Orthopädin...

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Adlerauge, 27. Juli 2017.

  1. Adlerauge

    Adlerauge Neues Mitglied

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    Hallo,

    seit ein paar Monaten weiß ich, dass ich eine Polyathriris habe.

    Seit etwa dem gleichen Zeitraum schmerzen die Hacken und Fußballen. Die Rheumatologin stellte per Ultraschall an den Zehgelenken Rheumaherde fest.

    Zzudem wurde vor ca. 2 Jahren ein Hallux Valgus diagnostiziert.

    Jebenfalls war ich heute bei der Orthopädin aufgrund der Schmerzen in Fußballen und Hacken. Sie schaute sie dir Füße an, sagte die seien zwar etwas breit aber ansonsten ganz normal.

    Nach dem Röntgen sagte sie, dass auch die Bilder ohne Auffälligkeiten seien. Kein Rheuma sichtbar etc. Dann zog sie noch an jedem Zeh und das war es.

    Aufgrund der Schmerz in den Füßen laufe ich schon auf den Seiten dieser und es bildete sich schon eine Hornhaut.

    Hat jemand von Euch ähnliches erlebt, dass ein Orthopäde sagt, dass alles ok ist und ihr Schmerzen habt.
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo, wenn doch ein entzündliches Rheuma festgestellt wurde, dann bekommst du doch sicher auch Medikamente. Diese brauchen ihre Zeit bis sie wirken. Möglich dass die Beschwerden an den Füssen dann besser werden. LG kukana
     
  3. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich geh schon seit Jahren nicht mehr zum Orthopäden. Ich weiß nicht, wie es woanders ist, bei uns sind nur Pfeifen unterwegs.
     
  4. Adlerauge

    Adlerauge Neues Mitglied

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    Ja, hab erst Quensyl und Cortison bekommen und seit drei Wochen spritze ich Mtx. Als ich der Orthopädin sagte, dass ich Cortison wegen des Rheumas nehme meinte sie, dass dann doch keine Beschwerden mehr sein sollten. Als sie an meinen Zehen zog, wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, so merkwürdig fand ich das.
     
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi,
    auf die Orthopädin würde ich erst einmal nicht zuviel geben. In dem Moment wenn am Zeh gezogen wird, tut das Gelenk weh, eher weil es entzündet ist.
    MTX benötigt einige Wochen bis zur vollen Wirkung, die Zeit kannst du mit Rücksprache mit dem Hausarzt oder Rheumatologen überbrücken, z.B. mit einem nicht steroiden Schmerzmittel (bei Bedarf).
    LG Kukana
     
  6. Stampi70

    Stampi70 Registrierter Benutzer

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    Orthopäden... Wann braucht man sie wofür? Diese Frage habe ich mir in den letzten Jahren immer wieder gestellt.
    Zu dem ersten gehe ich wegen meiner Schmerzen in der Bandscheiben (habe ich schon 28 Jahre!), der schickt mich zu seinem Studienfreund in die Klinik, dieser operiert. Nach der Reha gehe ich wieder zu Arzt 1 und der sagte nun zu mir: Sie sind austherapiert, ich kann für Sie nichts mehr machen. Gehen Sie zur Schmerztherapie...
    Also machte ich da einen Termin... Ja hier wird man zur Psychologin getrieben. Ich habe es verneint. So, was macht nun der Schmerztherapeut??? Nichts!!! Man sitzt Stunden um am Ende ein BTM Rezept zu bekommen und einen Termin im nächsten Quartal! Keine Physio, nix also was soll ich da? Überflüssiges Geschäftsgebiet!
    Einzigste Möglichkeit nochmal zum Orthopäden. Er muss doch helfen können! Fehlanzeige!!! Der Arzt der mich operiert hatte empfahl mir die Schmerzklinik Sommerfeld! Super! Hier wurde man als Mensch mit diversen Krankheiten wahrgenommen und es wurde sehr viel getan. Von da an bin ich dann endlich zum Rheumatologen. Der konnte mir wenigstens ein paar Diagnosen stellen! Jetzt bin ich dort in guten Händen und hoffe das mir hier geholfen wird.
    Fazit: Orthopäden braucht man nur im Krankenhaus. Die bieten ja nur noch privatärztliche Leistungen an, denn wir sind ja alle soooo Reich. Wenn man was sagt bekommt man als Antwort "Was ist Ihnen wichtiger Die Gesundheit oder die Schmerzen? Natürlich die Gesundheit antworte ich da bekommen ich zur Antwort, Na sehen Sie, da kann ich Ihnen diese Behandlungen anbieten.... Kosten pro Spritze € 160,00 das erstmal 10 x.!!!
    Hallo! Bin ich im falschen Film? Bekommt der Orthopäde nicht schon genug von der Kasse?
    Es ist schlimm genug das nicht alles über den Hausarzt laufen kann.
    Der sollte doch alles managen oder???
     
