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Neu hier und mit div. Gelenke-Verkalkungen

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von FrauRossi, 10. Dezember 2014.

  1. FrauRossi

    FrauRossi Neues Mitglied

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    Erst einmal ein Hallo in die Runde. Ich (44 J., weiblich, 1 Kind.) bin neu und wie viele hier ziemlich ratsuchend und inzwischen hilflos.
    Kurze Geschichte: Seit 2010 viele Ärzte durch wie Orthopäden, Chirurgen, Sportmediziner, Heilpraktiker und Osteopaten. MRT's, Röntgenbilder mit diversen Ablagerungen immer an den Sehnenansätzen, z.B. an beiden Knien (Tibia, Sehnenansatz Schienbeinkopf), Schultern und nun vermutlich auch re. Hüfte. Weiterhin ständig Anlaufschwierigkeiten re. Fußgelenk (kein erkennbarer Befund).
    Eine OP li. Schulter mit Diagnose Impingenmentsyndom, Bursitis bereits 2012 durchgeführt (Schleimbeutel und teilw. Knochenhaut entfernt aufgrund 6 Quadratcm große Ablagerung und starke Entzündung der Schulter). Auch nach der OP kam es einige Monate später zu einer Entzündung, die mit Prednisolon erfolgreich behandelt wurde.
    Rechte Schulter ebenfalls betroffen und Ablagerungen auf Röntgenbild deutlich sichtbar. OP möchte ich vermeiden, Zustand wird aber immer schlechter.
    Seit Sommer 2014 bei (wohl sehr anerkannte) Rheuma-Spezialistin in Behandlung. Blutwerte im Allg. eher unauffällig, manche nur an oberen Grenzwerten bzw. leicht drüber - sind nach Ärzteauffassung nicht aussagekräftig genug. Ebenso Knochenszintigraphie (nur leichte Anreicherung li. Knie, aber zu wenig, um Ursachen zu definieren). Stationäre Aufnahme wurde diskutiert, aber verworfen, da Uniklinik keine neuen Erkenntnisse erwartet. Weiterhin gibt es merkwürdige Muskelzuckungen in den Beinen (Waden), die ich jetzt beim Neurologen noch abklären soll.
    Aussage aktuell: "Keine Behandlung oder Therapie möglich, da Ursachen unbekannt." Bürojob, normalgewichtig, Bewußtsein für Bewegung und Ernährung liegen vor, geben also auch keine Erklärung wie Überbelastung oder Bewegungsmangel. Ich soll jetzt vielleicht radiale Stoßwellentherapie (Zertrümmern der Verkalkung) versuchen, ansonsten bleibt immer nur die OP, wenn es zu schlimm wird wie 2012. Einige sagen, alles ist psychisch (schwer vorstellbar, dass so Verkalkungen entstehen) oder genetisch (Bruder, Mutter haben Arthritis in Fingern, väterlicherseits auch Arthritis).
    Gibt es Leute, die auch so viele unterschiedliche Gelenke betroffen haben? Meistens liest man nur von der Schultervariante. Ich habe Angst vor weiteren OP's und suche Rat! Da ich inzwischen täglich die Schmerzen habe und die Einschränkungen immer größer werden, wird meine Gemütslage leider auch immer schlechter und kann mich kaum noch ablenken.
    Sorry, kürzer ging es nicht und eine schöne Vorweihnachtszeit für alle!
     
  2. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Hallo und guten Morgen Frau Rossi,
    herzlich Willkommen hier im Forum.
    Deine Verzweiflung kann ich gut verstehen. Es ist einfach unbefriedigend, wenn es keinen Namen für die Diagnose gibt.
    Immer wieder Schmerzen, das greift natürlich die Psyche an, aber nachweisbare Ablagerungen in Gelenken sind natürlich nicht psychisch.
    Wie ist denn die operierte Schulter heute - hat die OP eine Verbesserung erzielt.
    Ich denke, es gibt viele Menschen, die an vielen unterschiedlichen Gelenken Probleme haben. Es ist auch nicht selten, dass beide Schultern betroffen sind. Ich selber haben immer wieder Entzündungen an beiden Schultern, wodurch die Rotatorenmanschetten sehr angegriffen sind und mittlerweile Arthrosen im GHG und im ACG vorhanden sind.
    Die Entzündungswerte sind immer nur im Schub nachweisbar, dann sind aber auch Hände, Füße und Ellenbögen betroffen.

