1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Private Krankenversicherung Beamtenanwärter

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Luzey, 2. April 2014.

  1. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    Huhu vielleit kennt sich jemand mit dem Thema aus?

    Wie einige wissen, werde ich ab dem 01.08. eine Beamtenausbildung machen und möchte mich gern über die 50 % die die Beihilfe nicht trägt privat versichern.

    Welche Versicherung nimmt denn jemanden mit Rheuma bzw. welche Versicherung bietet gute Leistungen?

    Müsse die Kosten für Medis generell immer verauslagt werden? Dann kann ich mir das ganze nämlich nicht leisten, weil meine Spritzen im dreier Pack bissl mehr als 5.000,00 € kosten.

    Hilfeeee :confused::confused:

    Liebe Grüße

    Luzey
     
  2. anurju

    anurju anurju

    Registriert seit:
    13. März 2011
    Beiträge:
    3.372
    Zustimmungen:
    71
    Ort:
    Im schönen Rheinland
    Hallo Luzey,

    ups - da hätte ich besser hier geantwortet - um mir doppeltes Schreiben zu ersparen, hier der Link:
    http://www.rheuma-online.de/forum/threads/57164-Simponi-absetzen?p=611301#post611301

    Mal ehrlich: soooo ohne weiteres werden die privaten Kassen vielleicht kein kostengünstiges Angebot für dich haben - denn die Vorerkrankungen schlagen bei den Beiträgen sehr stark zubuche und manchmal wird man auch nicht genommen...
    Ich würde vielleicht mal Vergleichsportale nutzen - z.B. hier: http://www.check24.de/private-krankenversicherung/ und dann gezielt einige Versicherungen anfragen... allerdings muss man da sicher private Daten eingeben - also gut überlegen...
    Testberichte zu PKVs findest du hier: http://www.testprivatekrankenversicherung.de/
    Leider hat man mit Privatkassen oft doch etwas mehr Erstattungshickhack - ich wünsche dir da viel Erfolg für die richtige Auswahl.

    Liebe Grüße von anurju :)
     
    #2 2. April 2014
    Zuletzt bearbeitet: 2. April 2014
  3. mondbein

    mondbein Mitglied

    Registriert seit:
    29. Dezember 2006
    Beiträge:
    896
    Zustimmungen:
    23
    Ort:
    RLP, Westerwaldkreis
    An deiner Stelle würde ich während der Ausbildung in der gesetzlichen KK bleiben, der Beitrag ist in etwa gleich zur PKV, da du ja nicht viel (v)erdienst.

    Anschließend kannst du als Beamtin auf Probe durch die Öffnungsklausel bzw. Öffnungsaktion in die private KV gehen. Die nehmen dich dort mit maximal 30 % Risikozuschlag, was dann immer noch wesentlich günstiger ist als die GKV. Die ÖK gilt nicht während der Ausbildung und nur bei erstmaliger Beantragung einer PKV!

    Bin kein Versicherungsvertreter, würde mich jedoch an deiner Stelle an einen solchen wenden und mich diesbezüglich beraten lassen.

    Alles Gute :)
     
  4. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    Vielen Dank für die Antworten. Ich werde mich mal beraten lassen und dann weiter sehen. Der normale Beitrag für die private liegt bei bummelig 70 € und freiwillig gkv sind 140 € es ist also doch schon ein Unterschied, je nach dem wie hoch der Aufschlag nachher sein wird. Für Beamtenanwärter gibt es ja spezielle günstige Angebote...ist nur die Frage ob bei meinen Vorerkrankungen das ganze immer noch günstig bleibt.

    Grüße

    die Luzey
     
  5. SiPe72

    SiPe72 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. September 2011
    Beiträge:
    26
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kreis Viersen NRW
    Pkv

