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Nur Ernährungsumstellung statt Medikamente - geht das?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Poli, 18. November 2012.

  1. Poli

    Poli Mitglied

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    Huhu,

    weil ich gerade so im tippen bin, noch schnell eine Frage :

    Eine Freundin von mir, die, genauso wie ich, auch PA hat, hat mir erzählt, dass sie ihre Krankheit
    komplett ohne Medikamente und nur durch eine strikte Ernährungsumstellung behandelt und in den Griff bekommt.

    Was meint ihr? Ist das wirklich möglich? Oder hat sie vllt. gar nicht "richtig" Rheuma?

    LG, Poli :)
     
  2. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    Hallo poli.

    Ich denke, das man eine richtig schwere
    Erkrankung, nicht nur durch Ernährung
    heilen kann.

    Bei einzelnen vielleicht lindern oder
    unterstützen.

    Aber zb seit Jahrzehnten richtig schwer
    krank und dann durch Ernährung gesund?

    Aber vielleicht gibt es ja auch ganz seltene
    fälle, wo das zutrifft.

    Bei mir selber trifft es nicht zu. Ich kenne auch
    viele kranke Menschen, die auch wieder kranke Menschen kennen.

    Einen über Jahrzehnten schwerkranken Menschen, der nur durch Ernährung
    geheilt wurde, da habe ich noch nie
    was von gehört.

    Aber vielleicht weiß ja hier noch jemand von
    so einem Fall.
     
  3. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Da die Erkrankung oft in Schüben verläuft, kann es immer mal sein, dass es einem besser oder schlechter ergeht ... und wenn eine gute Phase dann mit einer Ernährungsumstellunger zusammentrifft, dann sagt man "man hat die Krankheit mit der richtigen Ernährung im Griff!"

    Ich persönlich glaube nämlich nicht daran ... und ich glaube auch nicht, dass wir Kranken uns nun alle so "falsch" ernähren! Klar ... eine gesunde und bewusste Ernährung ist immer gut, auch eine gewisse Achtsamkeit, was wir nun gut und was wir weniger gut vertragen.

    Ich finde es auch bedenklich, wenn man sich mit so einer Krankheit nur auf sich verlässt ... denn wenn ich meinem Rheumatologen jetzt sagen würde "danke nein, kein MTX mehr, ich ändere jetzt nur meine Ernährung und alles wird gut!" ... dann würde er mich zwar wohl ziehen lassen, aber alles, was ich dann täte, läge in meiner eigenen Verantwortung! Und ich befürchte, dass ich das irgendwann mal bitter bereuen würde - wenn ich bedenke, wie arg die PSA mal in mir gewütet hat und und wie gut das jetzt unter Kontrolle ist (mit MTX und Arava), dann kann ich mir keine andere Lösung vorstellen als die schulmedizinische.
     
  4. francop

    francop Neues Mitglied

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    Moin Moin,

    ich denke das hängt auch vom Einzelfall ab, eine 100% Reduktion ist wohl eher unwahrscheinlich.

    Aber: Das durch eine Lebensumstellung eine deutliche Besserung auftreten kann, steht außer Frage.

    Konsequente Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion entlasten den Körper deutlich. Mir selber hilft es sehr!

    Wenn dann noch Bewegung und gelenkschonende Alltagsbelastung dazukommen (Ergotherapie), vielleicht noch Entspannungstechniken (aus Scherztherapien) dann kann man schon eine Menge für sich tun.

    Rheuma an sich bleibt aber ja eine chronische Erkrankung.

    Ach ja: Ernährungsumstellung kann man ja langsam anfangen und testen :) Probier doch z.B, mal einfach nur kein Schweinefleisch mehr zu essen...auch nicht die Salami morgens - und dann guckst du in den Lehrbüchern, was du als nächstes tust.

