merre
Bekanntes Mitglied
Ja ich war heute in Potsdam, der Heimatstadt meines betreuten Patienten. Da er spinale Querschnittslähmung C4-abwärts hat, ist er komplett gelähmt, bettlägrig und pflegebedürftig. Im Heim untergebracht wird er seine geliebte Heimatstadt nicht wiedersehen können. Er hat ein stark entwickeltes Heimatgefühl und wird sehr depressiv, wenn das Thema kommt.
Heute habe ich für ihn etwas über 300 Postkarten zu Potsdam ins Potsdamer Stadtarchiv gebracht und als Schenkung übergeben. Ich konnte die aus seiner zu beräumenden Wohnung "retten".
Dort im Stadtarchiv war man völlig "aus dem Häuschen" , einzigartige Aufnahmen aus dem Luftschiff /30-iger Jahre über Potsdam und Aufnahmen historischer Gebäude, die es eigentlich nicht mehr gibt. Nicht mal das Stadtarchiv hatt Einzelne davon katalogisiert....Man sagte: "für die meisten ein paar Karten, für die Stadt ein "Schatz"."
Jetzt wird alles geordnet und zu den einzelnen Bereichen wird immer sein Name mit erwähnt werden. Er gehört jetzt praktisch zur Potsdamer Geschichte.
Ich habe auch eine Urkunde für ihn auf geschöpften Büttenpapier mit dem ältesten Potsdamer Stadtsiegel in Siegellack und einer Unterschrift vom jetzigen Oberbürgermeister........dazu ein Text aus den Anfängen der Stadt Potsdam, quasi als Schutzbrief "für einen besonderen Bürger Potsdams".
Wenn ich ihm das nächste Woche mitnehme wird das mehr wirken, wie alle Medizin. Ich denke er findet eine Art Frieden für seine "Trauer" zu seiner Heimatstadt.
Manchmal ist alles relativ einfach, vielleicht sucht man nur zu wenig nach solchen Lösungen.
Tja und auch mir gehts heute irgendwie richtig gut.....richtig ein bissl happy...
schönen Abend noch "merre"
Heute habe ich für ihn etwas über 300 Postkarten zu Potsdam ins Potsdamer Stadtarchiv gebracht und als Schenkung übergeben. Ich konnte die aus seiner zu beräumenden Wohnung "retten".
Dort im Stadtarchiv war man völlig "aus dem Häuschen" , einzigartige Aufnahmen aus dem Luftschiff /30-iger Jahre über Potsdam und Aufnahmen historischer Gebäude, die es eigentlich nicht mehr gibt. Nicht mal das Stadtarchiv hatt Einzelne davon katalogisiert....Man sagte: "für die meisten ein paar Karten, für die Stadt ein "Schatz"."
Jetzt wird alles geordnet und zu den einzelnen Bereichen wird immer sein Name mit erwähnt werden. Er gehört jetzt praktisch zur Potsdamer Geschichte.
Ich habe auch eine Urkunde für ihn auf geschöpften Büttenpapier mit dem ältesten Potsdamer Stadtsiegel in Siegellack und einer Unterschrift vom jetzigen Oberbürgermeister........dazu ein Text aus den Anfängen der Stadt Potsdam, quasi als Schutzbrief "für einen besonderen Bürger Potsdams".
Wenn ich ihm das nächste Woche mitnehme wird das mehr wirken, wie alle Medizin. Ich denke er findet eine Art Frieden für seine "Trauer" zu seiner Heimatstadt.
Manchmal ist alles relativ einfach, vielleicht sucht man nur zu wenig nach solchen Lösungen.
Tja und auch mir gehts heute irgendwie richtig gut.....richtig ein bissl happy...
schönen Abend noch "merre"