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Polyarthritis durch Traurigkeit?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von madmaxi, 26. Mai 2009.

  1. madmaxi

    madmaxi Gesperrter Benutzer

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    Hallo,
    habe da mal eine Frage?? Vor ca. 1 1/2 Jahren wurde bei mir eine Polyarthritis festgestellt. In meiner Familie hat keiner so etwas.
    Ausgebrochen ist diese Krankheit, als mein Freund und ich uns getrennt haben. Der Krankeitsverlauf war viele Monate sehr schlimm für mich, da ich mich kaum bewegen konnte.
    Nach guter Einstellung von meinen Medikamenten ging es dann wieder.

    Aber jetzt habe ich den Eindruck, immer wenn ich viel Stress in der Beziehung habe und ganz doll traurig bin, ist mein Rheuma wieder ganz schlimm.
    Hängt das irgendwie zusammen????:confused:
    madmaxi
     
  2. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Traurigkeit ist sicher nicht der Auslöser. Stress dafür um so mehr. Eine Trennung bedeutet reichlich Stress, es sei denn, man hat sich innerlich schon während der Beziehung vom Partner gelöst.
     
  3. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    @ madmaxi,

    Bei mir ist das Rheuma auch während einer sehr belastenden und traurigen Partnersituation ausgebrochen.

    Nach der Trennung, die dann noch um einiges stressiger war, gings dann erst richtig los. Auch jetzt bemerke ich noch, das neg. Stress Schübe auslöst und die Krankheit im Verlauf verschlimmert.

    LG

    manu :top:
     
  4. pablo56

    pablo56 Neues Mitglied

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    zu diesem thema noch was interessantes, allerdings im ungekehrten sinn:
    mein bester freund, seit einem halben jahr wieder in einer festen beziehung erzählte mir, daß seine partnerin, seit er mit ihr zusammen ist, inzwischen keine rheumaschmerzen mehr hat. kann natürlich auch zufall sein. offensichtlich spielt die psyche bei manchen krankheitsverläufen eine große rolle.
    gruß pablo56
     
  5. madmaxi

    madmaxi Gesperrter Benutzer

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    na dann ist ja alles klar.............

    .................ich brauche eine stabile und glückliche Beziehung. Werde darüber nachdenken.
    Danke Euch!
    madmaxi
     
  6. Neli

    Neli Optimistin

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    das mit der Traurigkeit kann ich nicht so genau bestätigen,
    aber meiner Meinung nach bringt Stress, natürlich auch seelischer Stress, für unsere Krankheit nichts Gutes.

    Als ich nach einer Goldbehandlung jahrelang in Remission war, ging es mir richtig gut,
    aber als mein Mann plötzlich schwer krank und pflegebedürftig wurde,
    ging das ganze Elend umgehend wieder von vorne los.

    Aber jetzt hab ich die Psoriasis-Arthritis mit Mtx, Arava
    und 4 mg Cortison wieder gut im Griff,
    die Medikation wird trotz der Remission beibehalten.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  7. kukana

    kukana Moderatorin

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    Das kann an den ausgeschüttenen Endorphinen liegen bei einer neuen Beziehung, z.B. beim S*x, die sind nämlich tolle Schmerzkiller!
     
  8. anuschka

    anuschka Guest

    kenn ich !!!!

    Mir ist es genau so ergangen. Hatte mehrereTraurige Erlebnisse und deshalb wurde es nicht besser. Die Psyche spielt eine große Rolle finde ich. Habe mir aber vorgenommen bewußter zu Leben und keine negativen Sachen mehr an mich ran zu lassen, bzw. schlechte Erlebnisse anders zu behandeln, bevor sie mich Kaputt machen!
    Lg. und wünsche Dir viel Kraft.
    Anuschka und Fly
     
