Orthopädin rät zum Antrag auf EU Rente

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Kaschu, 10. Januar 2020.

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  1. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    Kaschu, das ist mittlerweile normal, das der erste Antrag abgelehnt wird....... so werden mindestens 50% schon abgeschreckt,die denken sie schaffen die letzten Jahre doch noch oder haben keine Kraft zum kämpfen...das sagte uns der VdK.
    Ich würde mir an deiner Stelle Hilfe bei einem Sozialverband holen für den Widerspruch.....alleine hätte ich es damals nicht geschafft.
     
  2. Kaschu

    Kaschu Bekanntes Mitglied

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    Ich bekomme nächste Woche Unterstützung von der Rheuma-Liga @Katjes. Mal sehen, wie weit die mir helfen können.

    Dass es nicht so einfach wird, die Rente zu bekommen, war ja irgendwie abzusehen. In meinem Bekanntenkreis hat es niemand im ersten Anlauf geschafft.

    Wenn ich geahnt hätte, dass sich gesundheitlich alles so entwickelt... In der Reha Anfang 2019 hat der Arzt gefragt: "Sind sie sicher, dass sie bald wieder arbeiten können?" Da hab ich im Brustton der Überzeugung "Ja, klar!" gesagt.
     
  3. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Bei mir ging die EU im ersten Anlauf durch (war 2005). War total überrascht, als ich den Brief gelesen habe, denn ich hatte fest damit gerechnet, dass ich Widerspruch einlegen muss. Aber so war mir das natürlich tausendmal lieber.;)
     
  4. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Kaschu,
    dass deine EMR abgelehnt wurde ist sehr ärgerlich! Gut das du einen formloses Widerspruch geschrieben hast, um Akteneinsicht gebeten hast und du die Bergründung nachlieferst.
    Bei der Bergründung würde ich zuerst mich auf die Situation bei Rentenantragstellung beziehen und mithilfe der behandelnden Ärzte auf alle vielleicht nicht berücksichtigte Diagnosen und Auswirkungen eingehen. Der Stand damals war ja die Grundlage der Begutachtung.
    Und im zweiten Schritt die aktuelle Situation ebenfalls sehr detailliert mit Unterstützung der Ärzte z.B. Stellungnahme oder Atteste ( auch wenn man manche selber bezahlen muss, aber es ist eine gute Investition ) darstellen und die Frage stellen, ob diese im Widerspruchverfahren Berücksichtigung finden, ansonsten würdest du eine erneute Beantragung auf EMR stellen.
    Hab mir deinen Threa nochmals in Gänze durchgelesen und möchte dir nur sagen, dass du damals mit dem Drängen auf 3 bis 6 Stunden einen riesen Fehler gemacht hast. Ich wunder mich nur das die Rehaklinik da mitgespielt hat. War schon 2004 in der Situation, dass ich unter 3 Stunden nur arbeitsfähig beurteilt wurde und ich dieses aber nicht wollte. Der behandelnde Oberarzt ließ überhaupt nicht mit sich reden bezüglich einer Abänderung und das danach stattfindende Gespräch beim Chefarzt war ebenfalls erfolglos, die Argumentation war aber dann für mich nachvollziehbar, sie sind verpflichtet unabhängig und nach den vorliegenden Erkrankungen und Eintschränkungen zu urteilen und würden sie meinem Wunsch auf Abänderung in Form einer Erhöhung der Arbeitzeit strafbar machen, zum einen in der Beurteilung und zum 2. möchten sie nicht in Regress genommen werden. Ich bin nach ca. einen halben Jahr wieder Vollzeit arbeiten gegangen. Die einzige Folge dadurch habe ich bewusst zur Kenntnis genommen, durch nur kurze Zeit, also hätte ich mich nach 3 Tagen umentschieden, Vollzeit arbeiten, habe ich dadurch auf 0 gesetzt. Und es hätte eine neue Begutachtung und womöglich Reha etc. stattfindenden müssen. Der einzige Vorteil für mich war, dass Ärzte meine Arbeitsleistung schon einmal für unzureichend bewertet haben, ich dieses aber auch beim Rententräger begründet abgelehnt habe. Das ist in den Akten für immer notiert und kam bei jeder nachfolgenden Reha zur Sprache, bis ich wirklich nicht mehr konnte.
    Also bitte lehne so etwas nicht nochmal ab. Weil der Stand bei deiner Rentenbegutachtung ist dann ein etwas schlechterer, zumal ich vermute, dass die Klinik deinen Wunsch auf Erhöhung nicht dokumentiert hat.

