J
jana
Guest
Liebe eifrige SchreiberInnen!
Mit großem Interesse lese ich mich durch den Erfahrungsaustausch und genieße die Fürsorge und die Sensibilität füreinander, die mir da so begegnet. Das ist bewundernswert und das Internet für so eine spontane Kommunikation ein tolles Medium.
Ich habe das Problem, dass ich zwar seitdem ich Anfang zwanzig war, den postiven Rheumafaktor habe (hatte) und immer mal wieder unter Gelenkschmerzen leide. Eine dramatische Verschlimmerung des ganzen hat sich in den letzten 15 Jahren nicht eingestellt und mehrere Schwangerschaften haben mir in dieser Hinsicht auch gut getan. Meine Umwelt und auch mein Partner - so ist zumindest mein Gefühl - erkennen aber nicht an, dass es mir manchmal einfach nicht gut geht und so manche Medikamente helfen mir natürlich, dieses auch zu verbergen. So dreht sich der Teufelskreis. Hildegard von Bingen nannte unsere Krankheit "Zipperlein" und ich fühle mich häufig damit nicht ernst genommen. Ich kann nun auch nicht mit einer dramatischen Diagnose und entsprechenden Symptomen aufwarten - glücklicherweise! Aber was kann ich tun, um ein wenig ernster genommen und nicht mit knapp 40 immer angeguckt zu werden, als würde ich mir alles nur ausdenken?
Mit großem Interesse lese ich mich durch den Erfahrungsaustausch und genieße die Fürsorge und die Sensibilität füreinander, die mir da so begegnet. Das ist bewundernswert und das Internet für so eine spontane Kommunikation ein tolles Medium.
Ich habe das Problem, dass ich zwar seitdem ich Anfang zwanzig war, den postiven Rheumafaktor habe (hatte) und immer mal wieder unter Gelenkschmerzen leide. Eine dramatische Verschlimmerung des ganzen hat sich in den letzten 15 Jahren nicht eingestellt und mehrere Schwangerschaften haben mir in dieser Hinsicht auch gut getan. Meine Umwelt und auch mein Partner - so ist zumindest mein Gefühl - erkennen aber nicht an, dass es mir manchmal einfach nicht gut geht und so manche Medikamente helfen mir natürlich, dieses auch zu verbergen. So dreht sich der Teufelskreis. Hildegard von Bingen nannte unsere Krankheit "Zipperlein" und ich fühle mich häufig damit nicht ernst genommen. Ich kann nun auch nicht mit einer dramatischen Diagnose und entsprechenden Symptomen aufwarten - glücklicherweise! Aber was kann ich tun, um ein wenig ernster genommen und nicht mit knapp 40 immer angeguckt zu werden, als würde ich mir alles nur ausdenken?