Orpheus Krankheit Hände, Mutter Natur

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Galenus ein Reisender, 28. November 2009.

  1. Galenus ein Reisender

    Galenus ein Reisender Registrierter Benutzer

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    Salvete Leser und drei Könige,
    danke für den Besuch und die Gaben. Wie jedes Jahr hier auf dem Lande in Europa hat man sich mal wieder was ausgedacht. Diesmal gibt es einen Zettel mit CMB und natürlich in kleinen Mengen Weihrauch, Myrrhe und Gold. Welche Funktionen haben diese Basismedikamente. Kennt sich da einer aus. Gibt es in der Medizin noch unbekannte alte Rheumamedikamente und wie wirken sie. Hat da jemand Erfahrung. Vielleicht gibt es ja was für Chronische Erkrankungen wie seropositive Arthritis.

    http://www3.ndr.de/sendungen/visite/archiv/alternative_heilmethoden/weihrauch104.html
     
  2. Witty

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    http://www.rheuma-online.de/a-z/g/goldtherapie.html

    Schau mal oben in der Suchfunktion nach Tauredon. So heißt das Goldmedikament. Das scheint von den 3 königlichen Gaben am wirksamsten und sinnvollstem zu sein. Weihrauch müßte man zentnerweise täglich einnehmen um eine ausreichende Wirkung zu bekommen. Allerdings kenne ich eine Patientin, die es zusätzlich zu dem Basismedikament Imurek einnimmt und deshalb Cortison absetzten konnte, bei gleichbleibendem guten Gesundheitszustand.
     
  3. Galenus ein Reisender

    Galenus ein Reisender Registrierter Benutzer

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    Salvete Witty,
    danke für die Info. In der alten Materia Medica steht das Weihrauch nur in Form der Inhallation und nur im Kopfbereich angewendet wird und auch nur im Kopfbereich ihre Wirkung hat aufgrund der Cannabinoide, welche Funktion haben die Cannabinoide bei der Inhallation sind das Wirkverstärker in Kombination mit dem Weihrauch. Der alte Sinuhe der Ägypter verwendete sie bei Kophtumoren und Entzündugnen im Kopfbereich. Aber was bewirkt die Myrrhe im Körper und wie wirkt sie. Und wie lange bleibt das Gold wirken zusammen mit den anderen Zutaten.Der alte Apotheker sagte immer ändert nie die Rezepte und achtet auf die Reinheit der Zutaten. Nur so wirken sie im Körper und im Essen. Achtet auf die Tugendend der Mässigung. Manchmal ist weniger mehr.
     
    #63 6. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2010
  4. Witty

    Witty Registrierter Benutzer

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    http://www.rheuma-online.de/a-z/c/colchicin.html

    Dies ist auch ein altes Medikament. Wird aber in D nicht mehr verschrieben, außer zur Behandlung der Gicht. Warum weiß ich nicht. Ich denke, dass es bessere Medikamente gibt. In vielen anderen Ländern wird es aber durchaus noch zur Rheumabehandlung verschrieben.
    Wie lange Gold wirkt kann man nicht vorhersehen. Unter einer solchen Behandlung, auch bei anderen Basismedikamenten, muß man auch immer ärztlich kontrolliert werden. Auf Wirkung und Nebenwirkung.
    Weihrauch ist auch leicht enzündungshemmend. Wie es wirkt als Inhalation kann ich dir nicht sagen. Meine Bekannte nimmt es in Tablettenform, aber nicht als alleiniges Medikament.
    Zur Myhrre weiß ich gar nichts, was rheumatische Erkrankungen betrifft. Es wird wohl eher als Salbe od. Tinktur verwendet. Kann also keine so große Bedeutung haben.
     