    Lass dich bitte gut durch deine Ärzte oder bei einem Verband oder Anwalt beraten, was der richtige Weg jetzt ist zumal sich deine Situation verschlechtert hat.
    Ganz liebe Grüße und drücke dir die Daumen, dass dein Widerspruch erfolgreich wird und du nicht den zeitaufwändigen Weg der Klage vor dem Sozialgericht gehen musst.
     
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  5. Kaschu

    Kaschu Bekanntes Mitglied

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    Danke @Maine Coonchen,

    du hast wohl leider recht. Mit meinem "unbedingt arbeiten wollen" hab ich mir letzten Endes keinen Gefallen getan. Aber ich hab leider auch keine Glaskugel...

    Eine persönliche Begutachtung zum jetzigen Zeitpunkt wäre vielleicht ganz gut gewesen, aber die gab es ja leider nicht.
    Na ja, nun heißt es halt durchhalten und kämpfen. Aber da bin ich ja nicht die einzige, die da durch muss.
     
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  6. Koala

    Koala Registrierter Benutzer

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    alle die kämpfen müssen......es geht auch anders!
    bei mir wurde die emr ohne gutachter genehmigt und durchgewunken!
     
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  7. sumsemann

    sumsemann Registrierter Benutzer

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    Ich kann nur von meinen Erfahrungen aus der Reha berichten, und auch wenn ich dafür jetzt Schelte bekomme, da waren wirklich viele, die es darauf angelegt haben, berentet zu werden. Sie haben zum Teil extrem bei den Anwendungen simuliert und sabotiert und sich beim Essen über Tricks ausgetauscht. Als ich mit meinen zahlreichen Baustellen gleich am Anfang gesagt habe, dass ich irgendwie auf jeden Fall weiter arbeiten will, meinten die Ärzte, dass ich zu den wenigen 5 Prozent gehöre, die das wollen...
    Klar, wenn es nicht mehr geht, ist es völlig legitim, Umschulung oder EMR zu beantragen, aber ich verstehe schon, dass auch streng geprüft werden muss.
    Was ich nicht verstehe, ist, dass es anscheinend keinen festgelegten Leitlinienkatalog geben muss und man von einzelnen Gutachtern abhängig ist. Da muss es zumindest in jedem Bundesland, noch besser bundesweit einheitliche Vorgehensweisen geben.
     
  8. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Ich habe meine EMR ohne Probleme bekommen. War beim Gutachter und habe erzählt wie es ist.
    Er meinte zum Abschluss wahrscheinlich wird es erstmal befristete EMR und ich sollte dann rechtzeitig Verlängerung beantragen. Kurze Zeit später hatte ich volle Rente ohne Befristung. Ich kenne mehrere Rheumatiker, bei denen es genauso lief. Ist kein Einzelfall.
    Ich war damals sehr froh, denn ich war echt schlecht beieinander. Inzwischen geht es besser, aber in meinem Beruf arbeiten, würde ich mur trotzdem nicht zutrauen.

    Bei uns im Rheuma Café hatte ich, ehrlich gesagt, bisher noch kaum einen, wo der Antrag abgelehnt wurde. Spätestens beim Widerspruch wurde der Antrag genehmigt.
     
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  9. Maggy63

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    Meiner wurde auch auf Anhieb genehmigt (war schon ein komisches Gefühl, schwarz auf weiß zu sehen, wie kaputt ich bin...), zuerst befristet und nach dem ersten Verlängerungsantrag dann auf Dauer.
    Aber es stimmt schon, sowohl Rente als auch GdB sind vom Bundesland abhängig, in manchen Ecken ist es fast unmöglich, einen positiven Bescheid zu kriegen.

    Dass es manche Leute gibt, die Rente haben wollen, weil sie einfach nur keine Lust mehr zum arbeiten haben, gibt es natürlich auch, aber es gibt klare Anzeichen, an denen die Ärzte erkennen, ob Einer simuliert. Irgendwo im Internetz hatte ich mal was gelesen, aber ich finds nicht wieder. Ein Punkt war z. B., wenn Einer fürchterlich übertreibt oder gewisse Formulierungen benutzt, da ist dann wohl ziemlich klar, was das für ein Exemplar ist.
     
