1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

osteoporose, heutiges editorial

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von bise, 27. April 2004.

  1. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    hallo, an alle kenntnisreichen user:

    kann mir einer mal verraten, um welche blutmarker es sich handelt, aus denen man einen erhöhten knochenumsatz ersehen kann.
    bin mir fast sicher, dass mein rheumadoc das noch nie überprüft hat.
    also bitte, bitte lasst mich nicht "dumm" sterben.

    jetzt bin ich gespannt.

    gruss
    bise
     
  2. Marcello

    Marcello Guest

    Hallo Bise,
    ich habe mich bemüht, den Pschyrembel unter "osteo..." mehrfach umgekrempelt. Da ist nirgendwo etwas bei Diagnosemöglichkeiten, was auf Marker im Serum hinweist. Röntgen, ja ... Eigentlich einleuchtend: wie soll denn der Abbau in den Knochen serologisch auftreten?
    Allenfalls noch, wenn Du Deine Knochensubstanz auspinkelst,
    gib Dir Mühe!
    Marcello
     
  3. anika

    anika Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2003
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Hallo,
    genauso ist es wie die Untersuchung genau heißt weiß ich jetzt gerade nicht mehr, aber es wird auf jeden Fall auch im Urin gemessen
    ist bei mir mal in einer Klinik gemacht worden und die konnten so feststellen, ob das Osteoporose Medikament Erfolg hat, denn der erhöhte Abbau der Knochensubstanz soll ja verhindert werden

    liebe Grüsse
    anika
     
  4. Elke

    Elke wünscht allen

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.273
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    NRW
    hallo bise,


    eine osteoporse wird mit einer bildgebenden knochendichte-messung diagnostiziert, außerdem gibt auch ein 24 std. sammelurin aufschluß darüber wie hoch deine eiweißausscheidung ist.
    bei mir wurden bisher zwei verschiedene bildgebende untersuchungen gemacht, das erste mal mit einem CT und das zweite mal mit einer art röntgenapperat der über meinen körper gefahren ist (leider fällt mir der name jetzt nicht ein) bei diesem verfahren (welches als sicherste methode gilt) werden die LWS sowie der oberschenkelhals knochen gemessen, dann muste ich 24 std. urin sammel und dort stellt sich dann eine erhöhung der eiweißausscheidung raus, dieser zeigt den knochenumbauprozess an (soll<120 sein und war bei mir 386), beides zusammen wurde mir erklärt sagt aus das ich laut bild eine osteoporose in der LWS habe und eine beginnende im oberschenkelhalsk. und durch den erhöhten eiweißwert könne man sagen das die knochenumbauprozesse aktiv seien und die osteopo. verschlimmern. auf jeden fall muss ich medis nehmen die diesen prozess stoppen und den knochenaufbau wieder begünstigen sollen.

    hmmmmm, ich hoffe ich habe mich nicht zu umständlich ausgedrück?

    alles gute
    gruß
    elke

    fällt mir gerade noch ein der Alkalische Phosphatase (AP 37) blutwert kann bei einer osteop. auch erhöht sein, muss dann aber abgeklärt werden ob es von einer osteopo. kommt oder eine andere ursache hat.
     
  5. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    osteoporose

    zur information:
    ich beziehe mich auf den satz:

    die blutmarker, mit denen sich der erhöhte knochenumsatz bei osteoporose nachweisen lässt,...

    das ist alles
    nachzulesen im editorial von heute.

    gruss
    bise
     
  6. Marcello

    Marcello Guest

    Marker

    Schätzchen,
    schwing Deinen Hintern, gib in google „Osteoporose Marker“ ein, das kann ich Dir unmöglich alles zitieren. Memento: ich hab’s für Dich probiert und sehe 10 Seiten Berichte,
    Marcello
     
  7. merre

    merre Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    3.890
    Zustimmungen:
    24
    Ort:
    Berlin
    Osteoporose

    ...also wichtig ist eigentlich die Differenz zum Wert der Knochendichte, die ein normaler 30-jähriger Mensch hat. (T-Wert). Liegt eine Standartabweichung/ T-Wert -2,5 vor (Knochenbrüchigkeit), dann ist laut WHO eine Osteoporose gegeben.
    Die Frage der klinische Diagnose ist wie schon gesagt wurde ziemlich weit gestellt.
    Um das abzukürzen...ich habe ein entsprechendes Informationsheft der Deutschen Rheumaliga....schickst mir ne PN, wenn Du es brauchst.
    Gruß "merre"
     
