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Nochmal Fragen an Klara weg.PSA,Fibro

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Monika54, 26. Februar 2006.

  1. Monika54

    Monika54 Guest

    Erstmal danke für Deine/Eure Antworten. Die Frage, wie ich ohne Basismedis in Remission gekommen bin, ist schon sehr interessant für mich.
    Ehrlich gesagt, bin ich mich jetzt nur noch finden. Was ich bis jetzt weiss, ist, das die Fibro ein sog. erhöhtes Schmerzsyndrom im Kopf durch fehlgeleitete Botenstoffe ist. Richtig? Irgendwie teile ich Deine Meinung, dass die Ärzte nicht weiterwissen, auf der anderen Seite tun mir seit Wochen die ges. Muskeln/Sehnen der rechten Seite weh. Der Arm geht nur mühsam hoch, Rücken "zementiert" , bin 4 cm kleiner in 3 Jahren geworden(Verdacht auf Osteoporose).Der Bandscheibenvorfall ist m.E. eine andere Geschichte. Zur Verdeutlichung: Die Diagnose der Rheumatologin in Cuxhaven : Psoriasisarthritis, Psoriasis vulgarin, Fibro, Bandscheibenvorfall.
    Aktueller Befund: internistischer Status unauffällig. Pat läuft seit 2 Wochen an Unterarmstützen.WS: Klopfschmerz ges. WS, verstärkt BWS, LWS. DS ISG (?) Beckenkamm.(?) Extremitäten: Keine überwärmten geschwollenen Gelenke. Gänslen bds. positiv. 14 von 18 Tenderpoints der Fibro pos.
    So , das hat die Ärztin in ihrem Bericht geschrieben. Dazu möchte ich noch sagen, dass ich trotzdem noch die Schuppenflechte habe.Ebenfalls als Anmerkung noch zum besseren Verständnis: der rechte Arm ist ca. 1,5 -2 cm dicker, die Muskeln sind wie bei einem Boxer dick. Da trage ich schon die sog. Epicondilitisschienen wie bei einem Tennisarm üblich. Morgens bin ich sehr sehr steif, was also kann es dann sein? bin echt schon am verzweifeln, nachdem der Rheumatologe hier in Bremerhaven auch schon die Fahne eingezogen hat wegen meiner multiplen Medikamentenunverträglichkeit. Den einen ´Rheumadoc habe ich Ende Jan. 06 und die andere im 02./06 aufgesucht. Der erste hier in Bremerhaven: Diagnose:psoriasisarthropathie bei Psoriasis vulgaris,HWS-Syndrom, arterielle Hypertonie.
    Zusammenfassende Beurteilung:
    aufgrund der komplexen Situation, was Medikamentenverträglichkeit angeht, wäre ich bei Frau.... mit einer medikamentösen Intervention zur Zeit zurückhalten. Vielmehr würde mir vorschweben, zunächst die Effektivität der geplanten WS-therapie abzuwarten, anschließend empfehle ich die Beantragung eine Kur/Reha-Verfahrens unter der Vorstellung durch intensive Maßnahmen der physikalischen Therapie ein mittelfristig auch ambulant tragfähiges Therapiekonzept entwickeln zu können. Die analgetische Gabe von Analgetika kann selbstverständlich weitergeführt werden.Danke für Antworten.
     
  2. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

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    Hallo,

    bin zwar nicht Klara, wollte aber trotzdem kurz schreiben:) .

    Falls du dich über Fibro informieren möchtest, gibts hier einen Link:
    http://www.neuro24.de/fibromyalgie.htm

    Der Text ist ziemlich lang und auch nicht ganz einfach zu lesen, aber ich glaube, es steht schon viel Wahres drin.
    Ich finde aber auch, dass man die Psoriasis nicht ganz außer Acht lassen sollte. Es wär schon gut, wenn du eine Basistherapie machen könntest. Die Muskelschmerzen könnten auch vom Cortison kommen. Ich war am Samstag bei einem Vortrag der Rheumaliga, wo gesagt wurde, dass Cortison auch Myalgien auslösen kann. Falls die Muskelschmerzen erst nach Einnahme des Cortisons aufgetreten sind, wäre das ein Hinweis. Falls sie schon vorher da waren, dann haben sie eine andere Ursache.

    LG
    Sonja
     
  3. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hallo Monika,
    meine diagnosen sind MB seit 18 jahren und/oder PSA, und seit 8 jahren fibro.
    ich vermute bei mir, dass sich die fibroschmerzen aus den jahrelangen bechterew-schmerzen und angstzuständen/depressionen entwickelt haben, auch ich hatte und habe probleme mit der medikamenteneinnahme, teilweise aus unverträglichkeit, teilweise aus angst vor nebenwirkungen.
    deshalb habe ich auch andere wege der heilung bzw. krankheitsbewältigung gesucht, u.a. psychotherapeutische verfahren, qi gong und tai chi, yoga, feldenkrais u.a.
    ich lese aus den berichten deiner ärzte heraus, dass du eine PSA mit PS hast, einen bandscheibenvorfall und ein HWS-syndrom. letzteres wird wohl als ursache für deine schmerzen im rechten arm vermutet. mir erscheinen die empfehlungen der ärztin hinsichtlich WS-therapie und anschließendem Kur-Reha-verfahren sinnvoll.
    was hast du denn aktuell für möglichkeiten, die schmerzen zu lindern?
    hast du schon mal stanger-bäder ausprobiert? bekommst du KG?
    ich mache seit einigen jahren sehr gute erfahrungen mit craniosacraler therapie bei meiner KG, die ist auch anwendbar und "lösend", wenn ich durch akute schmerzen in der bewegung eingeschränkt bin und andere verfahren deshalb nicht angewendet werden können. auch ambulant ist durch physiotherapie einiges zu erreichen.
    akupunktur könnte auch sehr gut für dich sein!
    ganz wichtig wäre sicher auch das erlernen eines entspannungsverfahrens wie progressive muskelentspannung, dass du mehrmals täglich übst.
    grundsätzlich ganz wichtig finde ich es, herauszufinden, was lindert, was verstärkt deine schmerzen und alles zu tun, was dir jetzt hilft: wärme, unterstützung durch partner/freunde, schwimmen?...
    bei fibro wird als schmerzmittel u.a. katadolon empfohlen, da es anscheinend in der lage ist, dass sog. schmerzgedächtnis auf lange sicht wieder zu "löschen". hast du das schon mal ausprobiert? bestimmte analgetika verträgst du ja anscheinend.
    ich wünsche dir von herzen, dass es dir bald besser geht und du einen gangbaren weg findest, mit deinen schmerzen und einschränkungen umzugehen.
    lg
    Towanda;)