  10. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Sumsemann,
    es gibt doch einheitliche Regeln zur Begutachtung von einer EMR, zumal die früheren 2 Rententräger für Arbeiter, LVA und Angestellte, BfA zusammengeführt wurden zum Rententräger Bund. Zudem gibt es noch Standesrententräger wie für Architekten etc.und die alimentierten Systeme bei den Beamten und deren Pensionen.

    Die Messlatte um heute eine EMR zu erhalten ist extrem hoch. Zumal in der Vergangenheit ja viele in Rente gegangen sind als das alte Prinzip noch gültig war, also berufsunfähig gleich Rente. Dieses gilt ja nur noch für einige, dass sie aufgrund ihres Geburtsjahres eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten.
    Zudem gab und gibt es immer schwarze Schafe, die mit List und Tücke versuchen eine Ihnen nicht zustehende Rentte zu erschummeln.
    Aber diese sind in der absoluten Minderheit. Zumal sich die gutachterlichen Richtlinien bezüglich EMR auch in den letzten Jahren extrem verschlechtert haben. So hat so mancher damals bei Versteifung der Wirbelsäule über 2 Abschnitte mit Folgeerkrankungen meist problemlos eine EMR bekommen oder auch bei einer leichten Form der Arthritis.
    Heute liegt die Messlatte ziemlich hoch und dann kommt noch die unterschiedliche Bewertung durch die Gutachter der Jobcenter hinzu. Viele sind dann verwundert, dass die Begutachtung durch die Arbeitsagentur aussagt, Rente beantragen und das der Rententräger dieses ganz anders bewertet.

    Ich bleibe dabei, wenn die Ärzte ausführlich die Grunderkrankungen und deren Folgeerscheinungen attestieren und diese deckungsgleich mit den Schilderungen des Patienten sind und diese bei der gutachterlichen Untersuchung meist ja in der Reha, da ja Reha vor Rente gilt, auch so vorgefunden werden gibt es keine Probleme. Wurden aber wichtige Aspekte der Erkrankung nicht ausreichend dokumentiert oder fehlen, dann erfolgt erst der Widerspruch oder danach die Klage.
    Deshalb finde ich es auch so wichtig eine Reha zu machen, weil dort ausführlich auf die persönliche Arbeitssituation eingegangen wird und zudem alle Haupt und Nebendiagnosen meist chronologisch dokumentiert werden.

    Liebe Kaschu, rede mit deinen behandelnden Ärzten, welchen Weg sie bevorzugen würden. Den formlosen Widerspruch hast du ja gestellt, dabei geht es aber um den Zeitpunkt der Beantragung der Rente. Du sagst ja selbst, dass sich inzwischen einiges verschlechtert hat. Oder ob du diesen zurück ziehst, eine kurze Zeit wartest um dann erneut einen Rentenantrag mit dem Stand jetzt stellst und somit meist erneut in eine Reha kommst. Da würde ich mich beraten lassen von meinen Ärzten, was aus medizinischer Sicht mehr Sinn macht. Bist du die ganze Zeit arbeitsunfähig erkrankt geschrieben?
    Kann dir wirklich nur raten mit deinem behandelnden Rheumatologen und weiterreden behandelnden Ärzten zu sprechen wie sie die Sache beurteilen. Bei vielen ist es auch hilfreich, wenn der Hausarzt die ganzen Erkrankungen koordiniert, wenn alles bei ihm zusammen läuft kann auch nichts so schnell übersehen oder bei Antragstellung oder Widerspruch vergessen werden. Kann dir nur viel Glück wünschen.
    Finde es nicht unbedingt hilfreich nur zu sagen, ich habe sie ohne Probleme bekommen, weil manche haben leider nicht so gute Ärzte, zumal die Vergütung dafür minimal ist, dass sich deshalb manche Ärzte nicht ganz so viel Mühe machen wie sie sollten.
     
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  11. Eumel2

    Eumel2 Registrierter Benutzer

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    Ich gönne wirklich jedem die die EMR, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist,
    einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

    Habe aber auch, wie Sumsemann, während einer Reha Patienten erlebt, die tagsüber humpelnd und stöhnend über den Flur liefen......am Schwesternzimmer vorbei.......und abends zum Tanzen gingen.
    Oder eine Frau, die nur ungeschminkt und total unauffällig und ruhig unterwegs war, am Ende der Reha, als klar war, daß die Rente "durch" war, habe ich sie nicht wiedererkannt.