    Ich denke, du wirst noch verschiedene Antworten bekommen und hoffe, dass du hier Hilfe und Trost erhälst.
    fühl dich geknuddelt
    Tusch
     
  3. FrauRossi

    FrauRossi Neues Mitglied

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    Es tut gut ...

    Danke für Deine Worte, liebe Tusch.
    Es ist für mich erschreckend, wie oft bei rheumat. Erkrankungen die Diagnose so unklar ist und wie viele Menschen betroffen sind. Ich war bis 2010 eigentlich immer gesund und meine Hausärztin kannte mich gar nicht weiter. Auf einmal gerät man in so eine Schmerzgeschichte und je länger es dauert, um so dümmer kommt man sich vor. Selbst nach der OP gab es nur Schulterzucken von verschiedenen Ärzten und immer wieder der Hinweis auf die Psyche, die ja oft so viel an Schmerzerkrankungen bewirkt. Bei mir konnte eben keiner sagen, dass ich mich offensichtlich falsch ernähre oder keine Bewegung habe. Im Gegenteil, es wurde dann sogar zu viel Sport unterstellt (bei 2 x pro Woche wohl kaum möglich). Immer wieder habe ich das Gefühl, dass ich bei mir den Fehler suchen sollte, wenn Ärzte keine Erklärung haben.

    Für mich ist es am schlimmsten, dass ich auf viele schöne Dinge inzwischen verzichten muss, die ich immer gern getan habe. Joggen, Wandertouren geht mit den Knien nicht mehr, Federball-/Tischtennisspielen mit Sohnemann ist auch nicht mehr drin. Fahrradfahren ist nach einer Weile auch nicht mehr so toll. Schwimmen geht nur noch eingeschränkt. Das beängstigt mich regelrecht und die Bewegung und der Ausgleich fehlen mir sehr. Ich habe erst vor kurzem realisiert, dass es für mich eigentlich überhaupt keinen schmerzfreien Tag mehr gibt. Die Erkenntnis war und ist bitter. Ich bin froh, dass ich noch gut meinen Job machen kann. Nach der OP ging es mir ein Vierteljahr sehr schlecht und die Rückkehr in die Arbeit hatte mir echt geholfen, mich wieder zu fangen. Die operierte Schulter ist nun nicht mehr so belastbar, da der Schleimbeutel fehlt und durch die Legalisierung die Statik etwas verändert wurde. Damit kann ich schon umgehen, ist ja auch die linke und ich bin Rechtshänder. Daher habe ich besonders Angst vor einer OP an der rechten Schulter. Die Ablagerung ist dort schon sehr deutlich auf dem Röntgenbild zu sehen. Ich hoffe nun auf die radiale Stoßwellentherapie, auch wenn ich die privat finanzieren muss. Ob sie wirklich hilft und ob die Ablagerungen nicht trotzdem wieder kommen, kann mir aber auch niemand sagen. Ich kann dann hier gern darüber berichten, was es bewirkt hat. Ich denke, dass ich Anfang des Jahres damit anfangen werde. Ich weiß nur noch nicht, ob mit einem Knie oder der Schulter.

    Hat hier bereits jemand Erfahrung mit radialer Stoßwellentherapie gemacht?

    Ich bin jetzt übrigens doch sehr froh, dass ich mich entschlossen habe, hier zu schreiben. Es tut gut, sich einmal bei Leuten mitzuteilen, die genau wissen, wie es einem gerade geht. Danke!