  7. Adlerauge

    Adlerauge Neues Mitglied

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    Absoluter Wahnsinn, was du da erlebt hast. Hoffe man konnte dir jetzt inzwischen helfen. Aber so wie du das beschreibst ging es dir ähnlich wie mir... Wozu war man beim Orthopäden....
     
  8. Adlerauge

    Adlerauge Neues Mitglied

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    Meine Rheumatologin ist im Urlaub. Als Schmerzmittel bekam ich von der Hausärztin Novalgin... Hilft leider gar nicht. Ich laufe nur noch auf den Seiten der Füße, anders wäre es noch schmerzhafter.

    Aber sind denn bei Euch alle Beschwerden weg durch die Medikamente?
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi, 100% ist ein Rheuma Selten weg. Ich habe aber trotzdem bis Ende letzten Jahres gearbeitet, also 17 Jahre mit Rheuma.
     
  10. Stampi70

    Stampi70 Registrierter Benutzer

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    Nein meine Schmerzen sind weiterhin da.
    Ich nehme pro Tag Früh: 15 mg Targin, 600 mg Gabapentin, 40 mg Pantoprazol, und noch zwei Tabletten für Blutdruck
    abends das gleiche nochmal Plus 90 mg Arcoxia und 2x10mg Zolpidem
    Mittwoch zusätzlich Benepali 50 mg im Pe n.
    Das nun seit Monaten. Aber geholfen hat noch nichts. Der Rheumatologe sagt es dauert etwas, also warte ich...
    Mal sehen wie es wird, ich habe mir vorgenommen positiv zu denken.
    Ich weiß nicht, manche finden ihren Arzt, es klappt alles und andere müssen kämpfen.
    Den Hausarzt kann man eigentlich abschaffen. Er kann sowieso nicht helfen.
    Er hilft den Omas die keinem zum sprechen haben... Aber für unser eins ist er nicht da. Selbst die Schlaftabletten verschreibt er privat obwohl die Krankenkassen diese Kosten tragen. Geht ja aber von SEINEM Budget ab....
     
  11. Adlerauge

    Adlerauge Neues Mitglied

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    Man, das beruhigt mich. Gerade nach der Aussage der Orthopädin heute mit Cortison muss es doch gut sein.....

    Da geb ich dir Recht... Viele Medikamente gibt es vom Hausarzt nur mit grünem Rezept.
     
  12. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Stampi!
    Gibt es keine Alternativen, man muß ja nicht bei diesem HA bleiben, also ich kann mich nicht beklagen, ich bekomme die notwendigen Medis auf Rezept
     
  13. kukana

    kukana Moderatorin

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    @Adlerauge
    Verschreibungspflichtige Schmerzmedikamente kann dir dein Hausarzt verordnen. Das dürfte kein Problem sein. Wenn du eine längere Zeit bereits krank bist / sein wirst, dann kann er dich auch aus dem Budget herausnehmen wenn er dich als chronisch Kranken führt. Ist ein bisschen Schreibarbeit für ihn, heisst für dich aber kein Problem bei Verordnungen.
    LG Kukana

    https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/gesundheitsreform/gesundheitsreform-regeln/chronisch-kranke-disease-management/
     
  14. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

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    Hallo Adlerauge,

    ich möchte keine Werbung machen...
    Ich habe im Utraschall gut sichbare Entzündungen, die typisch für die Arthritis sind und sichbare Schäden an den Füssen.
    Ich muß aber recht viel gehen, bzw. stehen. So dass ich Schuhe brauche, die mir helfen.