    Eine vollkommen andere Frau, gut frisiert und aufgetakelt, gut gekleidet und bester Dinge.

    Übrigens..............in der Nachbarschaft sind auch 2 EMR....ein Ehepaar, sie war schon vor dem 40..ten Geburtstag daheim und er vor dem 50.ten Geburtstag.
    Und, das ist so offensichtlich........tagsüber mit Gehhilfen unterwegs und abends stundenlang spazieren gehen,
    schwere Sachen schleppen, ich könnte mich übergeben.

    Manchmal muß man seinen Frust loswerden...........sorry.............
     
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  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das sollte halt nur ein bisschen Optimismus verbreiten, dass es mit der Rente doch klappen kann.
     
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  13. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Maggy63 und vielleicht andere,
    ich wollte niemanden etwas böses, mit der Aussage, sondern nur damit zum Ausdruck bringen, dass wenn man seine EMR direkt bekommen hat, dass in diesen Fällen die Diagnosen und das persönliche Empfindungen deckungsgleich sind und man vielleicht ein Paar Tiipps oder auch kritische Anmerkungen machen könnte.

    Ich glaube, dass das persönliche Empfindem oftmals nicht mit den Diagnosen in Einklang stehen und das es dann um so wichtiger ist, dass man wenn man die EMR hat, auch mal mitteilt, dass man vieles wirklich nicht mehr kann und die Krankheit die Lebensqualität extrem verändert hat. Auch ich habe in den unzähligen Reha's Menschen kennen gelernt, die angeblich alle standardmäßigen Begleiterkrankungen haben. Viele gaben zum Beispiel eine absolute Morgensteifigkeit im Aufnahmegespräch an, hatten aber kein Problem damit um 07:00 irgend eine sehr sportliche Therapie zu machen. Da sagen die Ärzte dann auch, komisch die machen dass, obwohl doch morgens früh nichts geht und keiner sagt, dass schaffe ich morgens früh nicht. Keiner möchte dieses geändert haben, noch sprechen sie es bei der Visite an, dass sie dadurch schon morgens früh an ihre Grenzen kommen.
    Vielleicht gibt es die oder den Einzelnen der sich eine Rente erschummelt hat, aber nach wie vor halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Oftmals sagen doch einige sie beziehen eine Rente, weil sie sich schämen zu zu geben das sie ALG2 ehemalige Hartz 4 erhalten oder sie wollen dieses vertuschen, da sie noch einen 450 Euro Job haben, den sie nicht angeben wollen. Ich habe es in den vielen Rehas nicht erlebt, dass die Schauspieler, die unbedingt Rente haben wollten, diese auch bekamen, weil deren Verhalten so offensichtlich war. Bei den Therapien stöhnen und nichts können, sich aber nie danach im Zimmer erholt haben, was durchaus kontrolliert wird. Und irgendwie wird immer jemand gesehen, wenn er außerhalb oder sogar in der Klinik Party macht und alles kann. Das sind zumindest die Erfahrungen die ich gemacht habe.

    Und wegen der Chaoten, die nicht wirklich krank sind und trotzdem Rente erhalten, wurde die Begutachtung und die Richtlinien ja so verschärft. Die Kassen sind leer..,
     
  14. kanalratte

    kanalratte Bekanntes Mitglied

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    so eine "einschätzung" als patient ist m.M.n. ziemlich gewagt. ich zb. habe ALLE anwendungen mitgemacht, auch wenn es mir noch so dreckig ging. und wenn um 7 uhr morgends walking auf dem plan stand, hab ich mich halt schon um 5 aus den federn geschält. von selbst hab ich nie anwendungen streichen oder verlegen lassen. hat schon verwunderte bemerkungen oder subtile unterstellungen von mitpatienten gegeben.

