Hallo in die Runde,
ich lese hier schon länger mit, habe RO bisher zur Führung meines Schmerztagebuches genutzt.
Zur Zeit bin ich noch im Diagnosemarathon.
Bisherige Ergebnisse zeichnen ein Bild von degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und Polyarthralgien unklarer Herkunft.
Ich hatte schon seit ich in den 20igern bin immer mal wieder Probleme mit Gelenkschmerzen, ich habe das nie ernst genommen weil nicht so dramatisch.
"Was alleine kommt, geht auch von alleine wieder", wird Überbelastung sein.....
Auch immer wieder mal tief sitzende Rückenschmerzen.
2005 dann ein fieses eiterndes Ekzem auf den Handflächen, damit landete ich irgendwand an der heimischen Uniklinik. Die Hautdocs waren sich nicht einig was das überhaupt ist. Der eine sagt Neurodermitis ,der nächste dyshidrotische Ekzem der wiederum nächste Psoriasis pustulosa palmoplantaris. Es ist nie richtig histologisch untersucht worden da schon soviel cortisongecreme dass man anderes als eben Corti nicht finden konnte.
Nach einer Entgiftung und Darmsanierung, die meine Hausärztin mit mir gemacht hat, sind die Hände dann schliesslich nach 2 Jahren! abgeheilt.
Seit Oktober letzten Jahres erst Sehnenscheidenentzündung am linken Handgelenk, Hä, wie, warum ???? bin Rechtshänderin, dann auch am rechten Handgelenk.
Orthopäde stellt degenerative Veränderungen an der Halswirbelsäule fest und verordnet KG..
Über Weihnachten dann der totale Horror, Schmerzen in Schulter,Ellenbogen Handgelenken, tiefer Rücken,Hüften, AUUA!
Am 23ten dann noch zur Hausärztin da sonst keiner zu erreichen. Sie tippt auf totale Erschöpfung, Verspannungen und somatoforme Schmerzen. Mit einem Wort das totale Psychowrack.
Ab Januar bin ich jetzt mit "Burn Out" krankgeschrieben.
Meine Ärztin bot mir an mich zu nadeln (Akupunktur) und hat dann Alles weitere durch den nun folgenden 1 wöchentlichen Termin mitverfolgt.
Trotz Physiotherapien und Akupunktur, poppten jetzt alle möglichen anderen Baustellen auf. Plupp rechtes Knie, fetter Erguss und extreme Schmerzen, plupp linkes Knie Aua, Bakerzste, Fersenschmerzen, Achillessehne rechts Aua, Schmerzen an der Bws und an den Rippenansätzen unten, teilweise sogar Schmerzen beim Luftholen.
Alles teilweise begleitet von Schwellungen aber nie überwärmt oder gerötet.
Inzwischen hatte ich ca. 12 kg abgenommen und ein totales Schlafdefizit da ich weder wußte wie ich noch liegen sollte noch durchschlafen konnte, frühmorgentliche Wanderschaften so ab 4:00 Uhr Morgens rundeten das Programm ab. Liegen, Sitzen Scheiße, Rumlaufen besser. Auch taten mir die Muskeln ziemlich weh.
Morgens war ich teilweise so steif dass ich das Gefühl hatte auf Stöckern zu laufen und nicht auf meinen Beinen.
Daraufhin kamen mir dann doch Zweifel von wegen " Alles die Psyche oder auch die Wechseljahre", ja ich bin in dem Alter. Aber mit Schwellungen und Ergüssen??
Ich habe dann darauf gedrungen dass mir Frau Doktor einen Termin beim Rheumadoc machen möge. Sie hat das auch vermittelt und ich konnte 6 Wochen später meinen ersten Termin wahrnehmen.
Frau Rheumadoc, wirkt unkompliziert und kompetent.
Die nun folgenden Blutuntersuchungen waren unauffällig, die Standardparameter alle im grünen Breich, kein HLA-B27. Dann Anordnung Mrt von LWS und IGS und einer Röntgenübersicht des Beckens da Verdacht auf seronegative PSA.