  9. malchatun

    malchatun Neues Mitglied

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    ja, das ist so - seelische belastungen, traurigkeit, stress und druck sind eine wesentliche ursache von körperlichen erkrankungen, können eine krankheit zum ausbruch bringen oder bestehende krankheiten in ihrem verlauf verschlimmern. ich habe das an mir ganz deutlich gespürt. ich bin dswegen jetzt wieder in psychologischer beratung, und die psychologin und haben herausgearbeitet, dass ich seit vielen jahren, eigentlich seit meiner kindheit unter großem seelischen druck gestanden habe. in den letzten 4 jahren haben sich konflikte in meiner familie und beziehung dramatisch zugespitzt, und mir ging es immer schlechter. ich konnte spüren, wie meine kräfte von woche zu woche nachließen. bevor im letzten jahr der endgültige ausbruch kam, gab es zuvor wieder starke konflikte. wenige tage vorher waren mein blutbild noch in ordnung, beim herzecho und auf dem röntgenbild der lunge war nichts zu sehen. kurz danach hatte ich stark erhöhte eosinophile, und das torax-ct zeigte veränderungen am herzen und lunge. ich bekam keine luft mehr und konnte mich nicht mehr auf den beinen halten.

    es gibt einen relativ neuen zweig in der medizin - die psychoneuroimmunologie, der sich genau mit diesem thema beschäftigt. es ist inzwischen erwiesen, dass es einen engen zusammenhang gibt zwischen unserer seelisch-geistigen verfassung und körperlichen vorgängen, bis hin zu veränderungen unseres genetischen materials.

    umgekehrt gilt das doch auch, das hat sicher jeder schon an sich festgestellt: bei körperlichen leiden sinkt unsere stimmung. das bedeutet aber auch, dass hier eine große heilungschance liegt: geht es uns gut, beschäftigen wir uns mit der lösung unserer lebensprobleme und sorgen wir gut für uns, wird das die heilung auf alle fälle unterstützen. :top:
     
  10. madmaxi

    madmaxi Gesperrter Benutzer

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    Das ist schon schlimm,

    dass wir auch durch Stress den wir durch andere erfahren krank werden. Ich bin auf jeden Fall nun davon überzeugt, dass ich dadurch erkrankt bin. Nun muß ich sehen, wie ich da wieder heraus komme. Zum Glück bin ich ein positiv denkender Mensch. Wünsche allen, seid frohen Mutes, laßt Euch nicht unterkriegen und.......nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch.

    Vielen Dank für Eure Antworten.
    madmaxi
     
  11. anuschka

    anuschka Guest

    super !!!

    Genau so denke ich auch, ist aber schwer umzudenken und es braucht lange bis das klappt.
    @ malchatun. Frage mich ob ich das geschrieben habe, genau das ist bei mir auch der Fall!!
    @ madmaxi Ich versuche es auch gerade positiv zu denken, muß man aber lernen !!!

    Wir, Fly (mein Hund mein treuer Begleiter)und ich arbeiten dran !!!
     
  12. Damaris

    Damaris Ich bin dabei!!!

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    Hallo @ All!

    Mein Hausarzt meinte mal zu mir...."Wenn die Seele krank ist ist auch der Körper krank...." Könnte passen, Natürlich, wenn man Kummer hat fühlt man sich schon wegen des Kummers krank....aber ich glaube, dass es so ist.
     
  13. Marakion

    Marakion Neues Mitglied

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    die kleine Seele ...

    Ich erinnere mich gerade wieder an einen Besuch bei meiner Hausärztin, als noch unklar war, woran ich eigentlich leide.
    Sie wusste überhaupt nicht, wie sie mir weiterhelfen konnte (hat mir dann wenige Tage später einen Termin bei einer Rheumatologin besorgt) und ich
    "kroch" fast mit einem neuen Rezept (Versuchskaninchen lass grüßen) aus dem Sprechzimmer.
    Als ich fast die Klinke in der Hand hatte, sagte Frau Dr. P.: "Und wissen Sie ..., eigentlich brauchen Sie auch noch etwas für Ihre kleine Seele!" (so oder jedenfalls so ähnlich drückte sie sich aus. Da bin ich einen Schritt zur Seite und habe mich auf den nächsten Stuhl fallen lassen und losgeheult!
    "Bingo, jetzt ham se dich, jetzt kriegste auch noch Psycho-Pillen, einwandfrei!" Ich war sooo traurig ... und habe gar nichts verstanden.

