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Polyarthritis?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von lela27, 11. Juni 2009.

  1. lela27

    lela27 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Ich weiß momentan nicht so ganz, was ich glauben soll...deshalb versuch ich hier, ein paar Meinungen zu bekommen...

    Ich bin (fast) 30 Jahre alt. Bei mir wurde mit 12 Jahren juvenile chronische Polyarthritis (seronegativ) diagnostiziert - ist schon lange her. Bin damals von einem Arzt zum nächsten geschleppt worden...ihr könnt euch vorstellen, was das für eine 12jährige heißt. Ich habe es gehasst...und deshalb ca ein Jahr später die ganzen Therapien etc. abgebrochen.
    Mit ca. 20 Jahren ist es dann wieder etwas schlimmer geworden - meine Finger sind um die Gelenke herum auf das Doppelte angeschwollen und ich hatte starke Schmerzen. Also wieder zu den Ärzten - die mich wieder ein bis zweimal pro Monat zu sich bestellten. Wieder alles von vorne. Und nach einem halben Jahr ist es mir dann wieder zu viel geworden und ich habe wieder alles abgebrochen. Vor allem deshalb, weil ich irgendwie an der Diagnose gezweifelt habe...immer wieder seronegativ.

    Nun sind wieder einige Jahre vergangen. Seit ca. einem Monat plagen mich jetzt die Schmerzen in den Fingern, Handgelenken und Schultern sehr. Die Finger sind jedem Morgen ziemlich stark angeschwollen und steif. Solche Schmerzen hatte ich schon lange nicht mehr. Zu dem ganzen kommt noch dazu, dass ich vor ca. 3 Wochen eine Schleimbeutelentzündung im rechten Schultergelenk hatte. Meine Hausärztin schickte mich sicherheitshalber zum Ultraschall mit dem Ergebnis: hochgradiger Verdacht auf Arthritis.

    Der Blutbefund ergab nichts besonderes: leicht erhöhter Entzündungswert (CRP), erhöhte Blutsenkung, starker Eisenmangel, erhöhte Leukozyten, Hämoglobin zu niedrig. Aber ansonsten alles negativ (Rheumafaktor, ELISA, Citrullin AK).

    So - nun steh ich da und weiß nicht, ob ich nun zum Rheumatologen soll oder nicht. Bin am Verzweifeln...

    Kennt das vielleicht irgendjemand von euch? Wäre über JEDE Antwort SEHR dankbar!!!

    Ich stell noch je ein Bild von meinen Händen rein - vielleicht hilft das ja...

    Danke für eure Hilfe!!!

    lg
    Lela
     

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  2. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

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    hallo lela,

    willkommen hier im forum. du wirst hier auf viele nette menschen treffen, die oft sehr kompetente ratschläge geben können.
    auch ich habe eine seronegative chronische polyarthritis. das heißt, im blut sind keine rheumafaktoren nachweisbar.
    deine erhöhte blutsenkung spricht für einen entzündlichen prozeß. deine symptome sprechen für eine rheumatische erkrankung. bei mir war es ähnlich. entscheidend ist die morgensteifigkeit über eine gewisse zeit.
    mit der diagnose sind hausärzte überfordert. meiner hat mir erklärt, daß der rheumadoc noch ca. 25 blutwerte zusätzlich bestimmen darf, was dann meistens die diagnose sichert.
    leider gibts oft lange wartezeiten auf einen termin.
    da ich es damals garnicht mehr aushielt, hat mein hausarzt mir für die übergangszeit cortison verschrieben. das brachte sehr schnelle linderung, ist aber nicht ausreichend. wichtig ist, daß du schnell eine basistherapie bekommst.
    die chance, zu einer remission zu kommen, steigt, je eher eine umfassende behandlung erfolgt.
    lieben gruß und gute besserung.
    pablo56:top:
     