  8. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    blutmarker osteoporose

    bin sofort fündig geworden.

    das habe ich mir doch schon gedacht, bislang ist nie die wirksamkeit meiner osteoporose therapie überprüft worden. gut zu wissen, auf was ich bei der nächsten blutabnahme achten soll.
    das wird mal wieder ein theater beim doc geben. der glaubt nämlich immer, er könne sich das alles sparen. ich habe nämlich eine corti-osteoporose.
    doc meint: einmal mich ansehen - das reicht aus - knochen kaputt - da kann man nichts machen. da müsse ich mit leben.

    immer muss man die docs beaufsichtigen.
    motto: vertrauen ist gut - kontrolle ist besser.

    gruss
    bise
     
  9. Jürgen

    Jürgen Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    523
    Zustimmungen:
    4
    Ort:
    Rheinbach
    Hallo Bise,

    normalerweise werden die Gesamt-Crosslinks im Urin gemessen. Sollten diese erhöht sein, werden die Pyridinolin-Crosslinks noch einmal seperat gemessen. Bei erhöhten Werten wird eine Behandlung mit Bisphosphonaten (z.B. Fosamax + Calzium/Vit. D3) durchgeführt. Nach einigen Monaten sollten die Crosslinks wieder auf einem normalen Niveau liegen. Diese Behandlung kann auch schon beginnen, bevor eine Osteoporose mit einer Knochendichtemessung nachgewiesen wird.

    Schöne Grüße
    Jürgen
     
  10. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    osteoporose

    an alle, die mir geantwortet haben,
    vielen dank.

    der witz liegt darin:
    ich habe eine durch mehrfache knochendichtemessung nachgewiesene osteoporose - schon lange.
    bisher ist jedoch noch nie kontrolliert worden - weder im urin, noch im blut -, ob die therapien
    überhaupt wirken.
    deshalb wollte ich mal die blutmarker wissen, an denen man die wirksamkeit der therapie beim knochenabbau überprüfen kann.

    ich lebe hier nämlich in einer "rheuma diaspora ", muss mich um alles selber kümmern; muss sagen, was und wie gemacht werden soll.

    gruss
    bise
     
  11. anika

    anika Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2003
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Frankfurt am Main
    Hallo bise,
    entschuldige, aber was ist Rheuma diaspora? Ich habe noch nie davon gehört und bin sehr neugierig. Ich hoffe ich nerv dich nicht damit


    liebe Grüsse
    anika
     
  12. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    antwort:
    sorry, das war ironisch gemeint, ich meine damit, dass es hier (wo ich daheim bin), viele sog. fachleute gibt, die null-ahnung haben; d.h. ich werde hier nicht so versorgt, wie es an sich sein müsste.
    ich gebe zu, ich habe manchmal einen recht "schrägen" humor; doch anders könnte ich meine aktuelle situation nicht bewältigen. fühle mich als einzelkämpfer beim rheuma. gut dass ich ro-l gefunden habe, da werde ich wenigstens informiert. wieder alles im lot?
    wünsche schönen 1. mai.
    gruss
    bise
     
  13. anika

    anika Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. Oktober 2003
    Beiträge:
    72
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Frankfurt am Main
    peinlich, peinlich, habs also mal wieder nicht kappiert...

    aber ich glaube jetzt doch zu wissen was du meinst (immerhin !). Es ist wirklich traurig, wenn man so alleine mit dem Mist dasteht, gehst du denn wenigstens ab und an in eine Klinik (Kur oder Reha?), da ist man dann meist auch mal eine wenig gut aufgehoben..

    wünsche Dir weiterhin viel Kraft und ebenfalls einen schönen 1.Mai

    Liebe Grüsse
    anika
     
  14. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    osteoporose

    hallo Annika,

    sicher würde ich gerne mal zur kur gehen, doch man hält mich für nicht mehr kurfähig, d.h. es würde mir nichts mehr bringen.
    na ja , so fahre ich 1 x im jahr für 8 tage in eine kurklinik, um mich dort etwas zu erholen und mal etwas anderes zu sehen. - mehr kann ich mir finanz. nicht leisten. - der oa lässt mich dann
    immer an den tisch setzen, wo maulende leutchen sitzen; na ja, spätestens am 3. tag sind wir die lustigsten. mein sonniges gemüt bringt alle in schwung. meine devise: hier wird nicht gejammert sondern nur gelacht.
    gruss
    bise
     
  15. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    "Immer muß man die Docs beaufsichtigen"......hat meine Lachmuskeln ziemlich in Wallungen gebracht. Weil ich mich immer wieder als "Beaufsichtigerin" sowohl von Ärzten, Operateuren und auch in Rehamaßnahmen wiederfinde. Ganz egal, in welchen Händen ich mich gerade befinde, muß ich mich ständig hinterfragen, ob in den Therapien, Operationen, Rehas genau d a s geschieht, was für mich passend ist.