    Hallo Luzey,
    zum Punkt Risikozuschlag kann ich auch nichts sagen, aber zum Thema Medikamte Vorauszahlung!
    Ich habe mit meiner Apotheke eine Vereinbarung getroffen, dass diese mir monatlich eine Rechnung schreibt. Ich "kaufe" also mit meiner Kundenkarte alle meine Medikamente auf Rechnung und dann kommt immer am Ende des Monats die Komplettrechnung. Dann habe ich noch 30 Tage Zeit zu bezahlen. Da ich die Rezepte sofort nach Einlösung an die Beihilfe und PKV weiterleite, kommt es zeitlich ganz gut hin mit Rechnungsstellung der Apotheke und Überweisung von Beihilfe/PKV.
    In deinem Fall würde ich jedoch bei gegebener Zeit mal mit der Beihilfestelle Kontakt aufnehmen, wie es mit einem Vorschuss ist, bei den regelmäßigen Medikamenten, da die Beihilfestellen oft überlastet sind. Meine braucht teilweise 6 Wochen für die Bearbeitung! Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Rechnungssteller (Ärzte/Krankenhäuser/Abrechnungsstellen) mit sich reden lassen, wenn die Beihilfe länger dauert....
    Laß dich bezüglich Leistungen von den gängigen Versicherungen beraten. Das habe ich vor über 20 Jahren auch gemacht. Aber denke daran, der Anwärtertarif ist bei einigen recht günstig, der dann folgende normale aber oft sehr teuer. Und dann wechseln bedeutet: höheres Einstiegsalter plus erneute Gesundheitsprüfung. Also Gesamtpaket erläutern lassen!
    Wünsche dir viel Glück bei der Suche und viel Erfolg bei der Ausbildung!
    LG, Sigi
     
    #5 3. April 2014
    Zuletzt bearbeitet: 3. April 2014
  6. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    510
    Zustimmungen:
    37
    Das kann ich nur bestätigen - Einstieg (Anwärter-Tarif) günstig, aber dann wirds mehr.
    Und dran denken: Wenn Du nicht verdienst (bei mir Mutterschutz und Erziehungszeit) musst Du trotzdem den vollen Tarif löhnen. Und der ist deutlich mehr als die 140 € jetzt in der Ausbildung für die GKV. Auch wenn Dein Partner gesetzlich versichert ist, kannst Du nicht für diese Zeit mit in die Familienversicherung.
    Und die private steigt im Laufe der Jahre immer weiter, unabhängig von Deinem Verdienst. Schmiert mich jetzt als Teilzeit-Kraft auch etwas an.
    Lass Dir also auch vorrechnen, was Du in der Privaten mit 40, 50, 70 Jahren zahlst.
    Andererseits: Ich hab durch meinen "Privat-Versichert-Status" schon Vorteile. Physiotherapie, Termine kriegen usw... ist zum Teil deutlich leichter dran zu kommen.
     
  7. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    Also ich habe mich heute mal zwei Stunden beraten lassen bei der Debeka Versicherung, die die einzige ist, die mich in der Anwärterzeit schon mit chronischer Erkrankung versichert. Die Öffnungsklausel oder wie sich das nennt gilt erst bei Beamten auf Probe.

    Ich bin mir sehr unsicher, was das Thema Dienstunfähigkeitsversicherung angeht. Meine Freundin ist bei der selben Versicherung und ihr wurde gesagt, diese Versicherung sei nicht so wichtig, da man erst mal den Status Dienstunfähig erreichen muss. Mein Berater allerdings hat genau das Gegenteil gesagt und meinte besonders für Junge Anwärter sei dies sehr wichtig. In einem Artikel im Internet habe ich gelesen, dass sich die Dienstunfähigkeitsversicherung erst rentiert, wenn man diese mit 50 bzw. 55 Jahren etwa abschließt. Eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung habe ich nicht, da mich keine Versicherung aufnehmen würde wegen der Vorerkrankung. Daher frage ich mich, ob ich das überhaupt abschließen soll, weil ich dann auf jeden Fall nicht schlechter gestellt wäre als jetzt. Oder eben auch die Frage, was mir erst passieren muss, damit ich meinen Schreibtischdienst nicht mehr ausführen kann.

    Nun meine Frage, wie seht ihr das? Ein weiteres Problem ist, dass der nette Mann von der Versicherung mit der PKV, der Dienstunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung auf einen Betrag von 140,00 € kommt. Wenn ich dann noch den Risikoaufschlag von 30 % erhalte, was wahrscheinlich ist, dann liege ich bummelig um 10 € höher als bei der freiwilligen gesetzlichen Versicherung. Daher ist es fraglich, ob sich das ganze für mich lohnt. Das würde es nur ohne die Dienstunfähigkeitsversicherung aufgrund der Höhe des Beitrages (liegt über den Beitrag für die reine PKV)

    Auf eure Meinungen bin ich gespannt.

    Der reine Beitrag für die PKV ohne Zuschlag liegt meine ich bei 70 €.

    Viele Grüße und schon mal danke

    die Luzey
     
  8. kaufnix

    kaufnix Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2012
    Beiträge:
    481
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Zentralbayern
    Servus Luzey,

    erst mal eine Frage. Was soll denn mit der Dienstunfähigkeitsversicherung (DUV) abgesichert werden? Sprich, welche Leistungen sollen bei einer möglichen Dienstunfähigkeit geleistet werden?

    Ein Berater hält sie immer für wichtig, verdient er ja an dem Abschluss ;).
     
