Hallo, endlich habe ich mich entschlossen, auch mal was zu schreiben, und nicht immer nur zu lesen und wissend mit dem Kopf zu nicken.
Ich bin 29 und habe seit 3 Jahren Rheumatoide Arthritis. Momentan "konsumiere" ich Cortison und MTX, allerdings wirkt das MTX noch nicht und ich bin etwas ungeduldig. Ich habe schon Verschiedenes ausprobiert, letztens die Traditionelle Chinesische Medizin. Ich schluckte während 3 Monaten verschiedene Kräuter und humpelte durch die Gegend.. Während dieser Zeit hatte ich kein Basis Medi, und leider hat die TCM keine Besserung gebracht. Deshalb ging's zurück zur Schulmedizin.
Neben meiner 50% Arbeitstätigkeit studiere ich Musik, genauer gesagt Gesang. In den letzten Monaten hatte ich oft Stimmprobleme, und ich bin nicht sicher, ob es mit dem Rheuma etwas zu tun hat oder nicht. Es ist alles ein bisschen anstrengend, der Job und das Studium, und die Tatsache, dass ich nicht die volle Leistung erbringen kann. Auch wenn ich keine Schmerzen habe, bin ich oft unkonzentriert und so müde, dass ich während den Schulstunden einschlafe...
Es gibt gute Tage, da sehe ich alles als "Erfahrung" , und dass ich was daraus lernen kann, etc. Aber die schlechten Tage sind eben auch da, da habe ich Angst vor der Zukunft, bin wütend über meine Lage, und manchmal geht der körperliche Schmerz in einen seelischen Schmerz über, und ich fühle mich, als wäre ich eben verprügelt worden.
So, genug gejammert, es könnte ja alles noch viiiiel schlimmer sein.
Ich freue mich, etwas über Eure Erfahrungen im Umgang mit unserem gemeinsamen Schicksal zu lesen.
SonjaW
Ich bin 29 und habe seit 3 Jahren Rheumatoide Arthritis. Momentan "konsumiere" ich Cortison und MTX, allerdings wirkt das MTX noch nicht und ich bin etwas ungeduldig. Ich habe schon Verschiedenes ausprobiert, letztens die Traditionelle Chinesische Medizin. Ich schluckte während 3 Monaten verschiedene Kräuter und humpelte durch die Gegend.. Während dieser Zeit hatte ich kein Basis Medi, und leider hat die TCM keine Besserung gebracht. Deshalb ging's zurück zur Schulmedizin.
Neben meiner 50% Arbeitstätigkeit studiere ich Musik, genauer gesagt Gesang. In den letzten Monaten hatte ich oft Stimmprobleme, und ich bin nicht sicher, ob es mit dem Rheuma etwas zu tun hat oder nicht. Es ist alles ein bisschen anstrengend, der Job und das Studium, und die Tatsache, dass ich nicht die volle Leistung erbringen kann. Auch wenn ich keine Schmerzen habe, bin ich oft unkonzentriert und so müde, dass ich während den Schulstunden einschlafe...
Es gibt gute Tage, da sehe ich alles als "Erfahrung" , und dass ich was daraus lernen kann, etc. Aber die schlechten Tage sind eben auch da, da habe ich Angst vor der Zukunft, bin wütend über meine Lage, und manchmal geht der körperliche Schmerz in einen seelischen Schmerz über, und ich fühle mich, als wäre ich eben verprügelt worden.
So, genug gejammert, es könnte ja alles noch viiiiel schlimmer sein.
Ich freue mich, etwas über Eure Erfahrungen im Umgang mit unserem gemeinsamen Schicksal zu lesen.
SonjaW