    Beste Grüße,
    Ros(s)i :vb_redface:
     
  4. Tusch

    Tusch Bekanntes Mitglied

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    Hallo Rosi,
    lustig - habe gerade wieder in den Thread geschaut - fast zeitgleich mit deiner Meldung - musste ich direkt mal lachen:)
    Das nur am Rande ....:1blue1::1blue1:
    Als ich hier eingestiegen bin, war ich total überrascht wie viel Parallenlen es gibt..
    Ich in Physiotherapeutin und habe verschiedenen Patientin nach Stoßwellentherapie behandelt. Die Erfolge sind sehr unterschiedlich.. aber wenn ich eine Tendenz sagen sollte, würde ich sagen das ca. 60% davon profitiert haben.. aber das ist nur meine persönliche Erfahrung - nicht bewiesen, nicht nachweisbar oder so... Ich glaube, wenn bei mir Kalk das Problem wäre, würde ich das auch probieren. Wieso übernimmt das deine Kasse nicht, soweit ich weis, wird das übernommen. Macht ja auch Sinn, wenn man damit eine OP verhindern kann.. aber da würde ich tatsächlich mal bei deiner Kasse nachfragen.
    Hyaloron zb ist keine Kassenleistung.
    Wieso ist deine Schulter nach der OP instabil ? das kann man verändern, da die Muskulatur ja nicht weg ist - oder?
    Die Schulter ist u.a. ein muskulär geführtes Gelenk - deswegen ist eine gute Physiotherpie und evt. auch KGG oder MTT ein muss nach der OP. Die Veränderung der Statik, wenn das tatsächlich so ist :vb_confused:, kann durch gezieltes Training der Rotatoren und der Schultergürtelmuskeln korregiert werden.
    Wie schon gesagt, meine Schultern sind von den Gelenken her ziemlich "schrott" - und die Rotatoren sind deutlich degeneriert - aber das, was da ist halte ich fit - und somit funktionieren beide sehr gut. Wie gesagt, ich arbeite Vollzeit und ich benutze meine Schultern ständig.
    Bitte nehm das nicht als Vorwurf (hört sich glaube ich gerade ein bißchen so an:rolleyes:) - sondern als Anregung und vielleicht als kleine Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist.
    Dieses Prinzip kannst du auf alle deine betroffenen Gelenke umsetzten - wichtig ist nur, dass du ein Training bekommst, was nicht nur die großen oberflächlichen Muskeln trainiert, sondern auch die tiefliegende, haltenden und führenden Muskeln mit einbezieht.
    Joggen - grins - ist nicht die Sportart meiner Wahl - aber Nordic Walken ist sogar mit meinen Füßen möglich.
    Es gibt die Möglichkeit Wassergymnastik zu machen, danach ist oft ein ganz normales Schwimmen wieder möglich...
    Natürlich immer nur, wenn kein aktueller Schub da ist...dann geht meist so gar nichts..:eek:

    Hast du Physiotherapie - ? und wenn ja - was machen die denn mit dir?

    Lass dich lieb knuddeln - und nicht den Kopf hängen lassen - es gibt immer einen Weg
    Tusch
     
  5. FrauRossi

    FrauRossi Neues Mitglied

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    Hallo Tusch,
    das ist ja ein Ding, dass ich gleich an jemanden gerate, die sich mit Stoßwellentherapie auskennt. :) Ich wurde leider bisher nur sehr sparsam mit Physio versorgt und beim Reha-Sport haben wir Dinge gemacht, die nicht wirklich für mich geeignet waren (Hockey spielen, Springseil springen, Armübungen mit Medizinbällen - alles in der Gruppe auch mit Gesunden). Meine Hausärztin ist Internistin und wollte mir kein zweites Physio-Rezept mehr geben, weil sie das angeblich nicht darf. Außerdem ist sie auch der Meinung, dass alles Psycho ist, weil die Blutwerte ja gut sind. Als ich im Sommer ihr sagte, dass ich jetzt in der Uniklinik bei der Spezialistin bin, hat sie mich angefaucht, dass ich so viele Untersuchungen machen kann wie ich will, es wird sowieso nichts heraus kommen. Da kannte sie keine neuen Röntgenbilder etc. Ich war so geschockt damals und nicht mehr in der Lage, zu ihr zu gehen. Allerdings bin ich auch noch nicht so lange bei ihr, da ich umgezogen war und nach der OP einen neuen Hausarzt suchen musste. Ich war froh, dass sie mich überhaupt aufgenommen hat, weil bei uns alle Ärzte überlastet sind. Ich hänge also auch noch ziemlich in der Luft, was einen guten Hausarzt betrifft. Zwischendurch war ich sogar bei einem Privatarzt, der mich aber eigentlich nur viel Geld gekostet hat.