  9. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    Hallo Kaufnix um erhlich zu sein habe ich absolut keine Ahnung was diese Versicherung deckt, er sagte nur es sei super wichtig besonders für angehende Beamte und es sei so wie eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung nur eben für Beamte mit der Dienstunfähigkeitsklausel. In den Unterlagen die ich bekommen habe steht dazu auch nichts weiter drin es ist nur eine kurze Übersicht wann nicht geleistet wird, zB Selbsttötung oder sich absichtlich verletzen.

    Er sagte irgendwas von 750,00 € also bis 75% des Gehalts als Dienstunfähigkeitsrente und dass man dann zu 75 % invalide sein muss oder so ähnlich..ausgehend von meinen Anwärterbezügen die auch niedriger sind als in der Tabelle die mir der Berater gab und von der seine Berechnungen ausgehen.

    Ich finde das ganze Thema außerordentlich kompliziert und habe jetzt nahezu Angst davor, mich privat zu versichern, dass ich im Alter nach der Pensionierung zb mir die Beiträge nicht mehr leisten kann etc :confused:
     
    #9 15. April 2014
    Zuletzt bearbeitet: 15. April 2014
  10. kaufnix

    kaufnix Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2012
    Beiträge:
    481
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Zentralbayern
    Also mein Vorschlag. Gehe es ruhig an. Jetzt erst mal die Entscheidung bzgl. der KV. Alles andere mal außen vor lassen. Solange Du nicht durchblickst, für was eigentlich die DUV gerade steht, lass es einfach. Es ist in diesem Falle immer entscheidend, wann Du evtl. dienstunfähig wirst und weiter, welchen Pensionsanspruch Du dann schon "erarbeitet" hast. Und wir gehen davon aus (siehe auch die Meinung des Amtsarztes), dass Du die Sache bis zur gesetzlichen Pension durchziehst ;)


    Was das Thema betrifft, darfst Du eine private Beamten-PKV nicht mit der privaten Selbständigen-PKV vergleichen. Selbstständige haben im Alter immer die A***karte und die Beiträge steigen ins Uferlose.
    Als Beamtin hast Du auch während der Pension den Beihilfeanspruch Deines Dienstherrn. Wie in der aktiven Zeit. Bin jetzt nicht ganz fit, aber so viel ich weiß, steigt der Beihilfeanteil des Dienstherrn bei Pensionären auf 70 %. Aufgrund der Altersrückstellungen bei Deiner privaten KV (während Deiner aktiven Zeit), wird der Beitrag für die privat finanzierten 30 % moderat bleiben.

    Ein Kollege von mir der sich in Pension befindet, zahlt glaube ich gerade mal 200,-- Euro. Und egal, ob Du Dich freiwillig gesetzlich versicherst oder privat, im Alter wird immer ein Eigenanteil zur KV fällig. Nur nicht so, wie bei klassisch privat versicherten Unternehmern.
     
  11. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    Danke für die Antwort kaufnix.

    Der Berater hat es irgendwie so weltuntergangsmäßig dargestellt, von wegen wenn ich dienstunfähig werde in der Zeit, wo ich auf Probe oder Widerruf Beamte bin (ich denke aber nicht, dass mir in den nächsten 5 Jahren soetwas passiert) dann werde ich in der gesetzlichen RentenV nachversichert und bekomme vom Staat nichts (ich meine ich habe bisher auch immer in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt von daher wäre das ja nicht so schlimm oder? eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung habe ich nicht abschließen können wegen Vorerkrankung von daher bin ich ohne die DUV nicht schlechter dran als jetzt auch?...

    Habe ich denn Vorteile in der PKV? Vermutlich muss ich mich da noch mal genau informieren zu welchen Bedingungen die mich versichern und was alles erstattet wird. Der Berater konnte mir dazu überhaupt nichts sagen wie es aussieht bei chronischer Vorerkrankung. Ich hätte mir jemanden gewünscht, der sich damit auskennt. Denn er sagte es kann sein dass für mich ganz andere Bedingen gelten das weiß ich erst, wenn ich den Antrag stelle und ist es dann nicht schon zu spät? Was ist wenn die Bedingungen dann super schlecht sind? Verstehe nicht so ganz wieso mir das keiner vorher sagen kann
     
  12. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

    Registriert seit:
    26. Februar 2010
    Beiträge:
    1.394
    Zustimmungen:
    13
    Hallo Luzey,
    wie kaufnix schon geschrieben hat, verändert sich der Beihilfeanteil deines Dienstherrn im Alter.
    Bei mehr als einem Kind während der aktiven Dienstzeit und als Pensionär zahlt die Beihilfe 70 %.
    Trotzdem wird der Versicherungsbeitrag mit den Jahren steil ansteigen. Die Krankenkassenbeiträge allerdings auch.
    Der Knackpunkt ist für mich, dass man bei der privaten Vers. + Beihilfe die Rechungen erst mal verauslagen muss.
    Das heißt, man muss immer entsprechende Rücklagen haben. Und gerade mit zunehmendem Alter fallen immer mehr und höhere Rechnungen an.
    Die Erstattung dauert je nach Bundesland unterschiedlich lange.
    Bei mir im Schnitt 4-5 Wochen, kann aber auch länger dauern.

