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Neu und voller Fragen ...

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Laudi, 20. März 2006.

  1. Laudi

    Laudi Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe nun seit einem Monat die gesicherte Diagnose rheumatoide Athritis und werde mit Sulfasalazin behandelt. Ich bin erst 26 Jahre (w) und kann es irgendwie nicht fassen, denn bisher hatte ich nur Gelenkentzündungen im linken Fuß. Der CCP Test war leider hoch positiv, nun meine Frage, kann es sein das ich so schmerzfrei wie bisher bleibe oder kann dies erst noch richtig ausbrechen? Denn der positive CCP Test verzeichnet ja statistisch gesehen eher eine schlechtere und ungünstigere Prognose .. innerlich sperre ich mich auch gegen das Medikament, weil es mir ja eigentl. gut geht. Kann mir nicht vorstellen das es außer dem Fuß noch andere Beschwerden geben kann. Danke schonmal im Vorraus für Antworten!
     
  2. wanda

    wanda Neues Mitglied

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    Hi Laudi!:)

    Herzlich willkommen hier bei RO erstmal!! :D Wirst Dich hier sicher
    wohlfühlen und immer Tipps und Hilfe bekommen, denn hier
    sind Leute, die ganz ähnliche Sorgen haben und Dich verstehen!

    Ich denke mal, niemand wird Dir genau sagen können, wie
    die Arthritis bei Dir verlaufen wird, das zeigt sich meist erst
    nach einiger Zeit.. Diese Unsicherheit, was die Zukunft betrifft, ist
    für mich manchmal auch echt schwer zu akzeptieren.

    Du scheinst aber auf jeden Fall ziemlich früh eine Therapie
    zu bekommen, was echt gut ist!! Bei mir hat es fast 4 Jahre
    gedauert, bis ich eine Diagnose hatte und dann mit der MTX-Therapie
    anfing.
    Es ist auf jeden Fall positiv für den Verlauf, im frühen Stadium mit
    den Medis zu beginnen, so kann einiges an Gelenkzerstörung verhindert
    werden.
    Hast Du denn Nebenwirkungen vom Sulfasalazin?

    Ich wünsch Dir auf jeden Fall alles Gute, ganz liebe Grüße!!
    Wanda
     
  3. Lilly

    Lilly offline

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    hallo laudi,

    herzlich willkommen im forum :D .
    zu deinen fragen: keiner kann den verlauf deiner ra vorraussagen. jeder hat sein *eigenes rheuma*, dass nicht immer schulbuchmäßig ablaufen muß.
    es gibt langsame verläufe, die sich aber trotzdem verschlechtern. es gibt verläufe mit *schüben* und dazwischen wieder phasen mit beschwerdefreiheit....alles ist möglich.

    gerade zu beginn kann man die erkrankung mit medis besonders gut unter kontrolle bringen, im besten fall zum stillstand= remission. -heilung gibt es leider, zum heutigem stand der wissenschaft, noch keine.

    diese illusion muß ich dir leider nehmen. beschäftige dich mit deinem krankheitsbild ganz genau, dann kannst du dich immer noch für- oder gegen eine medik. behandlung entscheiden.

    rheumatoide arthritis (oder auch chronische polyarthritis):

    http://www.rheuma-online.de/krankheitsbilder/chronische-polyarthritis.html
     
  4. Laudi

    Laudi Neues Mitglied

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    Bei mir ist es echt zeiml. zeitig mit der Therapie losgegangen, das stimmt. Ich muß aber auch dazu sagen, das ich einen sehr guten Hausarzt und Rheumatologen habe, so dass zwischen Beschwerden und Behandlung nur knapp 6 Monate vergangen sind. Hatte aber alle Blutuntersuchungen hoch positiv, viell. wollten sie deshalb schnell handeln, keine Ahnung. Sperren gegen die Medis tu ich mich, weil es mir ja soweit relativ gut geht und weil ich Sorge hab das die mich schädigen könnten oder viell. wenn ich mal schwanger werde das Kind schädigen könnten. Nebenwirkungen sind zur Zeit Kopfschmerzen, mehr nicht, zum Glück, bin aber auch erst bei der 2. Dosiserhöhung angekommen, der Arzt sagt dass einige Nebenwirkungen nach Wochen selbst verschwinden. Nun ja, ich danke erstaml für die Infos. Ist schon zieml. komisch auf einmal selbst in so einer Situation zu sein wo man Zuspruch und Hilfe von außen braucht. Denn in meinem Alltag tu ich dies für andere. Arbeite näml. mit psychisch kranken Menschen zusammen und erlebe gerade eine Rollenumverteilung in meinen Privatleben. Alles schon zieml. niederschmetternd, und so gar nicht zu wissen was kommt, ist auch ein nicht so schönes Gefühl. Werde auf jeden Fall die anderen vorgeschlagenen Internetseiten besuchen. Danke !!!
     