    Nach vielen Stationen bin ich ja erst im Sommer in die Klinik mit der Rheuma-Spezialistin gekommen. Sie hat erst einmal viele Untersuchungen gemacht und mir jetzt erst das erste Rezept mit manueller Therapie und Ultraschall gegeben. Der US heizt meine rechte Schulter ziemlich an und bin nicht sicher, ob es mir wirklich gut tut. Musste dann mal wieder zu einem Schmerzmittel greifen. Heute Abend ist die zweite Behandlung. Mal sehen. MT tut eigentlich ganz gut. In den letzten Monaten war ich oft privat bei meiner Physiofee. Ich habe das Gefühl, dass die Ärzte nicht bereit sind, irgend etwas zu verordnen, wenn es eben keinen Namen für das Kind oder Erklärung gibt. Die schlimmste Erfahrung habe ich bei einem Orthopäden gemacht. Bei dem Termin wollte ich Knie und Schulter zusammen besprechen, was mir regelrecht verboten wurde. Es geht nur ein Thema und musste mich sofort entscheiden und ggf. einen Termin für das andere Thema machen. Ich hatte mich für die zu der Zeit schlimmeren Knie entschieden und er war der Meinung, dass meine Hohlfüße an allem Schuld sind. Anstatt nur Joggen sollte ich auch lieber Triathlon machen. Da habe ich dann ein Rezept für Fußgymnastik bekommen. Wie gesagt, ich konnte nicht einmal meine Schulter-OP ansprechen und die Verkalkung dort. Ich bin dort nie wieder hingegangen. :mad:

    Ich würde das alles nicht glauben, wenn ich das nicht selbst erleben würde. Ich fühle mich ziemlich allein gelassen mit mir und meinem Problem. Wenn ich nicht so ein stabiles Umfeld hätte mit Arbeit und toller Familie, würde ich wahrscheinlich schon längst in einer tiefen Depression stecken. Vier Jahre lang schon Spießrutenlauf und ständige Verschlechterung, ohne Aussicht auf Besserung oder ernsthafter Hilfe von Ärzten. Ich warte nun schon seit zwei Wochen auf den Arztbrief aus der Uniklinik, damit ich auch endlich mal was Schriftliches von einem Spezialisten habe. Ich verstehe nicht, dass man so hängen gelassen wird.

    Danke fürs Geknuddeltwerden und liebe Grüße und natürlich auch alles Gute für Dich Tusch und alle anderen Schmerzgeplagten,

    Rosi
     
  6. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo Frau Rossi, ich kann dich auch sehr gut verstehen.
    Ich bin als Kind mit meinen Eltern von Arzt zu Arzt gezogen mit Schmerzen ohne Ende, hatte Bandwürmer, Spulwürmer, Rachhitis, Parathyphus, war nur krank niemand sah etwas oder man wollte nichts sehen.
    Linkseitig hatte ich den Hang das ich von dieser Seite von der Schulter her abwärts starke Schmerzen hatte.

    Als junge Frau habe ich oft in der Firma gefehlt, hatte mir auch nicht gerade einen leichten Beruf ausgesucht, aber nunja ich wollte Erzieherin werden.
    Ich habe mit Kindern von 0-3 Jahren gearbeitet, sie mussten die Treppen hoch und runter getragen werden, davon zwei unter den Armen war meinem Rücken der immer schmerzte nicht dienlich.

