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Post vom Versorgungsamt nach fast 10 Monaten

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von piddel, 29. Juni 2004.

  1. piddel

    piddel Guest

    hallo ihr lieben,
    habe doch nun nach fast 10 monaten post vom versorgungsamt bekommen.
    und was soll ich sagen? die üblichen 20%.
    anerkannt haben sie meine coxarthrose beidseits und mein wirbelsäulensyndrom mit osteochondrose.
    bin aber erst 34 jahre und musste aufgrund der erkrankung meinen heißgeliebten beruf in der pflege aufgeben (das sahen zwar die reha-ärzte im sommer 03 nicht so, aber immerhin zwei gutachter -einmal mdk in 10/03 und einmal bfa-gutachter in 02/04). arbeite jetzt in einer berufsschule und unterrichte künftige altenpflegerInnen - also nicht ganz weg von der pflege. bin auch froh über meinen jetzigen job.
    trotzdem: mein leben hat sich sehr verändert, allein schon durch den berufswechsel (arbeitsstelle 70 km entfernt und "nebenbei" dreijähriges berufsbegleitendes studium) und diversen freizeitaktivitäten mit meinen kindern, denen ich einfach nicht mehr so nachgehen kann/darf, wie es mal war. achja und der letzte gutachter stellte noch eine spondylarthrose fest. aber ich muss dazu sagen, dass er jedes mal "zur zeit geringfügige funktionseinschränkung" schrieb. stimmt auch teilweise. auf schmerzmittel kann ich zur zeit fast verzichten. bin natürlich froh, dass es so ist.
    stehen mir eigentlich mehr als 20% zu? wie seht ihr das?
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    hallo,

    da die prozente danach vergeben werden, inwieweit dich das rheuma bei deiner täglichen arbeit beeinträchtigt, und es heisst dort : geringfügig ? dann sind s nach deren ermessen nur 20% . wären es erhebliche einschränkungen gewesen, hättest du mehr bekommen. ich weiss nun nicht inwieweit du bei deinem antrag alles notiert hast, wirklich alles, wo dich das rheuma behindert. du kannst einen formlosen einspruch erheben mit hinweis begründung folgt, wenn du meinst, es ist zu wenig. und ann den kompletten tagesablauf mal durchgehen, nicht nur beruf. auch hobby, kinderversorgung etc.

    gruss kuki

     
  3. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hi,

    also ich bekam 50 % SBG zugeteilt vor meiner Hüft-TEP, 1999 und 1 Jahr laufender cP.

    Die Steigerung auf 60 % erhielt ich aufgrund der TEP und fortschreitender Gehbehinderung und fehlender Bwegelichkeit im Alltag ( Streppen steigen z.B. ).

    Es ist immer eine Frage des Inhaltes des angefragten eigenen ( ! ) Arztes, der einen behandelt. Mein damaliger Orthopäde sowie mein Hausarzt generell stimmten komplett überein.

    Was ich kapiert habe ist, daß auch amtliche Stellen gerne sehen, wieviele "gelbe" AUs man z.B. hat. Aus diesem Grund - lach nicht - lass ich mich sogar in der Rentenzeit jetzt "krankschreiben", wenn es danach ist. Wieso ?

    Weil man damit beweist, daß man eben krank ist. Viele Ämter, Gutachter und Fachbereiche schauen drauf !!

    Pumpkin
     
  4. piddel

    piddel Guest

    danke für eure lieben antworten.
    ich war letztes jahr vom mai bis november fast durchgehend (zwei arbeitsversuche musste ich abbrechen) krankgeschrieben. in diesem zeitraum auch auf reha gewesen.
    ich musste aufgrund meiner erkrankung meinen job wechseln - reicht das nicht?? den job, den ich jetzt mache - ja, das kriege ich ganz gut hin. belastende faktoren bestehen dennoch auch in meinem jetzigen job. das "geringfügig" bezog sich auf meine funktionseinschränkung. für meinen alten job bestand "erhebliche gefährdung der erwerbsfähigkeit" (gutachten des mdk). und das war ja zum zeitpunkt der antragstellung.

    ich geh mal zum vdk - wo ich mitglied bin. aber da stand schon aufm zettel, das ich 25 euro zahlen muss, wenn ich mit hilfe des vdk's in widerspruch gehen will.
    mal sehen......