  3. Katharinaw

    Katharinaw Neues Mitglied

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    Hallo,
    also wenn bei dir schon Polyarthritis festgestellt wurde, dann musst du auf jeden Fall zum Rheumatologen und das schon am besten gestern. Du spielst mit deiner Gesundheit. Auch ich bin 14 Jahren an Rheuma erkrankt und schlag mich seit 10 Jahren damit rum. Ich weiß also was du mitmachst und ich denke alle anderen kennen auch, dass man Momente hat in denen man alles hinschmeißen will. Aber du musst die Behandlungen durchhalten, nur so hast du die Chance, dass das Rheuma gestoppt wird. Ich hatte nach konsequenter MTX-Behandlung 5 beschwerdefreie Jahre. Ich hoffe dir ist klar, dass du riskierst, dass deine Gelenke für immer zerstört werden, wenn du nichts tust. Also, Telefon in die Hand und einen Termin machen. Wenn du Angst hast nimm jemanden mit zum Termin. Ich nehme oft meinen Freund oder meine Mama zur Unterstützung mit. LG und alles Gute Katharina
     
  4. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    natürlich solltest du zum rheumatologen gehen! du hast die diagnose doch schon! und sowas geht auch nicht einfach wieder weg..
    was ich nicht verstehe ist, dass du die therapien immer wieder abgebrochen hast!? wo waren deine eltern? haben sie das damals einfach so hingenommen??
    doch hast dir wahrscheinlich zwei mal die chancen auf eine frühzeitige behandlung selbst genommen.
    daher muss du jetzt unbedingt handeln! wenn die gelenke erstmal zerstört sind, dann kann man nicht mehr so viel machen! jedenfalls gestaltet sich die therapie dann schwieriger!
     
  5. wienerin

    wienerin Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ich schließe mich dem letzten Kommentar absolut an. Auch wenn du von den Ärzten genug hast, gehe auf jeden Fall zum Rheumatologen. Es könnte ansonsten ziemlich schlecht für deine Gelenke aussehen - das ist eine große Gefahr.

    Vor allem die Morgensteifigkeit etc. spricht doch für eine akute Entzündung - gib dir einen Ruck, in diesem Falle ist Klarheit äußerst wichtig, auch wenn die Wahrheit oft ein Schock ist. Den haben wir, die eine fixe Diagnose haben schon hinter uns. Aber Vogel-Strauß-Politik bringt nichts:top:

    Liebe Grüße
    Wienerin:D
     
  6. lela27

    lela27 Neues Mitglied

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    Hallo und danke euch allen!!!

    Ich war - als das alles begonnen hat - ein Kind...welches Kind geht schon gern zum Arzt? Ich jedenfalls habe in dieser Zeit damals angefangen, Ärzte zu hassen - und das hat sich bis heute nicht gelegt. Ich bin seeeehr mißtrauisch, was die Diagnose von damals angeht. Auch meine Eltern haben ihr nicht ganz vertraut.
    Ich hatte jetzt seit ca. 8 Jahren (fast) keine Schmerzen. Deshalb habe ich für mich beschlossen, nicht mehr von einem Arzt zum nächsten zu laufen.

    Leider haben die Schmerzen jetzt wieder angefangen...was ja zu erwarten war. Ich wollte von jemandem, der damit Erfahrung hat, mal eine Meinung hören...und die habt ihr mir gegeben. Danke nochmal! Ich werde euren Rat befolgen und mir einen Termin bein Rheumatologen geben lassen...obwohl sich bei mir da wieder die Nackenhaare aufstellen...:eek:

    Wie hat das bei euch angefangen mit der Polyarthritis? Wie habt ihr das gemerkt?

    Bin froh, dass es Menschen gibt, mit denen ich über sowas reden / schreiben kann!!!

    Glg
     
  7. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    der beginn einer rheumatischen erkrankung ist so verschieden wie die krankheitsbilder.
    bei dir scheint schon in der kindheit eine chronische arthritis vorgelegen zu haben. ich weiß nicht, was man nach deiner schilderung an dieser diagnose bezweifeln kann!?
    auf jeden fall ist dir schon wertvolle zeit abhanden gegekommen. kein arztbesuch kann so schlimm sein wie die folgen, die entstehen können wenn du nichts tust. du bist jetzt eine erwachsene frau und hast deine gesundheit selbst in der hand.

    also, auf auf :)
     
  8. Katharinaw

    Katharinaw Neues Mitglied

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    Es freut mich, dass du dich entschlossen hast zum Arzt zu gehen. Auch wenn man hier von vielen schlimmen Erfahrungen mit den Ärzten liest, kann ich sagen, dass ich mich damals beim Kinderrheumatologen sehr gut aufgehoben gefühlt hab und auch jetzt bei einer Rheumatologin für "Große" hab ich das Gefühl, dass alles für mich getan wird. Also hab Mut. Ich hoffe es geht dir schnell besser. LG Katharina
     
  9. lela27

    lela27 Neues Mitglied

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    So - hab nun einen Termin beim Rheumatologen - in 2 Monaten!!! Wahnsinn! Hätt nicht gedacht, dass man sooooooooo lange auf einen Termin warten muss.
    Dauert das bei euch auch so lange?
     