    Nach vielen Krankschreibungen, bekam ich Krankengymnastik, danach bin ich fast die Wände hoch und runter gegangen vor Schmerz.

    Gefunden wurde nie etwas, sagte man jedenfalls, bewegen sie sich dann wird alles gut.
    Glaube mir Bewegung hatte ich mehr wie genug, eine Familie mit 2 Kinder, und der Haushalt wollte auch versorgt werden.
    Im Schichtrytmus habe ich zu diesem Zeitpunkt auch gearbeitet.
    Das alles erlebte ich, im Osten im Land Brandenburg.


    Mein Hausarzt hier in HH war ein guter , ja doch aber meinte es seien 4 Bandscheibenvorfälle, kein Arzt sprach von einer OP sie rieten mir ab.
    2007 hörte dieser Arzt auf, ich fand eine neue , war schon sehr verkrümmt, sie sagte mir das ist eindeutig ein Morbus Bechterew.
    Sie ließ alle Untersuchungen, durchführen und es bestätigte sich.

    Ich lief von Rheumatologen 4 hatte ich hinter mir, MTX; ENBREL; HUMIRA;
    SIMPONIE; nichts dergleichen vertrug ich , hatte böse Nebenwirkungen
    ich bin froh über jeden User der alle diese Basismedikamente gut verträgt , nur bei mir klappte dies nicht.

    Meine Psyche, war ständig und immer im Keller, und das auch schon in jungen Jahren durch die anhaltenden Schmerzen wurde nichts besser.

    Ich machte mich Dank RO auf die Suche nach einem Internistischen Rheumatologen, und Hurra ich hatte Glück.

    Im August diesen Jahres, hatte ich den Termin, er sagte mir auf den Kopf drauf zu, das der Bechterew seit Kindertagen in mir steckt.

    Da hatte ich entlich den Übeltäter den nie jemand finden konnte oder aber man sich nie die Mühe machte ihn zu finden.
    Er stellte eine Fibromalagie fest, da hatte ich nun die Ursache meiner psychischen Probleme.
    Eine Basis gab es nicht, er sagte mir das nichts bei mir greifen würde.

    Seit 16 Jahren bekomme ich, Fentanyl Pflaster 75/h bei Schmerzen dazu Voltaren, richtig geholfen hat es nicht da ja nun die Verkrümmung ihr Lauf genommen hatte, Hals mäßig geht fast gar nichts da ich den Kopf kaum mehr bewegen kann.

    Im Rücken starke schmerzen, ich trage einen Schmerzgürtel, der mir das laufen etwas erleichtert.

    Bekomme fortlaufend, KG;Lhymdrenage, und Ergotherapie dank einer guten Hausarztes.

    Am 16.12. weiteren Termin beim Rheumarzt, dort wird ausgewertet, Gentest und alle anderen Aufnahmen nicht gerade wenig ich war fast 1 eine Stunde zu den Aufnahmen in der Radiologie.

    Ich möchte dich einfach nur ermutigen nicht aufzugeben, wie Tusch schon schrieb werden dir noch einige User hier antworten und ihre Krankengeschichte schildern.

    Alles Gute wünscht dir Johanna aus Hamburg!

     
    #6 11. Dezember 2014
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2014
  7. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Frau Rossi,
    herzlich willkommen hier!
    Es wurde ja schon viel gesagt. Ich wünsche dir viel Geduld bei der Diagnosefindung! Gib nicht auf, lass nicht locker, bis man einen Namen für dein Problem gefunden hat und du therapiert werden kannst. :)
     
  8. FrauRossi

    FrauRossi Neues Mitglied

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    Vielen Dank, liebe Johanna, Diana und Nachtigall und alle, die sich hier für die Neuen so interessieren und sie so liebevoll aufnehmen!!!

