist vor allem der interessante Artikel zu den Privatversicherungen nicht Online verfügbar.

    Darin wurde unter anderem beschrieben, was unter Basistarif zu verstehen ist. Weiterhin war eine Tabelle eingefügt, aufgelistet darin, sie Kosten beim Wechsel der KV von Mann und Frau.

    Wen es interessiert:
    http://www.welt.de/finanzen/article2603285/Hohe-Huerden-halten-Deutsche-von-den-Privaten-fern.html

    In dem Artikel sind noch weitere Links zu dem Thema eingestellt. Zudem eine Tabelle in der Privatversicherungen verglichen werden.

    Gruß Claudia
     
  19. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    liebe claudia,

    ein sehr interessanter link mit vielen
    ebenso interessanten unterlinks!

    vielen dank! marie

    [​IMG]
     
  20. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    das mit der beihilfe stimmt nicht so ganz, wird leider immer wieder übersehen.

    beihilfe - 50 % von der rechnungssumme? nein nur 50 % des betrages, den die beihilfe für beihilfefähig hält.
    verlangt der physio für eine kg behandlung 30 €, wird als beihilfefähig 20 € anerkannt, also gibt es dann "nur" 10 €. ist eine zusatzversicherung für die beihilfebeträge abgeschlossen worden bleibt patient auf 10 € eigenleistung je behandlung sitzen.

    die beihilfe hat feste beihilfebeträge für alle leistungen.
    manchmal ist es daher besser, wenn ein beihilfeberechtigter mitglied der gesetzl. krankenkasse ist.
    - klar, die ministerialbeamten können sich leisten, privatversichert zu sein und zuzuzahlen; doch die unteren und mittleren beamtengruppen?-