JaLa18
Neues Mitglied
Hallo,
ich bin auf der Suche nach gleichgesinnten Betroffenen von o. g. Medikamentengruppe.
Nachdem bei mir im Jahr 2015 eine chronische Polyarthritis festgestellt wurde, bekam ich nach einer Unverträglichkeit auf MTX ab Oktober 2016 Benepali 50 mg verschrieben. Nach monatelangen Beschwerden im Bereich der Mundschleimhaut (Zahnfleischentzündungen) und vaginalen Problemen (Vaginosen), hier musste ich täglich Kadefungin oder ähnliche Produkten verwenden und eine akribische Reinhaltung betrieben, um das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen. Mein Rheumatologe meinte, dass unter diesem Präparat solche Probleme nicht bekannt wären.
Eine Freundin von mir hatte unter Benepali enorme Probleme mit der Magenschleimhaut.
Im November 2018 konnte ich dann endlich meinen Rheumatologen davon überzeugen, dass es doch am Benepali liegen könnte, und er verschrieb mir dann Roactemra ein monoklonaler Antikörper gegen das entzündungsfördernde Zytokin Interleukin-6.
Dieses Präparat funktionierte bei mir ohne Nebenwirkungen. Auch die Vaginosen und Zahnfleischentzündungen hatten endlich ein Ende.
Beim Roactemra konnte ich teilweise den Injektionsintervall bis 21 Tage hinauszögern.
Im Frühjahr 2022 bekam ich eine Corona-Infektion, woraufhin mein Immunsystem einige Zeit verrücktspielte und ich die Injektionsintervalle auf 14 Tage verkürzen musste. Daraufhin bekam ich im September 2022 Brustkrebs. (Zu Glück nur eine leichte Form mit OP und Bestrahlung). Bei der Nachuntersuchung in 2024 (Kontrolle der Blutwerte) – zufällig 5 Tage nach der Injektion mit Roactemra, fiel dann auf, dass die Leukozyten sehr niedrig (unter 1) waren. Daraufhin veranlasste mein Rheumatologe eine mehrfache Blutabnahme, vor der Injektion, 5 Tage danach und nach 10 Tagen. Dabei kam heraus, dass die Leukos nach der Injektion wieder enorm abgefallen waren. Bei Betrachtung der Blutwerte der Vorjahre fiel dann rückwirkend auf, dass die Leukos seit der Roactemraanwendung schon immer ziemlich niedrig waren und dies vermutlich zum Krebs führte.
Daraufhin konnte mein Rheumatologe die Weiterverwendung von Roactemra nicht mehr verantworten und verschrieb mir im Frühjahr 2024 Simponi. Mit der ersten Injektion bekam Halsschmerzen, morgens und abends Reizhusten bis zum Würgereiz, Schleimbildung im Rachen und eine verstopfte Nase. Immerhin diesmal keine Vaginosen. Nach 3 Injektionen = 3 Monaten verweigerte ich dieses Medikament. Wieder meinte mein Rheumatologe, dass ich die einzige Patientin wäre, die mit derlei Nebenwirkungen zu tun hat.
Daraufhin bekam ich Imraldi – 40mg verschrieben. Auch unter diesem Medikament habe ich weiterhin Halsschmerzen, morgens und abends Reizhusten bis zum Würgereiz und Schleimbildung im Rachen, sodass ich jetzt im Januar 2025 mit Antibiotika behandelt werden musste, weil ich nach monatelanger Benutzung von Nasenspray, dieses abgesetzt habe, was zu einer Augenentzündung führte. Nach der Antibiotikabehandlung gingen die schlimmen Symptome wie extreme Schleimbildung und die Augenentzündung weg, aber die anderen sind immer noch, nun seit 8 Monaten nicht abgeklungen. Auch eine Vorstellung beim HNO im Juni 2024 brachte keine Erkenntnisse, warum mein Hals so geschwollen ist.
Nun meine Frage an euch:
Gibt es weitere Betroffene, die unter der Einnahme von TNF-A Blockern solche Probleme haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die einzige bin, die so darauf reagiert. Am liebsten würde ich wieder auf Roactemra umsteigen, aber leider habe ich auch keine Lust, wieder an Krebs zu erkranken.
