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Panik Teil 2

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Jula, 27. Oktober 2004.

  1. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo,
    hatte nun heute morgen den Termin beim Orthopäden.Als ich endlich dran war,fragte ich ihn höflich,ob er mit mir den Befundbogen ausfüllen könne.Antwort:Nein,bin doch keine Schreibstube für die BFA.Außerdem könnte ich inm den Schrieb dalassen,aber in 5 Werktagen macht er das sowieso nicht,wäre ja unmöglich,er müßte das in seiner Freizeit machen.Auf meinen Einwand,das ja irgendwie meine Existenz davon abhinge entgegnete er,seine Existenz wäre ihm auch wichtig,ich sollte mir mal die Bilder ansehen,die seine Kinder für ihn gemalt haben und das wäre ihm alles wichtiger,sonst würde er ja nur noch arbeiten müssen.Ich war natürlich platt.Habe das Schreiben eingepackt und werde es wohl morgen beim Hausarzt ausfüllen lassen.Bekomme ich dann Probleme mit der BFA,weil ja Doktor Y. das ausfüllen sollte und kann ich bzw.der HA dazuschreiben,das der sich schlichtweg geweigert hat?Bin richtig fertig.
    Ach so,auf meinen Einwand,das mir meine Schulter immernoch höllisch weh tut,meinte er doch tatsächlich,spritzen wir doch nochmal Cortison,welches er mir vor 3Wochen verweigert hat mit dem Hinweis,geht nicht,wegen der Infektionsgefahr.Er sagte mir auch,das die schulter sowieso operiert werden muß,toll,und das alles wieder zwischen Tür und Angel!Habe die Spritze bekommen,sollte die eigentlich gleich und schnell wirken(40mg Triamhexal).Merke nämlich wie beim ersten Mal keine Besserung.
    Danke das Ihr Euch meinen Frust anseht,aber momentan läuft alles schief!!
    Gruß Jula
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Servus Jula,

    Du bist ganz eindeutig in der falschen Betreuung. Ein Orthropäde ist bei rheumatischen Problemen eh der falsche Ansprechpartner. Der passende Arzt wäre ein internistischer Rheumatologe in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt.

    Bitte vergiss diesen unfähigen, gestressten und überforderten Menschen und begib Dich in fähige Hände - auch wenn Du dafür vielleicht eine längere Strecke fahren musst. Mein Rheuma-Doc ist auch 125 km weg von hier. Für die 2-3x im Jahr nehme ich die Strecke gerne auf mich.

    Sei tröstend umärmelt und liebe Grüße!
    Monsti
     
  3. Jula

    Jula Der Solling ist groß

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    Hallo Monsti,

    lieben Dank für die Umarmung.Der Orthopäde ist ja ein Kollege meines Internistischem Rheumatologen(habe mir heute mal die Diplome angesehen,alle in Istanbul gemacht,das neueste 1984) und die arbeiten in einer Gemeinschaftspraxis zusammen.Ich bin da ja nun schon oft enttäuscht worden,aber heute war echt zuviel.Ich habe ja vorallem auch angst,das eben Fristen nicht eingehalten werden und ich ab Januar ohne Geld dastehe,denn beim AA war ich,ich muß den antrag auf Hartz 4 stellen und bekomme dann nichts,haben Eigentum und einige Lebensversicherungen und das die nicht noch Röntgenbilder von irgendwelchen Titanersatzteilen haben wollen ist schon übel.Problem ist auch,das ich ja fahren würde,aber bei allen in Frage kommenden Rheumatologen bekommt man Termine frühstens in 5Mon.
    Naja,schaue mir jetzt diese blöde Dschungelsendung an,da brauche ich nicht zu denken und beruhige mich.Will ja schließlich nächste Woche Silberhochzeit feiern,das macht sich nicht gut mit noch nem Magengeschwür!Tut ja schon gut,Dampf abzulassen.
    Lieben Gruß Jula
     
  4. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hi,

    also gleich mal klarstellen: bei rheumatischen Erkrankungen ist ein Orthopäde sehr wohl Ansprechpartner, wenn man z.B. cP hat !!! Ich wurde 2 x zu Orthopäden als Gutachter geschickt, gottseidank.

    Rheumatologische Internisten sind dann gut, wenn man mehr als cP oder generell keine cP hat.

    Die Ärzte MÜSSEN die ihnen ausgehändigten Formulare ausfüllen, dafür werden sie von der BfA bezahlt. Weigern die sich, kann man das der BfA mitteilen, die sich dann dazu schon äussern. Weiterhin kann man diese Ärzte bei der Kammer melden, weil sie ihrer Verpflichtung zur Erhaltung von Gesundheit und der dazu notwendigen Unterlagen nicht nachkommen.

    Alles Gute -

    Pumpkin
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Sorry Uschi,

    ein Orthopäde ist dann der richtige Ansprechpartner, wenn es im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung um die Therapie von bereits verformten Gelenken geht, ebenso ist er der Ansprechpartner, wenn eine einschlägige OP bevorsteht.

    Es ist etwas anderes, wenn internistischer Rheumatologe und Orthopäde zusammenarbeiten. Aber, was Jula erzählt, spricht doch Bände! Da wäre ich zum letzten Mal gewesen.

    Grüßle von
    Monsti
     
  6. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Zitat Anfang"

    "Die Ärzte MÜSSEN die ihnen ausgehändigten Formulare ausfüllen, dafür werden sie von der BfA bezahlt. Weigern die sich, kann man das der BfA mitteilen, die sich dann dazu schon äussern. Weiterhin kann man diese Ärzte bei der Kammer melden, weil sie ihrer Verpflichtung zur Erhaltung von Gesundheit und der dazu notwendigen Unterlagen nicht nachkommen."

