Hallo Ihr Lieben,
vielleicht könnt Ihr mir ja helfen. Ich hab seit 4,5 Jahren eine undiff. Kollagenose bzw. den Verdacht auf eine Mischkollagenose (steht noch nicht ganz fest). Behandelt werde ich mit Quensyl. Zusätzlich leide ich unter leichten Depressionen, die ich mit 20 mg Citalopram versuche, in den Griff zu kriegen. Ich stehe auf der Warteliste für eine Psychotherapie.
Vor ca. 4 Monaten habe ich nach einer halbjährlichen Arbeitslosigkeit wieder einen Job gefunden. Vollzeit, in einer Anwaltskanzlei, bei einer sehr, sehr ehrgeizigen Anwältin. Fakt ist, dass ich keine 40 Stunden-Woche, sondern eine 50 Stunden-Woche habe, und ich diesem Stress nicht gewachsen bin. Ein Gespräch mit meiner Vorgesetzten, dass ich überlastet bin, hat immerhin dazu geführt, dass ich ab und zu eine Unterstützung habe. Eine dauerhafte Unterstützung ist nicht drin, so dass ich also keine wirkliche und effektive Entlastung habe, und sich meine Arbeitszeiten nicht zum Positiven hin verändern werden.
Wie ist das mit Euch? Arbeitet Ihr alle noch Vollzeit? Wie funktioniert das mit einer Erwerbsminderungsrente... welche Voraussetzungen braucht man hierzu? Muss ich zu einem Gutachter? Wie fang ich es an, um mir eventuell staatliche Unterstützung zu holen. Ich muss dazu sagen, dass bei mir röntgenologisch noch keine Veränderungen sichtbar sind, es ist auch nicht so, dass ich mich kaum vor Schmerzen aufrecht halten kann, es ist in erster Linie diese maßlose Müdigkeit und Erschöpfung, dieses Gefühl, völlig ausgepowert zu sein, nicht mehr zu können - jeder Tag ist mit einer solchen Kraftanstrengung verbunden, dass ich Montags kaum weiß, wie ich die Woche bis Freitag schaffen soll. Samstags lieg ich meist bis Mittag im Bett, weil ich mich kaum rühren kann vor Steifigkeit und dann kommen auch die Schmerzen -seit neuestem hab ich eine "interkostale Neuralgie" - werden immer toller,diese Diagnosen...
Könnt Ihr mir helfen? Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir ein paar Tipps hättet.
Vielen Dank und herzliche Grüße
Cookie
Ich möchte meine Arbeitszeit auf sechs Stunden reduzieren (geht bei meiner Anwältin mit Sicherheit nicht, wenn ja nicht mal ein 100% Job ausreicht, die Arbeit zu bewältigen!)
vielleicht könnt Ihr mir ja helfen. Ich hab seit 4,5 Jahren eine undiff. Kollagenose bzw. den Verdacht auf eine Mischkollagenose (steht noch nicht ganz fest). Behandelt werde ich mit Quensyl. Zusätzlich leide ich unter leichten Depressionen, die ich mit 20 mg Citalopram versuche, in den Griff zu kriegen. Ich stehe auf der Warteliste für eine Psychotherapie.
Vor ca. 4 Monaten habe ich nach einer halbjährlichen Arbeitslosigkeit wieder einen Job gefunden. Vollzeit, in einer Anwaltskanzlei, bei einer sehr, sehr ehrgeizigen Anwältin. Fakt ist, dass ich keine 40 Stunden-Woche, sondern eine 50 Stunden-Woche habe, und ich diesem Stress nicht gewachsen bin. Ein Gespräch mit meiner Vorgesetzten, dass ich überlastet bin, hat immerhin dazu geführt, dass ich ab und zu eine Unterstützung habe. Eine dauerhafte Unterstützung ist nicht drin, so dass ich also keine wirkliche und effektive Entlastung habe, und sich meine Arbeitszeiten nicht zum Positiven hin verändern werden.
Wie ist das mit Euch? Arbeitet Ihr alle noch Vollzeit? Wie funktioniert das mit einer Erwerbsminderungsrente... welche Voraussetzungen braucht man hierzu? Muss ich zu einem Gutachter? Wie fang ich es an, um mir eventuell staatliche Unterstützung zu holen. Ich muss dazu sagen, dass bei mir röntgenologisch noch keine Veränderungen sichtbar sind, es ist auch nicht so, dass ich mich kaum vor Schmerzen aufrecht halten kann, es ist in erster Linie diese maßlose Müdigkeit und Erschöpfung, dieses Gefühl, völlig ausgepowert zu sein, nicht mehr zu können - jeder Tag ist mit einer solchen Kraftanstrengung verbunden, dass ich Montags kaum weiß, wie ich die Woche bis Freitag schaffen soll. Samstags lieg ich meist bis Mittag im Bett, weil ich mich kaum rühren kann vor Steifigkeit und dann kommen auch die Schmerzen -seit neuestem hab ich eine "interkostale Neuralgie" - werden immer toller,diese Diagnosen...
Könnt Ihr mir helfen? Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mir ein paar Tipps hättet.
Vielen Dank und herzliche Grüße
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Ich möchte meine Arbeitszeit auf sechs Stunden reduzieren (geht bei meiner Anwältin mit Sicherheit nicht, wenn ja nicht mal ein 100% Job ausreicht, die Arbeit zu bewältigen!)