  10. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    für eine ersttermin ist das sogar relativ früh..
     
  11. rangeromi

    rangeromi Neues Mitglied

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    polyarthritis

    Hallo Lela,
    wenn ich im Forum lese, habe alle eine "Odysse" hinter sich, was Ärzte - Diagnosen etc. betrifft. Laß Dich nicht entmutigen. Habe schon mal unter "ARAVA hilft nicht" einen Teil meiner Geschichte geschrieben.
    Sie fing an 2001 (eigentlich schon früher, aber da hatte ich so heftige Schmerzen, da ich es nicht mehr aushielt). Ich war dann beim Rheuma-Doc, der hat einen Rheumafaktor/Entzündungswerte etc. festgestelt, hat aber gesagt "es sei nicht behandlungswürdig"- was soll das denn heißen? Lebte dann 5-6 Monaten nur von Schmerzmittel (Diclofenac), bis ich zu einem Orthopäden mit Rheumaausbildung (ohne Termin wg. der Schmerzen) wechselte. Der hat Sofortmaßnahmen ergriffen - Cortison 100mg, dann abschwächend, nach ca. 6 Wochen abgesetzt. Gleichzeitig bekam ich ARAVA. Das nehme ich seither.
    Weiter kannst Du unter der obigen Rubrik lesen.
    Achso, das wollte ich noch sagen - Gelenkzerstörung liegt bei mir nicht vor, nur beim re. Mittelfinger sieht man ein ganz kleines bißchen Veränderung. Das mittl. Gelenk der re. Hand ist sehr stark geschwollen, chron. Entzündung. Bekomme jetzt RSO (schau im Internet nach). In 2 and. Fingergelenken half es schon.
    Guck auch mal unter "Radon-Heilstollen" hier in RO - die Hand, die da sehen kannst, könnte meine sein.
    Die Krankenkasse hat mir 3 Wochen "Kurlaub" bewilligt, und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Habe sämtliche Krankenberichte, 2 Befürwortungen von Ärzt beigefügt.
    Reicht es erstmal? Kannst sonst gerne noch mal nachfragen!:confused:
    Mein Rat: Geh in Behandlung, lass Dich nicht abwimmeln, Rheuma ist heilbar, zumindestens läßt es sich stoppen, sodaß man damit gut leben kann.:)
    Lg und Gottes Segen:top:
    Rangeromi
     
  12. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    heilbar ist es nicht!
     
  13. rangeromi

    rangeromi Neues Mitglied

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    Rheuma ist heilbar

    Hallo Ihr,
    bin keine Ärztin und auch kein Wahrsager, aber habe den festen Glauben, daß auch Rheuma heilbar ist. Ich sehe das darin bestätigt, daß es auch heißt "Migräne ist nicht heilbar". Das habe ich am eigenen Leib erfahren, daß diese Aussage nicht stimmt. Ich hatte so schlimm und so viel Migräne, daß ich die Tage zählen konnte, an denen ich keine Migräne hatte. Und sagt bitte nicht, daß war keine Migräne!
    Seit 2 1/2 Jahren hatte ich keinen einzigen Migräneanfall mehr. Halleluja!:top::top::top:
    Das ist wahr. Die Migräne ist geheilt, also verlasse ich mich nicht mehr auf solche Aussagen.
    Liebe Grüße
    Rangeromi
     
  14. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Hallo rangeromi,

    Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit unterschiedlichen Formen. Daß Migräne nicht heilbar ist, habe ich noch nie gehört.

    Dagegen ist entzündliches Rheuma eine Autoimmunerkrankung, die zum derzeitigen Zeitpunkt nicht heilbar ist.