    nun gibt es aber menschen, die lieber verrecken, als gestellte aufgaben nicht erfüllen. nicht jeder erkennt überforderung oder will sich ihr "geschlagen" geben. bei meinen orthopädischen reha´s stand dann auch gerne, das ich ja "noch alles" kann ... (das ich nach feierabend platt wie ne flunder im zimmer lag und oft nicht mal die kraft hatte, zum abendessen zu gehen, hat keiner gesehen.) aber ich wollte, das es mir besser geht, diese ständigen schmerzen loswerden. wenn nicht hier (in der reha, wo DIE spezialisten sind, die wissen, was sie tun) wo dann? von "dies kann ich nicht und jenes auch nicht" wirds nix, dann hätt ich auch zu hause bleiben können.

    erst als es in die psychosomatischen rehas (schwerpunkt schmerz) ging, hat man erkannt, das neben der organischen eben auch meine psychische komponenten mit reinspielen, das ich einfach nicht anders kann, als durchzuziehen, was mir aufgetragen wird. das ich erst lernen musste, grenzen zu erkennen, und mit ihnen statt gegen sie zu arbeiten. grade frauen haben ja von klein auf an gelernt, das "mut, wat mut".

    und ich glaube nicht, das ich mit diesem problem ganz allein steh auf der welt. sehr viele menschen in den reha´s wollen alles durchziehen, was ihnen angeboten wird... in der hoffnung, das alles oder irgendwas davon ihnen linderung oder ihre gesundheit (halbwegs) wieder bringt. und es wird gewiss nicht wenige geben, die das nicht mal bewusst machen, sondern ihre psyche sie unterbewusst antreibt.

    das zu analysieren sollte man bitte den ärzten und therapeuten überlassen ... und nicht den (mit)patienten.
     
  15. Kaschu

    Kaschu Bekanntes Mitglied

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    Hallo und vielen Dank für eure Antworten.

    Ja, ich bin seit Ende November 2018 durchgehend AU, habe noch immer (theoretisch) meinen Job und bin seit Ende Mai ausgesteuert.

    Da bin ich gerade dabei. Ich bin mir nur nicht sicher, wie lange man da Zeit hat, ärztliche Schreiben nachzureichen. Denn die Fachärzte werden sowas ja auch nicht quasi über Nacht erstellen können. Davon abgesehen stecke ich noch immer in der Diagnostik, habe aktuell neue Befunde von Angiologin und Hämatologe. Bei den beiden war ich zur Zeit der Antragstellung noch gar nicht in Behandlung...

    Genau so einen Fall hab ich hier auch. Da frage nicht nur ich mich, wie das funktioniert, vor allem bei ihm. Aber letztendlich bringt es mir nichts, mir darüber Gedanken zu machen oder mich darüber zu ärgern. Das hilft mir ja nicht weiter...
     
  16. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Alles gut, hab ich auch nicht so aufgefasst. ;)

    Und das ist eben genau das Kreuz, wenn nur nach Aktenlage entschieden wird.
    Nach Einschätzung des Amtsarztes des Jobcenters wäre ich voll einsatzfähig gewesen, was mir nichts als Ärger eingebracht hat. Nach vielem Hin und Her und Einschaltung eines Anwalts bekam ich eine Einladung zur persönlichen Begutachtung und es hat nur 5 Minuten gedauert, bis der Arzt sagte 'Frau Maggy, die Zeit können wir uns sparen, ich sehe sofort, dass Sie definitiv nicht arbeitsfähig sind!'. Uuuund Tusch!....
    Da die persönlichen Begutachtungen dank Corona jetzt ausfallen, werden wahrscheinlich Viele die Goldene Ar***karte erhalten, weil nur nach Akten entschieden wird.
     