    Eine ganze Zeit habe ich die angezogen, die diese Welle haben (MBT). Bei einigen ist die "Welle" besonders hoch, d.h. die Belastung des Fußes war nicht mehr vor und hinten sondern genau in der Mitte. Ich konnte so schmerzarm gehen.
    Dann wurde die Firma verkauft und ich habe das Geld dafür nicht mehr... (über 240 Euro und ich fand auch bei dem Onlineanbieter nix mehr, was viel günstiger war).
    So habe ich hier nochmal gesucht und jemand nannte eine Firma die Schuhe für Bergsteiger produziert (Meindl).
    Ich habe zunächst alle möglichen Wanderschuhe anprobiert, sie hatten aber die Marke in dem Riesengeschäft nicht.
    Dann habe ich sie einfach mal bestellt...und, was soll ich sagen? Ich ziehe diese Schuhe jeden Tag an und kann damit gut laufen. Mit den "wellen-Schuhen" konnte ich zwar mit weniger Schmerzen gehen, aber auch diese Wanderschuhe helfen mir sehr.
    Ich habe kein Problem mehr mit Hornhaut und auch die Stellung der Füsse, die durch die Schmerzen eben sehr schlecht war, ist nun viel besser.

    Also solange die Medikamente noch nicht wirken, google mal nach Schuhen, bzw. schau mal ob Du nicht etwas findest, was Dir hilft.

    Liebe Grüsse,
    Kati
     
  15. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Stampi,
    wenn Du mit Deinem Hausarzt so unzufrieden bist solltest Du vielleicht in Erwägung ziehen, zu wechseln.
    Denn, im gestrigen Beitrag eine Stunde früher möchtest Du (so lese ich das jedenfalls heraus), alles gerne über den Hausarzt gemanagt haben.

    "Hausärzte" sind oftmals Fachärzte für Allgemein-oder Innere Medizin, und können zwangsläufig nicht alle Erkrankungen managen.
    Manchmal dauert es etwas Zeit und Geduld, bis man einen entsprechenden Arzt gefunden hat, bei dem man sich einigermassen gut verstanden und aufgehoben fühlt, und wo die Chemie stimmt.

    Drücke Dir die Daumen dass Du dahingehend bald mehr Glück hast!

    Viele Grüsse
     
  16. Stampi70

    Stampi70 Registrierter Benutzer

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    Hallo Käferchen, ja, Du hast es erkannt ich bin mit meinem Hausarzt sehr unzufrieden, möchte aber das er "alles" managt. Unsere paar Hausärzte die es hier gibt, nehmen keine neuen Patienten aud
     
  17. Stampi70

    Stampi70 Registrierter Benutzer

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    auf... Oh da war gerade was schief gelaufen... Naja... Es ist ja so, das man vom HA sich die Überweisung für den Facharzt immer wieder holen muss. Darauf kreuzt er Mitbehandlung an, Bericht erwünscht. Also ist er ja im Bilde über das Geschehen und müsste sich damit beschäftigen... Müsste... Aber lassen wir das mal so stehen... Ich weiß das er mich aus seinem Budget als chronisch Kranke raus nehmen kann. Aber es ist zu viel Arbeit... Seine Sprechstundenhilfe gönnt es einem nicht... Es ist Tatsache!!!
    Ich bin aber nun froh das Ich mit dem Rheumatoligen sprechen kann... Er hört zu und notiert sich alles... LG
     
  18. Mara1963

    Mara1963 Guest

    Wenn du unzufrieden bist wirst du deinen Hausarzt wechseln müssen Stampi - Schlaftabletten sind sowieso keine Dauerlösung, sie machen abhängig und irgendwann kann der Mensch dann gar nicht mehr schlafen.