    Sei nicht böse, aber man kann auch Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Ursula
     
  15. rangeromi

    rangeromi Neues Mitglied

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    Rheuma

    Hallo Ursl53,
    sei Dir mir auch nicht böse. Ich sagte, ich bin kein Ärztin und auch kein Wahrsager, ich glaube nur ganz einfach nicht solchen Aussagen. Das Migräne und Rheuma ganz verschiedene Geschichten sind, autoimmun etc., ist mir klar. Freue mich nur darüber, das diese "Arie" vorbei ist.
    Nur wenn z.B. Ärzte behaupten, Rheuma ist nicht heilbar und kennen noch nicht einmal den/die Auslöser, außer vielleicht - naja seelisch oder vererbt oder so - und die Odysseen lese, die manche von uns mit Ärzten hinter sich haben, dann glaube ich denen noch lange nicht alles.
    Aber ich möchte mich nicht in weitere Diskussionen eínlassen. Es ist meine persönliche Meinung und wenn Ihr/Du eine andere Meinung habt, ist es auch ok.
    Ich wünsche allen, daß sie ihren Weg gehen und wollte nur Mut machen, ok?:)
    Schönes WE für alle
    Rangeromi
     
  16. walbines

    walbines Registrierter Benutzer

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    hallo rangeromi,
    ich glaube sehr gerne, dass rheuma heilbar ist :a_smil08:.
    wie sagt man doch so schön "der glaube versetzt berge". in diesem sinne, glauben wir es doch einfach mal :top:
    ich wünsche dir ein wunderbares wochenende.
    von herzen
    walbines
     
  17. rangeromi

    rangeromi Neues Mitglied

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    Guten Morgen wallbines,
    "wie sagt man doch so schön "der glaube versetzt berge". in diesem sinne, glauben wir es doch einfach mal :top:".
    Die Einstellung finde ich gut, da ist auch was dran. Der Glaube kann tatsächlich Berge versetzen. Ich bin seit einiger Zeit bekennende Christen und ich habe schon Heilungen z.B. bei einer Frau aus meiner Gemeinde wurde der schlimmste Krebs (im Darm) geheilt, nur durch Gebete, das die Ärzte nur gestaunt haben. Natürlich wurde sie auch medikamentös behandelt, aber das konnte sie nicht vom Krebs befreien.
    Aber dazu kann ich Dir gerne ein anderes Mal mehr erzählen. Jetzt freue ich mich erstmal sehr, das wir Dir helfen konnten und wünsche Dir einen schönen Sonntag und eine gute Woche.:a_smil08:
    Melde Dich doch mal wieder
    Liebe Grüße
    Rangeromi
     
  18. walbines

    walbines Registrierter Benutzer

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    guten morgen rangeromi,
    das interessiert mich. ich glaube auch an dinge zwischen himmel und erde und glaube auch an alternativ heilmethoden. aber ich habe beim stöbern im forum gesesen, dass das nicht so gerne gelesen wird und man doch sehr heftig kritisiert wird :(. es heißt doch "wer heilt hat recht". ich traue mich nun nicht zu schreiben, was ich gerade ausprobiere. ich bin immer dankbar für einen guten rat und entscheide dann selber, was ich damit tue.
    ich hatte vor zwanzig jahren nach der geburt meiner tochter zum ersten mal rheuma. habe die keulen ausprobiert und mir ging es immer schlechter. dann bin ich zu einem homöopathen gegangen. innerhalb kurzer zeit war das rheuma weg und ich hatte fünfzehn jahre RUHE!!! nach der scheidung trat es dann wieder auf. bin natürlich wieder beim homöopathen gewesen und diesmal klappte es leider nicht. er meinte, ich hätte noch an der scheidung zu knabbern :(. dann habe ich angefangen keulen zu nehmen. wie beim letzten mal geht es mir SCH............ nun habe ich nächste woche einen termin beim homöophaten. bin ganz zuversichtlich :a_smil08:
    liebe grüße
    walbines
     