    Puuh, ist schon irgendwie ein bissel aufregend hier im Forum und vor allem die Aufmerksamkeit, die man hier bekommt. Ich konnte ja bisher nie so richtig darüber reden, was soll man auch sagen, wenn man keinen richtigen Befund bekommen hat. Da steigen eben nur die Selbstzweifel und man will eigentlich gar nicht mehr über das Thema reden oder andere nerven. Man kommt sich einfach nur noch blöd vor, wenn selbst die Spezialisten nichts sagen können.
    Auch ggü. meiner Familie versuche ich nicht so viel zu jammern. Sie kriegen ja auch so mit, dass ich viele Dinge nicht mehr machen kann und dass ich darüber traurig bin. Es kann ja aber keiner was dafür und muss dann auch nicht alle anderen mit depressiver Stimmung noch mit runter ziehen.

    Übrigens war bei meinem Blutbild ein Wert höher (x-ANCA Titer 1:80, Referenz <1:10), aber da wird eben auch gesagt, dass es auf eine Entzündung zwar hinweist aber nicht aussagekräftig genug ist mit dem Gesamtblutbild.

    Gestern hat meine Physiofee lieber auf den Ultraschall verzichtet. Ihr waren meine Reaktionen auf den ersten US am Montag zu stark (hinterher entwickelte sich starkes Wärmegefühl hoch bis ins Ohr und ansteigende Schmerzen Schulter). Sie hat eine sanfte Massage gemacht, sagte aber, dass sie trotzdem relativ schnell Reaktionen im Gewebe spürt. Das habe ich auch gut vertragen, war trotzdem ziemlich knülle hinterher. Ich merke, dass ich mich zur Zeit relativ ruhig verhalten und nichts provozieren sollte. Voriges Jahr hatte ich genau zu dieser Zeit auch eine akute Entzündung in der linken Schulter bekommen und bekam Prednisolon.

    Montag habe ich mir jetzt frei genommen und werde in ein wunderbares Kurbad fahren. Dort gehe ich in die Sauna und schmeiße mich ins Solebecken. Das wird zumindest meiner Seele gut tun. Wohnt hier noch jemand in der Nähe von Bad Lausick und kennt das Riff?

    Liebe Grüße und auch einen schönen 3. Advent für alle,
    Rosi
     
  9. FrauRossi

    FrauRossi Neues Mitglied

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    Hormone als Ursache?

    Eigentlich muss ich, glaube ich noch ein bisschen herausfinden und lernen, was mir wirklich gut tut. Beim letzten Mal habe ich das Solebecken am nächsten Tag ordentlich in Schultern und Knien gespürt. Vielleicht ist es doch nicht so gut? Immerhin vertrage ich den US ja momentan eigentlich auch nicht. Bisher habe ich mich auch noch nicht so beschäftigt damit und alle Erscheinungen vielmehr versucht zu verdrängen. Als ich letztes Jahr die Probleme in der Schulter hatte, habe ich schön mit heißem Kirschkernkissen abends behandelt und nächsten Tag ging es ab wie eine Rakete und der Arm war innerhalb ein paar Stunden wie steif und die Schmerzen waren unglaublich. Da hatte die Hausärztin schon gesagt, dass Wärme nicht immer das Richtige sein muss. Dann gab es das Prednisolon, was auch half.

    Ich gebe zu, dass ich bis vor kurzem mich geweigert habe, das alles überhaupt als eine Art Erkrankung anzusehen. Ich habe immer gedacht, dass ich das irgendwie in Griff kriege und das wieder weggeht. Klappt leider nicht so, wie ich jetzt erkennen muss. Jetzt will ich erst einmal weitere OP's verhindern.

