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Neue Hoffnung für Arthritis-Patienten

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von grummelzack, 14. April 2007.

  1. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    The University of Melbourne - Universität in Melbourne / Australien
    Ein australisches Wissenschaftlerteam hat ein Enzym entdeckt, das für die Zerstörung von Knorpel bei entzündlicher Arthritis verantwortlich ist. Patienten dieser schmerzhaften Erkrankung könnte damit unter Umständen bald geholfen werden.

    Laut Dr. Amanda Fosang von der University of Melbourne und vom Murdoch's Childrens Research Institute ist dieses Forschungsprojekt das erste seiner Art, welches die Fehlfunktion eines einzigen Enzyms als Schlüssel für den Schutz vor Arthritis aufgedeckt hat. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Nature Ausgabe vom 31. März veröffentlicht.

    Dr. Fosang zufolge kommt Knorpel in fast allen Körperregionen vor, vor allem als Gleitschicht an Knochenenden in Gelenken wie dem Knie oder der Hüfte. Ein großes Molekül, genannt Aggrecan, verleiht dem Knorpel seine besondere Eigenschaft, Lasten zu tragen und Kompressionen abzufangen. Genau diese Substanz wird bei Arthritis zerstört. Das Ergebnis sind schwache Knorpelschichten und schmerzende Gelenke.

    Bisher war das Enzym, das für die Zerstörung von Aggrecan verantwortlich ist, nicht bekannt. "Unsere neuen Forschungen, bei denen wir die Aktivitäten von verschiedenen Enzymen bei Mäusen untersucht haben, konnten nun ein einziges Enzym, genannt ADAMTS5, als Hauptverantwortlichen für die Zerstörung von Aggrecan identifizieren", so Dr. Fosang. "Dies bedeutet, dass ADAMTS5 ein geeigneter Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Medikamente sein könnte, die den Prozess der Knorpelauflösung bei Arthritis aufhalten sollen", beschreibt Dr. Fosang die Relevanz der Entdeckung für Kinder und Erwachsene die unter Arthritis leiden.

    Das Forscherteam wird in einem nächsten Schritt untersuchen, was ADAMTS5 an- und ausschaltet und warum es eine so entscheidende Rolle bei Arthritis zu spielen scheint.

    Weitere Informationen in englischer Sprache:
    Dr. Amanda Fosang
    Tel.: 0061 3 9345 6628, Email: amandajf@unimelb.edu.au, amanda.fosang@mcri.edu.au