letzten Sommer war ich auch bei bei einer Neuropsychologin für einige Tests und der Verdacht hat sich bestätigt, dass es sich um eine kognitive Fatigue handelt, also Aufmerksamkeit, Reaktion und Konzentration betroffen sind.
Mir wurde gleich gesagt, dass sowas nicht behandelt werden kann, wenn keine neurologische Erkrankung dahintersteckt. Es ist eben eine Folge der Erkrankung, eine heftige Erschöpfung, weil der Körper ständig so angestrengt ist.
Wenn dem ein Vitamin- oder Eisenmangel zugrunde liegt, kann das ausgeglichen werden.
Es bleibt einem nur, sein Leben danach zu richten, auf seinen Körper zu hören und Wege für sich zu finden. Und glaub mir, ich bekomme da schon länger die volle Breitseite von zu spüren. Auch habe ich das Gefühl, dass dieses Phänomen gar nicht so bekannt ist unter Rheumatologen, Neurologen etc. .
Heike Führ, selbst an MS erkrankt, hat da ein Buch zu geschrieben, ganz toll beschrieben. Es heißt " Fatigue und Uhthoff-Phänomen: Das wesentliche ist für das Auge unsichtbar ".
Ich bin übrigens über eine Ergotherapeutin darauf gekommen, als ich in der Klinik war. Vlt. wär das eine Anlaufstelle für Dich.
Lieben Gruß, lady
Hallo Lady,
erstens, dein Link zu einem Buch bei Amazon, da geht es um multiple Sklerose und Maggy hat das gar nicht. Davon abgesehen ist es auch bei MS ganz wichtig das Gehirn und die geistigen Fähigkeiten per Therapien zu trainieren. Ich habe eine Freundin mit MS an die zehn Jahre begleitet, sie verstarb leider 10 Jahre nach Ausbruch der Erkrankung. Ich habe sie in vielen Dingen begleitet, ihr Sohn war in etwa im gleichen Alter meines ersten Kindes, habe drei Kinder. So habe ich da sehr viel hautnah und auch teilweise bei Arztbesuchen miterfahren können.
Die Erschöpfung, die entzündliche rheumatische Erkrankung meist mit sich bringen und vorallem bei Kollagenosen sind mir sehr bekannt und leide ich selber darunter. Das macht schlapp, aber bedeutet nicht das man gar nicht dagegen arbeiten kann. Ein Training körperlich und geistig ist trotzdem wichtig, um einige Funktionen zumindest einigermaßen und so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und Verschlechterungen vorzubeugen oder den Verlauf zumindest zu verlangsamen.