    Grüße

    Francop
     
  5. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Guten Morgen! Ich glaube auch nicht daran, dass man Rheuma nur durch Ernährungsumstellung in den Griff bekommen kann. Aber Unterstützung müsste doch möglich sein. Mein Rheumadoc hat mir beim letzten Termin das hier im Forum auch schon öfter erwähnte Buch von Prof. Dr. med. Adam empfohlen "Ernährung und Rat bei Rheuma und Osteoporose". Seit 5 Wochen arbeite ich mich da durch. Das ist natürlich noch eine sehr kurze Zeitspanne, aber zur Zeit fühle ich mich viel, viel besser. Ob ich dadurch irgendwann einmal MTX und Cortison reduzieren kann, wird sich herausstellen. Aber allein das neue bessere Lebensgefühl (vor allem die Erschöpfungszustände werden weniger :D) ist die Sache wert. Dabei habe ich immer geglaubt, dass ich mich gesund ernähre.
    Einen schönen Sonntag noch.
    Johanna
     
  6. Antiya

    Antiya Neues Mitglied

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    Hallo,

    dass man durch Ernährungsumstellung eine rheumatische Krankheit heilen kann, glaube ich auch nicht, Symptome in den Griff bekommen, schon.

    Ich kann da nur für mich sprechen, hab keine PA, sondern MCTD (Multiple Connective Tissue Disease)/Sharp-Syndrom. Bei mir sind die sehr starken Schmerzen in allen großen Gelenken und viele andere Symptome durch eine völlige Ernährungsumstellung innerhalb von ca. 3 Wochen deutlich besser geworden und irgendwann nach und nach ganz verschwunden.

    Hab sämtliche aus tierischer Nahrung stammende Arachidonsäure gemieden, die entzündungsfördernd wirkt, und ernähre mich inzwischen vegan. Ich mache das seit bald 7 Jahren und es geht mir sehr gut. Sicher würde eine Rohkosternährung noch besser sein, aber dazu kann ich mich, insbesondere im Winter, nicht durchringen;). Da ist der Leidensdruck wohl nicht hoch genug:).

    Er war hoch genug, die arachidonsäurehaltigen Lebensmittel (also Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Eier, Milchprodukte mit hohem Fettgehalt) wegzulassen. Man muss sich nicht vegan ernähren, Magermilchprodukte haben wenig bis gar keine Arachidonsäure, Lachs, Hering und Makrele so viele Omega-3-Fettsäuren, dass der A-Säure-Gehalt sich nicht negativ auswirkt). Am Anfang habe ich experimentiert, nur bestimmte Sachen weggelassen, aber festgestellt, dass mir das nichts bringt. Insbesondere bei vegetarischer Ernährung nimmt man manchmal sogar noch mehr Arachidonsäure zu sich als bei omnivorer (Käse, Eier, Sahne z.B.;))

    Lieben Gruß,
    Antiya.
     
  7. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Hallo Antiya,
    was du beschreibst, ist fast genau die Ernährungsweise, die in dem von mir genannten Buch von Prof. ADAM genau in allen Einzelheiten erklärt wird (wobei nur Rohkost / vegan dort nicht gefordert wird). Bin froh, von dir zu hören, dass es mit meiner Besserung auch langfristig weitergehen kann.
    Gruß, Johanna
     
  8. Antiya

    Antiya Neues Mitglied

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    Hallo Johanna1953,

    in den meisten Ernährungsratgebern für Rheuma wird ja empfohlen, nicht mehr als 50mg Arachidonsäure am Tag zu sich zu nehmen (durchschnittlich nimmt man bei "normaler" Ernährung wohl 200-300mg pro Tag auf). Weiß nicht, ob das in dem von Dir erwähnten Buch auch so geraten wird.

    Ich wollte nur dazu ergänzen, dass ich selbst mit kleinen Mengen an Arachidonsäure nicht klargekommen bin. Deshalb habe ich einfach mal ausprobiert, sie ganz wegzulassen. Das hat dann gewirkt:). Sie muss dem Körper auch nicht über die Nahrung zugeführt werden, er kann sie selber bilden (Arachidonsäure).

    Lieben Gruß,
    Antiya.
     