    Was ich inzwischen gelernt habe?
    Ich bin oft traurig, wenn ich Schmerzen habe und sich Angst breit macht.
    Daraus entsteht wieder mehr Traurigkeit und schon laufe ich Gefahr, in ein Loch zu fallen. Da hat mir die Reha geholfen, Gott sei Dank!

    Stress: Ja, ich kann nicht mehr so gut (mit ungesundem) Stress umgehen.
    Ich werde unruhig, werde oft sauer, stecke fest .... komisches Gefühl ...

    Hab' ich mich jetzt verzettelt? - Nein, die kleine Seele weint oft ...

    Liebe Streicheleinheiten
    für euch, ihr lieben Seelen
    von Marion
     
  14. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Hi Marakion,

    na, das haben wir ja schon wieder was gemeinsam - aber erstmal einen lieben und vorsichtigen :knuddel:.

    Ja, Schmerzen machen Traurig und auch Angst - ein Kreislauf der Stress verursacht und Stress macht Schübe :confused: - ach du Literpott - da gibts ja kein Entrinnen :o.............

    Hoffen wir, dass unsere "kleinen Seelen" ab und zu eine kleine Erholung bekommen - gell :p. Für "Familienmanagerinnen" ein schöner Traum :angel3:

    Ganz liebe Grüße

    manu :bussi:
     
  15. merre

    merre Aktives Mitglied

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    ...das ist wohl war...

    ...denn man meint unter anderem, dass traumatische Ereignisse irgendwie rheumatische Erkankungen bedingen oder beeinflussen können. Nach meinem Unfall mit einer Kompressionsfratur der BWS und familiären Problemen (Todesfall) hatte ich zu tun wieder auf die Beine zu kommen. Habs zwar geschafft, aber irgendwie ist Rheuma mitgekommen.
    Ich war/bin aber seit dem immer noch "ein interessanter Fall", wohl auch weil mit dieser Theorie der Krankheitsverlauf erklärbar wurde, wenn auch nicht zweifelsfrei.

    Ich bin immer mehr der Meinung, dass die Frage der Krankheitsakzeptanz ganz ganz wichtig ist. Leider ist das bei Behandlung einer rheumatischen Erkrankung nicht immer zwingend mit dabei.
    Probleme mit dem Immunsystem...? Unser Immunsystem lernt sein ganzes Leben lang, bzw. unser ganzes Leben lang, vielleicht kann man ihm ja "seine Fehler wieder ausreden"???
    Zumindest ein Ansatzpunkt.
    Jeder sollte etwas gegen "sein Rheum" machen - Irgendwas !! Und wenn wir beim heftigen Schub Omas Porzellan an die Wand....Irgendwas halt, hauptsache es geht uns hinterher besser.

    "merre"
     
  16. littlefairy

    littlefairy junge Leidensgenossin

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    Hallo ihr,

    also ich persönlich sehe zwischen dem seelischen und dem körperlichen Wohlbefinden einen großen Zusammenhang!
    Sobald wir Schmerzen haben fällt es uns schwer gut gelaunt zu sein - was natürlich total verständlich ist.
    Und andersrum lindern Glückshormone doch auch die Schmerzen. Also sehe ich auf jeden Fall einen Zusammenhang darin.
    Ob aber Depressionen eine Polyarthritis auslösen können, kann ich nicht so genau sagen. Obwohl ich nicht glaube, dass es nicht unmöglich ist.
    Einem Bekannten von mir wurde vor kurzem Krebs diagnostiziert und die Ärzte meinten auch, dass unter anderem Depressionen das ausgelöst haben.
    Oft findet man zwischen den körperlichen Beschwerden auch eine "Übersetzung" für seelische Probleme.