  17. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Hallo Kanalratte,
    ich verstehe deine Einwendung „ dass zu analysieren sollte man Therapeuten und Ärzten“ überlassen. Genau dieses habe ich geschrieben! Wenn jemand einen Antrag auf eine EMR stellt begründet auf rein internistisch rheumatologische und orthopädische Erkrankungen und angibt extrem unter einer Morgensteifigkeit zu leiden und dann morgens um 07:00 extrem sportliche Therapien macht und sich nicht bei seinem behandelnden Arzt meldet, egal Ober um Überprüfung der Therapie bittet oder zumindest ihm mitteilt, wie schwer ihm diese und unter welchen Umständer er sie überhaupt mitmacht z.B. deswegen extra 2 Stunden eher aufsteht, muss sich nicht wundern, dass der Arzt diese Einschränkung, welche der Patient angeben hat, hinterfragt bzw. dieses in Abrede stellt, da der Patient, diese ohne Murren mitgemacht hat und es wohl auch körperlich konnte. Dann muss sich der Patient nicht wundern, dass er vom Arzt als körperlich einsetzbar angesehen wird. Zudem achten internistisch rheumatoligische Fachkliniken bei der Eingangsuntersuchung und bei Vorliegen aller vorhandenen Diagnosen inclusive Begleiterscheinungen z.B. stark geschädigte Gelenke oder Organe darauf, zum Beispiel stark gelenkgeschädigte kaum gehende Patienten oder Patienten mit Organbeteiligung der Lunge nicht extrem sportliche Therapien mitmachen müssen und zudem gilt auch hier die Mitwirkungspflicht den Arzt darauf hinzuweisen im Aufnahmegespräch. Und letztenendlich entscheidet der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten die Therapien und die Bewertung des Ergebnisses der Reha und auch hier kann man seine vielleicht andere Sichtweise kundtun,so steht es ja immer nett formuliert im Abschlussbericht des Arztes der Rehaklinik und der begutachtet nur die Arbeitsfähigkeit, der letzte Verwaltungsakt obliegt der Rentenbehörde.

    Ja es gibt viele, die lieber die Zähne zusammen beißen, weil man ja funktionieren muss, habe ich auch einige Jahre, gemacht, aber selbst so entschieden, da mir meine Rentenanwartschaft zu gering war, bis ja bis der Körper dir sagt, jetzt ist Schluss, dann hat man keine Wahl mehr und wird auch kaum noch Therapien in einer Reha machen können, weil spätestens am nächsten Tag gar nichts mehr geht.

    Aber darum geht es mir hier nicht, sondern ich möchte nur aufzeigen, wie wichtig es ist, dass die Diagnosen der Ärzte, su umfangreich sein müssen, dass dort nicht nur Arthritis steht, sondern die Schwere dieser mit allen Begleiterkrankungen z.B. mit schwerer Gelenkbeteiligung an folgenden Gelenken und die Auswirkungen detailliert dargestellt werden z.B. Teilnahme am normalen Leben mit Aufzählung im Bereich Körperversorgung, Haushaltsbewältigung oder Mobilitätseinschränkungen müssen vom Arzt ebenfalls dokumentiert sein und nicht nur ihm persönlichen Begründung des Rentenantrages vom Patienten und wenn dieses dann deckungsgleich mit den Untersuchungsergebnissen der Gutachter oder Reha ist, hat man wie oben schon erwähnt und selber erlebt nicht so Schwierigkeiten eine EMR zu erhalten. Für mich ist dieses Vorgehen logisch, um gegebenenfalls schwarze Schafe abzuhalten, muss die Diagnose von den behandelnden Ärzten ausführlich und deckungsgleich mit dem eigenen Empfinden des Patienten sein, weil wenn nicht ist dieses doch ein gefundenes Fressen für jeden Gutachter. Wenn die ärztliche Diagnose alles berücksichtigt, kann man dann meines Erachtens auch aufgrund von Corona per Aktenlage beurteilen, wenn alle Erkrankungen und Auswirkungen erfasst sind, kann auch kein Gutachter z.B. einen Blinden zum Sehenden machen, wobei Blindheit nicht automatisch zu einer Rente führt.
     
  18. kanalratte

    kanalratte Bekanntes Mitglied

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    @Maine Coonchen ... du gehst irgendwie immer davon aus, das in allen rehakliniken und auch alle gutachter ... alles reell beurteilen , vollkommen unvoreingenommen und unparteiisch. dem ist aber nicht so ... es gibt gute reha-einrichtungen und gutachter (und nein, die schreiben auch nicht alle in rente) und es gibt schlechte ... bis sogar sehr schlechte, die eigentlich garkeine gutachten (mehr) schreiben dürften.

    nun sind auch in einer reha nicht alle tage gleich voll getaktet... und während andere schwerkranke abends und am wochenende halligalli machen, shoppen gehen oder sich die sehenswürdigkeiten anschauen (und am ende mit der rente nach hause gehen) ... liegen solche wie ich, die in der woche alles geben, dann flach und lecken ihre "wunden" und das , obwohl der körper schon lange sagt, jetzt ist schluss... nichts geht mehr.