    Mein Hausarzt hat auch nicht so recht viel Ahnung von meinem Krankheitsbild, doch ist er mir bei Problemen der erste Ansprechpartner und die Krankschreibung bekomme ich auch von ihm, wenns mir mal nicht so gut geht. Was Medikamente betrifft kann ich gut mit denen auskommen, die es auf Rezept auch wirklich gibt. Die grünen Rezepte sind nicht dringend nötig. Mein Rheumatologe ist 50 km entfernt und da gibts nur die Termine, die bereits laaaange im Vorfeld ausgemacht sind, außer mal im Notfall.

    Ärzte können unterstützen, helfen muss sich der Körper sowieso selbst und nicht alles ist mit Chemie und Medikamenten getan, manchmal ist weniger mehr. Nicht zu vergessen, dass der körperliche Zustand vor allem vom Zustand der Seele abhängt.
     
  19. käferchen

    käferchen Guest

    Stampi,
    was hat denn die Sprechstundenhilfe mit Deiner direkten Behandlung zu tun und was gönnt sie Dir nicht?
    Eigentlich ist es ja so gedacht, dass spezielle Krankheitsbilder auch von Fachärzten mit entsprechender Qualifikation für dieses Krankheitsbild behandelt werden. Ein Hausarzt hat diese Qualifikation meistens nicht oder nicht ausreichend. Dafür gibt es Fachärzte. Ich schätze meinen Hausarzt sehr, doch für meine rheumatologische Erkrankung gehe ich zum Rheumatologen. Genauso behandelt mein Hausarzt auch nicht mein Augenleiden, dafür gehe ich zum Facharzt für Augenheilkunde.

    Es ist sicherlich wünschenswert, dass der Hausarzt auch von den weiterbehandelnden Ärzten einen entsprechenden Bericht bekommt, ist aber leider bei weitem nicht immer der Fall oder erfolgt im ungünstigsten Fall in langem zeitlichen Abstand zur Untersuchung. Hast Du mal nachgefragt, ob er diese Berichte überhaupt erhalten hat oder ob die Praxis überhaupt einen an Deinen Hausarzt geschickt hat? Du hast vielleicht auch eine Kopie des Berichts für Deine Unterlagen, die könntest Du ggf. an den Hausarzt abgeben.

    Am einfachsten ist es natürlich, wenn einer "alles rund um die Gesundheit" managt, doch sollte man immer auch sein eigener Gesundheitsmanager sein und bleiben, ist jedenfalls meine Meinung. Das ist zwar manchmal mit etwas Aufwand verbunden, kommt einem letztendlich aber zu Gute.

    Viele Grüsse
     
  20. Stampi70

    Stampi70 Registrierter Benutzer

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    Hallo Käferchen, das wäre das optimale ein Gesundheitsmanager. :1syellow1:
    Mein HA hat alle Unterlagen, ich gebe ihm immer Kopien. Er schaut es sich auch an aber mehr auch nicht. Die Sprechstundenhilfe war eine sehr gute Freundin. Seit ich die Probleme bekam und es immer schlimmer wurde hat sie mich nicht mehr beachtet und tut gerade so als wenn ich es mir ausgesucht habe... Sie müsse auch mit Schmerzen arbeiten gehen.... Ich möchte es Nicht weiter vertiefen... Jedenfalls ist das Verhältnis gestört und sie nervt es schon wenn ich ein Rezept möchte...
    Hausarzt wechseln geht hier nicht so einfach.... Es gibt zu wenige...Diese nehmen keine neuen Patienten mehr auf!
    Sei's alle lieb gegrüßt:1blue1:
     
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