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Nekrose (Fuß)/ Wadenatropie

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von silas, 11. Februar 2015.

  1. silas

    silas Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    bei meinem Sohn (10) wurde mittels MRT eine Nekrose (Mittelfuß) festgestellt. Hat jemand evtl. Erfahrung damit und kann uns Tipps geben, was Therapie usw. angeht? Der Orthopäde hat lediglich gemeint, dass müsse mit Einlagen versorgt werden (Einlagen-Anpassungs-Termin mit Fußdruckmessung in 2 MONATEN!!!:confused:), eine Ruhigstellung sei nicht erforderlich (okay, Schulsport soll er nicht mitmachen). Außerdem könne man darüber diskutieren, ob man nicht ein Medikament (Namen hab ich vergessen) in das Gelenk spritzt. Das müsse aber mit dem Rheumatologen abgesprochen werden (mein Sohn nimmt seit 3 Jahren MTX und seit ein paar Monaten Enbrel wg. einer Polyarthritis v. a. im Fuß/ Knie einseitig). Nicht nur hier im Forum habe ich aber gelesen, dass Schonung und Ruhigstellung (ggf. mit einer Orthese) bei Kindern das erste Mittel der Wahl ist - so wurde es auch bei einer jugendlichen Bekannten gehandhabt. Deshalb bin ich nun etwas verwirrt und wäre für Erfahrungsberichte wirklich dankbar, zumal wir nach langer Zeit mal wieder in den Urlaub fahren wollen (Ostern) und nun nicht wissen, was dem kleinen Mann bzgl. der Nekrose zugemutet werden kann und was nicht (Entzündungstechnisch ist sonst grad alles i.o.). Arzt hab ich dazu natürlich befragt - seiner Meinung nach benötigt man keine Schonung - nur eben Einlagen (die wir aber erst NACH dem Urlaub bekommen sollen! Auch auf Nachfrage gabs keinen anderen Termin!)
    Ich werde auf jeden Fall noch eine Zweitmeinung einholen-vor Ende März bekomme ich aber hier keinen Termin! Ist ja immer dasselbe...ihr kennt das sicherlich! :) Mit unserem wirklich sehr kompetenten Rheumatologen haben wir schon gesprochen - dieser hat uns eben an die Orthopädie verwiesen, um die Sache fachgerecht abzuklären. Unser Kinderarzt kennt sich ansonsten mit dem Thema auch nicht aus. Soweit zu unserem ersten "Problem"...

    Das andere sieht folgendermaßen aus: Bei Sohnemann wurde bereits bei der Rheuma-Diagnose vor drei Jahren eine Wadenatropie linksseitig festgestellt. Dies käme vom Entlastungshinken und sei grundsätzlich nicht weiter gefährlich, hieß es. Er solle halt Muskelaufbau durch KG betreiben. Danach war das nie wieder Thema (waren dreimal in Sendenhorst!). Nun hat der Orthopäde das Thema wieder angesprochen und uns ein wenig Angst gemacht. Er meinte nämlich, so eine Atropie könnte auch neurologische Ursachen haben und wir sollen Sohnemann in einer neuropädiatrischen Einrichtung vorstellen (diese Einrichtung ist bei uns um die Ecke und testet insbesondere auf neurologische ERkrankungen wie Epilepsien usw.). Meine Frage ist, ob sich irgendjemand mit Atropien auskennt und uns vielleicht seine Erfahrungen mitteilen könnte? Ist es wirklich notwendig, einen Neuropädiater aufzusuchen, obwohl unser Sohn weder neurologisch in irgendeiner Form auffällig ist oder aber Beschwerden hat durch die schmalere Wade (die betroffene Wade ist einen knappen cm dünner als die andere)? Versteht mich nicht falsch - ich fahre mit meinem Kind überallhin, damit ihm geholfen wird. Aber wenn er durch die Atropie doch nicht eingeschränkt ist? Oder kann so eine Atropie auch gefährlich werden? Das Rheuma haben wir z. Zt. im Griff - Sorgen macht uns v. a. die Nekrose. Die Atropie hatte ich eigentlich schon längst wieder verdrängt, da selbst die Sendenhorster Ärzte sich nie sorgenvoll darüber geäußert haben. Und jetzt kommt der Orthopäde daher und ist eher an der Atropie und dem Senk-und Spreizfuß unseres Sohnes interessiert als an der Nekrose! Ich weiß echt nicht mehr, was ich denken soll...

    Sorry, jetzt ist der Beitrag doch länger ausgefallen als gedacht.Mein Kopf ist momentan voll von Fragezeichen. Vielleicht kennt ihr das ja... Danke jedenfalls schonmal fürs Lesen und wenn der ein oder andere evtl. eigene Erfahrungen mit Nekrosen bzw. Atropien gemacht hat oder uns Ratschläge geben kann, würden wir uns echt freuen! :))

    Viele Grüße,
    Dorchen
     
  2. Yvonne78

    Yvonne78 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich habe eine Nekrose im Mittelhandknochen (Lunatum), seit der OP (Radiusverkürzung), die ich hab machen lassen im April 13, ist sie nicht weiter fortgeschritten. Wird aber jährlich kontrolliert. Nun nach der OP hab ich keine Orthese o.Ä. Ich kenne aber viele (Forum für Lunatumnekrose), die wegen der Nekrose eine Orthese tragen, um zu gucken, ob es durch Ruhigstellung zurückgeht.....ich würde mir noch ne zweite Meinung einholen, gerade der Fuß wird ja noch mehr belastet, als eine Hand und vorallem bei Kindern.
    Alles Gute weiterhin für Deinen Sohn.