JörgW
Neues Mitglied
Hallo an alle und von mir erst mal ein frohes und gesundes neues Jahr!
Ich habe so meine Probleme mit der neuen Reform!
Habe Gestern mal mit meiner Krankenkasse (BEK) telefoniert, um zu erfahren wie die ganze Sache wegen der Zuzahlung aussieht bezügl. der chronisch Erkrankten.
Da bekam ich erst mal ganz tolle Antworten:
1. Gibt es erst mal so einfach gar keine chronisch Kranke mehr, bzw. die alte Form welche besagt das man mind. 1 mal im Quartal wegen ein und der selben Erkrankung zum Arzt geht und somit eine chronische Erkrankumg nachweist (sollte über einen längeren Zeitraum geschehen).
Da es noch nicht klar ist welche Vorraussetzungen man haben muß um bei der Krankenkasse als chronisch Kranker da zu stehen! Es wären wohl nur Härtefälle anzurechnen, wer als Härtefall bezeichnet wird steht noch nicht fest, warscheinlich aber erst Ende diesen Monats.
2. Es gibt keine Fahrten mit Taxi oder sonstigen Fahrdienst zum Arzt oder zur ambulanten Behandlung.
Es gibt nur Beförderungsgeld für eine Fahrt ins Krankenhaus wenn man Stationär aufgenommen wird.
Das Problem dabei ist, wenn ich als Rollstuhlfahrer, wie jetzt nächste Woche in die Rheumaambulanz nach Düsseldorf muß, kann ich keine öffentliche Verkehrsmittel nutzen, da es von Wuppertal für Rollstuhlfahrer halt nicht mögl. ist, sondern muß einen Taxi aus eigener Tasche zahlen (kosten eine Strecke ca 45 €). Da ich eine Überweisung brauche muß ich natürlich vorher zu meienm Hausarzt ( kosten pro Strecke ca 15 €). Bei meinem Hausarzt die 10 € für das erste Quartal. Also bin ich schon alleine um in die Rheumaambulanz nach Düsseldorf zu kommen 130 € los.
Das alleine da ich durch meine Erkrankung im Rollstuhl sitze und es keine öffentl Verkehrsmittel hier in der Gegend gibt um dort günstiger hin zu kommen.
Die nächste Sache wäre, wenn ich jetzt als chronische Erkrankt zähle: muß ich meien Quittungen sammeln, hätte also schon mal die 10 € von meienm Hausarzt, da ich nun schon mal bei meinem Hausarzt bin lasse ich mir direkt mal KG, Massage und Medikamente aufschreiben.
Habe Heute mit meiner KG gesprochen für mein Rezept bei ihr muß ich ca. 60 € zahlen, für die Massge 30 € für die Medikamete sagen wir mal brauche ich nur die hälfte der Medikamentenanzahl also 5 verschiedene ( 50 €).
Da käme ich bei meinem Arztbesuch auf ca. 150 €. Ich habe mir ausgerechnet bei meinem Bruttoverdienst (Rente) muß ich wenn ich chronisch Krank bin ( 1 % ) ca 110 € im Jahr bezahlen, hätte also bei meinem ersten Besuch schon 40 € zu viel gezahlt.
Diese ganze Geschichte muß ich dann einreichen und bis das bei dem ganzen Wirrwarr habe ich schon die nächsten Rezepte und darf weiter drauf zahlen da ich ja noch keine Freistellung habe.
Das sind jetzt nur die ersten Probleme die ich sehe, ach so, die Härteklausel für Menschen die in der Grundsicherung sind oder sonst bei dem mindest Lebensunterhalt befreit sind gibt es nicht mehr.
Also ich bin am Überlegen ob man hier noch Krank werden darf!?
Gruß Jörg
Ich habe so meine Probleme mit der neuen Reform!
Habe Gestern mal mit meiner Krankenkasse (BEK) telefoniert, um zu erfahren wie die ganze Sache wegen der Zuzahlung aussieht bezügl. der chronisch Erkrankten.
Da bekam ich erst mal ganz tolle Antworten:
1. Gibt es erst mal so einfach gar keine chronisch Kranke mehr, bzw. die alte Form welche besagt das man mind. 1 mal im Quartal wegen ein und der selben Erkrankung zum Arzt geht und somit eine chronische Erkrankumg nachweist (sollte über einen längeren Zeitraum geschehen).
Da es noch nicht klar ist welche Vorraussetzungen man haben muß um bei der Krankenkasse als chronisch Kranker da zu stehen! Es wären wohl nur Härtefälle anzurechnen, wer als Härtefall bezeichnet wird steht noch nicht fest, warscheinlich aber erst Ende diesen Monats.
2. Es gibt keine Fahrten mit Taxi oder sonstigen Fahrdienst zum Arzt oder zur ambulanten Behandlung.
Es gibt nur Beförderungsgeld für eine Fahrt ins Krankenhaus wenn man Stationär aufgenommen wird.
Das Problem dabei ist, wenn ich als Rollstuhlfahrer, wie jetzt nächste Woche in die Rheumaambulanz nach Düsseldorf muß, kann ich keine öffentliche Verkehrsmittel nutzen, da es von Wuppertal für Rollstuhlfahrer halt nicht mögl. ist, sondern muß einen Taxi aus eigener Tasche zahlen (kosten eine Strecke ca 45 €). Da ich eine Überweisung brauche muß ich natürlich vorher zu meienm Hausarzt ( kosten pro Strecke ca 15 €). Bei meinem Hausarzt die 10 € für das erste Quartal. Also bin ich schon alleine um in die Rheumaambulanz nach Düsseldorf zu kommen 130 € los.
Das alleine da ich durch meine Erkrankung im Rollstuhl sitze und es keine öffentl Verkehrsmittel hier in der Gegend gibt um dort günstiger hin zu kommen.
Die nächste Sache wäre, wenn ich jetzt als chronische Erkrankt zähle: muß ich meien Quittungen sammeln, hätte also schon mal die 10 € von meienm Hausarzt, da ich nun schon mal bei meinem Hausarzt bin lasse ich mir direkt mal KG, Massage und Medikamente aufschreiben.
Habe Heute mit meiner KG gesprochen für mein Rezept bei ihr muß ich ca. 60 € zahlen, für die Massge 30 € für die Medikamete sagen wir mal brauche ich nur die hälfte der Medikamentenanzahl also 5 verschiedene ( 50 €).
Da käme ich bei meinem Arztbesuch auf ca. 150 €. Ich habe mir ausgerechnet bei meinem Bruttoverdienst (Rente) muß ich wenn ich chronisch Krank bin ( 1 % ) ca 110 € im Jahr bezahlen, hätte also bei meinem ersten Besuch schon 40 € zu viel gezahlt.
Diese ganze Geschichte muß ich dann einreichen und bis das bei dem ganzen Wirrwarr habe ich schon die nächsten Rezepte und darf weiter drauf zahlen da ich ja noch keine Freistellung habe.
Das sind jetzt nur die ersten Probleme die ich sehe, ach so, die Härteklausel für Menschen die in der Grundsicherung sind oder sonst bei dem mindest Lebensunterhalt befreit sind gibt es nicht mehr.
Also ich bin am Überlegen ob man hier noch Krank werden darf!?
Gruß Jörg