  9. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo

    ich kann den positiven Effekt einer fleischfreien Ernährung nur zum Teil bestätigen. Ich ernähre mich seit 7 Jahren vegetarisch und laktosearm aufgrund einer Laktoseintoleranz. Zwar spüre ich das die Schmerzen stärker werden, wenn ich doch mal (z.B. wenn ich irgendwo Gast bin) einen mit Fleischsud zubereiteten Kartoffelsalat serviert bekomme, aber das ich eine überwältigende Besserung erleben würde ist nicht der Fall, im Gegenteil. Ich muss dauernd auf meine Eisenwerte achten und die Versorgung mit den fettlöslichen Vitaminen ist ebenfalls problematisch. Meine Erschöpfung ist allgegenwärtig, und ich hangele mich dauernd am Rande des Untergewichtes entlang weil mein Körper nicht in der Lage ist, aus den überwiegend pflanzlichen Nahrungsbestandteilen ausreichend Kalorien aufzunehmen. Daher sollte man solche Ernährungsumstellungen, wenn überhaupt, dann nur mit der Unterstützung einer Diätassistenz durchführen. Es selbstständig durchziehen zu wollen, kann den Allgemeinzustand sogar verschlechtern. Ein Buch ist zwar hilfreich, aber ohne die praktische Anleitung eines Profis die Anweisungen dort umzusetzen dürfte eher schwer sein. Das Fehlerpotential ist groß.

    Daher Vorsicht wenn Aussagen wie "mit radikaler Ernährungsumstellung kann die Krankheit `geheilt´ werden" auftauchen. Diese Aussage ist irreführend, denn "Heilung" gibt es nicht und eine fehlerhaft oder zu schnell durchgeführte Umstellung birgt das Potential für eine Verschlechterung der Symptome.

    Alles Liebe
    Hexchen
     
    #9 18. November 2012
    Zuletzt bearbeitet: 18. November 2012
  10. sisu-natascha

    sisu-natascha Was würde die Liebe tun?

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    Hey zusammen,

    ich schließe mich den Vor-Postern an - lindern oder zum Stillstand bringen ja (für eine gewisse Zeit, denn man kann sich ja nie sicher sein, dass es für immer in Remission ist), heilen nein.

    Mir geht es um Welten besser, seit ich vegan esse und lebe. Das muss aber nicht bei Jedem so sein. Wichtig ist, dass man sich traut und sich überwindet - denn es ist nicht immer einfach, Gewohnheiten zu durchbrechen -, etwas Neues zu versuchen, mit neuen Ernährungsweisen zu experimentieren. Und wenn es Erfolg hat, um so besser. Aber eine Garantie gibt es nicht, so schön das wäre.

    Alles Liebe
    Natascha
     
  11. Antiya

    Antiya Neues Mitglied

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    Hallo Hechen76,

    das, was Du über vegetarische Ernährung schreibst, glaube ich sofort. Wie schon oben erwähnt, nimmt man da zum Teil mehr Arachidonsäure auf als mit omnivorer Ernährung. Allein ein Eigelb hat 70 mg Arachidönsäure. Wenn dann noch Käse oder Sahne dazukommt... Im Vergleich dazu ist ein Steak mit Gemüse und Salat wahrscheinlich weniger schädigend.

    Wie gesagt, bei mir hat nur der komplette Verzicht etwas bewirkt. Wenn ich bemerken würde, dass es mir wieder schlechter geht, würde ich auf Rohkost umsteigen. Das hab ich mir fest vorgenommen. Ohne Schmerzen und ohne Medikamente leben zu können, ist mir das wert.

    Liebe Grüße an alle,
    Antiya.
     
  12. Poli

    Poli Mitglied

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    vielen Dank schon einmal für Eure vielen Antworten !

    Ich habe meinen Rheumatologen auch gefragt, was er von einer Ernährungsumstellung hält, eben so meinen Hausarzt. Sie haben mir beide davon abgeraten, meinten, dass das dem Körper nur noch mehr schaden würde.

    Ich passe einfach ein bisschen auf, was ich esse, esse aber eh nicht viel Fleisch. Käse und Frischkäse esse ich z.B. schon, denn sonst schmeckt das Brot ja gar nicht ! Da ich nicht viel Milch trinke, brauche ich das ja auch um den Calciumbedarf zu decken.

    Ich werde aber vllt. doch mal wieder mehr drauf achten !

    Habt ihr auch schon einmal so eine " Entgiftung " gemacht?