  5. Galenus ein Reisender

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    Hallo Witty und Leser,
    die alten Kräuter und Gewürze und Mineralien habe nunmal bei bestimmten Erkrankungen ihre Bewandtnis. Sie wuden in vielen Ländern mittlerweile mit dne in den letzten Jahren entwickelten Analysegeräten untersucht. Gerade die Uno macht gute Landkarten mit genauen Berichten über die einzelnen Ländern und deren anwendungserfolge bei Krankheiten und deren verwendete Medikamente. Viele Länder sezten deshalb auch heute noch alte Medikamente ein. In vielen Ländern sinkt permanent die Zahl der Rheumapatienten durch Heilung und nicht wie in Deutschland durch Betäubung. Meine Mutter hat erstmal die alten Amalganfüllungen raus bekommen und neue Gold Füllungen raus bekommen. Cortison verträgt sie leider nicht. Wir leben in Europa und können in jedes Land reisen. Pillendreher gibt es viele aber gibt es das Zeug auch in Violen Spritzenform.
     
  6. Witty

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    Hallo Galenius,

    deine Mutter hat die Diagnose einer seropositiven Rheumatoiden Arthritis. Es gibt viele unterschiedliche rheum. Erkrankungen. Einige sind heilbar. Diese Erkrankung leider nicht, weder mit alten noch mit neuen Medikamenten. Es ist eine Autoimmunerkrankung. Auch muß nicht alles was alt ist besser sein, als das neue. Eher umgekehrt. Amalganfüllungen zu entfernen dürfte auch keine Besserung bringen. Gold gibt es als Spritze, aber warum versucht es deine Mutter nicht mal mit dem vom Rheumatologen empfohlenen Antimalariamittel.
     
  7. Galenus ein Reisender

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    Hallo Witty,
    ob es diese Krankheit ist und ob es dafür ein Heilmittel gibt wird ein solider Medicus und eine solide Untersuchung und eine solide Diagnose zeigen. Bis dato haben wir die Berichte an die Tropeninstitute in Amsterdam, Hamburg, geschickt bezogen auf ein Malariamittel. Als information hat man uns gesagt das ohne eine Mikrobiologische Untersuchung und Bestimmung des Infektionserreger Stammes man schlecht ein Malariamittel erstellen bzw. einnehmen kann. Es gibt gerade bei den Rheuamkrankheiten angrenzend an die Werte auch Chikungunyafieber und Denguefieber und weiter die nur durch eine Mikrobiologische Untersuchung ausgeschlossen werden können. Weiterhin gibt es aktuelle Entwicklungen in Australien.Aber all diese Behandlungen basieren auf Fakten und ein Erregerstamm wäre sehr wichtig. Ein altes Sprichwort sagt Eile mit Weile. Es liegt wie immer an den Ärzten. Es sind zwei Blutabnahmen und Urin abgenommen worden, es sind drei Überweisungen für Chirurgie, Rheumatologie und mikrobiologische Überweisung abgegeben. Es spricht für die Solidität der Heilungsstätte in Düsseldorf ob man in der Lage ist seinen Eid zu erfüllen und solch eine wissenschaftliche Untersuchung durchzuführen oder den Laden dicht macht. Ein Student wird während seines Studiums auch daraufhin überprüft ob er in der Lage ist komplette Arbeit zu machen und das erwartet man auch von einem Medicus und falls er das selber nicht kann das er dann diese Arbeit weitergibt und nicht liegenlässt in der Papierakte. Früher war gerade die Kommunikation mit dem Hausarzt und eine schnelle Ermittlung des Erregerstamm und Aufklärung des Arztes sowie Hilfe des Facharztes ein wichtiger Punkt einer Dauerbehandlung ohne Dauerschäden. Heute wartet man und macht keine solide mikrobiologische Untersuchung und wartet und geht dann irgendwann vor Gericht und wartet und kann nicht ins Internet um sich zu informieren und z.B. Behandlungen zu beurteilen bzw. zu evaluieren wie z.B. http://www.youtube.com/watch?v=MnGaW40-OZ0 und es gibt Tausende von neuen Behandlungsmethoden und Heilungsmethoden aber irgendwie hat niemand mehr Zeit um mal eine Kultur anzulegen und die neuen Verfahren unter dem Mikroskope zu testen. Auch ist man manchmal nicht in der Lage ein Bild zu lesen bzw. sich Rat beim Ersteller des Bildes zu holen zum Nachteil des Patienten. Es werden dann unnötige Doppel und Dreifachuntersuchungen die der Patient gar nicht wünscht weil er diese schon bei einem Facharzt gemacht hat. Er fragt nach einer Mikrobiologischen Untersuchung und bekommt ein Röntgenbild auf dem man nicht sieht bis auf ein leicht reduzierter Mineralsalzgehalt. Weder bekommt man als Patient die Bilder zu sehen obwohl man danach fragt noch wir untersucht was die Ursache des niedrigen Mineralsazgehaltes ist. Weder wird eine Untersuchung der Bakterien noch wird Urintest gemacht der irgendwie mal mehr an Informationen gibt. Weder wird erläuter was ein routine Labor ist noch wird gesagt das irgendwie im Labor keiner war da es eine Grippewelle im Labor gab und das deshalb gar keine weiteren Test gemacht werden konnten. Wo ist der Entzündungsherd. Eine solide Diagnose und Basismedikamente basieren auf .Wenn die Erreger nicht vorhanden sind bzw. nicht in der Blut oder Urinprobe sind dann hat das doch einen Grund. Welcher ist das. Sind sie wirklich nicht da oder hat man an der falschen Stelle das Blut abgenommen. Kann ein Körper aufgrund einer Bindegewebsschwäche einen Erreger local isolieren und seine Ausbreitung abkapseln. Falls ja was müsste man dann machen um den Erreger zu lokalisieren und zu entfernen bzw. zu bekämpfen mit einem nicht allgemeinen Anti... sondern mit einem speziell nur für diesen Erreger gedachten lokalen Anti... was lokal injeziert wird.?
     
