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PA JUSO
Guest
Hallo,
zunächst einmal muss ich euch allen ein großes Kompliment machen. Beim Durchstreifen durch das Forum bin ich immer wieder beindruckt, wie viel Unterstützung durch dieses Form und das Rheuma Online Portal gegeben werden kann.
Jetz aber zu meinen Fragen. Bei mir wurde im November 2003 eine Psoriasis Arthritis diagnostiziert. Eventuell könnte es aber auch eine Chlamydien-induzierte Arthritis sein. Die Anitkörper wurden im Blut nachgewiesen. Im Dezember habe ich dann drei Wochen von 15 bis 5 mg Cortison sowie 25mg genommen Vioxx genommen. Da bei Herabsetzung der Dosis die Beschwerden in den Fingern und Rücken wieder schlimmer wurden, habe ich auf Empfehlung meines Rheuma Docs im Dezember mit der Sulfasalazin-Basistherapie begonnen. Parallel habe ich 10 bis 5 mg Cortison und bei Bedarf 25 mg Vioxx genommen. Nachdem es zunächst nicht nach einer Besserung aussah, hatte ich doch die letzten drei Wochen Ruhe und musste keine Vioxx und nur 2,5 mg Crison nehmen.
Im Januar hat mir mein Arzt so nebenbei gesagt, das der Gelenkschaden an meinem Zeigefinger nicht mehr zu beheben sei. Der sei ja auch sicherlich schon mehrere Jahre dick. Als ich bemerkte, dass er erst seit dem letzten Juli angeschwollen war, hat er mich ganz seltsam angeschaut.
Leider habe ich direkt nach dem letzten Arzttermin in der letzten Woche doch wieder einen neuen, bisher in seiner Stärke nicht bekannten schub bekommen. Meine beiden Knie tun mir sehr weh und auch der Rücken, die Ellenbogen und Finger schmerzen sehr oder sind dick. Die Schmerzen und vor allem die pschysische Belastung raubt mir nicht nur den Schlaf. Ich habe nun Angst, dass auch meinen Knien ein nicht mehr behebbaren Schaden droht.
Was soll ich jetzt tun? Direkt zum Arzt gehen und auf Methrotrexat wechseln oder noch ein bis zwei Wochen warten? Wie lange kann man Cortison bzw. Vioxx und in welcher Höhe nehmen?
Ich hatte bisher noch die Hoffnung, dass es ein "leichter" Verlauf wäre. Nun aber bin ich völlig von der Rolle. Da ich einen sehr zeitintensiven Job habe, der mir viel Konzentration abfordert, habe ich wahnsinnige Angst diesen nicht mehr ausüben zu können. Die wirtschaftlichen Folgen wären eine nackte Katastrophe für mich und meine Familie. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wahrscheinlich mit dieser Diagnose unmöglich.
Daneben mache mir natürlich Gedanken über meine Lebenserwartung. Ich bin immer wieder total überwältigt von der Kraft der Leute hier im Forum. Ich habe eine Tochter, und ich würde mir wünschen zu erleben, wie sie heran wächst.
Mein Arzt meint bzgl. der Chlamydien bzw. der Antikörper sollte ich kein Antibiotika nehmen, man sollte noch bis Juni warten. Da frage ich mich natürlich warum ich eine Blutuntersuchung bzgl. dieses Punktes für mehr als 500 Euro machen mußte.
Habt ihr hier Erfahrungen? In der Sektion "Was ist eigentlich..." steht eigentlich etwas anders.
Ich habe den Eindruck, dass der Arzt eigentlich relativ wenig machen kann, ausser die Medikamente zu verschreiben und zu sagen, dass der Verlauf einer solchen Krankheit sehr sehr individuell ist. Die Rechnungen von ihm sind allerdings auch.
Nutzt es etwas in eine Universitätsklinik zu gehen?
Darüber hinaus liebe ich meinen Sport. Ich habe bisher ca. 10 - 15 Stunden Sport in der Woche gemacht. Nun geht das nicht mehr. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen und ich weiss nicht wie ich die Zukunft meistern soll.
Ich weiss es geht einigen von euch noch viel schlechter als mir, aber ch muss mich einfach noch einmal aus...