    Wie ist 75 % invalide gemeint?

    Sollte damit der GdB gemeint sein, hast du schlechte Karten. Viele haben trotz schwerer Erkrankung Mühe, die 50% zu erreichen.
    Mit der frühzeitigen Pensionierung kann es ganz fix gehen. Stell dir vor, du kann in Folge einer Wirbelsäulenerkrankung nicht mehr lange sitzen.
    Oder du hast Schäden an den Händen, so dass du nicht mehr gut schreiben kannst.
    Ich bin in den letzten 2 Jahren 2x knapp an der Pensionierung vorbeigeschrammt.
    Kommt auch immer auf deinen Dienstherren und seine Ansicht an.

    Kann auch sein, dass die Versicherung dich vor einer evtl. Zahlung begutachten lassen will. Und da liegt der Hase im Pfeffer.
    Die Gutachten können leicht zu deinen Ungunsten ausfallen.
     
  13. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

    Registriert seit:
    26. Februar 2010
    Beiträge:
    1.394
    Zustimmungen:
    13
    Luzey, du hast offensichtlich einen schlechten Berater erwischt.
    Versuche dich mal im Internet zu informieren, es gibt diverse Foren für privat versicherte Beamte.
    Da kann man dir evtl. weiterhelfen.
     
  14. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2014
    Beiträge:
    510
    Zustimmungen:
    37
    Hast du überhaupt die Wahl?

    - meine erste Frage: Hast Du überhaupt eine Wahl? Wenn die Öffnungsklausel erst nach der Anwärterzeit greifen würde, kannst Du Dich von dem Hin und Her Privat oder nicht erst mal verabschieden.
    - meine zweite Frage: Wenn Du einmal in der Privaten warst, kannst Du dann überhaupt noch raus? Das hat die Entscheidung, mein Kind NICHT privat zu versicheren, verursacht.. einmal drin, muss sie drin bleiben, bis ich kündige oder sie selber einen Job annimmt. So war die Rechtslage vor 12 Jahren.
    - meine dritte Frage: könnest Du Dir vorstellen, mal bei der Behilfestelle Deines zukünftigen Dienstherrns nachzufragen?
    Die können Dir vermutlich auch einiges sagen.

    Insgesamt ist das eine sehr schwierige und vor allem weitreichende Entscheidung.
    Darum wäre mein Rat, erst mal die "unabänderlichen Fakten" rauszufinden, um die Anzahl der Entscheidungen, über die man grübeln muss, zu minimieren.
    Ein Berater, der mir eine Versicherung für mein ganzes Leben verkaufen will, aber meine Fragen nicht beantworten kann.. nein danke.
    Schreib Deine Fragen noch mal auf und schick der Debeka ne Mail mit der Bitte um konkrete Beantwortung.
    Wäre interessant zu wissen, was dabei raus kommt...
     
  15. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    Meine Güte das ist ja wirklich kompliziert.

    Hm ich werde mir noch mal Gedanken machen, meine Fragen aufschreiben und das ganze dann an die Debeka per Mail schicken bzw mich vielleicht noch mal mit einem anderen Berater der Debeka treffen denn der Berater meiner Freundin hat ihr andere Dinge erzählt als mir. Das war bei mir viel bla bla aber wenig Info was rüber gekommen ist. Letztendlich weiß ich nicht genau, was die Debeka mir bietet und der Berater sagte auch, dass er mir das gar nicht sagen kann weil es wegen der chronischen Erkrankung sein kann, dass ich ganz andere Bedingungen bekomme als jemand ohne Erkrankung. Ich möchte aber nicht einen Antrag auf Versicherung stellen ohne zu wissen, was ich letztendlich dann beantragt habe....

    mal sehen ich informiere mich bzw. rufe mal bei der Hauptstelle an und frage dort nach ob man mir was sagen kann bezüglich der Bedingungen ob evtl Leistungen ausgeschlossen werden etc

    @BienchenSumm

    Es ist wohl der GdB gemeint. Wenn ich eine Wirbelsäulenerkrankung bekomme oder was anderes an Gelenken in Verbindung mit Rheuma, dann würde die DUV eh nicht greifen, da alle rheumatischen Erkrankungen und Folgeerkrankungen nicht versichert sind.