Vielen Dank schon mal für Eure Rückmeldungen.
ich bin auf der Suche nach gleichgesinnten Betroffenen von o. g. Medikamentengruppe.
Nachdem bei mir im Jahr 2015 eine chronische Polyarthritis festgestellt wurde, bekam ich nach einer Unverträglichkeit auf MTX ab Oktober 2016 Benepali 50 mg verschrieben. Nach monatelangen Beschwerden im Bereich der Mundschleimhaut (Zahnfleischentzündungen) und vaginalen Problemen (Vaginosen), hier musste ich täglich Kadefungin oder ähnliche Produkten verwenden und eine akribische Reinhaltung betrieben, um das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen. Mein Rheumatologe meinte, dass unter diesem Präparat solche Probleme nicht bekannt wären.
Eine Freundin von mir hatte unter Benepali enorme Probleme mit der Magenschleimhaut.
Im November 2018 konnte ich dann endlich meinen Rheumatologen davon überzeugen, dass es doch am Benepali liegen könnte, und er verschrieb mir dann Roactemra ein monoklonaler Antikörper gegen das entzündungsfördernde Zytokin Interleukin-6.
Dieses Präparat funktionierte bei mir ohne Nebenwirkungen. Auch die Vaginosen und Zahnfleischentzündungen hatten endlich ein Ende.
Beim Roactemra konnte ich teilweise den Injektionsintervall bis 21 Tage hinauszögern.
Im Frühjahr 2022 bekam ich eine Corona-Infektion, woraufhin mein Immunsystem einige Zeit verrücktspielte und ich die Injektionsintervalle auf 14 Tage verkürzen musste. Daraufhin bekam ich im September 2022 Brustkrebs. (Zu Glück nur eine leichte Form mit OP und Bestrahlung). Bei der Nachuntersuchung in 2024 (Kontrolle der Blutwerte) – zufällig 5 Tage nach der Injektion mit Roactemra, fiel dann auf, dass die Leukozyten sehr niedrig (unter 1) waren. Daraufhin veranlasste mein Rheumatologe eine mehrfache Blutabnahme, vor der Injektion, 5 Tage danach und nach 10 Tagen. Dabei kam heraus, dass die Leukos nach der Injektion wieder enorm abgefallen waren. Bei Betrachtung der Blutwerte der Vorjahre fiel dann rückwirkend auf, dass die Leukos seit der Roactemraanwendung schon immer ziemlich niedrig waren und dies vermutlich zum Krebs führte.
Daraufhin konnte mein Rheumatologe die Weiterverwendung von Roactemra nicht mehr verantworten und verschrieb mir im Frühjahr 2024 Simponi. Mit der ersten Injektion bekam Halsschmerzen, morgens und abends Reizhusten bis zum Würgereiz, Schleimbildung im Rachen und eine verstopfte Nase. Immerhin diesmal keine Vaginosen. Nach 3 Injektionen = 3 Monaten verweigerte ich dieses Medikament. Wieder meinte mein Rheumatologe, dass ich die einzige Patientin wäre, die mit derlei Nebenwirkungen zu tun hat.
Daraufhin bekam ich Imraldi – 40mg verschrieben. Auch unter diesem Medikament habe ich weiterhin Halsschmerzen, morgens und abends Reizhusten bis zum Würgereiz und Schleimbildung im Rachen, sodass ich jetzt im Januar 2025 mit Antibiotika behandelt werden musste, weil ich nach monatelanger Benutzung von Nasenspray, dieses abgesetzt habe, was zu einer Augenentzündung führte. Nach der Antibiotikabehandlung gingen die schlimmen Symptome wie extreme Schleimbildung und die Augenentzündung weg, aber die anderen sind immer noch, nun seit 8 Monaten nicht abgeklungen. Auch eine Vorstellung beim HNO im Juni 2024 brachte keine Erkenntnisse, warum mein Hals so geschwollen ist.
Nun meine Frage an euch:
Gibt es weitere Betroffene, die unter der Einnahme von TNF-A Blockern solche Probleme haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die einzige bin, die so darauf reagiert. Am liebsten würde ich wieder auf Roactemra umsteigen, aber leider habe ich auch keine Lust, wieder an Krebs zu erkranken.
Vielen Dank schon mal für Eure Rückmeldungen.