neo ist neu

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von neo, 7. Juli 2019.

  1. neo

    neo Neues Mitglied

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    moin, ich bin neo aus Hamburg; seit ca. 1 Jahr mit Rheuma unterwegs.

    Ich habe ein dringendes Anliegen: ich muss MTX wohl absetzen, weil ich eine Alkoholvorgeschichte habe. Nun ist die aber schon 35 Jahre her. Ist sie überhaupt noch relevant?
    Ich würde das MTX gern weiter nehmen, weil ich es gut vertrage.

    Für Meinungen oder Wissen zu diesem Thema bin ich dankbar.

    LG neo
     
  2. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hallo Neo herzlich willkommen hier im Forum. Dazu kann ich leider nichts schreiben, könnte mir aber vorstellen das MTX keine Auswirkung hat es wird ja auch gespritzt sodass alkoholhaltige Tropfen nicht zum Einsatz kommen. Ich nehme z.B. Opioide bei denen rät man, Patienten mit Vorgeschichte sollten noch eingehender beraten werden. Ein Bekannter von mir hatte große Probleme Morphin zu bekommen nachdem er seinem Doc von seinem Alkoholentzug (vor Jahren) erzählt hatte. Er hat’s letztendlich aber bekommen.

    Vielleicht kann Dir bezgl. MTX weitergeholfen werden da es viele hier verschrieben bekommen, ich selber hab’s am Anfang meiner Bechterew Erkrankungen bekommen, hab’s aber nicht vertragen.

    VG
    Oliver
     
  3. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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    Willkommen neo!

    Meinung, kein Wissen:
    MTX kann eine Schädigung der Leber verursachen.

    Ist Deine Leber durch die "Alkoholvorgschichte" bereits geschädigt?
    Die Leber besitzt eine gute Regenerationsfähigkeit.

    Sollten also inzwischen alles im grünen Bereich sein, denke ich, spricht nichts gen MTX, wenn weiterhin engmaschig die Werte kontrolliert werden.

    Oliver, bei Deinem Beispiel vermute ich, dass es da um das Suchtpotential geht.
     
    Resi Ratlos gefällt das.
  4. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Vielleicht liegts an den durch die Vorgeschichte veränderten Leberwerten.
     
  5. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Hi Heike,

    ja an MTX und Leber hab ich gar nicht gedacht, binja auch kein Doc:D. Ich musste beim Schmerzdoc auch einen Fragebogen ausfüllen wo nach dem Alkoholkonsum gefragt wurde. Nur nach Rauchen hatte er mich nie gefragt:D. Hab 2011 letzte Mal Zigaretten gekauft, wurde mir zu teuer;)

    VG
    Oliver
     
  6. Gunilla 7

    Gunilla 7 Mitglied

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    Hallo Oliver70,
    nur kurz zur Information, MTX wird nicht nur gespritzt sondern gibt es auch als Tablette.
    Ich habe ca. ein Jahr lang gespritzt, jetzt bekomme ich die gleiche Dosis als Tablette(auch einmal
    die Woche) laut meinem Rheumatologen solle es leichter sein. Kam/komme mit beidem sehr gut klar.

    Schade das du es nicht vertragen hast.

    Lg. Gunilla7
     
  7. Gunilla 7

    Gunilla 7 Mitglied

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    Hallo neo,
    Ich habe kein Wissen zu Alkohol und MTX (trinke grundsätzlich keinen Alkohol) hast du denn deinen Rheumatologen
    oder Hausarzt (je nachdem wer dein Ansprechpartner ist welcher dir dieses Medikament verordnet hat) daraufhin
    angesprochen?
    Ich weiß jetzt nicht mehr ob MTX als Spritze Alkohol enthält, nehme seit etwas mehr als einem Jahr MTX als Tablette(vielleicht
    auch eine Alternative für Dich)
    und komme bestens damit klar, inzwischen gehe ich nur noch alle sechs Wochen(anfangs jede Woche) zur Blutabnahme
    und meine Leberwerte sind immer bestens.

    Gehst du denn auch regelmäßig zur Kontrolle deiner Werte.

    Lg.
    Gunilla7
     
  8. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Zu Beginn meiner MTX-Behandlung wurde Sono von der Leber gemacht. Demnach ists bei MTX schon wichtig, dass die Leber gesund ist.
    Ich denke, da liegt der Grund, und nicht in dem Tröpfchen Alk der Spritze, falls es überhaupt Alk sein sollte. Ich denke, es ist eher ölig.
     
  9. neo

    neo Neues Mitglied

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    Ihr Lieben, allen herzlichen Dank zu ihren Meinungen. Meine Leber hat sich im Verlauf von 35 Jahren natürlich regeneriert. Sie war damals aber arg beschädigt.
    Ich gehe auf 70 zu, da frage ich mich ob ich nicht auf regelmäßige Blutuntersuchungen vertrauen soll und mich wieder für MTX entscheiden sollte. Ich bin mir sicher der Rheumatologe macht das mit.
    Ich nehme jetzt alternativ Leflunomid bluefish 10mg ein. Beim Lesen des Beipackzettels ist mir aber auch ganz schlecht geworden, davon abgesehen hat es geringe Wirkung. Nun, das wird alles nicht einfach.