    #67 7. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 7. Januar 2010
  8. Witty

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    Die
    Schnellere Erstdiagnostik

    Mehr Sicherheit in der Rheuma-Diagnostik bringt die Bestimmung von Antikörpern gegen Citrullin (CCP-Antikörper). Sie reagieren viel spezifischer auf die Entzündungsprozesse, die zur Ausbildung einer Rheumatoiden Arthritis führen. Citrullin ist eine Aminosäure, die im Körper selten, dagegen aber in größerer Menge im Gerinnungsstoff Fibrin vorkommt. Fibrin wird nicht nur bei der Blutgerinnung, sondern auch bei Entzündungen in Gelenken freigesetzt. Wo Citrullin-Antikörper andocken, muss auch eine Entzündung sein, so die Theorie.
    Ein großer Vorteil der CCP-Antikörper ist, dass sie schon sehr früh im Krankheitsverlauf der Rheumatoiden Arthritis nachweisbar sind. Damit lässt sich die Diagnose rechtzeitig absichern und frühzeitig eine Therapie starten.
    Prognose abschätzen

    Kombiniert man bei der Erstdiagnostik die Bestimmung von Rheumafaktor und Antikörpern gegen CCP, lassen sich schon zu Beginn Vorhersagen über den wahrscheinlichen Verlauf der Erkrankung treffen.
    Übersteigt der Rheumafaktor 50 Einheiten/ml und fällt zusätzlich der CCP-Antkörper positiv aus, so muss man von einem schwereren Krankheitsverlauf ausgehen. Um den Entzündungsprozess trotzdem aufzuhalten, ist in solchen Fällen von Beginn an eine besonders intensive Behandlung empfehlenswert.

    Diagnose scheint doch sicher zu sein. Hab dir hier was zum Rheumafaktor und CCP reinkopiert. Der Arzt hat keine Malariamittel empfohlen, weil er irgendwelche Malaria-Erreger od. einen tropischen Erreger bekämpfen will. Die Antimalaria-Medikamente werden bei vielen entzündlichen rheumatischen Erkrankungen als Basismedikamente eingesetzt und haben in diesem Fall gar nichts mit Malaria zu tun.
     