    Ich selbst kenne das Problem mit der Traurigkeit - bringe es aber nicht mit den Medikamenten in Zusammenhang. Seit eineinhalb Jahren bin ich selbst in Psychotherapie, weil ich unter anderem auch an einer Persönlichkeitsstörung und Depressionen leide. Wobei nach den eineinhalb Jahren geht es mir schon sehr gut psychisch - und ich habe gelernt zu erkennen wenn ich in ein "Loch" falle und kann rechtzeitig handeln und mich selbst befreien.

    Interessant finde ich trotzdem, dass ich vor kurzem bemerkt habe, dass ich schon vor einigen Jahren als ich wegen den psychischen Problemen stationär in Behandlung war, erhöhte Entzündungswerte im Blut hatte. Komischerweise nicht nur einmal, sondern bei allen Blutkontrollen die dort gemacht wurden - und niemand hat damals etwas gesagt. Wenn ich mich zurückerinnere, weiß ich dass auch meine Schwellungen (ganz wenig) so in diesem Zeitraum begonnen haben ...

    Es gibt auf jeden Fall einen Zusammenhang!

    Alles Gute,
    lieben Gruß
    littlefairy
     
  17. Vanyar

    Vanyar Neues Mitglied

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    Hi,

    also ich bin in meinem Krankheits -Fall definitiv davon überzeugt, dass ich durch eine sehr leid- und schmerzvolle, aber auch sehr leidenschaftliche, intensive Liebesbeziehung, die dann leider auseinandergebrochen ist, vor 3Jahren, so krank geworden bin. Angefangen hat alles mich der Schilddrüse, bis schliesslich relativ schnell Hashimoto diagnostiziert wurde. Also auch Autoimmun, heisst ja, der Körper greift sich von innen selbst an und zerstört, Schilddrüse hat sich regelrecht selbst aufgefressen, wie ich mich auch, ich fresse mich innerlich selbst auf, mein Körper frisst sich auf, vor Kummer und Selbstvorwürfen.:sniff: Nun seit März ging das mit meinem Knie los und durch die ganzen Bluttests kam ja HLA B27 positiv raus. Nun weiss ich ja vom lesen, dass dieser Titer genetisch vererbar ist und man von Geburt an dann hat, aber der Morbus Bechterew muss ja nicht unbedingt ausbrechen. Bei mir ist es wohl nun aber ausgebrochen, wie lange schon, kann ich nicht genau sagen, vom Gefühl her habe ich die schlimmsten und meisten Beschwerden seit ca 2Jahren. Dieser Mann hat damals regelrecht meine Seele vergewaltigt, mir so sehr wehgetan mit seinen Lügen. Habe mich damals bitterlich an ihm gerächt, und deshalb mache ich mir aber Vorwürfe, auch wenn es zu seiner Zeit gut für mich war. Ich kann irgendwie leider meinen Frieden damit nicht finden, habe alles versucht. Geht nicht. Es besteht auch kein Kontakt mehr zu ihm und ich kann ihn auch nicht so einfach aufnehmen, dafür sind so schlimme Sachen zw. uns passiert.
    Ich bin auch genauso davon überzeugt, dass mir kein Psychotherapeut oder sonst was dabei helfen kann, meinen Frieden mit ihm zu finden, sondern nur dieser Mann selbst. Im Grunde, nur das ich ihm persönlich nur nochmal sagen kann, das ich mir wünsche und hoffe, wir können uns gegenseitig mal alles vergeben und einfach Frieden miteinander schliessen, ganz bewusst. mehr will ich nicht. Ich habe einfach die innere Gewissheit, das es mir dann wesentlich besser gehen würde, auch wenn MB/Rheuma nicht heilbar ist, aber eben viel besser gehen würde.
    Kann das irgend jemand nachvollziehen was ich meine ?
    Falls doch jemand noch ne Idee hat, wie ich meinen Frieden mit ihm, aber ohne ihn machen kann, gerne postet mir !!!

