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Nun auch noch Osteoporose - Aclasta

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Trixi, 1. Juli 2014.

  1. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Hallo liebe Leutem

    bei mir scheinen die Probleme gerade nicht aufzuhören. Seit wenigen Wochen steht nun fest, dass ich nach all den Jahren Kortisoneinnahme eine Osteoporose entwickelt habe.

    Nun möchte mich mein Arzt auf das Medikament Aclasta einstellen. Ich lese seit gestern sehr viel über dieses Medikament, auch hier im Forum, und lese ausschließlich Negatives darüber.

    Daher nun noch einmal eine erneute Frage - kann mir irgendjemand Positives darüber berichten? Es kann doch nicht sein, dass das Medikament nur negative Auswirkungen hat.

    Was denkt ihr darüber, dass mich der Arzt sofort auf dieses Medikament einstellen möchte? ich bin gerade mal 39, habe aber bereits 6 künstliche Gelenke, aber bisher keine Frakturen.

    Freue mich auf Antworten.

    lg
    Trixi
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo trixi, ich schieb den Thread mal wieder nach oben.
     
  3. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    liebe trixie.

    mir fehlt grad die zeit. deshalb
    kurz. ich habe aclasta bekomme
    und kann nur dringend davor warnen.

    ich schreibe später mehr. bitte laß dir das
    Mittel nicht gleich heute oder morgen
    geben.

    warte bitte und wäge ab. und rede
    mit deinem Arzt drüber. ich werde
    später berichten,was mir passiert ist.

    liebe Grüße von puffel
     
  4. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    da ich auch noch einige
    private Nachrichten zu dem
    Thema bekommen habe,
    möchte ich jetzt hier für alle
    öffentlich antworten. ich hoffe,
    das ist okay.

    ich bin kein Arzt. und ihr müßt
    das alles mit euerm Arzt besprechen
    und abwägen.

    ich schreibe jetzt nur, wie es mir
    persönlich ergangen ist. und wie
    ich entscheiden würde. doch jeder
    muss das für sich alleine entscheiden.
    und mit dem Arzt zusammen. und
    natürlich hat jedes Medikament auch
    seine Wirkung. und halt seine
    Nebenwirkung.

    also ich habe ja ganz schlechte Knochen
    werte. und damals gab man mir actonel
    als Tabletten. das ist auch ein Bisphosphonat.
    wie aclasta. nur, das man actonel
    als Tablette nimmt. aclasta ist ja
    eine infusion, die man einmal
    jährlich bekommt. ich bekam
    also erst Tabletten. nach
    einem Jahr die infusion.

    nach einer aclasta infusion bekam
    ich schlimmste Nebenwirkungen.
    Ameisen- und Heißwasserlaufen.
    Herzrasen. und schlimmste
    Schwindelanfälle, die mich noch
    zusätzlich in den Rollstuhl zwangen.
    und die Nebenwirkungen hielten
    10 Monate an. dann ebbten sie
    langsam ab. außerdem brachen
    mir während der Zeit, zig Knochen.
    Becken. Wirbel. rippen. Oberschenkel.

    das ging sogar soweit, das die Ärzte,
    sowie auch ich, mit dem Hersteller
    telefonierten. wegen den langanhaltenden
    Schwindelanfällen. damals sagte man
    uns, dass es bis dahin nur weltweit
    3 fälle gibt, die über monatelange
    nebenWirkungen klagten.

    und die KnochenBrüche...könnten
    auch von der Osteoporose kommen.
    ja. aber Bisphosphonate können
    auch Brüche verursachen. eigentlich
    erst nach jahrelanger Einnahme. manchmal
    aber auch eher. ich habe eine
    freundin, bei der ist es genauso.

    seitdem brauch mir keiner mehr
    mit einer aclasta infusion zu kommen.
    die Ärzte sehen das, bei mir, genauso.

    zu allem Überfluss waren meine
    Knochenwerte ein Jahr später
    auch noch dramatisch schlimmer.

    einigen hier im Forum haben aber
    Bisphosphonate schon ordentlich
    geholfen. es kann also auch richtig
    gut helfen.

    es ist halt nur so, dass mir das passiert
    ist.