  5. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    denk darüber nach, welche schäden auftreten könnten, wenn du die medis nicht nimmst......
    wenn du mal an familienplanung denkst, kannst du das mit deinem doc besprechen. es gibt auch medis, die man in der schwangerschaft nehmen kann, ohne dass es dem kind schadet.

    so ging es mir auch. war krankenschwester in einem pflegeheim ;) ... so kanns laufen.......
     
  6. KatzeS

    KatzeS Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ich kann dich gut verstehen. Ich bin auch noch ziemlich jung (seit gestern 24) und habe die Beschwerden seit ca. 3 Jahren. Habe auch ca. nach 6 Monaten Diagnose und Therapiebeginn gehabt, auch mit Sulfasalazin. Der Arzt sagte mir, dass er optimistisch ist, dass die Krankheit bei mir gut unter Kontrolle zu bringen ist, wegen des frühen Therapiebeginns und, dass ich das Basismedikament 6-12 Monate nehmen muss. Leider nehme ich es immernoch und eine starke Verbesserung, so dass ich es absetzen könnte, ist noch nicht erkennbar. Habe es aber zwischendurch reduzieren können, leider aber auch etwas wieder erhöhen müssen. Wenigstens ist die Dosis geringer als zu Beginn. Trotzdem ist es frustrierend. Sei froh, dass du nur an dieser Stelle Beschwerden hast. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen.
    Und versuch, dich neben den Medikamenten auch aktiv mit der Krankheit zu beschäftigen und gegenzusteuern.

    LG, KatzeS
     
  7. slobbo

    slobbo Guest

    Hallo Laudi,

    auch von mir ein Herzlich Willkommen:D
    Du wirst dich hier sehr schnell einleben und es ist wirklich schö hier. Ich selbst bin auch noch nicht lange hier. Ich bin 25 und habe seid Juni 2005 die Diagnose cp. Bei mir sind aber leider sehr viele Gelenke betroffen,aber ich bin mit MTX eigentlich gut eingestellt stecke aber seid knapp 5 Wochen in einem Schub fest. :(

    Liebe Grüße svenja
     
  8. Laudi

    Laudi Neues Mitglied

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    Tut schon gut zu hören wieviele doch junge Leute betroffen sind. Rheuma verbinden die meisten ja immer mit "Omakrankheit".. Mich würde mal interessieren, was es heißt in einem Schub festzustecken? So einen richtigen Schub hatte ich noch nie, habe eigentl. immer, aber eben nur leicht bis mittelstarke latente Schmerzen in den Füßen, selten in den Fingern und den Kniescheiben .. Ich hoffe das ich so schnell nicht selbst erleben muß was es bedeutet einen Schub zu haben. Was genau ist denn bei dir alles an Gelenken betroffen? Und wie hat es bei dir angefangen, bzw. wie schnell wurde die Diagnose gestellt? Ist es seitdem besser oder schlimmer geworden? Ich bin ja recht schnell auf Sulfasalazin eingestellt worden, hoffe das ist ein gutes Zeichen .. Ich freue mich auf jeden Fall über die zahlreichen Antworten und bin froh diese Seite entdeckt zu haben. Das ist schon was anderes sich hier, als privat mit meiner Familie etc., auszutauschen .. Danke euch!
     
  9. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Hallo auch von mir Laudi,

    ich bin auch erst ganz kurz dabei und ich muss sagen, es ist schon was ganz anderes sich mit "Betroffenen" und damit "Gleichgesinnten" (welch ein doofes Wort in dem Zusammenhang) auszutauschen und gezielt Infos und Erfahrungswerte zu erhalten. Mir gehts psychisch schon viel besser, seit ich hier her gefunden habe. Sicher wird auch dir hier gut geholfen.

    Grüße
    Rosarot
     
  10. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Laudi,

    hab Dich jetzt erst entdeckt und sage auch mal herzlich willkommen!!! Auch ich habe cP. Sie fing an, als ich so ca. 35 Jahre alt war (ich war damals also keinesfalls eine "Oma" :D ). Leider wurden meine Beschwerden über ca. 10 Jahre nicht ernst genommen, obwohl etliche Gelenke in den Schüben stark angeschwollen waren. Damals war ich aber auch noch seronegativ. Seit 6 Jahren bin ich in rheumatologischer Behandlung, nachdem ich Pfeiffersches Drüsenfieber und anschließend über 4 Monate einen allumfassenden Schub erlebt hatte (über 30 betroffene Gelenke, ständig etwas Fieber, Gewichtsabnahme und totale Schlappheit - es ging einfach nichts mehr.). Dank einem passenden Basismedikament geht's mir rheumatechnisch mittlerweile prima.

    Ich habe das Glück, eine schleichende Form der cP zu haben, so dass sich die dauerhaften Schäden in den Gelenken in Grenzen halten.

    Liebe Grüße von
    Monsti