  9. Galenus ein Reisender

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    Hallo Witty,
    Wo Citrullin-Antikörper andocken, muss auch eine Entzündung sein, so die Theorie. Wenn man vor einer Operation einen Blutuntersuchung gemacht hat und es waren keine CCP Antikörper vorhanden und nach einer Operaton wohl dann stellt sich die Frage woher kommen diese. Wo befindet sich der Entzündungsherd bzw. Infektionsherd. Befindest sich der Krankheitsverkauf nur wie auf den Bildern ersichtlich im Roten Bereich wie kommt er dahin. Kommt durch eine Karpaltunneloperation ein CCP Antikörper in den Körper. Sind die Beschwerden in der Familie und Eltern und angehörigen nie im Rheumatischen Bereich und gibt es weder weiter Gesundheitliche Probleme bis auf eine Bindegewebsschwäche und niedrigen Mineralsazgehaltes und ein leichte Differenz des Systeolischen Spitzenwertes zwischen der rechten Operierten Hand und der Linken nicht operierten hand aber doch infizierten hand nur mit Taubheit und nicht mit Muskelkater von re 195 und li von 160 mmHg was sagt uns das aus.
     
  10. Witty

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    Rheumatische Erkrankungen können sehr viele unterschiedliche Beschwerden machen auch Organe können in der Folge entzündet sein und häufig auch das Bindegewebe. Aber alle Stellen im Körper können od. müssen nicht gleichzeitig entzündet sein. Ein Karpaltunnel-Syndrom kann eher durch diese Entzündungen entstanden sein und nicht umgekehrt. Vor einer Operation werden die CCP-Werte in der Regel nicht genommen, außer es besteht schon vorher der Verdacht, dass eine rheumatische Erkrankung vorliegt. Solche Werte sind ja auch nicht schon immer vorhanden. Sie treten erst zu Beginn der Erkrankung auf, od. werden erst im späteren Verlauf positiv. Vererbt müssen rheumatische Erkrankungen nicht sein, aber sie können familär gehäuft vorkommen.
     
  11. Galenus ein Reisender

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    Hallo Witty,
    wir leben auf dem Lande und gerade bei der Gesundheit schaut man hier zweimal hin bevor man was macht. Man spricht mit dem Dorf und fragt Leute die auch so eine Karpaltunneloperation gemacht haben und wenn man den Rat bekommt lasst mal dort einen Arzt vor der Operation einen unabhängigen Bluttest mit diesen Werten und Bilder machen bevor ihr die Operation von einem Chirurgen durchführt und erzählt das dem Chirurg nicht dann zahlt man die 62 Euro 50 Bar und bekommt die CCP und ... Werte vor der Operation ohne das der Chirurg was davon weiss. Vor der Operation waren die CCP Werte normal bzw. nicht vorhanden. Erst nach der Operation waren sie erhöht. Genauso war CRP erhöht Dann bekam Mutter Aciclovir 800 für 2 Wochen ein halbes Jahr später. Danach gingen die CRP Werte runter bis hin zum Normalbereich. Die CCP Werte sind bis dato hoch. Sprich die Infektion im Körper ist weg aber in den Händen ist noch was was den CCP Wert beinflusst und die übrigen Werte auch
    . Meine Frage nun ändern sich bei einer Seropositive Arthritis auch diese Werte oder gibt es da noch irgend einen Wert der eigentlich damit nicht zu tun hat der sich aber trotzdem geändert hat obwohl er es eigentlich gar nicht sollte. Man sagte uns das bei einem positive RF und CRP und CCP siehe Liste CRP Positiv auch Infekte ohne Grund einfach ausgeschlossen werden vom Rheumatologen obwohl bei einer Karpaltunneloperation davonauszugehen ist das man diese Infekte gerade nicht ausschliessen kann und deshalb das Augenmerk gerade bei Operation hier erst drauf auf diese Krankheitsassoziationen gelenkt werden sollte und erst zum Schluss wenn diese ausgeschlossen sind auf Arthritis. Sprich die Liste von Seite 4 oben CRPPositiv von unten nach oben abzuarbeiten.