Sie schichte mich dann mit einer Familenpackung Ibu 600mg nach Hause, das nehmen sie jetzt 3 mal täglich damit sie etwas zur Ruhe kommen.
Und tatsächlich mit Höhen und Tiefen ging es etwas aufwärts.
Handgelenke und Kniee sind noch dick, Hüften tun noch weh, Rücken so lala.
Anfang dieser Woche haben wir schließlich die Ergebnisse der Bildgebung besprochen.
LWS im Dutt, aber keine entzündlichen Veränderungen und auch keine Sakroiliitis.
Dafür diverse degenerative Veränderungen mit unter anderem Neuroforamenstenose L 4/5, .....soviel mal zu "somatoformer Schmerzstörung".
Damit soll ich mich noch mal beim Orthopäden vorstellen.
Das allerdings erklärt noch nicht die Schwellungen und Entzündungen an den anderen Gelenken.
Daraufhin kam von Frau Rheumadoc der Vorschlag, eine Woche 20mg Cortison täglich um zu schauen ob sich etwas verbessert, wenn ja dann Einleitung einer Basistherapie wg. seronegetiver PSA.
Sorry das ist jetzt ein mittlerer Roman geworden.
Ich komme jetzt zu meiner Frage.
Ich bin total verunsicher weil sich die Symptome der Neuroforamenstenose und der Arthralgien überlagern. Ich nehme jetzt 3 Tage Cortison und ja eine insgesamte Besserung ist da.Rücken und Hüften bleiben völlig unbeeindruckt, no toll.
Hmmmm was meint ihr, wonach hört sich das an Rheuma oder was.....?
Ich möchte nicht so gerne eine Einleitung einer Basistherapie ohne ausreichende Anhaltspunkte...,
freue mich über Antworten und Anregungen,
liebe Grüße aus dem sonnigen Norden,
Inge
ich lese hier schon länger mit, habe RO bisher zur Führung meines Schmerztagebuches genutzt.
Zur Zeit bin ich noch im Diagnosemarathon.
Bisherige Ergebnisse zeichnen ein Bild von degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und Polyarthralgien unklarer Herkunft.
Ich hatte schon seit ich in den 20igern bin immer mal wieder Probleme mit Gelenkschmerzen, ich habe das nie ernst genommen weil nicht so dramatisch.
"Was alleine kommt, geht auch von alleine wieder", wird Überbelastung sein.....
Auch immer wieder mal tief sitzende Rückenschmerzen.
2005 dann ein fieses eiterndes Ekzem auf den Handflächen, damit landete ich irgendwand an der heimischen Uniklinik. Die Hautdocs waren sich nicht einig was das überhaupt ist. Der eine sagt Neurodermitis ,der nächste dyshidrotische Ekzem der wiederum nächste Psoriasis pustulosa palmoplantaris. Es ist nie richtig histologisch untersucht worden da schon soviel cortisongecreme dass man anderes als eben Corti nicht finden konnte.
Nach einer Entgiftung und Darmsanierung, die meine Hausärztin mit mir gemacht hat, sind die Hände dann schliesslich nach 2 Jahren! abgeheilt.
Seit Oktober letzten Jahres erst Sehnenscheidenentzündung am linken Handgelenk, Hä, wie, warum ???? bin Rechtshänderin, dann auch am rechten Handgelenk.
Orthopäde stellt degenerative Veränderungen an der Halswirbelsäule fest und verordnet KG..
Über Weihnachten dann der totale Horror, Schmerzen in Schulter,Ellenbogen Handgelenken, tiefer Rücken,Hüften, AUUA!
Am 23ten dann noch zur Hausärztin da sonst keiner zu erreichen. Sie tippt auf totale Erschöpfung, Verspannungen und somatoforme Schmerzen. Mit einem Wort das totale Psychowrack.
Ab Januar bin ich jetzt mit "Burn Out" krankgeschrieben.
Meine Ärztin bot mir an mich zu nadeln (Akupunktur) und hat dann Alles weitere durch den nun folgenden 1 wöchentlichen Termin mitverfolgt.
