Guten Morgen,
ich bin Bounty, 29 Jahre alt, wohne im Rhein-Main-Gebiet und habe mich nach einiger Zeit des Mitlesens auch zum Anmelden entschieden. Es hat mir schon gut getan hier zu lesen, weil so eine freundliche und ermutigende Atmosphäre herrscht! Ich hoffe, ich kann auch dazu beitragen.
Mein Bezug zum Thema Rheuma kommt ursprünglich von den Kiefergelenken her. Nach einer zweijährigen Odyssee an Ärzten und Schienen, hat eine MRT Aufnahme vergangenen Herbst zwei deutlich verkleinerte Gelenkspalte, entzündete Gelenkinnenhäute, Ergüsse und auf der rechten Seite eine fortgeschrittene Arthrose zu Tage gebracht. Spannend daran ist, dass ich von dem Befund links bis vor kurzem gar nichts gemerkt habe. Das war für mich immer meine „gesunde Seite“.
Von Frühjahr 2023 - Herbst 2025 hatte ich ansonsten keinerlei Beschwerden an den Gelenken.
Seit Oktober 25 tut mir allerdings die linke Hüfte weh. Der Schmerz wurde immer stärker, je mehr ich gelaufen bin. Auch hier MRT mit Befund: Erguss, kleines Ödem, beginnende Coxitis. Rechte Hüfte zeigt keinen Befund. Wegen des Kiefers bin ich zu dieser Zeit gerade bei der Rheumatologin vorstellig geworden. Sie hat Blutuntersuchungen in die Wege geleitet und mir einen Prednisolon-Stoß beginnend mit 20mg verordnet.
Die Blutwerte sind alle unauffällig (RF12, keine Entzündungswerte, Anti-CCP >8). Ein leicht erhöhter ANA-Titer (1:320) lässt sich auf meine Hashimoto-Erkrankung zurückführen.
Das Prednisolon hat eine geringfügige Besserung im Bein gebracht, aber keine Beschwerdefreiheit (auch nicht in den Kiefergelenken).
Die Rheumatologin meinte, sie kann jetzt weiter nichts für mich tun. Sie empfiehlt mir eine Rheuma-Klinik für eine genauere Diagnostik, da sie von einem Zusammenhang der Befunde ausgeht (ich interpretiere das so, dass sie eine rheumatische Erkrankung vermutet).
Ich selbst stehe der ganzen Sache immer mal unterschiedlich gegenüber: mal interessiert, mal ängstlich, mal genervt. Irgendwie kommt es mir sehr unwahrscheinlich vor, dass es eine rheumatische Erkrankung sein soll, denn ich habe sonst keinerlei Symptome wie Morgensteifigkeit. Auch die lange Zeitspanne ohne weitere Gelenkbeteiligungen kommt mir komisch vor (2,5 Jahre zwischen Kiefer und Hüfte). Meine betroffenen Gelenke sind ja jetzt auch nicht gerade klassisch…
Aber klar, die Entzündungen sind da, die Behandlungen schlagen nicht an, es gibt auch seronegative Formen etc.
Was meint ihr? Hat jemand von euch auch eine Kiefergelenksbeteiligung? Freue mich auf den Austausch
ich bin Bounty, 29 Jahre alt, wohne im Rhein-Main-Gebiet und habe mich nach einiger Zeit des Mitlesens auch zum Anmelden entschieden. Es hat mir schon gut getan hier zu lesen, weil so eine freundliche und ermutigende Atmosphäre herrscht! Ich hoffe, ich kann auch dazu beitragen.
Mein Bezug zum Thema Rheuma kommt ursprünglich von den Kiefergelenken her. Nach einer zweijährigen Odyssee an Ärzten und Schienen, hat eine MRT Aufnahme vergangenen Herbst zwei deutlich verkleinerte Gelenkspalte, entzündete Gelenkinnenhäute, Ergüsse und auf der rechten Seite eine fortgeschrittene Arthrose zu Tage gebracht. Spannend daran ist, dass ich von dem Befund links bis vor kurzem gar nichts gemerkt habe. Das war für mich immer meine „gesunde Seite“.
Von Frühjahr 2023 - Herbst 2025 hatte ich ansonsten keinerlei Beschwerden an den Gelenken.
Seit Oktober 25 tut mir allerdings die linke Hüfte weh. Der Schmerz wurde immer stärker, je mehr ich gelaufen bin. Auch hier MRT mit Befund: Erguss, kleines Ödem, beginnende Coxitis. Rechte Hüfte zeigt keinen Befund. Wegen des Kiefers bin ich zu dieser Zeit gerade bei der Rheumatologin vorstellig geworden. Sie hat Blutuntersuchungen in die Wege geleitet und mir einen Prednisolon-Stoß beginnend mit 20mg verordnet.
Die Blutwerte sind alle unauffällig (RF12, keine Entzündungswerte, Anti-CCP >8). Ein leicht erhöhter ANA-Titer (1:320) lässt sich auf meine Hashimoto-Erkrankung zurückführen.
Das Prednisolon hat eine geringfügige Besserung im Bein gebracht, aber keine Beschwerdefreiheit (auch nicht in den Kiefergelenken).
Die Rheumatologin meinte, sie kann jetzt weiter nichts für mich tun. Sie empfiehlt mir eine Rheuma-Klinik für eine genauere Diagnostik, da sie von einem Zusammenhang der Befunde ausgeht (ich interpretiere das so, dass sie eine rheumatische Erkrankung vermutet).
Ich selbst stehe der ganzen Sache immer mal unterschiedlich gegenüber: mal interessiert, mal ängstlich, mal genervt. Irgendwie kommt es mir sehr unwahrscheinlich vor, dass es eine rheumatische Erkrankung sein soll, denn ich habe sonst keinerlei Symptome wie Morgensteifigkeit. Auch die lange Zeitspanne ohne weitere Gelenkbeteiligungen kommt mir komisch vor (2,5 Jahre zwischen Kiefer und Hüfte). Meine betroffenen Gelenke sind ja jetzt auch nicht gerade klassisch…
Aber klar, die Entzündungen sind da, die Behandlungen schlagen nicht an, es gibt auch seronegative Formen etc.
Was meint ihr? Hat jemand von euch auch eine Kiefergelenksbeteiligung? Freue mich auf den Austausch