    Eosinophile in % ....................... leicht -.......<0,1
    Plattenepi .......................................14 (0-10)
    Bakterien......................................... 945 (<600)
    Harnsäure.......................................5, 9 (<5,7)
    CK für Skelettmuskulatur....208 (<145)
    RF................................................ ........78,7 (<15)
    ANA............................................... .....<1:80 (negativ)
    CCP............................................... ......35 (<5)

    Den Verdacht hatten wir nicht vorher, aber wir wurden von unserem Freund vorher gewarnt das man gerade solche Werte vorher und nachher als Kontrolle benötigt und wir haben zum Glück einfach mal den Test gemacht. Auch die Studenten haben einen Quicktest gemacht. Sie waren im Rheumatruck unterwegs in NRW und beide Rheumachecks waren negativ. sie hatten in ihrem www.rheumatruck.de auch nicht alle Geräte zur Verfügung.
    Es war nur ein Quicktest, ein
    Kapilarmikroskop war negativ und es konnten keine Veränderungen im Obergewebe festgestellt werden. Sie sagte das damit eine systemische Skerodermie und Reno-Phänomen auszuschliessen sind als Erkrankung bzw. Autoimunerkrankungen. Der Quicktest war nur ein Piks mit einem kleinen Eierstecher und ein Tropfen auf einen Streifen und ein Sonographiegerät mit den Bilder siehe
     

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    #71 8. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2010
  12. Witty

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    Also, ich würde die Diagnose des Rheumatologen nicht in Frage stellen. Die Werte weisen mit hoher Warscheinlichkeit auf eine RA. Natürlich kann man nicht alle deine Fragen genauestens beantworten, aber rein intuitiv passt das schon.
    Du kannst dich hier unter Rheuma von A-Z über die infektreaktive Arthritis informieren. Es gibt diverse Erreger die eine solche auslösen können, aber da findet man in der Regel keine positiven spezifischen Rheumawerte. Aber selbst wenn irgendein Erreger eine infektreaktive Artritis ausgelöst hätte, so würde das an der Behandlung nichts ändern, außer das man anfangs noch Antibiotika verabreichen würde.
    Da die ANA-Werte im Normbereich sind, kein Raynaud-Syndrom vorliegt und die Kapillaroskopie nichts ergeben hat, kann man vermutlich auch solche Erkrankungen wie Sklerodermie od. andere Kollagenosen ausschließen. Die erhöhten CK-Werte könnten, aber müßen nicht auf eine Muskelbeteiligung hinweisen. Egal was für eine Art von Erkrankung deine Mutter nun hat, Fakt ist doch, dass es eine entzündliche rheumatische Erkrankung ist und mit hoher Warscheinlichkeit eine RA. Alle diese Ekrankungen werden mit den gleichen Medikamenten behandelt, ob nun ein Erreger dahintersteckt od. nicht. Es sollte schnellstmöglich mit einer Basistherapie begonnen werden. Gehe mit deiner Mutter nochmal zu einem internistischem Rheumatologen bzw. zu diesem der die Diagnose gestellt hat. Er sollte mit einer entsprechenden Therapie beginnen.
     
  13. Galenus ein Reisender

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    Hallo Witty,
    der Ostwind bringt die Weisheit und der Westwind bringt was neues. Die Tür des Rheumatologen wurde aufgeweht und stand einen Spalt breit offen. Er sprach mit der Sekretärin und sagte :"Dieses Medikament ist zwar das richtige und bringt die Heilung aber wenn ich es verschreibe könne wir die 2 Dermatologen nicht mehr einstellen, deshalb verschreiben wir das Malariamittel und damit haben wir nur eine Betäubung aber keine Heilung und wir können die 2 Dermatologen einstellen. " Nicht ich sondern der Rheumatologe selber hat mit seinen eigenen Worten die Diagnose in Frage gestellt. Wir sind nur die Patienten und Begleiter auf dem Weg der Heilung und der Suche nach einem Arzt der den Eid einhält. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und bei diesem Rheumatologen ist alles möglich.Die alten Bauern und die alten Studenten die von ihm angeschrien wurden obwohl sie sich mit dem Kapilarmikroskop sich mit über 3000 Patienten in den zwei Monaten den Hintern aufgerissen haben um ihr bestes zu geben wurden nur niedergemacht. Die alten Bauern sagten Freude, Mäßigkeit und Ruh' Schließt dem Arzt die Türe zu. Der Arzt ist oft gefährlicher als die Krankheit. Ein Arzt, der nie selbst krank war, ist kein guter Arzt. Drum nehmt ihr Bauern und starken Studenten den Jutesack und den Knüppel. Legt den Arzt den Sack über den Kopf und nehmt den Knüpel und oder die blose Hand und schlagt dem Arzt den Arsch so voll das er einen Monat lang nicht sitzen kann auf seinem Po, und er so rot glühen ist damit er nachdenkt und die Patienten nicht mehr schlecht behandelt. Danach legt ihr in den Beichtstuhl und geht zum Pfarrer und tut Buse.
     
