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Neu im Forum

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Margarita, 18. Oktober 2006.

  1. Margarita

    Margarita Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich bin neu im Forum, heiße Margit, bin 48 Jahre, und habe Arthrose in beiden Hüften und Kniegelenken, und seit ca. 2 Jahren Schmerzen in Fingergelenken und Zehen, Schmerzen im Lendenwirbelbereich und Iliosakralfuge, außerdem starke Migräne-artige Kopfschmerzen, die immer häufiger werden.
    Rheumafaktor ist nicht feststellbar, nur HLAB-27, behandelt werde ich vom Hausarzt mit Cortison und Schmerztabletten sowie Magenschutz.
    Ohne Befund kommt man sich vor wie ein Psycho. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Kennt jemand im Raum Köln/Bonn/Koblenz einen guten Rheumatologen ?

    Bis bald,
    Margit
     
  2. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Hallo Margarita,

    dann erst einmal herzlich Willkommen in diesem Forum! Du wirst Dich bestimmt auch wohlfühlen - kannst nämlich alle Fragen stellen, und irgend einer ist immer da, der Dir was sagen kann oder zumindest einen Denkanstoß geben wird.

    Ich bin jetzt 51 und meine Probleme ähneln Deinen sehr. Zurzeit bin ich mit dem Hausarzt dabei, die Ursache der vielfältigen Muskel- und Gelenkbeschwerden herauszufinden. Zunächst hatte er mir Penicillin verschrieben, was die Schmerzen zwar wesentlich verringert, aber nicht beseitigt hat. Blutbild - ohne Auffälligkeiten. Röntgen der Hände (weil dort die Beschwerden am gravierendsten sind): Rhizarthrose sowie heberdensche und bouchardsche Polyarthrose ... Nun ja, für nächste Woche habe ich einen Termin beim internistischen Rheumatologen vereinbart, übrigens auf Grund mehrfacher Hinweise von Rheumis in diesem Forum. Warst Du schon mal bei einem solchen??? Lass Dich bloß nicht abwimmeln und bleibe so lange dran, bis Du eine Erklärung für Deine Beschwerden hast und auch entsprechende (wirksame und richtige) Hilfe bekommen kannst.

    lg
    Susanne
     
  3. Majon

    Majon Neues Mitglied

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    Hallo

    auch ich heiße Dich hier herzlich


    [​IMG]
     
  4. Margarita

    Margarita Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,
    erstmal vielen Dank für das liebe Willkommen im Forum.

    Beim internistischen Rheumatologen war ich schon, der hat aber, da kein Rheumafaktor zu finden war, abgewunken.
    Mein Hausarzt behandelt mich jetzt weiterhin mit Cortison und Tilidin. Cortison ab 20 mg verursacht bei mir aber schon regelrechte Fressattacken und drunter hilft es kaum. Morgensteifigkeit ist ziemlich stark in Fingern und Zehen und normales Gehen mit Abrollen über die Zehen ist ziemlich schmerzhaft.
    Die Rückenschmerzen sind ohne Tilidin nicht auszuhalten.
    Habe heute Termin beim Hausarzt und will vielleicht nochmals über die Schiene Orthopäde was versuchen, denn hier sind die Wartezeiten bei Rheumatologen ca. 8 Monate (wenn sie überhaupt neue Patienten aufnehmen).

    lg
    Margit
     
  5. Tamara20

    Tamara20 Hier bin ich! ;-)

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    Hallo Magarita

    Hallo Magarita,

    ich möchte dich auch recht herzlich willkommen heißen.
    Auch wenn ich selber auch noch nicht sehr lange dabei bin.
    Finde es doch recht erstaunlich, dass du vom Rheumatologen einfach so nach Hause geschickt wurdest! Und dass nur weil der Rheumafaktor fehlt!
    Wenn das stimmt was ich gelesen habe, kann man an Rheuma erkrankt sein ohne dass man es im Blut sieht. Aber eben ich bin kein Fachmann. Wie gesagt bin auch erst seit kurzem dabei!