    LG, Poli
     
  13. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Antiya,

    eine vegane Ernährung ist mir nicht möglich da ich aufgrund eines hochgradig aktiven Morbus Crohn weder Rohkost noch Vollkornprodukte vertrage. Dazu kommen noch Allergien gegen diverse Steinobstfrüchte und Laktoseintoleranz. Diese Intoleranz führt dazu das Sahne und fette Käsesorten bei mir auf dem Speiseplan garnicht auftauchen. Lediglich laktosefrei Magermilch und gereifte,fettarme Käsesorten kommen bei mir auf den Tisch. Auch Ei wird bei uns nur selten verzehrt am ehesten in Form von Backwaren die ich selber herstelle. Fisch kommt bei uns hin und wieder mal auf den Tisch weil ich wie oben beschrieben aufgrund des MC aus rein veganer Ernährung nicht ausreichend Kalorien verwerten kann, doch auch hier achte ich darauf das nur Fischsorten in die Pfanne kommen, die wenig Arachidonsäure dafür aber einen hohen Gehalt an Omega Fettsäuren enthalten. Zudem verarbeite ich häufig Sojaprodukte um Fleisch zu ersetzen. Dennoch kann ich keinen überwältigenden Effekt auf meine Erkrankungsaktivität erkennen. Ich bin seit 7 Jahren Veggi, habe damit begonnen als der Crohn diagnostiziert wurde. Es begann damit das ich lediglich auf Fleisch verzichtete weil ich merkte das der Durchfall nach dem Verzehr von Fleisch zunahm. Als dann vor eineinhalb Jahren Rheuma dazukam ernährte ich mich bereits zu 70%pflanzlich... Inzwischen habe ich es auf 80% pflanzliche Ernährung gesteigert, mehr ist mir aus ernährungsmedizinischer Sicht nicht möglich ohne meinen Allgemeinzustand ernsthaft zu gefährden.

    Daher mein Rat den ich oben bereits ausgesprochen habe: Eine solche Umstellung nicht eigenmächtig und im Hauruck-Verfahren durchzuführen sondern immer mit ernährungswissenschaftlicher Beratung durch einen Ernährungsmediziner oder eine professionelle Diätassistenz/Oecotrophologie.

    Im Einzelfall besteht das Risiko sich mit einer solchen radikalen Ernährungsform mehr zu schaden als sich gutes zu tun.

    Alles Liebe
    Hexchen
     
  14. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
  15. Johanna1953

    Johanna1953 Neues Mitglied

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    Ist schon merkwürdig, wie kontrovers das Thema anscheinend sogar unter euren Rheumatologen diskutiert wird. Und wir stehen dazwischen.
    @ Poli: Deine Ärzte raten von einer Ernährungsumstellung ab? Der "Arbeitskreis Ernährungsmedizin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie", der auch mein Rheumadoc angehört, ist da wohl ganz anderer Meinung. Die haben übrigens auch die mehrfach geforderten Ernährungsberater.
    @ Antiya: Die Sache mit der Selbstbildung von Arachidonsäure und Aufnahme durch die Nahrung ist mir bekannt. In dem schlauen Buch wird ausführlich darüber berichtet. Die biochemischen Prozesse im Körper habe ich noch nicht ganz verstanden (nochmal lesen!), besonders das Kapitel über "Abbau von Arachidonsäurereserven im Körper" muss ich nochmal studieren. Dir weiterhin viel Erfolg.
    LG
    Johanna
     
  16. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo zusammen,

    Rheumatologen meinen, dass eine mediterrane Ernährung bei Rheuma sinnvoll sei.

    Hier wird auch auf sog rotes Fleisch wie Rindfleisch verzichtet, ebenso auf Schweinefleisch, beides hohe Arachidonsäure-Träger.

    Eier höchstens 1 x die Woche inkl die der im Kuchen verarbeiteten

    *******************************************************
    Dazu können folgende Nahrungsmittel Schübe auslösen:

    Weißmehle und deren Produkte
    Zucker
    Alkohol
    Rotwein - ganz beliebt bei den Schüben
    Schokolade
    Kaffee
    tierische Fette

    Was bleibt:

    im Grunde tatsächlich die mediterrane Ernährung oder vegetarisch

    Ich lebe jetzt seit Juni mit nur 1 x wöchentlich Fleisch, seltener 2 x wöchentlich
    und merke, dass es mir gut geht. Gut - ab und an habe ich einen Janker, dem gebe ich
    nach und esse dann bewusst ein Stück Geflügel oder Fisch,
    aber ansonsten : nein danke.....

