Hallo zusammen,
ich hatte das Glück, dass bei mir zwischen ersten Krankheitszeichen (Raynaud im Sommer) und der gesicherten Diagnose „Mischkollagenose“ gerade mal 6 Monate vergangen sind.
Im Januar hat mich mein Rheumatologe für eine Woche zum Organstaging und abschließenden Diagnostik ins Krankenhaus geschickt. Eine Organbeteiligung ist bei mir derzeit nicht zu erkennen. Puh.
Am schlimmsten zu schaffen machen mir die Gelenkschmerzen, weswegen ich letztenendes auch den Weg zum Arzt gesucht habe. Betroffen sind alle Gelenke, manche mehr, manche weniger.
Im Krankenhaus habe ich zunächst einen kleinen Stoß von 30 mg Prednisolon bekommen, in den Tagen darauf jeweils 10mg, die ich nun 1-mg-weise alle 2 Wochen auf 5 mg Erhaltungsdosis reduzieren soll.
Eigentlich sollte ich parallel mit 15 mg MTX s.c. anfangen, da ich aber bis Ende März verreist sein werde, möchte der Rheumatologe damit noch warten, bis ich zurück bin.
Das heisst, bis zum Wirksamwerden meiner Basistherapie werde ich noch eine ganze Zeit mit dem Cortison in low dose auskommen müssen.
Das macht die Sache auch schon viel besser, aber beseitigt sie nicht. Das Cortison hilft morgens bis nachmittags gut, tagsüber bin ich recht fit. Abends werden die Gelenkschmerzen doch schon wieder ziemlich schlimm. Das macht vor allem das Schlafen schmerzhaft.
Momentan nehme ich das Cortison wenn ich nachts aufwache, meist so zwischen 2 und 6 Uhr. Das ist natürlich auf Dauer nicht sehr erholsam, erzielt aber für tagsüber (auch arbeiten!) das beste Ergebnis. Reicht aber nicht lang genug.
Der Rheumatologe hat mir zusätzlich für bei Bedarf Celebrex 100 mg 1-0-1 verordet, das macht mich allerdings so wattig im Kopf, dass ich es tagsüber nicht nehmen kann, dann könnte ich nur schwierig arbeiten.
Hat jemand von Euch Erfahrungen, wie man das alles ein bisschen besser managen kann? Vielleicht auch in Hinblick auf die bevorstehende Reise, die zwar lt. Arzt aus medizinischer Sicht unbedenklich ist, aber ja nun auch nicht unbedingt ein fortwährender Kampf sein sollte...
Danke für Eure Zeit.
ich hatte das Glück, dass bei mir zwischen ersten Krankheitszeichen (Raynaud im Sommer) und der gesicherten Diagnose „Mischkollagenose“ gerade mal 6 Monate vergangen sind.
Im Januar hat mich mein Rheumatologe für eine Woche zum Organstaging und abschließenden Diagnostik ins Krankenhaus geschickt. Eine Organbeteiligung ist bei mir derzeit nicht zu erkennen. Puh.
Am schlimmsten zu schaffen machen mir die Gelenkschmerzen, weswegen ich letztenendes auch den Weg zum Arzt gesucht habe. Betroffen sind alle Gelenke, manche mehr, manche weniger.
Im Krankenhaus habe ich zunächst einen kleinen Stoß von 30 mg Prednisolon bekommen, in den Tagen darauf jeweils 10mg, die ich nun 1-mg-weise alle 2 Wochen auf 5 mg Erhaltungsdosis reduzieren soll.
Eigentlich sollte ich parallel mit 15 mg MTX s.c. anfangen, da ich aber bis Ende März verreist sein werde, möchte der Rheumatologe damit noch warten, bis ich zurück bin.
Das heisst, bis zum Wirksamwerden meiner Basistherapie werde ich noch eine ganze Zeit mit dem Cortison in low dose auskommen müssen.
Das macht die Sache auch schon viel besser, aber beseitigt sie nicht. Das Cortison hilft morgens bis nachmittags gut, tagsüber bin ich recht fit. Abends werden die Gelenkschmerzen doch schon wieder ziemlich schlimm. Das macht vor allem das Schlafen schmerzhaft.
Momentan nehme ich das Cortison wenn ich nachts aufwache, meist so zwischen 2 und 6 Uhr. Das ist natürlich auf Dauer nicht sehr erholsam, erzielt aber für tagsüber (auch arbeiten!) das beste Ergebnis. Reicht aber nicht lang genug.
Der Rheumatologe hat mir zusätzlich für bei Bedarf Celebrex 100 mg 1-0-1 verordet, das macht mich allerdings so wattig im Kopf, dass ich es tagsüber nicht nehmen kann, dann könnte ich nur schwierig arbeiten.
Hat jemand von Euch Erfahrungen, wie man das alles ein bisschen besser managen kann? Vielleicht auch in Hinblick auf die bevorstehende Reise, die zwar lt. Arzt aus medizinischer Sicht unbedenklich ist, aber ja nun auch nicht unbedingt ein fortwährender Kampf sein sollte...
Danke für Eure Zeit.
