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negative Oligoarthritis Sohn 6 Jahre

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von BieneNRW, 1. Juli 2015.

  1. BieneNRW

    BieneNRW Neues Mitglied

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    Hallo ich bin neu hier. Mein Sohn ist sechs Jahre alt und hat seid sehr langer Zeit Nachts richtig starke Schmerzen in den FußGelenken. Wir schoben dies immer auf Wachstumsschmerzen bis es so schlimm wurde das wir ihn nicht mehr beruhigt bekamen. Wir gingen zum Kinderarzt. Er nahm sofort eine Blutbild und schickte uns in die Klinik. Am Blut nichts zu erkennen. Es ist nun schon so schlimm das er unter viel Belastung also viel laufen rennen auch schmerzen hat die Gelenke leicht anschwellen und er auch absolut auf Wetter reagiert. morgens geht er ganz steif. Jetzt wurde uns in der Klinik gesagt das es ganz schwierig sei. KinderRheuma gäbe es auch obwohl es nicht im Blut nachzuweisen sei.

    er soll jetzt erstmal vier Wochen täglich ibu nehmen. dann sehen wir weiter. ich bin total überfordert denn er hat weiterhin schmerzen. jetzt gerade geht es. es ist schönes Wetter. allerdings letzte Woche bei dem schlechten Wetter ging es ihm trotz ibu so schlecht.

    musste das mal los werden. vielleicht hat ja jemand ein offenes Ohr. Danke schonmal
     
  2. Katrin75

    Katrin75 Neues Mitglied

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    nur ganz kurz,
    mein Sohn, ebenfalls 6, hatte das im Frühjahr auch. allerdings wurde dann auch getestet, ob das von einem Erreger hervorgerufen worden sein konnte.
    und tatsächlich war das Streptokokken-induziert. also hat er erst mal 4 Wochen hochdosiert Penizillin bekommen, und jetzt ein Jahr lang in Erhaltungsdosis.
    guck, dass du zu einem guten Kinderrheumatologen kommst.
    viele Grüße und gute Besserung
     
  3. BieneNRW

    BieneNRW Neues Mitglied

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    Danke wir sind in der Klinik bei einer Rheumatologin habe mir aber jetzt zusätzlich noch einen Termin bei einer KinderOrthopädin gemacht die ebenfalls Rheumatologin ist zweite Meinung ist immer gut denke ich.
     
  4. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Es ist durchaus möglich, dass trotz negativer Blutwerte eine rheumatische Erkrankung besteht. Daher der Versuch, mit Ibuprofen zu behandeln, weil das - so viel ich weiß -von den möglichen Behandlungsansätzen der schonenste ist. Es wird also versucht, eine mögliche Entzündung als Ursachen zu bekämpfen und gleichzeitig die Schmerzen zu lindern.

    Wenn das nicht ausreicht, könnte Cortison gegeben werden, das oft schnell hilft und evtl. eine Basismedikation, die allerdings Wochen bis Monate braucht, um Wirkung zu zeigen. Beides kann notwendig sein, um langfristig Gelenkschäden zu vermeiden. Allerdings kann beides auch erhebliche Nebenwirkungen haben. Deshalb wird beides nicht vorschnell eingesetzt.

    Von daher ist die Behandlung der Klinik nachvollziehbar. Aber eine zweite Meinung kann sicher nicht schaden!

    Alles Gute für euch!
    LG
    Lächeln