Hallo Melissa,
Du fragst nach dem Umgang:
Vorher konnte ich kaum noch in irgendeiner Form groß was machen... hatte Gedanken an den Rolli. War schon ziemlich heftig. Auf der anderen Seite hatte ich eine wahnsinnige Angst vor der Diagnose, zu Mal sie mir so ziemlich gleich am Anfang erzählten, welchen Verdacht sie hatten.. Das war wie eine Faust in die Magengrube... - damit hatte ich ziemlich zu kämpfen u weinte viel im KH...
Aber dem Himmelseidank bin ich eher eine Frohnatur und lebe nach dem Grundsatz
Das Glas ist entweder halb voll oder halb leer
Es kommt auf die Sichtweise an... mein Glas war nach einem ordentlichen Heulkrampf wieder halb voll. Meine Krankheit lässt sich behandeln und ich habe mich einigermaßen mit ihr arrangiert. Klar, ab und zu habe ich Schmerzen durch Schub oder weil vielleicht die Dosis nicht ausreicht oder oder oder...
Aber dann sage ich halt meinem behandelnden Arzt Bescheid u der muss handeln, denn der ist der Medi-Experte...
Versuch Dir ein dementsprechendes Hobby zu zulegen (ich bin Hobbymusikerin u spiele aktiv die Bass-Klarinette und helfe ab u zu noch mit dem Bariton-Sax aus in einem Orchester), damit Du Deine Batterien wieder aufladen kannst, Dich ablenken kannst...
Und ich lege halt Ruhepausen ein, denn wenn ich wie ein Irrsinniger durch die Wohnung heize, tue ich meinen Muskeln kein Gefallen und ich muss es büßen, also alles schöööön halblang und nicht mehr perfekt. Denn immerhin habe ich noch 2 Bengels: 1 (6 Jahre) mit diagn. ADHS u Wahrnehmungsstörungen und 1 (2,5 Jahre) mit Verd auf ADHS und Wahrnehmungstörungen sowie Sprachlosigkeit..
Und die brauchen mich auch noch intensivst...



... außerdem 2 Katzen und 1 Ehemann...
Viele Grüße und Kopf hoch. Es wird nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird...
Colana