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten

    LG die Luzey
     
  16. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    1.010
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Raum Ulm
    Hallo Luzey,

    bitte glaube nur Infos, die dir die Versicherung schriftlich gibt. Die Berater können dir viel erzählen, um dich zu einem Abschluss zu bringen. Und je mehr du abschließt, desto höher deren Verdienst.
    Und wenn du später die Versicherung in Anspruch nehmen müsstest, gilt nur, was du schriftlich hast. Dann kannst du dich nicht auf mündliche Angaben des Beraters berufen.
     
  17. Luzey

    Luzey Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Juni 2011
    Beiträge:
    162
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kiel
    hallo Lächeln, ja da hast du wohl recht. Ich werde mal schauen ob ich einen anderen Berater bekommen kann und dann mal sehen :uhoh: alles nicht so einfach da muss man das ganze ja fast von einem Anwalt für Versicherungsrecht prüfen lassen...
     
  18. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Luzey

    Invalidität ist nicht das Gleiche wie Schwerbehinderung; sie gibt den Grad der Dienst- oder auch Erwerbsunfähigkeit wieder, die Schwerbehinderung beziffert den Grad der Einschränkungen auch im Alltag.

    Dieser muss nicht dem GdB analog sein.
    So gibt es Menschen, die einen hohen GdB haben und dennoch bis vollschichtig erwerbstätig und -fähig sind.

    Genaues kannst Du sicher in einer seriösen Beratung erfahren.

    Grüße, Frau Meier
     
  19. kaufnix

    kaufnix Mitglied

    Registriert seit:
    23. März 2012
    Beiträge:
    481
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Zentralbayern
    Servus Luzey,

    bekam es gerade auf den Tisch. Die neuen Zeitung "Stiftung Warentest, Finanztest" vom Mai 2014.

    Thema: Privat versichern. U.a. Die besten Tarife für Beamte, Arbeitnehmer und Selbständige.

    Vielleicht mal was für den Überblick
     
  20. Rosalind

    Rosalind Mitglied

    Registriert seit:
    24. Mai 2006
    Beiträge:
    68
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Tirol
    Privat versichert

    Liebe Luzey,
    natürlich ist es Deine eigene, und auch langfristige und sehr private Entscheidung, was Du mit Deiner Versicherung machen wirst. Und leider wird der Dienstgeber ein nicht unwesentliches Wort mitreden dürfen, leider.
    Aber denke an die Zukunft, an Dein Alter, wenn es Dir (egal was Dich heute quält) nicht mehr gut geht und Du die Wimms der Alten bekommen wirst, vielleicht auch eine langfristige Erkrankung mit viel Therapie und noch mehr Krankenaufenthalt, wer zahlt dann? Zumal in einem Alter, in dem Du jenseits von jedem Einkommen bist? Du solltest Dich nicht auf das heute System verlassen, und sicherlich nicht auf die (fetten) Zahlungen der Behilfe. Denke nur an die heutigen ex-Beamten von Niedersachsen.

    Bitte, das mag sich arg Schwarz und sehr einseitig anhören. Noch aber hast Du die Chance (je nach Dienstgeber und Deinem Biss und Willen) in der (freiwilligen) Gesetzlichen zu bleiben. Das mag (je nach Modell) teuer scheinen (oder sein), auf Dauer und für die Zukunft ist es sicherlich billiger (und Du hast das gute Gefühl etwas für die Solidargemeinschaft zu tun!). Einmal in der Privaten immer dort, kein Zurück!

    Ich bin auch Rheuma-krank, im öffentlichen Dienst und freiwillig gesetzlich versichert. Ich bin sehr zufrieden damit. Würde nie wechseln. Meine Kasse gemüht sich sehr um mich. Ich lebe im Ausland, und dennoch bin ich ein sehr geschätzter Kunde. Ich könnte ja gehen, jederzeit. Und das weiß die Kasse. Trotzt der horrenden Kosten, die ich jedes Jahr verursache ist man sehr nett zu mir. Jeder (Auslands-) Wunsch wird extrem ernst genommen. Hatte noch nie Probleme mit Kosten oder Therapie-Wünschen.

    Vielleicht ist das eine Alternative? Die heutigen Mehr-Kosten sind eine Investition in die Zukunft, denke ich.
    Privat und für die Gemeinschaft.
    Rosalind.