    morgens:
    1-2 Weetabix oder 3 EL Haferflocken mit 2 TL Rosinen, 1/2 TL Zimt-Zucker, 1 Walnuss oder 5 Mandeln,
    1 Stück zerschnippeltes Obst, L-Milch (laktosefrei)

    oder

    1 Brötchen, ganz bewusst, Alsan-Margarine, 1-2 TL Fruchtaufstrich u/o 1/2 Scheibe Käse, dazu Obst u/o Tomaten

    oder

    1-2 Sch Vollkorn-Roggenbrot, Alsan-Margarine, Käse, Tomatenscheiben mit etwas Kresse oder Kräuterquark oder
    Honig

    2 Becher Kaffee mit L-Milch, ansonsten Chai-Tee, Ingwer-Wasser oder andere Teesorten......

    mittags:
    1/2 Teller Gemüse inkl 1 TL Walnussöl bei 160 g Kartoffeln oder Vollkorn-Reis oder Vollkorn-Nudeln,
    da ich auch noch Diabetikerin Typ 2 bin...
    selten Geflügel oder magerer Fisch dazu, viele Kräuter

    nachmittags:
    1 St Obst zerschnippelt, fettarmer L-Joghurt, 1/2 TL Zimt-Zucker, 1 TL Öl (Walnuss-), Chai-Tee

    abends:
    Chai- oder Yoghitee oder Ingwerwasser
    und meist eher nichts essen....., sonst eher eine pürierte Gemüse-Suppe....
    ***************************************************************************
    damit komme ich ganz gut klar.
     
  17. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Colana,
    Es ist schön, das Du Deine individuelle Diät gefunden hast. Leider ist es mit den Diäten wie mit Medikamenten. Es ist individuell. Was einem hilft,kann dem anderen schaden oder hilft einfach nicht... Um mit einer Ernährungsumstellung etwas zu bewirken,muss diese im Einzelfall zusammengestellt werden. Es gibt Hinweise das eine mediterran geprägte Ernährung antioxidative Eigenschaften haben könnte. Aber, Du schreibst Rotwein ist negativ besetzt, der gehört aber auch zur mediterranen Ernährung... Du siehst, so ganz einfach ist das nicht. Es gibt genauso Hinweise das die asiatische Ernährung positive Auswirkungen haben könnte, da kommt aber viel Fett auf den Teller und auch Schwein und Rind gehört zur typischen Küche Asiens. Also gilt es unter Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten von allen Optionen das Beste zusammenzustellen. Das geht am besten mit prof Hilfe,so wie wir bei aller Erfahrung mit unserer Krankheit immer noch prof Hilfe bei der Diagnostik und Therapie benötigen.
    Alles Liebe, Hexchen
     
  18. Poli

    Poli Mitglied

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    Also ich meine, ich habe immer darauf geachtet, dass ich mich möglichst gesung ernähre, war aber in der
    letzten Zeit stressbedingt etwas nachlässig damit !

    Jetzt zahlt es mir mein Körper doch recht stark zurück, habe sowohl Schwellungen im Fuß, als auch im Daumen und Händen und das bei einer geringen ertzündlichen Aktivität !

    Danke für Eure Tipps, ich bin gespannt, was sich umsetzen lässt !

    LG, Poli :)
     
  19. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Poli, wenn du recht Stress hattest können deine Beschwerden/Schub auch vom Stress ausgelöst sein, muss nicht unbedingt wegen deiner Ernährung sein. Stress triggert doch auch.

    so sehe ich das auch und so auch meine eigene Erfahrung, denn durch meine Kollagenose und meinen Beschwerden bedingt ist meine Ernährung sehr individuell.
     
  20. Putzel

    Putzel Mitglied

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    Hi Poli...
    nee im Leben nicht !!! Dann hat sie diese Krankheit nicht! Dann hat sie etwas anderes.....leichteren Grades..
    ich lebe sehr sehr gesund und trotzdem....... es geht zeitweise eben nicht ohne Medikamente. Sowie man die Dosis senken kann , tu ich das sowieso - aus eigenem Interesse...jedoch...die Krankheit bestimmt den Verlauf und sonst gornischt. Trotzdem: Kopf hoch und einfach weitergehen - mit oder ohne Medis....und mit einem oder mehreren guten Docs.
    Lb. Grüße Grit