Viele Grüsse
PA JUSO
Und einen schmerzfreien Tag
zunächst einmal muss ich euch allen ein großes Kompliment machen. Beim Durchstreifen durch das Forum bin ich immer wieder beindruckt, wie viel Unterstützung durch dieses Form und das Rheuma Online Portal gegeben werden kann.
Jetz aber zu meinen Fragen. Bei mir wurde im November 2003 eine Psoriasis Arthritis diagnostiziert. Eventuell könnte es aber auch eine Chlamydien-induzierte Arthritis sein. Die Anitkörper wurden im Blut nachgewiesen. Im Dezember habe ich dann drei Wochen von 15 bis 5 mg Cortison sowie 25mg genommen Vioxx genommen. Da bei Herabsetzung der Dosis die Beschwerden in den Fingern und Rücken wieder schlimmer wurden, habe ich auf Empfehlung meines Rheuma Docs im Dezember mit der Sulfasalazin-Basistherapie begonnen. Parallel habe ich 10 bis 5 mg Cortison und bei Bedarf 25 mg Vioxx genommen. Nachdem es zunächst nicht nach einer Besserung aussah, hatte ich doch die letzten drei Wochen Ruhe und musste keine Vioxx und nur 2,5 mg Crison nehmen.
Im Januar hat mir mein Arzt so nebenbei gesagt, das der Gelenkschaden an meinem Zeigefinger nicht mehr zu beheben sei. Der sei ja auch sicherlich schon mehrere Jahre dick. Als ich bemerkte, dass er erst seit dem letzten Juli angeschwollen war, hat er mich ganz seltsam angeschaut.
Leider habe ich direkt nach dem letzten Arzttermin in der letzten Woche doch wieder einen neuen, bisher in seiner Stärke nicht bekannten schub bekommen. Meine beiden Knie tun mir sehr weh und auch der Rücken, die Ellenbogen und Finger schmerzen sehr oder sind dick. Die Schmerzen und vor allem die pschysische Belastung raubt mir nicht nur den Schlaf. Ich habe nun Angst, dass auch meinen Knien ein nicht mehr behebbaren Schaden droht.
Was soll ich jetzt tun? Direkt zum Arzt gehen und auf Methrotrexat wechseln oder noch ein bis zwei Wochen warten? Wie lange kann man Cortison bzw. Vioxx und in welcher Höhe nehmen?
Ich hatte bisher noch die Hoffnung, dass es ein "leichter" Verlauf wäre. Nun aber bin ich völlig von der Rolle. Da ich einen sehr zeitintensiven Job habe, der mir viel Konzentration abfordert, habe ich wahnsinnige Angst diesen nicht mehr ausüben zu können. Die wirtschaftlichen Folgen wären eine nackte Katastrophe für mich und meine Familie. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wahrscheinlich mit dieser Diagnose unmöglich.
Daneben mache mir natürlich Gedanken über meine Lebenserwartung. Ich bin immer wieder total überwältigt von der Kraft der Leute hier im Forum. Ich habe eine Tochter, und ich würde mir wünschen zu erleben, wie sie heran wächst.
Mein Arzt meint bzgl. der Chlamydien bzw. der Antikörper sollte ich kein Antibiotika nehmen, man sollte noch bis Juni warten. Da frage ich mich natürlich warum ich eine Blutuntersuchung bzgl. dieses Punktes für mehr als 500 Euro machen mußte.
Habt ihr hier Erfahrungen? In der Sektion "Was ist eigentlich..." steht eigentlich etwas anders.
Ich habe den Eindruck, dass der Arzt eigentlich relativ wenig machen kann, ausser die Medikamente zu verschreiben und zu sagen, dass der Verlauf einer solchen Krankheit sehr sehr individuell ist. Die Rechnungen von ihm sind allerdings auch.
Nutzt es etwas in eine Universitätsklinik zu gehen?
Darüber hinaus liebe ich meinen Sport. Ich habe bisher ca. 10 - 15 Stunden Sport in der Woche gemacht. Nun geht das nicht mehr. Ich bin in ein tiefes Loch gefallen und ich weiss nicht wie ich die Zukunft meistern soll.
Ich weiss es geht einigen von euch noch viel schlechter als mir, aber ch muss mich einfach noch einmal aus...
Viele Grüsse
PA JUSO
Und einen schmerzfreien Tag