    Noch eine Frage: Hat jemand davon gehört, dass vermehrte Kalkbildung etwas mit Hormonen zu tun haben kann? Ich habe von einer Heilpraktikerin den Tipp bekommen, vielleicht endokrinologische Untersuchungen machen zu lassen. Zu meinen früheren Erkrankungen gehören Hyperthyorose (Schilddrüsenüberfunktion), die mit Radio-Jod-Therapie behandelt wurde. Jetzt gibt es gar keine Schilddrüse bei mir mehr und ich nehme dauerhaft L-Thyroxin 125mg. Weiterhin hatte ich ein maligmes Melanom (schwarzer Hautkrebs), der auch mit Hormonen zu tun haben soll. Beides ist aber inzwischen 20 Jahre her. Wie bekommt man solche Untersuchungen? Meine Vorerkrankungen kennt ja auch die Uniklinik, aber darauf haben sie sich bisher nie bezogen.

    Sorry, dass ich plötzlich mit so vielen Fragen komme. :vb_redface:

    Danke und liebe Grüße,
    Rosi
     
  10. FrauRossi

    FrauRossi Neues Mitglied

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    Stoßwellentherapie, Start heute

    Hallo liebe Alle! In den vergangenen Wochen habe ich versucht, weiter Ruhe zu bewahren und mich nicht verrückt zu machen. Mal gelingt es besser, mal schlechter - je nachdem wie viel Ablenkung da ist. Es gibt keine neuen Untersuchungsergebnisse außer dass sich anscheinend neue Baustellen auftun. Seit Mitte Dezember treten Schmerzen in den Ellenbogen auf. Am Anfang dachte ich, dass ich mich gestoßen oder zu fest aufgestützt habe oder so. Bald habe ich das immer öfter gemerkt und begriffen, dass das wohl nicht sein kann. Die Physiotherapeutin meint, dass ist auch wieder der Sehnenansatzbereich, wie bei den anderen Gelenken. Mein nächster Rheumatologen-Termin ist Anfang Februar, da werde ich das ansprechen.

    Auch die merkwürdigen Muskelvibrationen an den Unterschenkeln sind nun täglich da. Auch da bin ich Anfang Februar beim Neurologen zur Nervenmessung. Gestern war ich bei meinem Allg.arzt und er hat mir eine Überweisung zum Röntgen der Unterschenkel gegeben. Er schließt nicht aus, dass es auch Kalkablagerungen im Muskelbereich gibt, die das verursachen. Für den Neurologen sei diese Untersuchung vorher wohl auch hilfreich. Immerhin merke ich bei meinem Arzt, dass er wirklich gern herausfinden will was bei mir los ist und auch nicht zufrieden ist mit dem derzeitigen Stand, dass es noch keinen Namen für die Krankheit gibt. Niemand kann sich momentan erklären, was die Ursache für so viele Verkalkungen ist und scheinbar geht es ja auch im Körper weiter. Immerhin ein Arzt, dem das nicht egal zu sein scheint, denn Schulterzucken kenne ich inzwischen zur Genüge. Da tröstet schon, wenn man sich nur verstanden fühlt. Tja, mit der Zeit schraubt man den Anspruch auf Hilfe von Ärzten dann auch ganz schön zurück. Seit über 8 Wochen warte ich nur auf einen Arztbrief der Rheumatologin aus der Uniklinik und trotz mehrerer Nachfragen und Bitten ist der heute noch nicht da. Mein Allg.arzt, die Physiotherapeuten - alle warten darauf.

    Heute beginne ich mit der ersten Serie der Stoßwellentherapie (Zertrümmern der Verkalkung durch US-Wellen) in der rechten Schulter. Fünf Termine sind erst einmal fest geplant und dann sehen wir weiter. Ich bin gespannt, wie sich das anfühlen wird. Das scheint sehr unterschiedlich zu sein, bin natürlich optimistisch. Gern werde ich berichten.

    Hat noch jemand das ähnliche Krankheitsbild, also viele Verkalkungen an den Sehnenansätzen an unterschiedlichsten Gelenken und/oder Muskelvibrationen in den Unterschenkeln?

    Alles Gute auch im neuen Jahr noch für alle Schmerzgeplagten.
    Eure Rosi