    du weisst nicht, wieviel macht die psyche übder einen körper haben kann. ich zb. hatte meinen kühlschrank auf niedrigste temperatur gestellt und mir in meiner freien zeit ständig coolpacks auf den körper gepackt, während die anderen, sooo kranken damen lachend im cafe entschwanden, oder abends mit ihren shoppingtüten in die klinik zurückkamen. oder beleidigt waren, wenn ich am wochenende nicht die tagestour mitgemacht habe, eben weil mein körper am WE keine "pflichttermine" hatte, die einzuhalten waren. da ging nichts mehr, bis montags früh um 5 der wecker geklingelt hat.
    komischerweise konnten diese damen in der woche fast alles nicht, ausser plantschen und mit hängen und würgen die vorträge mitmachen. walken schon garnicht, man kann ja kaum noch kriechen.

    da tut der satz "... muss sich nicht wundern, dass der Arzt diese Einschränkung, welche der Patient angeben hat, hinterfragt bzw. dieses in Abrede stellt, da der Patient, diese ohne Murren mitgemacht hat und es wohl auch körperlich konnte." ... nicht wenig weh... die haben sich zb. in der freizeit so verausgabt, das für die therapien keine kraft mehr da war, oder eben kraftlosigkeit vorgeschoben. oder sie waren halt gut informiert und auf die reha vorbereitet.
    und das ist das problem bei vielen reha´s, die körperbezogen arbeiten und die psyche fast völlig ausblenden. die, die sich echt mühe geben, gesünder werden wollen, werden als simulanten hingestellt, weil sie nicht jammern und jaulen, und bei denen nicht jeder zweite satz "das kann ich nicht" ist. weil sie DAS nämlch nicht können... "ich kann nicht" kommt in deren (meinem) wortschatz nämlich "erziehungsbegründet" nicht vor.

    was gutachter angeht könnt ich dir ein liedchen singen, von einem, der nen haufen kohle von der DRV für 3 seiten müll + einen zettel kreuzchenkram bekommen hat, bei dem sowohl meine therapeutin als auch die gutachterin vom gericht die hände überm kopf zusammengeschlagen haben. die gutachterin war richtig sauer und hat auch dafür gesorgt, das der keine gutachten mehr schreiben darf. alle daten von mir waren falsch, ich hab in orten gelebt, die ich nie gesehen hab. er hat mich beleidigt und gequält. ich hab diagnosen bekommen, die es seit den 50ern nicht mehr gibt und die diagnosen der behandelnden ärzte wurden kategorisch verneint. und das MIT aussagekräftigen arztberichten, die komischerweise der gerichtsgutachterin vollkommen ausgereicht haben.
    ich könnte dir auch von dem wachkomapatienten erzählen, der nach aktenlage für 3 - 6 stunden arbeitsfähig wäre usw...

    nicht immer liegts am patienten oder an fehlender dokumentation. manchmal liegts auch einfach nur an denen, die beurteilen sollen, was sie nicht beurteilen können oder wollen. oder "wes brot ich fress, des lied ich sing" ... und es wird heute immer schwerer, die rente zu bekommen, weil die kassen leer sind. da sind gutachter, die arbeitsfähig schreiben natürlich gern gesehen.

    sorry, aber mit hat der satz, "das man es wohl körperl. doch noch konnte" - eben so die beine weggezogen... man kann ja auch bei jeder therapie erscheinen und trotzdem nicht volle leistung bringen. in manchen kliniken wird da nicht groß drauf geachtet oder es nicht weiter gegeben. der war da, alles gut. der satz jedenfalls hört sich FÜR MICH so an, als ob diejenigen dann die sind, die nur ne rente wollen, obwohl sie noch arbeiten könnten.

    .................

    ich danke dir trotzdem für deine worte. ich bin grade wieder "aufgewacht" ich kann selbst heute, nach jahren therapie noch nicht selbst für mein wohlbefinden sorgen, sondern brauche die erlaubnis anderer... siehe mein faden "amytritilin nebenwirkungen" von heute... ich bin so dooof ... *heul*
     
