1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Operation zur Diagnoseunterstützung

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von gambianala, 8. Juni 2015.

  1. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2012
    Beiträge:
    96
    Zustimmungen:
    0
    ich kann seit ca 3 Jahren mein re Handgelenk nicht mehr bewegen.......putzige Diagnosen wurden von Ärzten und Kliniken genannt, letztlich führte ein MRT zur Diagnose : Entzündung der Sehnen und Ödemeinlagerung.

    Klinik, Blutwerte, weitere Autoimmunerkrankungen sowie auch die genetische Disposition weisen eindeutig auf eine chronische Polyarthritis hin.

    Handchirurg rät von einer OP ab, weil der Erfolg minimal ist und das Risiko zu hoch !

    Heute war ich beim Rheumatologen, der mir die OP nahegelegt hat, damit eine Histo gemacht werden kann um die Diagnose zu bestätigen............die ja aufgrund der anderen Sachlage schon eindeutig ist !!
    Da war ich echt platt :-(

    Habt Ihr auch solche "putzigen " Erfahrungen" gemacht......steht jetzt natürlich in meiner Akte " Patient verweigert OP ", nicht sehr förderlich, was den Rententräger betrifft !!!
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Pardon, gambianala,

    ich kann die Motivation Deines Rheumatologen sehr gut nachvollziehen und finde seine Argumentation nicht "putzig"; das sage ich angesichts der von Deinem Rheumatologen vertretenen These, dass es nicht primär um einen Erfolg geht - wie der Handchirurg suggeriert - sondern um eine Diagnosesicherung, vermutlich mittels einer so genannten Synovektomie (das bedeutet Entfernung eines Teils der entzündeten Gelenkinnenhaut)
    Eine RA ist manchmal nicht mittels Blutwerten und klinischer sowie bildgebender Befunde alleine zu "sichern".
    Insofern leuchtet mir die Absicht ein, genau zu wissen, was da vor sich geht.

    Übrigens würde ich dazu lieber einen Rheumaorthopäden aufsuchen, der gut Handchirurgie kann, als einen Chirurgen, der offenbar nur bedingt verstanden hat, worum es geht. Mit ein bisschen Glück kann danach deutlich differenzierter und damit auch aussichtsreicher behandelt werden :top:

    Aber darüber noch einmal nachzudenken ist selbstredend Deine Angelegenheit ;)
    Ob in Deiner Akte jetzt steht "verweigert OP", ist vermutlich rein spekulativ!

    Beste Grüße, Frau Meier
     
    #2 8. Juni 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Juni 2015
  3. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2012
    Beiträge:
    96
    Zustimmungen:
    0
    mir leuchtet dies nicht , sorry !

    Eine OP beherbergt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken d.h. z.B. Wundheilungsstörungen, Durchtrennung von Leitbahnen ....... und wenn ich mir hier das Nutzen- Risiko Verhältnis anschaue, ist es mir nicht wert dieses Risiko einzugehen, nur um die Diagnose chronische Polyarthritis zu bestätigen!!
    Vor allen, wenn alles dafür spricht ( Klinik, Labor, genetische Disposition, MRT )

    Und wenn das bei Ihnen so einfach ist, einen Termin beim Rheumaorthopäden zu bekommen, dann ist dies schön für Sie. Hier geht das eben nicht so einfach !

    Viele Grüße
     
  4. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2012
    Beiträge:
    96
    Zustimmungen:
    0
    und was ich vergessen habe, ich hatte als Kind schon eine juvenile Arthritis, Morbus Scheuermann........und jetzt hat sich noch ein Hashimoto und Alopezia areata dazu vergesellschaftet !

    Also, ich bin nicht ganz frei von Autoimmunerkrankungen ;-)
     
  5. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Oh, gambianala,

    ich habe Dich nicht angegriffen, sondern lediglich versucht, meine Meinung darzulegen. Das ist ziemlich unverbindlich für alle Beteiligten.
    Es ist letztlich DEINE Gesundheit, mit der Du so oder anders umgehst.
    Bis jetzt hatte ich Deine Probleme als ziemlich dringlich wahrgenommen:

    Dass eine OP Risiken und nicht nur Vorteile birgt, habe sogar ich schon mal gehört :)

    Ich bin damit aus dem Thema mal raus und wünsche Dir viel Glück.
    Grüße, Frau Meier


    P. S. Ein Termin beim Rheumaorthopäden wäre sicher auch für Dich zeitnah möglich - der Rheumatologe weiß für alle Fälle (auch wenn er nicht Stefanie heißt...;)) schon, wie er einen solchen bekommt.
     