    #73 9. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2010
  14. Witty

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    Hallo Galenus,

    gefährlich ist dieser Arzt nicht, sondern eher dämlich. Wenn er schon mit seiner "Sekretärin" dumme Sprüche macht, sollte er dafür sorgen, dass die Türe zu ist, und die Patienten od. Angehörige nichts mitbekommen.
    Ich möchte eher auf den ersten Teil des Beitrags versuchen einzugehen, auch wenn ich deinen Frust auf den Arzt nachvollziehen kann, hilft eine Versohlung des Hintern des Arztes deiner Mutter nicht weiter Dieses hast du geschrieben.








    "Dieses Medikament ist zwar das richtige und bringt die Heilung aber wenn
    ich es verschreibe könne wir die 2 Dermatologen nicht mehr einstellen, deshalb verschreiben wir das Malariamittel und damit haben wir nur eine Betäubung aber keine Heilung und wir können die 2 Dermatologen einstellen. " Nicht ich sondern der Rheumatologe selber hat mit seinen eigenen Worten die Diagnose in Frage gestellt.


    Der Arzt hat nicht die Diagnose in Frage gestellt. Ich sehe es eher so, dass nunmal die Antimalariamittel die leichtesten Basismedikamente sind. Der Arzt hat in seinem Bericht den du hier ja auch reingesezt hast für seine Kollegen geschrieben, dass deine Mutter starke Medikamente ablehnt und deshalb ein Antimalariamedikament empfohlen hat. Von Heilung aber kann man nicht sprechen, sondern von Remission, da diese Erkrankungen nach Bekämpfung und Stillstand wieder ausbrechen können. Er vermutet wohl, dass das Antimalariamedikamnt nicht ausreicht um eine Remission zu erreichen und so denkt er vermutlich, wird er deine Mutter jetzt häufiger sehen und seinen Beutel füllen. Ob das Medikament für eine Remission ausreicht, es muß ja sehr lange genommen werden, ist nicht vorhersehbar. Aber man kann auch zu diesem Medikament noch andere kombinieren, also versäumt deine Mutter vorerst nichts, wenn sie es einnimmt und sich noch zu einem weiteren Rheumatologen begibt um eine zweite Meinung einzuholen und evtl. ein anderes stärkeres Medikament. Den Befund mit den Werten solltet ihr mitnehmen. Zum Thema Remission kannst du hier auch oben in die Suche gehen und den Begriff eingeben und so findest du Beiträge dazu.
     