    Bei mir ist es so ähnlich wie bei dir. (falls es dich interessiert)
    Bin 20 Jahre alt und habe seit ca. 1 Jahr Schmerzen in den Gelenken (Hände, Finger Schultern, Hüfte, Knien…) dazu kommt die Steifheit am Morgen und das schlechte schlafen in der Nacht und vieles mehr.
    Meine Hausärztin hat den Verdacht auf Rheuma geäußert und mich zu einem gewöhnlichen Internisten geschickt. Dieser konnte aber nichts Eindeutiges im Blut feststellen und meinte nur, „dass ich wohl eine art Tennisarm hätte“. Toll oder?

    Meine Hausärztin nimmt mir hin und wieder Blut ab, kann aber immer noch nichts feststellen.
    Bis auf ein paar werte die immer mal schwanken kann sie einfach nichts finden.
    Sie hat mich jetzt an einen Rheumatologen Überwiesen ich hoffe der nimmt mich ernst!!!
    Den ich bilde mir das doch nicht nur ein?
    Ich meine wer hat schon gerne Schmerzen!?!

    OH, jetzt bin ich glaub einwenig zu weit in meine Problematik hinein :o gerutscht.
    Aber irgendwie befreiend wenn man sich mal auskotzen kann. Habe es zwar schon heute Morgen probiert aber da lief es noch nicht so.

    Naja wie auch immer, wünsche Dir alles Gute und vor allem viel Kraft!!!

    Liebe Grüße
    Tamara :)
     
  6. Rosarot

    Rosarot trägt keine Brille ... ;)

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    Ein liebes Willkommen auch von mir ihr zwei ... :)

    Wenn ich zu dem Rheumafaktor und dem HLAB-27 kurz was zitieren darf:

    Kein Nachweis des Rheumafaktors im Blut (genauer im Serum) = seronegativ.
    Der Rheumafaktor ist ein Eiweißstoff im Blut, dessen Name meinen läßt, er sei für die Ursache von "Rheuma" verantwortlich. Dies ist nicht der Fall; insofern ist der Begriff "Rheumafaktor" nicht sehr glücklich. Zum einen gibt es ca. 400 verschiedene rheumatische Erkrankungen, der Rheumafaktor ist aber nur für eine Erkrankung charakteristisch, nämlich für die chronische Polyarthritis. Und selbst bei dieser Erkrankung ist er nicht bei jedem Patienten nachweisbar, sondern nur bei etwa der Hälfte der Patienten. Deshalb wird auch zwischen einer seronegativen und einer seropositiven chronischen Polyarthritis unterschieden. Die seronegative chronische Polyarthritis unterscheidet sich von der sehr ähnlichen seropositiven chronischen Polyarthritis dadurch, daaa bei ihr der sogenannte Rheumafaktor im Blut ("Serum") nicht nachweisbar ist, die Untersuchung also negativ ist ("sero-negativ").


    HLA B27 gehört wie HLA B7 zu den sogenannten Histokompatibilitäts-Antigenen (HLA-System). Oft ist es mit seronegativen Spondarthriten assoziiert.
    So ist HLA B27 bei 95% aller Bechterew-Patienten nachweisbar. Allerdings besitzen 5% der Patienten mit Bechterew die HLA B27-Eigenschaft nicht, so daß der Nachweis von HLA B27 nicht identisch mit der Diagnose eines M. Bechterew sein kann. Außerdem bedeutet der Nachweis von HLA B27 auch deswegen nicht die Diagnose eines Morbus Bechterew, da es auch völlig kerngesunde Menschen mit positivem HLA B27 gibt.
    Der humangenetische Marker HLA B27 spielt eine große Rolle bei der Einteilung der verschiedenen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. So weiß man, daß sich Erkrankungen, bei denen HLA B27 vorkommt, auch in anderer Hinsicht ähneln und sich umgekehrt in vielen Dingen von solchen Erkrankungen deutlich unterscheiden, die nicht mit HLA B27 assoziiert sind. Dies hat unter anderem zur genaueren Charakterisierung der seronegativen Spondarthritiden geführt und ihre Abgrenzung beispielsweise gegenüber der chronischen Polyarthritis ermöglicht.
    Beispiele für die Häufigkeit des HLA B27-Nachweises bei verschiedenen Erkrankungen aus der Gruppe der seronegativen Spondarthritiden: M. Bechterew ca. 95 %, M. Reiter ca. 80%, Psoriasis-Spondarthritis ca. 50%, Spondarthritis bei M. Crohn ca. 30%



    Schööönen Tag!
    Rosarot