  19. Maine Coonchen

    Maine Coonchen Registrierter Benutzer

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    Frag mich gerade wie du so einfach beurteilen kannst, dass ich nicht weiß, was die Psyche mit einem mit einem machen kann, ohne dass mich überhaupt kennst. Ich glaube, dass ich viel mehr für viele unvorstellbares in meinem Beruf als Sozialarbeiterin erleben musste, welche unsere Abgründe der Gesellschaft hergeben,
    von Eltern, die ihren vor Hunger schreienden Säugling auf eine heiße Herdplatte mit dem nackten Gesäß gesetzt haben, weil er beim Drogenkonsum störte. Oder die psyschisch erkrankte Frau, die da finanziell durch das Erbe ihrer Eltern in einem Haus ohne direkte Nachbarschaft von mir in bis an die Decke vollgemüllten Haus mehr tot als lebendig in der Diele, dort hat sie die letzten Wochen gehockt, da nichts mehr bewohnbar war, von mir aufgefunden wurde, ihr Glück war, dass die Tür aufgrund des Platzmangels ein Stück offen stand. Und und und.....
    Meine Darstellung bezog sich auf rein körperliche Erkrankungen, die sicherlich in einigen Fällen psychische Probleme, die dann aber auch als Diagnose aufgeführter werden. Und da bleibe ich bei meiner Meinung, wenn die Diagnose und Folgeerkrankungen und Einschränkungen so groß sind, dass ich die angedachte Therapie nicht machen kann, dann muss ich es sagen.
    Und es ist einmal so im Leben, dass es überall schwarze Schafe gibt und vielleicht auch Fehler in ihren Gutachten oder Rehaberichten machen, dann muss man aber dagegen angehen. Das hast du ja selbst mit deiner Klage beim Sozialgericht erreicht, es erfolgte doch bestimmt ein vom Gericht beauftragtes neues unabhängiges Gutachten, so war es zumindest bei meiner Zeit als ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht und in den Fällen, in denen das alte Gutachten ad absurdum dargestellt haben, folgte das Sozialgericht dem neuen Gutachten und es kam zum Vergleich oder zur EMR, diese auch rückwirkend. Man kann nicht alles und jeden verteufeln, da man auch eine Eigenverantwortung hat und in der heutigen Zeit bietet das Internet viele Möglichkeiten sich vorab zu informieren und selbst wenn man kein Internet persönlich hat, gibt es Möglichkeiten z.B. bieten Büchereien und Sozialverbände kostenlos solche Möglichkeiten an. Und es ist mir zu einfach zu sagen, dass lag an meiner Erziehung. Auch ich verfälle in anerzogene Verhaltensmuster wie ich muss immer das Beste geben und noch ein bisschen mehr damit man nicht in Armut leben muss oder vom Sozialstaat abhängig wird. Aber das ist doch kein Freifahrtschein damit alles zu rechtfertigen zumal einige immer nur auf unseren Sozialstaat schimpfen, die sind alle schlecht und schreiben nur Gutachten für die, die diese auch zahlen ist zu einfach, zumal wenige ihre Rechte sehr gut kennen, aber bei ihrer Mitwirkungspflicht die Augen verschließen. Und die Gutachten sind nicht überbezahlt, da ist manches Gutachten bei einem reinen Blechschaden am Auto besser vergütet. Zumal das SGB zu Gutachten auch noch einiges hergibt.
    Und es gibt die gutachterlichen Richtlinien bzgl. einer EMR und diese sind für alle gleich egal ob aus psychischen oder körperlichen oder gemischt mit beiden Gründen eine Rente bewilligt werden soll.
    Und niemand bekommt im Leben etwas von Fremden oder den Staat geschenkt, da muss man sich auch selber informieren und mitwirken.
     
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  20. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi Kaschu,

    ich würde auch versuchen da Widerspruch einzulegen, zumal wenn ich das richtig gelesen habe Du den Ablehnungsbescheid ohne vorheriges Gutachten
    bekommen hast. Die Chancen das Du zumindest eine befristetet Vollerwerbsminderungsrente bekommen kannst, stehen glaube ich nicht ganz so schlecht da durch Corona wieder ein geschlossener Arbeitsmarkt enstehen kann.Mit der Begründung hatte ich meine damalige Vollerwerbsminderungsrente bekommen, da es mit den ganzen Einschränkungen es keinen ädaquaten Arbeitsplatz für mich geben könnte, zumal ich von Anfang an eine Bürotätigkeit ausgeübt habe. Somit hätte eine Umschulung auch nix gebracht.

    Viele Grüße und Toi Toi Toi für deinen Widerspruch
     
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