  15. Galenus ein Reisender

    Galenus ein Reisender Registrierter Benutzer

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    Hallo Witty,
    eine solide Diagnose basiert auf Fakten, wissenschaftlich basierten kompletten Krankheitsbild und die muss ein Arzt klären bevor er eine Diagnose stellt. Was ist die Ursache, was ist der Anlass, wo ist der Infektionsherd, warum wirkt ein Medikament nicht sondern es entstehen sogar Gegenanzeichen. Welche Bindegewebsbereiche sind betroffen. All diese Dinge sind bis dato von diesem Arzt nicht diagnostiziert worden, es wurde von ihm nur ein Röntgenbild gemacht worden. Wir haben selber andere Indocyaninbilder anfertigen lassen. Er macht zu wenig um die Diagnose solide basierend auf ein wissenschaftliches Niveau zu stellen. Er macht zweimal einen CRP Test aber keine Mikrobiologische Untersuchung obwohl Bakterien vorhanden sind. Das ist zu wenig um ein klares Bild zu bekommen. Wenn ein anderen Arzt ein Befund macht z.B. leicht reduzierter Mineralsalzgehalt dann sollte er auch die Ursache finden. Welche Erreger wandeln Mineralsalze im Körper und Knochen in was auch immer um, lokal begrenzt auf die roten Bereiche. Tiefer in die Materie eindringen und nicht oberflächlich rumdoktern. Nicht nur immer Kreuz und Querdenken sondern auch mal diagonal. Was verbindet all diese Symptome und reduziert hiermit die Liste der Krankheiten. Ein Arzt sollte sich nicht treiben lassen und auf Dinge hinweisen lassen sondern er selber sollte Treiben und Sputen und gerade die Kleinen Dinge Aufmerksam Diagnostizieren und hinterfragen und klären durch einen soliden Test und nicht zwanzig gleiche Test die keine weiteren Ergebnisse bringen. Ein Arztgespräch basiert auf einem Gespräch und nicht nur auf ein Händeschüttel. Er sollte gezielt Fragen stellen und Analytisch vorgehen. Jeder Mensch ist individuell. Es gibt nicht nur eine Krankheit sondern dann hätten wir nur Volkskrankheiten. Es gibt bei bestimmten Symptomen auch mehrere Krankheiten die daraufhinweisen und nicht nur eine Volkskrankheit und deshalb sollte man auch mal die exotischen Krankheiten die auf die Symptome hinweisen ausschliessen bzw. individuell bewerten, analysieren, und manchmal auch intuitiv und manchmal wissenschaftlich klären. Und wenn der Patient zurückkommt und sagt sein Medikament zeigt Gegenanzeichen dann seine eigene Diagnose hinterfragen und die Gegenanzeichen mit Bewerten weil sich dann irgendwas ändern im Gesundheitsbild, Krankheistbild. Es sind Warnhinweise und manchmal auch Stoppschilder. Bei Organen kann man vielleicht eine Standard Behandlung machen aber hier geht es nicht um eine Standard Behandlung es ist irgendwas anders und das muss ein Arzt herausfinden können. Es fehlt noch ein Symptom der sorgfältigen Anamnese. Warum hat das Aciclovir 800 geholfen aber nicht das Problem komplett gelöst. Welche Krankheiten kann man mit dem Aciclovir ausschliessen. Welche Krankheiten erzeugen einen infizierten Zahn obwohl die anderne Zähne gut gepflegt und nicht infiziert wurden. Wie hängt das zusammen mit dem Pulsdiagnosebefund.
     
    #75 9. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2010
  16. Witty

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    Welche Erreger wandeln Mineralsalze im Körper und Knochen was auch immer um lokal begrenzt auf die roten Bereiche.

    Um es kurz zu machen. Es gibt keine Erreger. Es handelt sich um Autoimmunerkrankungen. D.h. der Körper greift sich selber an. Es ist eine Systemerkrankung. Nun kann durchaus auch mal ein einzelner Zahn, od. eine einzelne Zehe angegriffen werden. Man kann nicht genau vorhersagen, wo und an welchen Stellen jetzt grade mal ein Angriff od. der nächste Angriff stattfindet. Soweit ist die Wissenschaft im 21. Jahrhundert leider noch nicht. Aber man kann durch bestimmte Antikörper im Blut feststellen, was am ehesten angegriffen wird. Bei der RA und dem damit assozierten Rheumafaktor sind es eben am häufigsten die Gelenke. Am Röntgenbild kann man den Verlauf der Erkrankung erkennen, da sind oft schon frühzeitig typische Veränderungen zu sehen. Für die Sklerodermie, die du auch mal erwähnt hast, gibt es z.B. auch ganz bestimmte Antikörper. Diese zeigen an, dass das Bindegewebe angegriffen wird und eben auch das Bindegewebe der Organe betroffen sein kann. Bakterien können bei jedem Menschen vorhanden sein, ob mit od. ohne Autoimmunerkrankung.
    Man hat dir hier ja schon öfter gesagt, dass die Werte deiner Mutter zwingend auf eine RA hinweisen. Ich schließe mich auch dieser Meinung an und denke dass eine weitere Diagnosesuche euch nicht weiterbringt.
    Alle Autoimmunerkrankungen werden mit ähnlichen Medikamenten behandelt. Sie zielen darauf ab, das zu starke und überreagierende Immunsystem abzuschwächen, die dadurch entstandenen Entzündungen zum Erliegen zu bringen und die Angriffe auf den eigenen Körper einzustellen.
     
