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Private Berufsunfähigkeitsrente

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von CoMaMi, 8. Februar 2018.

  1. CoMaMi

    CoMaMi Neues Mitglied

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    23. April 2014
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    Hallo Zusammen,

    bisher war ich nur stille Mitleserin, bis auf einen beitrag, der aber schon ein Weilchen her ist....
    Im Moment geht es mir leider nicht sehr gut. Seit Monaten habe ich immer wieder Infekte und seit November auch wieder einen Schub.
    Seit Sommer bin ich auch "stolze Besitzerin" von beidseitigen Hörgeräten.
    Ständig kommt ein neuer Quatsch dazu:(
    Beruflich läuft es auch nicht sehr prickelnd, so dass ich ehrlich gesagt, psychisch angeschlagen bin.

    Vor kurzem war unser Versicherungsvertreter bei uns und im Gespräch über dies u das, kam dann auch meine vor Jahren abgeschlossene BU ins Gespräch.
    Er meinte, ob es nicht sinnvoll wäre da mal drüber nachzudenken....
    Was ich auch getan habe und auch etwas recherchiert habe.
    In den Unterlagen steht drin, dass die BU greift, wenn von einem Arzt/Gutachter mind. 50 % Berufsunfähigkeit diagnostiziert wird.
    Ebenso dass man mindestens 6 Monate nicht in der Lage ist, seiner Arbeit nachzukommen.

    Bedeutet das nun dass ich erst 6 Monate krankgeschrieben sein muss (am Stück??)
    Ich arbeite nur als Teilzeitkraft (55%)
    Rheuma wurde 2013 diagnostiziert.
    Wer hat Erfahrungen und könnte mir da Infos geben?
    Vielen lieben Dank
     
  2. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    CoMaMi, ich würde den Versicherungsvertreter an deiner Stelle befragen. Dafür ist er schließlich zuständig, Auskunft über die Leistungen zu geben.

    Es kommt ja immer darauf an, was vertraglich festgelegt ist; nicht jede Berufsunfähigkeitsversicherung hat die gleichen Konditionen, das ist immer individuell, deshalb ist dein Versicherungsvertreter auch der richtige Ansprechpartner.
     
  3. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Als Teilzeitkraft ist man in der BU immer ein bisschen im Nachteil. Man zahlt den vollen Beitrag, hat es aber ziemlich schwer, die 50% BU nachzuweisen.

    Nehmen wir an, du arbeitest bisher 20 Stunden pro Woche. Dann muss ein Arzt attestieren, dass du dauerhaft weniger als 10 Stunden pro Woche in deinem Beruf arbeiten kannst. Das wären also 2 Stunden am Tag. Und wenn das wirklich so wäre, dann stünde dir wohl auch eine EU-Rente zu. Du kannst also ziemlich sicher sein, dass deine Versicherung auch einen Arzt beauftragen wird mit einem Gegengutachten oder sie fragen einfach nach einem Rentenbescheid.

    Natürlich ist für die Beurteilung der BU nicht nur der Zeitfaktor alleine entscheidend, sondern auch die Art deiner Arbeit!
    Da du aber nichts über deinen Beruf schreibst, lässt sich dazu nichts sagen.
    Beispiel: ein Koch ohne Geschmackssinn ist wahrscheinlich bu, eine Bürokauffrau eher nicht.

    Zu den 6 Monaten: du musst nicht so lange krankgeschrieben sein, um einen Antrag zu stellen. Es reicht die Prognose für die nächsten 6 Monate im ärztlichen Attest.

    Bevor du so einen Antrag stellst, empfiehlt es sich, mit den behandelnden Ärzten zu sprechen (wie sie deine Lage einschätzen). Der Versicherungsvertreter kann das wenig bis gar nicht beurteilen. Wundert mich auch, dass der sich im Gespräch so geäußert hat (mal drüber nachdenken...).

    Solche Entscheidungen trifft die Leistungsabteilung mit Hilfe von Gutachten und da sitzen Mitarbeiter, die auch im medizinischen oder juristischen Bereich firm sind.

    Lg Clödi
     
  4. CoMaMi

    CoMaMi Neues Mitglied

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    Vielen Dank für eure Antworten.
    Unseren Versicherungsvertreter kennen wir schon viele Jahre, seine Frau ist selbst chronisch krank, daher kennt er sich (nicht nur durch seinen Beruf bedingt) gut aus und weiß was Sache ist.
    Zu mir: ich arbeite im Kindergarten.
    Die meisten Ärzte bei denen ich bisher war, sagten fast alle, ob es für mich nicht besser wäre etwas anderes zu tun......