Neu hier und neu mit Morbus Bechterew/Spondyloarthritis

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Fisshu, 3. April 2019.

  1. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Auf dem Rennrad sitze ich auch sehr gemäßigt, also nicht mit total gerundetem Rücken nach vorne gebeugt, sondern eher max. im 45°-Winkel mit geradem Rücken. Ich glaube, das ist sogar gut, weil es den unteren Rücken stärkt. Man muss nur aufpassen, dass man zum Ausgleich ein bisschen für den Bauch tut.

    Wahrscheinlich hast du auf dem "richtigen" Rad mehr Belastung auf den Knien und merkst die Schrauben daher? Könnte man die denn überhaupt rausnehmen?
     
  2. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Ja klar ich habe durch einen Beinbruch 2012 einen Marknagel im Oberschenkel. Früher wurde das Material ja rausgeholt, heute
    lässt man es eher drin. Bin ja auch froh das das Knie noch ok ist. Ansonsten ist das eher vom Fahrad unabhängig, es ist ja die Pendelbewegung wo dann Druck
    auf die Kniescheibe kommt und dann merke ich die Endschrauben. Nur es wäre halt ein Eingriff mit dem entsprechenden Risiko.
     
  3. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Puh, mit sowas kenne ich mich überhaupt nicht aus :confused5:

    Ich muss heute das neue Fahrrad erstmal stehenlassen - bin zwar noch nicht viel gefahren, aber meine Sitzknochen beschweren sich deutlich. :unhappy: Das kenne ich aber von früher, wenn ich längere Pausen gemacht habe. Vielleicht ist es morgen schon besser.

    @Taz Devil und @Fisshu, wie geht's euch? Arbeitet ihr eigentlich gerade, oder seid ihr krankgeschrieben?
     
  4. Taz Devil

    Taz Devil Aktives Mitglied

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    Zur Belastung der Kniescheibe …
    habt Ihr normale Pedale und trampelt nur runter
    oder auch Schlaufen / Klicksystem, damit gleichzeitig auch hoch ziehen könnt?

    Den Rest schreib ich mal lieber in meinen Fred; geht sonst zu weit hier. ;)
     
  5. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi Taz Devil,

    sorry Schlaufen ja beim Sitzrad im Studio aber beim normalen Rad da hab ich halt
    die Probleme mit dem Knie.

    Viele Grüße
    Oliver
     
  6. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Am Rennrad habe ich Klickpedale (SPD), und an meinem alten Alltagsrad hatte ich Pedale, die auf der einen Seite Klick waren und auf der anderen normal. Solche sollen auch noch an das neue Rad kommen.

    Ich finde alles über 5 km mit normalen Pedalen recht anstrengend für die Füße, auch früher schon. Mit Rheuma wahrscheinlich erst recht.
     
  7. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    aha wusste ich gar nicht, müste mich mal im Fachgeschäft beraten lassen. Probieren kann man es ja.
     
  8. Fisshu

    Fisshu Aktives Mitglied

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    Sorry, war etwas offline. Die Impfung hat mich ganz schön fertig gemacht, heute morgen geht es aber wieder.

    Ja ich arbeite derzeit. Aber seit Februar für 6 Monate in Teilzeit. Ich hab mit meinem Chef sehr offen über all das geredet und Teilzeit schien mir besser als Krankengeld. Ich hoffe also bis zum Sommer eine 'funktionierende Lösung' zu haben .

    Uh Klickpedale. Da hab ich Angst beim Anhalten nicht rechtzeitig rauszukommen und mit Fahrrad umzukippen.
    Ich hatte mir erst vor 2 Jahren ein sportliches Stadtfahrrad gekauft, hab hier aber nur Probleme, dass mir Hände und Füße nach 5km immer einschlafen. Hab den Lenker schon höher gesetzt, ergonomische Handgriffe etc. Bei meinem alten billigen Mountainbike hatte ich da nie Probleme. Ich glaub hier im Forum gab es auch einen Thread dazu?
     