  6. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    8.381
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    entenhausen
    hallo gambianala,

    ich gebe zu, ich an deiner stelle wäre auch irritiert ;-)
    an anderer stelle schreibst du, dass du für deinen beruf dringlich deine hände brauchst, na ja, wer braucht die nicht :)
    deshalb würde ich versuchen den focus einfach darauf zu legen, und die "beweissicherung"
    nur sekundär zu sehen. auch wenn es vielleicht aufwendiger ist und etwas dauert einen rheumaorthopäden aufzusuchen, das gespräch wäre dann eine zweitmeinung und bringt dich
    u.u. weiter. es scheint ja so, dass deine medikamente nicht an den händen helfen, ich kenne mich nicht gut aus damit, vielleicht wäre ja auch eine radiosynoviorthese eine möglichkeit, allerdings wohl dann nicht zur diagnosesicherung? aber ich meine, irgendetwas zusätzlich zur medikation wäre gut, ohne funktionierende hände ist man ziemlich aufgeschmissen, wie du erfahren hast :)

    alles gute und gute besserung, marie
     
    #6 8. Juni 2015
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juni 2015
  7. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2009
    Beiträge:
    1.761
    Zustimmungen:
    97
    Hallo gambianala,

    jede Kniespiegelung ist eine Operation (Eingriff), um eine genaue Diagnose stellen zu können und um eventuell im selben Eingriff eine Behandlung einzuleiten.

    Sie werden dir sicher nicht die Hand aufschnibbeln, nur um da mal rein zu gucken. Ich hatte eine ähnliche Situation mal am rechten Fuß und da wurde dann auch direkt eine Synovialektomie gemacht, um das entzündliche Gewebe um die Sehnen herum (mehrere hundert Gramm) zu entfernen. Ich würde mich da Frau Meier anschließen und einen Termin bei einem guten Rheumaorthopäden ausmachen. Und wenn es nur um eine zweite Meinung geht. In NRW könnte ich dir Sendenhorst empfehlen, aber es gibt sicher auch woanders erfahrene und fähige Ärzte auf diesem Gebiet. Die Wartezeit auf den Termin war wesentlich kürzer als bei meiner Rheumaärztin.

    Und was das Nutzen-Risiko-Verhältnis angeht? Du kannst doch die Hände seit 3 Jahren so gut wie gar nicht gebrauchen, wenn ich richtig gelesen habe. Dann kann es doch eigentlich nur besser werden! Natürlich birgt jeder Eingriff auch Gefahren. Das ist beim Zahnarzt nicht anders. Aber wenn dir eine stark entzündete Sehne in der Hand reißt (was durchaus passieren kann), dann werden die OP und die Nachbehandlung wesentlich komplizierter als es ohne Riss der Fall wäre.

    Die Entscheidung kann dir sicher niemand abnehmen. Aber ich kann meine persönlichen Erfahrungen weitergeben. Ich würde so einen Eingriff wieder wagen, wenn eine Aussicht auf Besserung besteht.

    Lg und gute Besserung, Clödi.
     
  8. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2012
    Beiträge:
    96
    Zustimmungen:
    0
    Guten Morgen zusammen,

    ich wollte niemanden angreifen und möchte mich bei Ihnen entschuldigen , Frau Meier !

    Die Basismedikation wurde seit gestern erweitert und ich werde erst mal sehen, was sich damit tut.

    Viele Grüße
     
  9. Frau Meier

    Frau Meier Guest


    Alles gut, gambianala, und viel Glück :top:
     
  10. gambianala

    gambianala Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2012
    Beiträge:
    96
    Zustimmungen:
    0
    DANKE, Frau Meier !!