    man sagte mir damals, das wöchentliche
    Tabletten, genauso gut helfen (wenn
    sie helfen) wie eine infusion. also würde
    ich da doch mal den Arzt fragen,
    ob nicht lieber ne wöchentliche
    Tablette, als die jährliche infusion.
    weil die ist ein Jahr drin. und evtl
    Nebenwirkungen auch.

    ist nur meine Erfahrung. und meine Meinung.

    das letzte Wort hat aber jeder selber,
    zusammen mit dem Arzt.

    dem einen schadets. dem andern
    hilfts.

    bloß, seitdem mir das mit dem
    aclasta passiert ist, habe ich
    mir geschworen, wenn ich höre,
    dass das einer nehmen soll,
    erzähle ich meine Geschichte.
    was ich durchgemacht habe,
    das wünsche ich meinem ärgsten
    Feind nicht. und dann hats noch
    nicht mal geholfen.
     
  5. coralie1

    coralie1 Neues Mitglied

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    Hallo Trixi,

    hier ist nun endlich die positive Erfahrung von der Du gerne wissen wolltest :)

    Ich bekomme seit ca. zwei Jahren zweimal im Jahr eine Infusion mit Aclasta, weil ich, genau wie Du, regelmäßig Kortison nehme. Mein Internist hielt es für eine sinnvolle Maßnahme, dem Knochenschwund vorzubeugen und hat es mir ziemlich schnell verordnet.

    Nach der ersten Infusion fühlte ich mich zwei, drei Tage etwas grippig, das war's dann aber schon. Es sind keinerlei Probleme mehr aufgetaucht.

    Liebe Grüße und alles Gute für Dich
    coralie
     
  6. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    sind deine Knochenwerte
    denn auch besser geworden?

    aber eigentlich ist aclasta
    doch eine 1 Jahres infusion
    !?
     
  7. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo coralie1,

    ich dachte, das bisphosphonat aclasta würde zur behandlung einer osteoporose eingesetzt, du bekommst das mittel aber vorbeugend? bekommt das hier noch jemand vorbeugend? ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich selber ein solches medikament nicht vorbeugend nehmen würde. interessiert guck.... ;-)
     
    #7 19. Juli 2014
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2014
  8. coralie1

    coralie1 Neues Mitglied

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    @ puffelhexe und Marie2

    Ehrlich gesagt, ich hatte mich mit dem Thema Knochenschwund nie besonders beschäftigt, meine Werte waren auch vorher in Ordnung. Ich habe mich bei der Behandlung voll auf die Einschätzung meines Internisten verlassen, bei dem ich bereits seit über 20 Jahren in Behandlung bin, und der mein vollstes Vertrauen hat. Bei mir traf allerdings die Cortisonbehandlung ungefähr mit dem Abschluss der Wechseljahre zusammen, vielleicht hat das ja auch eine Rolle gespielt. Und da ich, wie gesagt, nie irgendwelche Schwierigkeiten damit hatte, habe ich die Behandlung auch nicht hinterfragt.

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich gar nicht weiß, warum ich es zweimal pro Jahr bekomme, ich bin einfach davon ausgegangen, dass es immer so ist :D. Aber ich habe am kommenden Freitag einen Termin, da kann ich gerne mal nachfragen.

    lg coralie
     
    #8 19. Juli 2014
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2014
  9. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    dankeschön für deine prompte rückmeldung :)
    ja, es würde mich schon interessieren was dein arzt meint.
    bis dann, marie
     
  10. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Aclasta

    Ich bekam Aclasta insgesamt 3 infundiert (1xjährlich). Auch etwa zwei Tage grippig, sonst keinerlei Nebenwirkungen.
    Knochendichte hat sich unter dieser Therapie deutlich verbessert.
     
  11. coralie1

    coralie1 Neues Mitglied

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    @Marie2

    Hallo Marie,

    mein Internist sagte mir heute, dass Aclasta je nach Problemstellung 1 - 2 mal jährlich gegeben werden kann. Und da bei mir die beiden Faktoren Rheuma und langfristiges Cortison aufeinander treffen, hat er, um auf der sicheren Seite zu sein, eine halbjährliche Infusion verordnet. Kurz, knapp, präzise - kein Mann der großen Worte ...

    Ich hoffe, ich konnte Dir aber trotzdem damit weiterhelfen.

    lg coralie