  17. Galenus ein Reisender

    Galenus ein Reisender Registrierter Benutzer

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    Hallo Witty, es gibt unterschiedliche Dianoseverfahren, z.B. Konstitutionsbehandlung, subgingivale Plaqueproben und deren Mikrobiologische analyse, Lokalsymptome, Nasenabstriche, ... In anderen Europäischen Ländern werden diese Analysemethoden systematisch eingesetzt und bei Praxis und Heilstättenbesuchen untersucht. Wenn Bakterien vorliegen dann wird dieser Sache auf den Grund gegangen. Ich glaube die Wissenschaft ist heute schon längst so weit. Aber unsere Gesetzgebung und Richtlinien sind noch nicht so weit. In anderen Europäischen Ländern ist man da schon längst viel weiter und man hat da auch schon wissenschaftliche Berichte und Analysen gemacht. Bakterien kann man auf viele Arten analysieren und wenn die Standard Analyse nichts erkennt dann sollte der Arzt mal eine nicht standard Analyse machen. Unser Nachbar hat einen Tierarzt konsultiert und der hat ganz andere Untersuchungen gemacht und durch solche anderen Analysen wurde plötzlich die Lösung gefunden nachdem Dr. House gesehen wurde.
     
    #77 12. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2010
  18. kukana

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    Dann wäre es doch ein leichtes innerhalb Europas in ein anderes Land zwecks Diagnose zu gehen, wenn dir die hier gestellt mit der Arthritis nicht ausreichend erscheint.

    Gruß Kukana
     
  19. Witty

    Witty Registrierter Benutzer

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    Stell dir mal vor, man hätte Werte bei dir od. deiner Mutter gefunden, die so gut wie sicher auf die Diagnose "Krebs" passen, und der Facharzt würde auch die entsprechende Diagnose stellen. Würdest du dann auch in halb Europa herumreisen, wegen ein paar Bakterien im Urin? Das kann ein Zufallsbefund gewesen sein. Wenn man sie behandeln müßte z.B. mit Antibiotika hätte der Arzt das sicher gesagt. Sie kann ja beim Hausarzt nochmal einen Test auf Bakterien machen und nachsehen lassen ob überhaupt noch welche vorhanden sind und ob eine Behandlung hierfür nötig ist. Das ändert aber nichts an der Diagnose des Rheumatologen.
     
  20. uli

    uli Registrierter Benutzer

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    Hallo Witty,
    ich glaube darin liegt das Problem. Die Mutter von Galenus hatte Brustkrebs und wurde/wird behandelt.

    Hallo Galenus,
    m.E. ist die Behandlung mit Hormonen gegen den Brustkrebs die Ursache für das Auftreten der Arthritis. Bei einer Arthritis sind hauptsächlich Frauen betroffen. Es gibt zwar noch immer keine gesicherten Erkenntnisse über die Ursache derselben, man weiß aber, dass die Arthritis häufig in der Schwangerschaft zurückgeht. Durch die dauernde Hormongabe kann es zu einer Umstellung der Hormone im Körper deiner Mutter gekommen sein. Die Uni Düsseldorf hat euch ja eine sehr genaue und gut überlegte Behandlungsempfehlung gegeben, die auch eure Bedenken berücksichtigt. Ich würde dieser Empfehlung folgen, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass ihr aufgrund eurer Vorerfahrung sehr skeptisch seid. Mit der Suche nach der Ursache der Bakterien seid ihr wahrscheinlich auf dem falschen Weg, da ein supprimiertes Immunsystem (nach einer Krebsbehandlung) sehr anfällig für Bakterien ist.

    Uli
     
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