snoopy10
Mitglied
Hallo zusammen,
durch einen schönen Zufall fand ich diese Homepage. Hier kann man soviel erfahren und sich viele Beiträge durchlesen, die man so bei keinem Arzt beantwortet bekommt. Ihr macht mir Mut...
Ich werde nur kurz von mir berichten, weil ich sonst stundenlang schreiben müsste. Meine Diagnose steht leider auch nach ca. 4 Jahren nicht fest. Ständige Besuche bei verschiedensten Ärzten haben mir noch nicht wirklich geholfen. Keiner will sich festlegen, weil es ja auch eine andere Rheumaform noch sein könnte. Ich bin jetzt 38 und fühle mich wie eine 80jährige (meine Schwiegeroma ist 88 und kann sich besser bewegen als ich)
Es ist ein Verdacht auf Morbus Behcet (HLA B51 Positiv, aber die Augenkrankheit Drusenmakula passt nicht ins typische Krankheitsbild), ein Verdacht auf Gicht (die Harnsäure ist nun nach strenger Diät, purinarme Ernährung auf 6,0 von 9,8 gesunken), Verdacht auf Vaskulitis hier wird noch untersucht, Verdacht auf Spondylarthritis (da passt aber wieder die Augenkrankheit nicht rein..., meine Regenbogenhaut ist nicht häufig entzündet), oder 3 parallel verlaufende Krankheiten möglich?!
Mein Körper reagiert auf alles immer sehr akut. Sämtliche Medikamente wurden an mir getestet eh jetzt endlich nach ca. 3 Jahren eine Rheumatologin drauf gekommen ist eine Mtx-Basistherapie anzufangen, bevor mein Kreuzbeingelenk sich selbst zerstört. Konnte ich leider immer noch nicht anfangen, weil ich seit einer Kontrastmittelspritzung vom unfähigen Radiologen im rechten Handgelenk eine 4-wöchige Venen- und Sehnenentzündung habe und mein Hausarzt mir Heparin spritzen musste und Penicilin gab. Entzündungsverläufe dauern bei mir ohne akutem Schub fast immer mehr als 4 oder 5 Wochen...
Mir geht es immer schlechter, keiner weiß richtig warum und egal was ich an Medikamenten nehme, mein Körper stößt alles ab. Durch die "nicht komplette Diagnosestellung" muss ich bei jedem Rezept die volle Gebühr zahlen und bin nicht befreit. Ein elender Teufelskreis... Ich bin verzweifelt, deprimiert und werde ständig krank geschrieben. Meine Kollegen sind alle sehr verständnisvoll, ok, aber mein Gefühl ist leider anders. Mein Geist ist willig, mein Körper macht schlapp...
Ich fahre im Februar zur Reha nach Bad Pyrmont und hoffe dort kann man mir in irgendeiner Weise helfen. Meine Familie ist sehr, sehr lieb zu mir. Die müssen echt einiges Aushalten. Hat vielleicht irgendwer eine Idee, was ich noch machen kann?
Jetzt wurde es doch länger was ich schrieb
Ich finds hier toll
LG
Kati
durch einen schönen Zufall fand ich diese Homepage. Hier kann man soviel erfahren und sich viele Beiträge durchlesen, die man so bei keinem Arzt beantwortet bekommt. Ihr macht mir Mut...
Ich werde nur kurz von mir berichten, weil ich sonst stundenlang schreiben müsste. Meine Diagnose steht leider auch nach ca. 4 Jahren nicht fest. Ständige Besuche bei verschiedensten Ärzten haben mir noch nicht wirklich geholfen. Keiner will sich festlegen, weil es ja auch eine andere Rheumaform noch sein könnte. Ich bin jetzt 38 und fühle mich wie eine 80jährige (meine Schwiegeroma ist 88 und kann sich besser bewegen als ich)

Es ist ein Verdacht auf Morbus Behcet (HLA B51 Positiv, aber die Augenkrankheit Drusenmakula passt nicht ins typische Krankheitsbild), ein Verdacht auf Gicht (die Harnsäure ist nun nach strenger Diät, purinarme Ernährung auf 6,0 von 9,8 gesunken), Verdacht auf Vaskulitis hier wird noch untersucht, Verdacht auf Spondylarthritis (da passt aber wieder die Augenkrankheit nicht rein..., meine Regenbogenhaut ist nicht häufig entzündet), oder 3 parallel verlaufende Krankheiten möglich?!
Mein Körper reagiert auf alles immer sehr akut. Sämtliche Medikamente wurden an mir getestet eh jetzt endlich nach ca. 3 Jahren eine Rheumatologin drauf gekommen ist eine Mtx-Basistherapie anzufangen, bevor mein Kreuzbeingelenk sich selbst zerstört. Konnte ich leider immer noch nicht anfangen, weil ich seit einer Kontrastmittelspritzung vom unfähigen Radiologen im rechten Handgelenk eine 4-wöchige Venen- und Sehnenentzündung habe und mein Hausarzt mir Heparin spritzen musste und Penicilin gab. Entzündungsverläufe dauern bei mir ohne akutem Schub fast immer mehr als 4 oder 5 Wochen...
Mir geht es immer schlechter, keiner weiß richtig warum und egal was ich an Medikamenten nehme, mein Körper stößt alles ab. Durch die "nicht komplette Diagnosestellung" muss ich bei jedem Rezept die volle Gebühr zahlen und bin nicht befreit. Ein elender Teufelskreis... Ich bin verzweifelt, deprimiert und werde ständig krank geschrieben. Meine Kollegen sind alle sehr verständnisvoll, ok, aber mein Gefühl ist leider anders. Mein Geist ist willig, mein Körper macht schlapp...

Ich fahre im Februar zur Reha nach Bad Pyrmont und hoffe dort kann man mir in irgendeiner Weise helfen. Meine Familie ist sehr, sehr lieb zu mir. Die müssen echt einiges Aushalten. Hat vielleicht irgendwer eine Idee, was ich noch machen kann?
Jetzt wurde es doch länger was ich schrieb
Ich finds hier toll

LG
Kati
