Hallo zusammen,
hier im Forum liest man immer wieder, wie toll doch Enbrel sei und wie schnell das anschlägt. Und das ganze auch noch fast ohne Nebenwirkungen. Ich spritze selbst seit einem Jahr Enbrel und mir ist die positive Wirkung des Medikaments durchaus bekannt. Hatte vorher MTX, was aber überhaupt nicht geholfen hat. Die einzige Nebenwirkung, die ich bei Enbrel kenne, ist die leicht errötende Einstichstelle.
Wenn also Enbrel so toll ist, dann frage ich mich, wieso die Ärzte das nicht viel früher verschreiben. Ok, das Zeug ist verdammt teuer, aber das kann doch nicht wirklich ein Grund sein, oder?
Mit diesem Thread möchte ich diejenigen, die schon länger als 4 Jahre Erfahrung mit Enbrel gemacht haben fragen, ob die Gefahr besteht, dass weitere Nebenwirkungen dazukommen. Welche negativen Erfahrungen habt ihr mit Enbrel gemacht (positive sind genügend bekannt)?
Grüße,
boozzz
hier im Forum liest man immer wieder, wie toll doch Enbrel sei und wie schnell das anschlägt. Und das ganze auch noch fast ohne Nebenwirkungen. Ich spritze selbst seit einem Jahr Enbrel und mir ist die positive Wirkung des Medikaments durchaus bekannt. Hatte vorher MTX, was aber überhaupt nicht geholfen hat. Die einzige Nebenwirkung, die ich bei Enbrel kenne, ist die leicht errötende Einstichstelle.
Wenn also Enbrel so toll ist, dann frage ich mich, wieso die Ärzte das nicht viel früher verschreiben. Ok, das Zeug ist verdammt teuer, aber das kann doch nicht wirklich ein Grund sein, oder?
Mit diesem Thread möchte ich diejenigen, die schon länger als 4 Jahre Erfahrung mit Enbrel gemacht haben fragen, ob die Gefahr besteht, dass weitere Nebenwirkungen dazukommen. Welche negativen Erfahrungen habt ihr mit Enbrel gemacht (positive sind genügend bekannt)?
Grüße,
boozzz
) - mal Spass bei Seite. Zum einen haben die Krankenkasse eine "Maschroute" aufgestellt, wann ein Patient solche Biologicals haben darf (Vortherapie, Krankheitsaktivität, E-DAS oder BASDAI....) - so musst Du - zumindest im Normalfall und nur aus Sicht eines Pflichtversicherten - ersteimal die normalen Basismedikamente durchlaufen. Erst wenn die nicht oder nicht ausreichend wirken oder sich Unverträglichkeiten zeigen, darf der Rheumatologe zum nächst höheren (und teuereren) greifen. Die Therapie mit einem Biological muss (eigentlich) engmaschig kontrolliert werden (ist aber nur sehr selten möglich - Ausnahme Remicade) und ein Biological darf nur dann eingesetzt werden (Bei MB-Patienten) wenn der BASDAI (vergleichbar mit dem DAS) über 4 oder 4,5 liegt - darunter ist diese Therapie nicht zulässig.