Neu hier. Ana titer

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Tat, 20. Februar 2018.

  1. Tat

    Tat Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und hoffe hier nützliche Infos und Tipps zu bekommen, denn langsam weiß ich nicht mehr weiter....

    Zu meinem Problem.
    Ich kämpfe schon seit Jahren mit Schmerzen in der rechten Schulter, die manchmal so krass austrahlen, das mein Arm taub wird oder ich es sogar im Kiefer merke. Manchmal kommen dann auch schmerzen im unteren Rücken dazu.
    Ich war schon bei allen möglichen Ärzten mehrmals Orthopäde, mehrmals Neurologe, mehrmals Radiologe, nie ist irgendwas brauchbares raus gekommen.

    Seit mitte Ende 2016 ist dem Hausarzt dann aufgefallen das mein Ana Titer leicht erhöht war (1:620) hat aber gemeint es ist noch nicht so hoch, muss aber weiter kontrolliert werden. Anfang 2017 dann wieder der gleiche wert. Ende 2017 war der Wert dann aber bei 1:1280 Anfang 2018 nochmal überprüft und immer noch so hoch. Deshalb schickte mich der Hausarzt dann zum Rheumatologen. Dort kam nach Blutabnahme dann ein ANA Titer unter 1:100 raus. Wie kann das sein?
    Mein Hausarzt ist auch ratlos und weiß nicht mehr was er machen soll.
    Kann der ANA Titer auch so hoch sein, ohne das es auf eine Erkrankung schließt?
     
  2. KnieFee

    KnieFee Flohdompteuse

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    Hallo Tat,

    ja, Ana gibt es auch ohne Krankheiten. Nicht so oft, aber trotzdem. Die Frage ist noch, ob es immer das selbe Labor war - auch da entstehen Mal höhere oder niedrige Werte. Ich und meine Tochter haben beide Anas. Und mein Rheumatologe hat mir versichert, dass das egal ist in meinem Fall, da ich zusätzlich DFS 70 Antikörper habe - dann ist wohl Ana egal.

    Viele Grüße von der KnieFee
     
  3. O-häsin

    O-häsin Aktives Mitglied

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    Hallo Tat,
    vorweg: ich bin absoluter Laie, kann nur allgemein antworten.
    ich fang mal mit Deiner Frage an, wie nach den vorherigen erhöhten Titern die Messung beim Rheumatologen so niedrig sein kann. Zum einen schwankt der Wert immer, ist nie auf Dauer in einer Höhe oder nur steigend. Zum andern kommt es auf die Erfahrung des jeweiligen Labormediziners an, die nicht bei allen Laboren bei mehr oder weniger seltenen Antikörpern erwartet werden kann. Da ist es dann besser, den Wert immer im gleichen Labor messen zu lassen.
    Andrerseits wäre nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung bei den zuvor gemessenen höheren Werten schon wichtig, sich das Fluoreszenzmuster anzuschauen und weitere Untersuchungen nach den jeweiligen Untergruppen (ENA) anzustellen. Ob und was sich an Diagnose ergibt, hängt jedoch auch von den klinischen Beschwerden ab. Erst zusammen mit ihnen ergibt sich dann ein Bild.
    Wenn es Dich interessiert, schau mal hier:
    www.labor-enders.de/165.html
    oder auch:
    http://www.laborvolkmann.de/analysenspektrum/HTML/index.html

    Vielleicht hilft Dir das fürs Erste weiter.
    LG o-häsin
     
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