  9. Taz Devil

    Taz Devil Aktives Mitglied

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    Die hab ich auch an meinem Rad. Für kurze Strecken in der Stadt ganz gut ohne, aber raus aus der Stadt mit Klicksystem. Dadurch ist die Belastung für ein einzelnes Knie nicht so stark und ich kann runder fahren.
    Mein Rad kann man eher als Crossrad auslegen. Mit den Reifen kann ich auch etwas sandigere Wege fahren, weil die Reifen nicht so schmal sind, wie beim Rennrad.

    Fissu, Dein Sattel ist in richtiger Höhe eingestellt?
    Ja, das Klicksystem muß gut eingestellt sein. Funktioniert, wie eine Skibindung; sobald Du den Fuß verkantest, bist Du raus.
    Da sind die Schlaufen einfacher, obwohl die normaler Weise ja auch fest gezogen werden. ;)
     
  10. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Sorry, ich war auch offline, aus Faulheit :azzangel: :bunny:

    Du hast ja wirklich einen tollen Chef, Fisshu! Ich drücke dir die Daumen, dass sich alles so einpendelt, dass du weiter arbeiten kannst - wenn du es willst, natürlich. Und dass dein Chef weiterhin verständnisvoll ist.

    Ich habe mich damals recht schnell an die Klickpedale gewöhnt, obwohl ich auch etwas Schiss hatte. Habe es erstmal in einer ruhigen Seitenstraße ausprobiert und mich an einem Zaun festgehalten.
    Mir ist es auch schon ein paar Mal passiert, dass ich plötzlich anhalten musste oder auch gestürzt bin, und ich bin immer aus dem Pedal rausgekommen. :biggthumpup:

    Fisshu, wenn dir auf dem Rad etwas einschläft, würde ich auch an die Haltung oder ggf. die Schuhe denken. Bei den Händen ist es wichtig, das Handgelenk recht gerade zu halten, also nicht nach oben oder unten einzuknicken. Das geht natürlich nur, wenn die gesamte Sitzposition stimmt. (Muss ich bei meinem neuen Rad auch noch alles anpassen, habe ich gemerkt. Alleine kriege ich das nicht hin, und gestern hatte der Radladen leider zu ...)
     
    #70 21. April 2019
    Zuletzt bearbeitet: 21. April 2019
  11. Fisshu

    Fisshu Aktives Mitglied

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    Danke Thursday Next. Mein Chef selber ist Bluter, vielleicht hat daher auch etwas mehr Verständnis für so Krankheiten?
    Hehe, war auch offline. Aber eher wegen dem schönen Wetter.

    Mmh vielleicht versuche ich mich mal mit den Schlaufen zu Beginn. Dann muss ich auch nicht gleich Schuhe dazu kaufen. Wenn ich das halbwegs unfallfrei hinbekomme, dann kann ich ja aufstocken.
    Ich überlege auch ein neues Fahrrad zu kaufen, welches besser für Schotter geeignet ist. Bei meinem Stadtrad sind die Reifen sehr dünn, dickere kann man aber nicht aufziehen. Vielleicht auch so ein Crossrad.
    Bin am Freitag 35km geradelt in sehr gemütlichen Tempo. Da hatte ich nicht ganz so starke Probleme mit Händen und Füßen. Aber hab halt sehr wenig Druck ausgeübt.
    Meine Sattelhöhe ist so, dass meine Beine fast gestreckt sind, wenn ich mit der Ferse auf dem Pedal in der unteren Stellung bin.
    Ich merke aber, dass durch den Lenker meine Hände nach innen gedreht sind. Ich werde mich im Radladen nochmal beraten lassen. Der etwas höhere Lenker hat schon etwas geholfen.

