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Neue Operationstechnik hilft blasenschwachen Frauen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von liebelein, 2. Mai 2005.

  1. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    habe bericht in brisant gesehen.....kann evtl.dem ein oder anderem hier auch helfen...:

    http://www.mdr.de/brisant/gesundheit/1935284.html

    Inkontinenz
    Neue Operationstechnik hilft blasenschwachen Frauen
    BRISANT | 29.04.2005 | 17:15 Uhr
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    [​IMG]Jede vierte Frau in Deutschland leidet unter Blasenschwäche. Die Angst vor dem peinlichen Tröpfeln begleitet sie durch jeden Tag. Viele Patientinnen stufen ihre Lebensqualität schlechter ein als Menschen mit anderen chronischen Erkrankungen. Psychische Probleme bis hin zur Depression können die Folge sein. Häufig beeinträchtigt Inkontinenz auch das Sexualleben und beendet manchmal selbst die Partnerschaft. Bisher galten 75 Prozent der Inkontinenzfälle als unheilbar. Doch jetzt gibt es eine neue, besonders schonende Methode, die Patienten Hoffnung gibt.
    [​IMG]
    [​IMG]Schon in der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen verlieren knapp 20 Prozent der Frauen unwillkürlich Urin.
    Die sanfte Petros-Goeschen-Operationsmethode
    Der Spezialist Prof. Dr. Klaus Goeschen hat zusammen mit dem australischen Urogynäkologen Peter Petros rund 20 spezielle Operationswege in minimal-invasiver OP-Technik (Schlüssellochtechnik) entwickelt. Mit dem Eingriff werden die erschlafften Teile der Muskulatur gezielt gestärkt. Der Operation geht die exakte Diagnose voraus, an welchen Bändern und Membranen die Schwäche eintritt. "Petros und seine australischen Kollegen haben wirklich bahnbrechende Methoden entwickelt. Wir wissen jetzt, dass das Gewebe im Beckenbodenbereich ganz anders reagiert als wir es gelernt haben - und dass die vielen möglichen Ursachen einer Inkontinenz entsprechend differenzierte chirurgische Methoden erfordern", ist Goeschen vom Erfolg der neuen Technik überzeugt.

    Bereits mehr als 350-mal konnte Prof. Dr. Klaus Goeschen mit seiner Operationsmethode Frauen helfen. Anders als bei anderen Inkontinenz-Eingriffen betrachtet er den gesamten Unterleib als Einheit und operiert nicht die Blase oder die Harnröhre allein. Ursache sei fast immer eine Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur, die altersbedingt, durch Geburten oder andere Operationen eintrete, so Goeschen. Die Operationsmethoden wurden so entwickelt, dass die Patientinnen schnellstmöglich wieder in ihr gewohntes Alltagsleben zurückkehren können. Normalerweise kann der Patient nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus sofort wieder Autofahren, kochen, einkaufen, Kinder hüten und nach wenigen Wochen wieder arbeiten.
    Blasenschwäche - Volkskrankheit mit Tabu
    Inkontinenz - das bedeutet schlagartiger Harndrang, unkontrollierbarer Urinverlust und unangenehmes Nachnässen. Zwölf Prozent aller Frauen und sieben Prozent aller Männer über 65 kennen das Tabuthema aus eigener Erfahrung. Harn- und Stuhlinkontinenz sind die häufigste Ursache für die Einweisung in ein Pflegeheim. Schon jüngere Menschen haben nicht selten Probleme mit Inkontinenz. Dabei können viele auslösende Faktoren eine Rolle spielen: Stress, Schwangerschaft, schwache Muskulatur im Beckenboden, Komplikationen nach Operationen (Gebärmutter, Blase, Prostata etc.) oder Überempfindlichkeit nach einer Blasenentzündung. Viele Betroffene scheuen sich, ihr Leiden dem Partner oder dem Hausarzt zu offenbaren. Aus falschem Schamgefühl ziehen sie sich mehr und mehr zurück.
    [​IMG]Es werden mehrere Arten der Harninkontinenz unterschieden. Häufigste Formen: Stress- und Dranginkontinenz.




    grüßle
    liebi