    LG Vanyar
     
  18. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @vanyar
    Du bist zwar überzeugt, daß Dir niemand helfen kann. Aber warum versuchst Du es nicht mal mit einem Psychotherapeuten? Allein kommst mit dieser Geschichte nicht ins Reine, wie Du ja selbst sagst. Stattdessen klebst Du immer noch an diesem Mann und machst Deine Gesundung von ihm abhängig. Such Dir einen Therapeuten, mit dem Du ein Vertrauensverhältnis aufbauen kannst, und probier es einfach aus. Nur Mut, Du blockierst momentan einfach nur Dich selbst, weil Du einen anscheinend unmöglichen Weg gehen willst.
     
  19. madmaxi

    madmaxi Gesperrter Benutzer

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    seelische Grausamkeit..

    ...dass soviel von Euch geantwortet haben!? Damit habe ich gar nicht gerechnet.
    Gestern bekam ich eine PN wo man mir mitteilte, dass es hier im Forum schon mal so ein ähnliches Thema gab.
    Die Urserin bezeichnete sich als Ex-Rheumi! Sie hatte ihren Mann, das Haus, die gemeinsamen Freunde und sogar den HUND (das ist eher herzlos) verlassen und nach ganz kurzer Zeit, war sie völlig beschwerdefrei. Das wäre ja ein Glücksfall, wenn es das gibt. Natürlich braucht das auch Mut, denn ich meine, dass es ja keine Garantie dafür gibt, oder was meint ihr??
    Aber es zeigt doch ganz deutlich "befreie dich von der Last die dich drückt und dir wird es besser gehen". Ach wenn alles nur so einfach wäre.

    Schöne Feiertage wünscht
    madmaxi
     
  20. Fichtenlaus

    Fichtenlaus Neues Mitglied

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    Guten Morgen,
    mir geht es wie Dir madmaxi,
    habe auch seronegative Spondyarthropatie, bzw. Spondylarthritis.
    Schmerzen und Schwellung mal da mal da. Nehme Sulfa 2-0-2, MTX 1x sc,
    und .... Hat sich zwar etwas gebessert bin aber nie schmerzfrei.
    Mein Man hat sich nach 30 !! Jahren genau am Hochzeitstag von mir getrennt. Hat schon lange Jahre nicht mehr bei uns gestimmt, wird aber immer alles rausgeschoben mal wegen den Kindern, Haus, ...
    Ich habe eine Trennung schon lange ins Auge gefasst und mehrfach mit ihm und unseren Kindern darüber gesprochen dass es so nicht mehr weitergeht.
    Aber der Stress mit der plötzlichen Trennung seinerseits, er hat es mir so ganz nebenbei 2 Stunden vorher gesagt- dass er auszieht- dann war es schon passiert- hat bei mir einen derart heftigen Schub ausgelöst.
    Abgesehen dass ich schon vorher psychisch und körperlich fix und fertig war (er war 10 Tage im Urlaub, ich war mit unserer Viecherei allein) gab das mir den Rest. Ich konnte nicht mehr auf dem linken Fuss auftreten weil meine Ferse heftig schmerzte. Es war alles steinhart und geschwollen. Ich bekam 2 x eine Spritze vom HA hinein :eek: die nichts nützte. Mit Absprache mit meiner Rheumaärztin wurde das Corti erhöht auf 30 mg was auch nicht so viel brachte.
    Mein Termin bei ihr ist nun vorverlegt, weil meine Medis nun umgestellt werden auf Biologika- hat sie vorher auch schon mal angesprochen.
    Na ja nun schaun wir mal. Bin jetzt 3 Wochen krankgeschrieben.

    Liebe Grüße
    Fichtenlaus
    __________________
    meine vita: Fichtenlaus
     
    #20 30. Mai 2009
    Zuletzt bearbeitet: 30. Mai 2009