    LG neo
     
  10. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Ich würde nochmal genau fragen und mir erklären lassen, warum MTX abgesetzt werden soll, wenn du doch keine Nebenwirkungen hast und es auch Wirkung zeigt.
     
  11. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Meine Mutter hat ebenfalls RA und ist 73 Jahre alt und kann endlich das Cortison runterfahren auf Erhaltungsdosis. Sie hat allerdings diese Rheumatica Polymylagie also die Form wo nur Cortsion hilft und was sich wieder vollständig zurückbildet.

    Ich bekomme an Stelle von MTX Enbrel und es wirkt super. Nehme es seit 2004 und war nicht öfter erkältet als vorher.
     
  12. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Das kann ich so nicht bestätigen. Ich persönlich vertrage Leflunomid viel besser als Mtx, bis jetzt komplett ohne Nebenwirkungen, und die Wirkung ist bei mir auch erheblich besser.
    Der Beipackzettel dürfte bei allen Rheumamedikamenten Tapetenformat haben, davor muss man aber eigentlich keine Angst haben.
     
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  13. Gunilla 7

    Gunilla 7 Mitglied

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    Guten Abend neo,
    erst einmal finde sich es super das dein "Alkoholproblem" seit 35 Jahren erledigt ist (Daumen hoch )

    Das mit den Beipackzetteln kenne ich auch
    Als ich zum Ende meiner hohen Cortison Behandlung den Aufklärungsbogen für das MTX bekam
    dachte ich nur Oje was steht mir da alles an Nebenwirkungen bevor(muss ja nicht alle Symptome kriegen)
    Trozdem hat es mich schlichtweg fast "umgehauen" wie es so schön heißt. Als ich der Schwester welche mir
    den Bogen gebracht hatte sagte(eine mit der ich vieles bereden konnte was ja auch selten zutrifft) meinte sie nur
    dann wäre ich die erste auf ihrer Station welche all diese Erfahrungen machen würde.

    Heute kann ich nur sagen es geht mir gut mit dem MTX, ich bekomme jetzt einmal die Woche 15mg. als Tablette(vorher als Spritze)
    zur Zeit nur 2,5g mg. Cortison einmal tgl. und ich bin bis auf auf hier da und einige Beschwerden ganz zu frieden zur Zeit.
    Habe aber auch schon anderes hinter mir.

    Lg.
     
  14. neo

    neo Neues Mitglied

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    Ganz herzlichen Dank Euch allen für Eure Beiträge. Ich nehme Leflunomid noch nicht so lange und habe sich von daher noch keinen positiven Behandlungserfolg. Der Rheumatologe hat bis August Urlaub und keine Vertretung. Leider war der Urlaub vorher nicht entsprechend angekündigt.
    Ich kann das Thema also nicht besprechen, versuche aber mein Glück Übermorgen bei meinem Hausarzt.
    Aktuell habe ich kraftzehrende Schübe in den Händen und den Knien; nehme zur Linderung Arcoxia 90, leider mit mäßigem Erfolg.
    Vermutlich muss ich einfach nur Geduld haben.
    Euch allen einen schönen Resttag. Bei uns Scheint die Sonne:sun1:.

    LG neo
     
  15. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    Du kannst neben dem Arcoxia auch Metamizol nehmen damit wird die Wirkung des Arcoxia verstaerkt. Kannst deinen Doc mal fragen ob er es verschreibt. Ist auch ein kostrenguenstiges Mittel und geht nicht auf die inneren Organe.Fuer eine begrenzte Zeit sicher zu ueberlegen.

    VG
    Oliver
     
  16. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Bei Schmerzen durch Entzündungen wäre zu überlegen, ob nicht vielleicht ein Cortisonstoß helfen kann.
     
  17. neo

    neo Neues Mitglied

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    hallo Oliver, hallo Maggy,
    Metamizol nehme ich auch; leider wirkt es sehr schwach. Arcoxia habe ich heute mal ausgelassen. Ich merke ja nichts davon und es belastet ja nicht unbedeutend den Organismus.
    Um Cortison mache ich einen Bogen. Tatsächlich warte ich lieber bis Leflunomid endlich wirkt. Weiß jemand wie lange das dauern kann?
    Gruß auch an Gunilla und Crissi.

    neo
     
  18. Heike68

    Heike68 Registrierter Benutzer

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  19. Oliver70

    Oliver70 Aktives Mitglied

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    was ist eigentlich arava und Leuflo? Sind das Basistherapien beim Gelenkrheuma?

    VG
    Oliver
     
  20. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Ja. Leflunomid ist der Wirkstoff, Arava das Originalpräparat, bevor die Generika hinzu kamen.
     
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