Trotz Physiotherapien und Akupunktur, poppten jetzt alle möglichen anderen Baustellen auf. Plupp rechtes Knie, fetter Erguss und extreme Schmerzen, plupp linkes Knie Aua, Bakerzste, Fersenschmerzen, Achillessehne rechts Aua, Schmerzen an der Bws und an den Rippenansätzen unten, teilweise sogar Schmerzen beim Luftholen.
Alles teilweise begleitet von Schwellungen aber nie überwärmt oder gerötet.
Inzwischen hatte ich ca. 12 kg abgenommen und ein totales Schlafdefizit da ich weder wußte wie ich noch liegen sollte noch durchschlafen konnte, frühmorgentliche Wanderschaften so ab 4:00 Uhr Morgens rundeten das Programm ab. Liegen, Sitzen Scheiße, Rumlaufen besser. Auch taten mir die Muskeln ziemlich weh.
Morgens war ich teilweise so steif dass ich das Gefühl hatte auf Stöckern zu laufen und nicht auf meinen Beinen.
Daraufhin kamen mir dann doch Zweifel von wegen " Alles die Psyche oder auch die Wechseljahre", ja ich bin in dem Alter. Aber mit Schwellungen und Ergüssen??
Ich habe dann darauf gedrungen dass mir Frau Doktor einen Termin beim Rheumadoc machen möge. Sie hat das auch vermittelt und ich konnte 6 Wochen später meinen ersten Termin wahrnehmen.
Frau Rheumadoc, wirkt unkompliziert und kompetent.
Die nun folgenden Blutuntersuchungen waren unauffällig, die Standardparameter alle im grünen Breich, kein HLA-B27. Dann Anordnung Mrt von LWS und IGS und einer Röntgenübersicht des Beckens da Verdacht auf seronegative PSA.
Sie schichte mich dann mit einer Familenpackung Ibu 600mg nach Hause, das nehmen sie jetzt 3 mal täglich damit sie etwas zur Ruhe kommen.
Und tatsächlich mit Höhen und Tiefen ging es etwas aufwärts.
Handgelenke und Kniee sind noch dick, Hüften tun noch weh, Rücken so lala.
Anfang dieser Woche haben wir schließlich die Ergebnisse der Bildgebung besprochen.
LWS im Dutt, aber keine entzündlichen Veränderungen und auch keine Sakroiliitis.
Dafür diverse degenerative Veränderungen mit unter anderem Neuroforamenstenose L 4/5, .....soviel mal zu "somatoformer Schmerzstörung".
Damit soll ich mich noch mal beim Orthopäden vorstellen.
Das allerdings erklärt noch nicht die Schwellungen und Entzündungen an den anderen Gelenken.
Daraufhin kam von Frau Rheumadoc der Vorschlag, eine Woche 20mg Cortison täglich um zu schauen ob sich etwas verbessert, wenn ja dann Einleitung einer Basistherapie wg. seronegetiver PSA.
Sorry das ist jetzt ein mittlerer Roman geworden.
Ich komme jetzt zu meiner Frage.
Ich bin total verunsicher weil sich die Symptome der Neuroforamenstenose und der Arthralgien überlagern. Ich nehme jetzt 3 Tage Cortison und ja eine insgesamte Besserung ist da.Rücken und Hüften bleiben völlig unbeeindruckt, no toll.
Hmmmm was meint ihr, wonach hört sich das an Rheuma oder was.....?
Ich möchte nicht so gerne eine Einleitung einer Basistherapie ohne ausreichende Anhaltspunkte...,
freue mich über Antworten und Anregungen,
liebe Grüße aus dem sonnigen Norden,
Inge
, weil eben schon im Eimer. Dann weiß ich ja mit was ich an den anderen Gelenken zu rechnen habe.
Ihr macht alle einen prima "Job", die Site ist toll, grafisch super, in der Struktur sehr übersichtlich, informativ und Alle sind sehr hilfsbereit und einfühlsam, Respekt.