    @Thursday Next : haben die dir dein Rad nicht richtig angepasst, wie du es abgeholt hast? Sowas gehört doch zum Service dazu, oder?
     
  12. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Ich komme mit Schlaufen überhaupt nicht zurecht. :angel2:

    Die Sattelhöhe klingt so eigentlich in Ordnung - aber das ist ja nur ein Faktor, wie Sattel und Lenker zueinanderstehen usw. macht ja auch viel aus ... Da kann der Radladen bestimmt besser helfen als wir ;)

    Klar haben die mir das Rad erstmal eingestellt. Aber wie es wirklich passt, kann man (oder ich zumindest) ja immer erst nach einigen Fahrten herausfinden. Ich dachte mir schon, dass da noch einiges angepasst werden muss.
     
  13. Taz Devil

    Taz Devil Aktives Mitglied

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    Ich mag die Schlaufen auch nicht sooo besonders, kenne und nutzte sie aber vom Gym.
    Thursday, solchen Lenker, wie auf Deinem Avatar, hab ich an meinem Rad auch.
    So kann ich meine Position immer etwas variieren, wie es gerade paßt. :)
     
  14. Fisshu

    Fisshu Aktives Mitglied

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    Ich werd wohl die Woche mal in einen Radladen gehen und mich in bei den diversen Sachen beraten lassen. Und sicherlich gibt es im Internet oder in Radforen auch noch viele Tipps, wie man das Rad am besten einstellt :)
     
  15. Savi

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    Zum Thema Fahrrad kann ich auch mitreden, zum Thema MB/SA gar nicht, hab es mehr mit den Nerven. Bin von meinem Rennrad auf ein Citybike umgestiegen. So Marke Hollandrad. Damit sitze ich aufrecht, bei mir geht es nicht tiefer und es hat 8 Gänge. Ich muss sagen, damit komme ich gemütlich weit. Für meine Hände hatte der Fahrradhändler andere Lenkerstutzen, die sehr griffig aber gut gepolstert sind. Hilft mir ungemein. Beim Rennrad hatte ich kein Problem mit den Klick Pedalen, hab nach der langen Pause Probeweise kleine Runden gedreht. Quasi einmal um den Häuserblock. Damit kam die Sicherheit wieder und ich stellte fest, dass mir die Sitzposition ins Kreuz ging. Die Klick Pedale hätte ich allerdings gerne wider^^. Lohnt sich nur bei meinem jetzigen Rad überhaupt nicht.
    LG Savi
     
  16. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Das neue Rad ist ein Trekkingrad, das hat keinen Rennlenker, sondern einen recht geraden. Insgesamt bin ich mit dem Lenker aber noch nicht besonders glücklich - er ist mir viel zu hoch, und etwas schmaler dürfte er auch sein, da ich sehr schmale Schultern habe und ich die Arme nicht ausbreiten möchte, sondern einfach nur gerade nach vorne strecken. Aber wie gesagt, ich dachte mir schon, dass da noch getüftelt werden muss ;)

    Mit Hollandrädern komme ich nicht so gut klar, diese aufrechte Sitzposition ist nichts für mich (und das hügelige Bielefeld :D ). Aber wenn man gemütlich irgendwohin cruisen will und das Rad nicht als Packtier nutzt, sind sie natürlich eine schöne Sache! Hauptsache Radfahren :)

    PS. Menno. Da es mir seit einer Woche ohne Etoricoxib gut ging, dachte ich, ich könne weiter ohne ... Aber die Rückenschmerzen kommen jetzt vor dem Wecker, und gestern abend und heute morgen fühle ich mich wieder so erschlagen, nach nur einem Arbeitstag. Aber nur deswegen so einen Hammer nehmen? Ich wünschte, es gäbe etwas Sanfteres, das man dauerhaft nehmen kann, um das Aggro-Immunsystem etwas zu dämpfen.
     