  19. rangeromi

    rangeromi Neues Mitglied

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    Hallo walbines,
    Zitat von Dir: "das interessiert mich. ich glaube auch an dinge zwischen himmel und erde und glaube auch an alternativ heilmethoden. aber ich habe beim stöbern im forum gesesen, dass das nicht so gerne gelesen wird und man doch sehr heftig kritisiert wird . es heißt doch "wer heilt hat recht". ich traue mich nun nicht zu schreiben, was ich gerade ausprobiere. ich bin immer dankbar für einen guten rat und entscheide dann selber, was ich damit tue."
    Dazu möchte ich Dir schreiben, daß ich bekennende Christin bin, das heißt gleichzeitig, daß ich die sog. alternativen Heilmethoden, die heute in aller Munde sind, ablehne, weil sie nicht von Gott kommen. Das Gefährliche an den Methoden ist, das sie zunächst helfen (zumindestens scheint es so), dann aber entweder wiederkommen oder schlimmeres kommt. Kennst Du den Spruch: "Den Teufel mit dem Belzebub austreiben"? Genauso ist es. Wenn Du mehr darüber wissen, lese das Buch: Alternative Heilmethoden" von Dr. med. Mathias Kropf (ein Arzt, der diese Methoden selbst angewendet hat) und dann entscheide selbst.
    Ich habe so ziehmlich alles ausprobiert, was es auf dem esotherischen Markt (Homöopathie, Reiki etc.) gibt und mir ging es immer schlechter. Manches verschwand an Krankheiten, neues tauchte auf. Sogar Selbstmordgedanken kamen auf.
    Wenn der Homoöpath sagt, das Du noch an der Scheidung zu knabbern hast, hat er sicherlich recht. Nur wie will er das "wegkriegen"?? - Ich ganz einfacher Mensch kann es Dir sagen: Nimm Deinen ganzen Schmerz, Deine Enttäuschung + alles, woran Du noch zu knabbern hast + allem, was Du falsch gemacht hast, zu Gott (= Bete) + bitte ihn, das zu heilen, das wegzunehmen. Jesus Christus, Gottes Sohn, ist für alle Schmerzen etc. für alle gestorben, die an ihn glauben. Das ist wahr, ich glaube daran.
    Tut mir leid, wenn Du eine andere Antwort erwartet hast. Ich kann Dich so gut verstehen. Wenn es einem so schlecht geht, nimmt man jeden Strohhalm.
    Mit den "Keulen" ist es so eine Sache, vielleicht ist das richtige Medikament, was Du verträgst, noch nicht gefunden. Probiere weiter aus, bestehe auf einen Wechsel der Medis oder wechsel den Arzt. Verstehe mich richtig, das ist kein Widerspruch, um Heilung beten und vom Arzt sich behandeln lassen. Du kannst z.B. beten, daß Du den richtigen Arzt findest und dieser die richtige Behandlung (Medis) für Dich findet. Versuche das doch einfach mal, das kostet nichts, niemand braucht darum zu wissen und Du schaust einfach mal, ob sich etwas ändert.
    Wenn Du Dich schämst bzw. nicht alle im Forum alles wissen sollen, schreib mir eine private Email, dann kann nur ich sie lesen und wenn Du willst auch antworten. Ich habe nichts zu verbergen, zu meinem Glauben stehe ist. Aber manchmal sind Dinge auch zu "intim".
    Ich habe so 2 Freundinnen im Forum kennengelernt, mit denen ich mich regelmäßig schreibe und inzwischen auch telefoniere. Das ist ganz toll.
    Überleg es Dir, dann kann ich Dir noch mehr erzählen.
    Nochmals liebe Grüße
    Rangeromi
     
  20. walbines

    walbines Registrierter Benutzer

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    hallo rangeromi,
    ich hatte keine besondere antwort erwartet. beten gehört für mich auch zur alternativen heilmethode. ich bete, bitte, danke usw. sehr viel und glaube auch daran. ich bin mir auch ganz sicher, dass wir die richtigen wegbegleiter finden! mein homöopath sagt ja auch nicht, dass er das wegmachen kann. die homöopathie sind doch im grunde nur kräuter. die kommen doch auch von gott.
    als ich schrieb, dass über alternative heilmethoden hier im forum nicht gerne gelesen wird und ich mich nicht traue, meine sachen zu schreiben, meinte ich, dass ich nicht provozieren möchte. aber, ich habe mittlerweile noch einmal gestöbert und ganz interressante sachen gefunden. also ich muß meine aussage revidieren. sorry, ich war wohl etwas voreilig. es gibt ganz viele verschieden meinungen, die kann ich sehr gut aktzeptieren.
    danke für deine ausführliche antwort.
    liebe grüße
    walbines