Parabelflug
Neues Mitglied
Hallo zusammen,
seit der Diagnose lese ich schon bei Euch mit, und Eure Beiträge machen mir klar, dass ich mich darauf einrichten muss, mit dieser Krankheit länger zu leben. Die Diagnose meines Hausarztes lautete mündlich "Fibromyalgie", auf dem Überweisungsschein stand "Polymyalgie".
Bis seine Diagnose feststand, waren 3 Wochen, 2 Arztbesuche vergangen und mein Urlaub auch. Bei jedem Besuch hatte er mir eine Cortison haltige Kombispritze gegeben, die ich ab sofort "Wunderspritze" nenne. Denn danach war ich schmerzfrei. Deshalb glaube ich - dank Eurer Beiträge in diesem Forum, dass er nur versehentlich "Fibromyalgie" gesagt hat.
Die Schmerzen fingen schon vor Monaten an. Ich dachte immer, es sei Muskelkater, ich mache sehr viel Step Aerobic. Und vor Wochen, ach was Monaten, hatte ich mehr Muskel aufbauendes Training wie MILON Zirkeltraining und Bodystyling begonnen, weil meine Körpermitte immer runder wurde und das mag ich gar nicht. Deshalb hatte ich gleichzeitig mit einer proteinreichen Ernährungsumstellung nach Pape begonnen, was mir zwar nicht so sehr behagte, weil ich mich bis dahin weitest gehend vegetarisch ernährt hatte. Aber was tut frau nicht alles für die Figur.
Bis heute denke ich, dass einige Virenerkrankungen, beruflicher Dauerstress, jahelange Ernährung nach Weight Watchers (sehr, sehr wenig Fett, also keine Nüsse und keine B-Vitamine) und dann dieser Rückfall zum Fleisch-/Kantinenessen die Krankheit getriggert haben.
Den Termin beim Rheumatologen habe ich erst im November. Bisschen lange bis dahin, frage ich einen zweiten - Termin im Dezember.
Bis dahin lese ich fleißig und werfe Vitamine und Spurenelemente ein, mache täglich Yoga, denn das Bodystylingtraining kann ich knicken. Und ich habe meine Ernährung umgestellt auf vegan-glutenfrei.
Und jede Nacht wecke ich vor Schmerzen auf, weil eine Schar Zwerge meine Schultergelenke, Arm- und Nackenmuskeln mit Schmiergelpapier behandelt. Ich bekomme Panik, weil ich mit dem rechten Arm nicht einmal die dünne Decke anheben kann und frage mich, wie ich mich aus dem Bett wälzen soll, wenn der linke Arm genau so schlimm wird. Und nach den Yogaübungen ist das Leben erträglicher, ich fühle mich gut. Doch dann frage mich wie ich mit dieser "Zeitverschwendung" meinen Job ausfüllen soll.
Dieses Forum macht mir Hoffnung - dass ich Tipps bekomme und dass ich - eines Tages - welche geben kann. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch.
LG Parabelflug
seit der Diagnose lese ich schon bei Euch mit, und Eure Beiträge machen mir klar, dass ich mich darauf einrichten muss, mit dieser Krankheit länger zu leben. Die Diagnose meines Hausarztes lautete mündlich "Fibromyalgie", auf dem Überweisungsschein stand "Polymyalgie".
Bis seine Diagnose feststand, waren 3 Wochen, 2 Arztbesuche vergangen und mein Urlaub auch. Bei jedem Besuch hatte er mir eine Cortison haltige Kombispritze gegeben, die ich ab sofort "Wunderspritze" nenne. Denn danach war ich schmerzfrei. Deshalb glaube ich - dank Eurer Beiträge in diesem Forum, dass er nur versehentlich "Fibromyalgie" gesagt hat.
Die Schmerzen fingen schon vor Monaten an. Ich dachte immer, es sei Muskelkater, ich mache sehr viel Step Aerobic. Und vor Wochen, ach was Monaten, hatte ich mehr Muskel aufbauendes Training wie MILON Zirkeltraining und Bodystyling begonnen, weil meine Körpermitte immer runder wurde und das mag ich gar nicht. Deshalb hatte ich gleichzeitig mit einer proteinreichen Ernährungsumstellung nach Pape begonnen, was mir zwar nicht so sehr behagte, weil ich mich bis dahin weitest gehend vegetarisch ernährt hatte. Aber was tut frau nicht alles für die Figur.
Bis heute denke ich, dass einige Virenerkrankungen, beruflicher Dauerstress, jahelange Ernährung nach Weight Watchers (sehr, sehr wenig Fett, also keine Nüsse und keine B-Vitamine) und dann dieser Rückfall zum Fleisch-/Kantinenessen die Krankheit getriggert haben.
Den Termin beim Rheumatologen habe ich erst im November. Bisschen lange bis dahin, frage ich einen zweiten - Termin im Dezember.
Bis dahin lese ich fleißig und werfe Vitamine und Spurenelemente ein, mache täglich Yoga, denn das Bodystylingtraining kann ich knicken. Und ich habe meine Ernährung umgestellt auf vegan-glutenfrei.
Und jede Nacht wecke ich vor Schmerzen auf, weil eine Schar Zwerge meine Schultergelenke, Arm- und Nackenmuskeln mit Schmiergelpapier behandelt. Ich bekomme Panik, weil ich mit dem rechten Arm nicht einmal die dünne Decke anheben kann und frage mich, wie ich mich aus dem Bett wälzen soll, wenn der linke Arm genau so schlimm wird. Und nach den Yogaübungen ist das Leben erträglicher, ich fühle mich gut. Doch dann frage mich wie ich mit dieser "Zeitverschwendung" meinen Job ausfüllen soll.
Dieses Forum macht mir Hoffnung - dass ich Tipps bekomme und dass ich - eines Tages - welche geben kann. Ich freue mich auf den Austausch mit Euch.
LG Parabelflug
