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nur Einbildung?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von vampia, 25. Juli 2007.

  1. vampia

    vampia reagenzglasputzfrau

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    Hallo,

    ich gehöre ja zu den jüngeren (22), die in Sachen Rheuma sehr glimpflich davongekommen ist (bis jetzt). Hatte 98 mal ein dickes Knie (rot, warm) und nach einer kleinen Ärztetour ging es von selber weg (nach einer Punktion).
    Dann 2003 wieder rechtes Knie dick, geschwollen, warm, rot und sehr schmerzhaft, wieder eine kleine Tour, bis es hieß: entzündliches Rheuma, vermutlich PSA (da PSO in Familie, aber nur an der Haut). Rechtes Knie bekam eine RSO, kurz danach das linke und dann nochma das rechte und gut wars. Jezt kam April dieses Jahres wieder ein dickes linkes Knie, Schmerzen erst so ab Juni, wo ich viel im Labor stehen musste (ich studiere Chemie). Dann war ich im Juni zum ersten Mal bei einem intern. Rheumatologen und dann hieß es wieder RSO. Bis zum Termin (war am 20.7, letzten Freitag) waren dann noch beide Knöchel warm und dick, der rechte tat weh und morgens hatte ich regelmäßig Schmerzen in den Achillessehnen (so richtig reißend), dass ich in Eigenregie etwas Ibuprofen genommen habe, was auch half. Und überlegte mir schon, dann nochmal beim Rheumatologen anzurufen deshalb. Nun war also letzten Freitag die RSO und.......ES IST ALLES WEG! Wir haben heut Mittwoch, das Knie ist ruhig und gesund, die Knöchel und die Sehnen. Und ich wunder mich und wunder mich. Und les heute einen Artikel (spiegel glaub ich), da ging es um die eigenen Heilkräfte, die vom Arzt angeregt werden und dass deswegen Placebos funktionieren: prinzipiell heilt sich der Körper selbst. Und als Rheumi weiß man das ja, oder? Medikamente unterdrücken oder machen schmerzfrei, aber richtig weg (also schmerzfreie, medikamentenfreie Zeitspannen) kriegt man es durch Ernährung oder Stressreduktion oder auch Glaube, Urlaub etc. (s. Umfrage Wundermittel).
    Is da dann jeder unterschiedlich empfänglich dafür?
    Ich hab wieder riesige Hoffnungen und auch Glaube in die RSO gesetzt, da sie mir ja schon gut geholfen hatte und ofensichtlich hat das auch gereicht für die restlichen Brennpunkte. Oder wie kann man das sonst erklären? Ich lese so oft von Euch, von schweren Schmerzen und Medikamentensuche, -einstellung, -dosierung. Setzt Ihr da neue Hoffnungen und merkt das dann auch oder seht Ihr da bei Euch keinen Zusammenhang? Ich denk auch an so Sachen wie AKKU oder Homöopathie etc., die ja nun in Studien genauer betrachtet werden. Bsp.: Kniearthrose: Gruppe 1 keine Akku, Gruppe 2 richtige AKKU, Gruppe 3 falsche Punkte und nur oberflächlich gepiekst, aber Gruppe 2 und 3 ging es hinterher gleich besser. Irgendwie geht es vor allem um die Zuwendung, deswegen ist es doch auch so wichtig für einen selbst, den richtigen Arzt zu finden, der zuhört und genau erklärt, so dass man sich gut aufgehoben fühlt, was ja schon die Stimmung heben kann.
    Vielleicht habt Ihr da so Eure Erfahrungen gemacht und wollt sie mir schreiben? Oder habt Ihr ne Erklärung dafür, dass jetzt alles wieder gut ist bei mir (obwohl viele sagen, dass die RSO erst so nach ein paar Wochen richtig wirkt)?
    Danke schonmal für Antworten, bin sehr gespannt drauf
    liebe Grüße an einem sonnigen Tag
    Diana
     
  2. wanda

    wanda Neues Mitglied

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    Hi Diana!

    Ich hatte vor 4 Jahren ca. auch eine RSO (hatte ich in nem
    anderen Thread auch geschrieben), die mir sehr sehr gut geholfen
    hat!! Und das auch DIREKT nach der Behandlung, da in das
    betroffene Gelenk Cortison mit injiziert wird. Durch das Corti war
    die Entzündung für ein paar Tage komplett aus dem Gelenk und
    ich hab mich super gefühlt :)

    Die längeranhaltende Wirkung spürt man dann nach einigen Wochen,
    so lange braucht es meist schon, bis die RSO wirkt.

    Ich denke, dass jeder Mensch sehr viel an Selbstheilungskräften in
    sich hat und man durch seine Einstellung mithelfen kann, seine
    Situation zu vebessern. Aber HEILEN kann man kein Rheuma durch
    allein eine positive Einstellung, leider ja auch nicht mit den vielen
    Medis, die man dagegen nimmt. Aber man kann für sich entscheiden,
    wie man mit der Krankheit umgehen will, sie akzeptieren, sie nicht
    als Feind sehen. Ich merke, dass es mir mit dem Rheuma besser geht,
    seit ich mich entspanne, was meinem Perfektionismus angeht, also
    einfach mal einen Gang runterschalte.. ;)

    Rheuma ist ja nicht heilbar bis jetzt, leider. Man kann das Fortschreiten
    der Krankheit dank der Medis aufhalten, die Gelenkzerstörung
    verhindern, viele kommen in eine manchmal auch langanhaltende
    Remission, aber das ist keine Heilung. Das Rheuma schlummert dann
    im Körper und kann wieder ausbrechen.

    Wenn Du eine "nicht-aggressive", eher leichte Form von Rheuma hast,
    hast Du Zeit, viele alternative Medikamente und Behandlungen auszu-
    probieren. Vielleicht ist etwas dabei, was Dir gut hilft! Das würde ich
    auf jeden Fall auch tun, wenn es möglich wäre.

    Alles Gute Dir weiterhin! Und nen schönen sonnigen Abend :D
     
  3. emina

    emina emina

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    Selbstheilungskräfte

    :) Ja Wanda...das sehe ich zum grössten Teil auch so.Wenn ich viel Kummer habe...geht es meinem Rh...noch schlechter....geht es meiner Seele gut...sind die Schmerzen leichter zu ertragen !Ich bin davon überzeugt,das 90% im seelischen liegen.Ich bin von meinem Naturell ein positiv denkender Mensch...nur wenn es so wie jetzt ist...Schmerzen...ein Infekt dazu...fällt es auch mir schwer....versuche viel mit Ernährung...kein Fleisch...usw..schönen Abend und eine Gute Nacht:D Emina!