    Ganz so einfach ist das nicht USCHI

    Die BfA ist bekannt dafür, dass sie die Anträge auch nicht gerade eilig beantwortet. Allein der Grund, dass die BfA 25 Euro für einen großen Antrag und um die 10 Euro für einen kleinen zahlt, heißt noch nichts. Die Ärzte sind keine bezahlten Angestellten der BfA.

    Aber es ist Dir natürlich unglücklich ergangen, wohl weil Du schon am Anfang den Antrag vorgehalten hast.

    In manchen Wochen kommt 1 Antrag, in manchen Wochen 10 und die werden tatsächlich neben der normalen Sprech/Arbeitszeit erledigt. Diese Anträge müssen auch nicht sofort erledigt werden,


    Weiterhin schreibst Du, man könne die Ärzte bei der Kammer melden.

    Der derzeitige Stand ist folgender: Die betroffene Ärztekammer in Baden-Württemberg hat selbst zu einem Boycott-Aufruf aller LVA Anträge aufgerufen.

    Da wirst Du mit Meldungen nicht den gewünschten Erfolg gerade haben.

    Der Grund ist; die LVA hat einseitig die Verträge mit der Ärzteschaft in BW gekündigt, die Honorare für das Ausfüllen diese Anträge eigenmächtig fast halbiert und die LVA weigert sich, in neue Honorarverhandlungen einzusteigen.


    Somit existiert keine gültiger Vertrag mehr zwischen LVA und Ärzteschaft und deshalb haben KVen, die Medi-gesellschaft und die Ärztekammer zu diesem Boycott aufgreufen.

    Es läuft trotzdem in diesen Rehionen, wenn auch wesentlich spärlicher und wenn sich einer mal weigern wollte, muss er nur auf die Boykottatellungsnahme der Ärztekammer verweisen
     
  7. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Zitat Anfang"

    "Die Ärzte MÜSSEN die ihnen ausgehändigten Formulare ausfüllen, dafür werden sie von der BfA bezahlt. Weigern die sich, kann man das der BfA mitteilen, die sich dann dazu schon äussern. Weiterhin kann man diese Ärzte bei der Kammer melden, weil sie ihrer Verpflichtung zur Erhaltung von Gesundheit und der dazu notwendigen Unterlagen nicht nachkommen."

    Ganz so einfach ist das nicht USCHI

    Die BfA ist bekannt dafür, dass sie die Anträge auch nicht gerade eilig beantwortet. Allein der Grund, dass die BfA 25 Euro für einen großen Antrag und um die 10 Euro für einen kleinen zahlt, heißt noch nichts. Die Ärzte sind keine bezahlten Angestellten der BfA.

    Aber es ist Dir natürlich unglücklich ergangen, wohl weil Du schon am Anfang den Antrag vorgehalten hast.

    In manchen Wochen kommt 1 Antrag, in manchen Wochen 10 und die werden tatsächlich neben der normalen Sprech/Arbeitszeit erledigt. Diese Anträge müssen auch nicht sofort erledigt werden,


    Weiterhin schreibst Du, man könne die Ärzte bei der Kammer melden.

    Der derzeitige Stand ist folgender: Die betroffene Ärztekammer in Baden-Württemberg hat selbst zu einem Boycott-Aufruf aller LVA Anträge aufgerufen.

    Da wirst Du mit Meldungen nicht den gewünschten Erfolg gerade haben.

    Der Grund ist; die LVA hat einseitig die Verträge mit der Ärzteschaft in BW gekündigt, die Honorare für das Ausfüllen diese Anträge eigenmächtig fast halbiert und die LVA weigert sich, in neue Honorarverhandlungen einzusteigen.


    Somit existiert keine gültiger Vertrag mehr zwischen LVA und Ärzteschaft und deshalb haben KVen, die Medi-gesellschaft und die Ärztekammer zu diesem Boycott aufgreufen.

    Es läuft trotzdem in diesen Rehionen, wenn auch wesentlich spärlicher und wenn sich einer mal weigern wollte, muss er nur auf die Boykottatellungsnahme der Ärztekammer verweisen
     
  8. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Jula,

    kannst Du nicht den Bogen durch den Rheumatologen ausstellen lassen und damit den Orthopäden umgehen. ich finde es schon etwas merkwürdig, dass zwei Kollegen einer Gemeinschaftspraxis denselben Tatbestand unterschiedlich werten. Sprechen die den nicht miteinander????????
    Mir kommt das alles etwas merkwürdig vor.
    Was den Termin zur Vorlage der Unterlagen angeht, würde ich mal mit der BFA telefonieren (aber schreib Dir auf jeden Fall den Namen des Ansprechpartners auf, am besten gleich einen Telfonvermerk mit Datums- und Uhrzeitangabe und dem Inhalt des Telefonates) ob Du den Beleg nicht etwas später einreichen kannst, wenn möglich über Außenlautsprecher des Telefons (falls vorhanden) und einem Zeugen im Hintergrund der das Gespräch mitverfolgen kann. Denn ich finde 5 Tage schon mega kurz - zumal z.Zt. ja auch noch Urlaubszeit in vielen Arztpraxen ist.
    Ansonsten würde ich Dir für die Zukunft raten, entweder die Praxis zu wechseln oder um den Orthopäden einen supergroßen Bogen zu machen. Du bist bei einem internistischen Rheuma-Doc eh besser aufgehoben (das ist meine Meinung), denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Orthopäden die im rheuma-Gebiet "wildern", alles mit Orthopädischen Mittteln behandeln - was für Rheumatiker ja nun nicht immer positiv sein muss.

    Drücke Dir ganz fest die Daumen.