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predni wegen hatnäckiger sinusitis - wie ausschleichen? schubgefahr?

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von lexxus, 7. Juli 2009.

  1. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hey miteinander,
    ich nehme ab morgen früh, wegen hartnäckiger sinusitis und zum freikriegen der ohren, 10 mg predni. die dosis ist erst mal auf 6 tage angesetzt. der doc meinte, danach machen wir dann kurzzeitig mit 5 mg weiter und setzen dann komplett ab. momentan bin ich ja in remission, hatte aber, bedingt durch die witterung, vereinzelte rheumasymptome. nu hab ich doch n bissel schiss, bei zu schneller reduktion, auch wenn das predni nur kurzzeitig genommen werden soll, nen rheumaschub zu provizieren. mein hno meint, die reduktion wär so schon ok, aber auch wenn ich ihn als hno sehr schätze, so ist er eben doch kein immunologe. wie seht ihr das? stand schon mal eine/r von euch innerhalb einer remission vor dem problem predni aus anderen gründen nehmen zu müssen?
    würde mich über hilfreiche tips freuen.
    lg
    lexxus
     
  2. Merlina

    Merlina Registrierter Benutzer

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    Hallo lexxus,

    bei einem Zeitraum von 6 Tagen kann man die Dosis so schnell runterfahren, das gibt da meistens keine Probleme.
    Die Regel ist: Je länger man Predni genommen hat, desto länger muß man es auschleichen lassen. Bei einem kurzen Predni-Stoß ist das nicht nötig.
    Gruß
    Merlina
     
  3. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Lexxus,
    nach 6 Tagen von 10mg auf 5mg zu reduzieren ist sicher nicht das Problem. Wie schnell Du danach weiter reduzierst, solltest Du davon abhängig machen, wie lange Du bei 5mg bleibst. Persönlich wäre ich vorsichtig, die 5mg dann gleich komplett abzusetzen und würde doch ausschleichen, aber vermutlich reagiert jeder unterschiedlich empfindlich.
    Ich halte Dir die Daumen, dass Du die Sinusitis wegbekommst und problemlos das Predni wieder absetzen kannst, ohne dass ein Schub entsteht.
    liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  4. Jasfabfe2007

    Jasfabfe2007 Registrierter Benutzer

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    Prednisolon 50mg

    Hallo,
    ich bin neu hier, muß mich noch im Thread für neue vorstellen, hätte aber wegen dieser Diskussion mal eine Frage:
    Wegen eines Hörsturz muß ich Prednisolon in Stärke 50mg nehmen seit gestern. Wie schnell geht da das Ausschleichen?
    Gruß,
    Jasfabfe2007
     
  5. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    guten morgen,
    vielen dank erst mal für eure antworten.

    @merlina, wenn ich völlig symptomfrei wäre, würde ich dir recht geben, aber ... ->

    @kleine eule, gerade weil ich weiß, dass ich empfindlich bin mache ich mir gedanken drum.

    gestern war der erste tag und irgendwie hab ich mich auch ein bisschen gefreut, weil ich gerade am umziehen bin und mir erhofft hatte, dass auch ein paar andere zipperlein etwas zurückgehen, stattdessen hab ich ´jetzt das gefühl noch mehr symptome entwickelt zu haben :uhoh:. und nu?

    @jasfabfe, willkommen erst mal hier im forum :).
    die reduktion erfolgt zuerst in relativ großen schritten, später in kleineren. normalerweise sagt man, so lange, wie man die startdosis genommen hat, so lange sollte auch mindestens das ausschleichen dauern, aber bei uns rheumis muss auch geschaut werden, wie es mit der symptomentwicklung aussieht. als ich vor ein paar jahren wegen eines schubes 20 mg als startdosis bekam, habe ich 3 jahre gebraucht, um wieder bei null anzukommen, aber keine angst, es kommt sehr drauf an, wie es dir geht und ob noch andere medis dazugegeben werden, die die cortisondosis reduzieren helfen. so ein cortisonstoss kann auch, wenn alles gut läuft, in zwei, drei wochen erledigt sein.

    lg
    lexxus
     
  6. madmaxi

    madmaxi Gesperrter Benutzer

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    Ausschleichen

    Hallo lexxus,
    wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich lieber auf der sicheren Schiene fahren und es langsam ausschleichen. Wenigstens von 5 auf 2.5 und dann auf 1mg. Entscheide doch nach deinem Bauchgefühl.
    Gruß madmaxi
     
  7. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo madmaxi,
    genau das habe ich auch gedacht, war aber irgendwie auch verunsichert, weil es schon ne weile her ist, dass ich das letzte mal corti genommen habe und zudem auch noch nie in einer solchen situation (remission und corti wegen was anderem) war. manchmal kriegt man durchs nachfragen ja doch nochmal ne anregung in eine andere richtung zu denken, weil man den wald vor lauter bäumen nicht mehr sieht :o).

