Hallo Stella,
Ich habe nach einer Therapie eine Medikament Phobie ,weil die Diagnose nicht mehr stimmte ,entwickelt.
Nach einigem hin und her,stand dann anstelle der Depression, die Angst und Panik Störung fest.
Diese habe ich erfolgreich mittels Verhalten stherapie bekämpft.
Das Problem der Medikamentphobie ist zum größten Teil geblieben.
Kannst dir ja vorstellen wie es mir bei der Diagnose seropositive R A ging.
Ich hab schon Stress bei Paracetamol...
Nachdem ich wirklich seit Februar ,jedes Video ,jede pharmazeutische Seite etc .gelesen habe,war ich völlig kirre
Die Angst vor allem was RA betrifft haben alle durchgemacht.,ich habe diese Angst auch noch , gerade wenn ich Dinge tue die letzte Jahr noch funktionierten.
Es ist schon erschreckend wie hoch der Verlust der Funktion in der kurzen Zeit ist.
Ich nehme Cortison und MTX,den Einstieg mit Cortison hab ich ja gut weggesteckt,stundenlang auf den Bus mit den Nebenwirkung gewartet.... .
Beim MTX sag's anders aus
Ich hab mich innerlich gewehrt.
Die Lösung war eine gute Freundinund Kollegin
Ich arbeite im ambulanten Pflege dienst.
Die kam abends ,ich saß heulend vor der Pillenschachtel.
Und drückte mir die Pille aus der Schachtel in die Hand ,Glas Wasser dazu ,runter damit und Kontrolle im Mund.
Das haben wir zweimal so gemacht, seitdem kann ich alleine.
Der Schwindel und erhöhte Puls sind jetzt in der Zeit wahrscheinlich durch die Angst bedingt.
Ich nehme jetzt seit März die Medis,
Gut ich merke diese habe es mir aber deutlich schlimmer vorgestellt.
Gestern war MTX tag, Montag s bin ich dann bis Mittags geistig nicht voll auf der Höhe,kann aber normal aufstehen und den Tag beginnen.
Versuch es vielleicht findest du auch jemanden der dir die Tbl .gibt ,ich weiss das einige den Kopf schütteln werden aber es ist meine Art die Angst zu überwinden.und die Therapie zu akzeptieren.
Ist jetzt leider bischen lang geworden
LG Lischa