  17. Savi

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    Ich wohne in den Alpen, da ist es *nur* bergig, lach. Deshalb 8 Gang.
    Ich verstehe deine Denkweise mit dem sanfter en Medikament. Mal ein anderer Denkansatz, vielleicht musst du es nicht solange nehmen, damit du in Remision bist?
    Im Endeffekt ist eines bei allen Autoimmunerkrankungen gleich. Erst muss das Immunsystem solange bestimmte Zellen verlieren, bis es aufhört, den eigenen Körper anzugreifen.
    LG
    Savi
     
  18. Thursday Next

    Thursday Next Aktives Mitglied

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    Hehe, Alpen, das ist natürlich ne ganz andere Hausnummer - Respekt, wenn dir da 8 Gänge reichen ;-)

    Ich hatte heute morgen dann eher den gegenteiligen Ansatz: Vielleicht sollte ich mich dran gewöhnen, dass ich eine gewisse Müdigkeit und Beschwerden in den Gelenken nicht loswerde und froh sein, dass es mir so gut geht, ohne dass ich Medikamente nehmen muss. Viele hier wären froh, wenn sie _mit_ Medikamenten mein Level erreichen würden. Mal schauen, wenn es wieder schlimmer wird, gehe ich eh nochmal zum Hausarzt.

    So ganz kann ich nicht nachvollziehen, was du mit dem letzten Satz meinst - bei der Schilddrüse mag es vielleicht so sein, dass der Immunprozess aufhört, wenn die Schilddrüse weg ist. Aber die Gelenke oder das Kollagen werden ja (zum Glück!) nicht komplett aufgelöst und erst dann gibt das Immunsystem Ruhe. Also es stimmt natürlich, dass durch Medikamente eine Remission erreicht werden kann, aber das heißt ja nicht unbedingt, dass irgendwelche Zellen bzw. Gewebe verschwunden sind. Das Immunsystem attackiert sie nur nicht mehr.
     
  19. Fisshu

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    Uiui. In den Alpen mir nur 8 Gängen. Ich brauch ja im Flachland schon mehr :biggrinflip:.
    Ich werde wohl die nächsten einfach vieles an dem Fahrrad testen. Evtl auch anderer Sattel. Und doch nochmal die Klickpedale mir näher anschauen:). Und wahrscheinlich muss ich wirklich aufrechter sitzen.

    Thursday, vielleicht probierst du es mit 30mg oder nur jeden 2.Tag? Damit experimentiere ich gerade. Es ist einerseits verlockend, so einfach fast völlig schmerzfrei zu sein, andererseits sind halt auch keine Smarties. Und ich merke deutlich, dass ich durch das viele Sitzen auf Arbeit mehr Schmerzen habe als am Wochenende, wo ich aktiver sein kann. Muss mir also in den Hintern treten und versuchen, nach der Arbeit noch zu radeln oder so.

    Ich frag mich auch derzeit was schädlicher ist: die Langzeitschäden durch die Entzündungen (wenn nicht unterdrückt) oder die Nebenwirkungen.

    Nebenbei, hatte gestern mit meiner Rheumatologin telefoniert. Obwohl die Kombi von Prednisolon und Etoricoxib in der Apotheke automatisch eine Warnung für 10fach höheres Gastritisrisiko ausgibt, darf sie nur keine PPI verschreiben, da ja Etoricoxib Magenschutz hätte. Klingt einfach unglaublich.
     
  20. Savi

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    Ich dachte bisher das bestimmte Zellen das Immunsystem dazu bringen anzugreifen. Bei mir sind es irgendwelche B- Zellen. Wenn die lange genug weg waren, damit das Immunsystem bestimmte Codes vergessen hat, kann man mit Immundepressiva aufhören. Ok das war meine laienhafte Erklärung.
    Zu den 8 Gängen, hab Nummer 9 unterschlagen, das Schieben. ^^
    Aber sonst schaffe ich unsere Wege sehr gut.
    LG
    Savi
     
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