    Zu Beginn meiner cP und damals ohne Erfahrungen mit Ärzten bzw. mit Krankheiten, war ich noch der Meinung, daß Fachärzte mir das Optimale verordnen. Aus welchen Gründen auch immer - es geschieht sehr oft gar nicht - oder sogar das Gegenteil.

    Mein Rheumatologe, der mich anfangs hier und da als "eigenwillig" empfunden hat, hat mir vor kurzem gesagt, daß die Zusammenarbeit mit einer informierten Patienten vieles erleichtert.

    Auf dieser Basis kommen wir mit meinem Spickzettel und dem Abarbeiten meiner Fragen bestens klar. Ich fühle mich gut aufgehoben, was ich als sehr wichtig empfinde, um mit der cP annähernd gut leben zu können.

    Ganz viel Sonne schicke ich Euch von hier.....

    Rubin
     
  16. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    "Immer muß man die Docs beaufsichtigen"......hat meine Lachmuskeln ziemlich in Wallungen gebracht. Weil ich mich immer wieder als "Beaufsichtigerin" sowohl von Ärzten, Operateuren und auch in Rehamaßnahmen wiederfinde. Ganz egal, in welchen Händen ich mich gerade befinde, muß ich mich ständig hinterfragen, ob in den Therapien, Operationen, Rehas genau d a s geschieht, was für mich passend ist.

    Zu Beginn meiner cP und damals ohne Erfahrungen mit Ärzten bzw. mit Krankheiten, war ich noch der Meinung, daß Fachärzte mir das Optimale verordnen. Aus welchen Gründen auch immer - es geschieht sehr oft gar nicht - oder sogar das Gegenteil.

    Mein Rheumatologe, der mich anfangs hier und da als "eigenwillig" empfunden hat, hat mir vor kurzem gesagt, daß die Zusammenarbeit mit einer informierten Patienten vieles erleichtert.

    Auf dieser Basis kommen wir mit meinem Spickzettel und dem Abarbeiten meiner Fragen bestens klar. Ich fühle mich gut aufgehoben, was ich als sehr wichtig empfinde, um mit der cP annähernd gut leben zu können.

    Ganz viel Sonne schicke ich Euch von hier.....

    Rubin
     
  17. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    osteoporose

    hallo Rubin,

    schön zu wissen, dass auch andere diese probs haben.
    natürlich werde ich auch von überaus kompetenten fachleuten behandelt; schliesslich gebe ich ja mein geld für patiententourismus aus.
    doch an sich ist es schade, dass man so aufpassen muss. ich habe viel leid dadurch erfahren.
    trotzdem: die hauptfrage ist immer noch nicht geklärt, welcher blutwert muss bei der nächsten blutabnahme unbedingt mit untersucht werden. klar, habe ich vieles im internet gefunden. doch eindeutig war das alles m.e. nicht.
    vielleicht habe ich glück und doc l. gibt nen tipp ab.
    gruss
    bise
     
  18. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    339
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hey bise,

    an Doc. Langers Tipp bin ich auch interessiert. Ich habe auch eine cortisonbedingte Osteoporose. Bislang habe ich mich mit den regelmäßigen Knochendichtemessungen und den darauf abgestimmten Medis zufriedengegeben.

    Vermutlich könnte ich mal wieder etwas dazulernen? Deshalb bin ich daran interessiert, welche neuen Tipps Du uns demnächst mitteilen kannst, und was Deine Blutwerte ergeben haben.

    Entspannten Abend noch....

    Rubin
     
  19. bise

    bise Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.654
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    bei Frau Antje
    osteoporose

    hallo Rubin,

    wie soll ich den hinweis verstehen? ggggg
    soll ich mal wieder in tipps und tricks was schreiben? stoff habe ich noch genug. bin mir aber unsicher, ob das so interessant für die leser ist.
    gruss
    bise

    1. mai ist tag der arbeit - da sollte ich mal was tun.