    lieben gruß
    lexxus
     
  8. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Lexxus,
    nimm es mit der Ruhe, vielleicht werden die anderen Zipperlein ja noch besser, wenn sie ein paar Tage Corti bekommen haben. Bei mir braucht es immer ein bisschen, bis ich den Effekt merke. Und wenn der Körper sowieso muckt, dann ist ausschleichen sicher nicht verkehrt. Viel Erfolg beim Umzug! (aber übernimm Dich nicht)
    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  9. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    @kleine eule,
    naja, eigentlich bin ich es vom corti gewohnt, dass binnen 24 stunden eine spürbare wirkung eintritt, stattdessen scheinen sich aber die zipperlein zu verstärken. drum hats mich auch so irritiert. jut, nun wars gestern ein laaaanger arbeitstag, mit 4,5 stunden dienstberatung *ächz*, aber so schlimm hatte ich das nicht erwartet.

    frage: angenommen der doc sagt montag, dass ich anfangen darf zu reduzieren, dann hätte ich 6 tage corti genommen, wäre dann eine reduktion in den von madmaxi vorgeschlagenen schritten, 5mg, 2,5 mg, 1mg, in jeweils 3 tage-intervallen ok? oder besser doch größere abstände?

    lieben gruß
    lexxus
     
  10. madmaxi

    madmaxi Gesperrter Benutzer

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    Reduktion

    Hi Lexxus,
    da dein Körper dir alleine gehört, darfst du auch alleine entscheiden, wie und wann du das Corti ausschleichst. So hat es mein Arzt mal gesagt. Bei so kleinen Mengen kann nichts passieren. Aber wie schon gesagt, lieber ein paar Tage länger dabei sein und Erfolg haben, als später noch mal von vorne anfangen.

    Du machst das schon richtig.
    madmaxi
     
  11. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo madmaxi,
    dass mein körper mir gehört und ich allein entscheiden kann, wie ich es angehe, ist schon klar, das macht allerdings nur sinn, wenn ich auch wirklich weiß, was ich da tue ;). aber es ist immerhin schon sehr beruhigend, dass ihr das zumindest auch so seht, dass lieber zu langsam ausschleichen besser ist, als zu schnell.

    lieben gruß und nen sonnigen start ins wochenende :)
    lexxus
     
  12. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

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    Hallo Lexxus,
    ich denke auch, dass Du auf Deinen Körper hören solltest. Wenn Du merkst, dass Du zu schnell bist, bleib doch erst mal stehen und reduziere dann langsamer. Da Du Erfahrung mit dem Ausschleichen hast, wirst Du schon merken, wenn der Körper stopp sagt. Lass Dir keine grauen Haare wachsen, solltest Du etwas länger brauchen, um das Corti wieder loszuwerden. Lieber langsam reduzieren und keinen neuen Schub provozieren, als schnell und dann wegen Schub hohe Dosen nehmen müssen.
    Viel Erfolg und schönes Wochenende!
    Liebe Grüße von der kleinen Eule
     
  13. Ni.Ka

    Ni.Ka Mitglied

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    Cortison - Sinusitis, dazu habe ich auch eine Frage: Und zwar nehme ich seit November ´09 5mg Prednis. täglich. Seitdem habe ich noch nicht mal ein Hauch einer Erkältung gehabt. Ansonsten bin ich 4-5x im Jahr total erkältet mit Nebenhöhlenentzündung etc. Kann es sein, das das Cortison die Entzündung ausbremst? Ich habe mir jetzt nämlich tatsächlich etwas eingefangen, doch habe ich das Gefühl, das es nicht richtig ausbricht, sondern ich eiere mit Schnupfen und abends mit dichten Nebenhöhlen herum. Morgens, nach der Cortisoneinnahme ist alles wieder einigermaßen im Lot. Hängt es damit zusammen und kann sich die Erkältung, wenn sie immer ausgebremst wird, noch verschlimmern? Wie ist es nebenbei mit der Einnahme von Antibiotika? (das habe ich sonst immer verschrieben bekommen, damit man mir nicht jedesmal die Nebenhöhlen aufstechen muß:().
     
  14. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    hallo, nicole!

    zu deiner frage wegen antibiotika und cortison kann ich dir von mir berichten: bei bedarf habe ich schon antibiotika bekommen, war kein problem zusammen mit dem cortison.
    ich war früher - vor meiner diagnose churg-strauss-syndrom - auch ständig schlimm erkältet, abwechselnd immer mit allergien (heuschnupfen etc.), allergischem schnupfen, bronchitis etc. also meine nase war eigentlich ständig zu und gehustet habe ich auch meistens. seit meiner diagnose und der behandlung habe ich kaum noch erkältungen (dafür eher mal heftige magen-darm-infekte mit hoch fieber).
    irgendwelches verschleppen von erkältungen habe ich selber noch nicht bemerkt bisher.
    herzliche grüsse und alles gute,
    ruth