Hallo,
meine Mutter (90) hatte im Juni 11 eine akute mikroskop. Polyangiitis mit Nieren- und Lungenbeteiligung. Danach das übliche: Endoxan+Prednisolon. Sie nimmt seit Dezember 11 neben dem Prednisolon (10 mg, wir versuchen seit ein paar Wochen in einem ersten 0,5 mg Schritt langsam runterzukommen, aber schon nach dem ersten 0,5 mg-Schritt zeigten sich nach etwa 10 Tagen Bandscheibenschmerzen - Zusammenhang ist aber unklar) auch 50 mg Azathioprin.
Etwa 5-6 Wochen nach Beginn der Aza-Therapie wurde sie sehr kurzatmig, hatte hartnäckigen, zähen Schleimauswurf (wurde seit Jan. deutlich besser), häufig bitteren Geschmack im Mund (könnte auch vom Prednisolon kommen), zähen Schleim im Mund. Ein Herz-US ergab letzte Woche, dass das Herz OK ist. Die Lungenfunktionsprüfung zeigte, dass der Sauerstoffaustausch in der Lunge behindert ist. Vom Pneumologen wird daher ein Ausschleichen des Azathioprins (zuerst Reduktion auf 25 mg, dann ganz absetzen) angeraten, um zu prüfen, ob die Kurzatmigkeit eine Nebenwirkung des Azathioprins ist oder ob die Lunge womöglich dauerhaft geschädigt ist. Wir haben erst nächste Woche einen Termin bei unserem Nephrologen + Entzündungsspezialisten und würden vorher für die Meinungsbildung gerne auf den Wissensfundus im Forum zurückgreifen, daher unsere Fragen:
Sind bei anderen diese Nebenwirkungen des Azathioprins auch aufgetreten und bekannt?
Kann man Azathioprin einfach so ausschleichen? In welcher zeitlichen Abstufung? Gibt es Erfahrungen im Forum dazu? Welches Risiko gehen wir ggf. ein und auf was sollte man besonders achten?
meine Mutter (90) hatte im Juni 11 eine akute mikroskop. Polyangiitis mit Nieren- und Lungenbeteiligung. Danach das übliche: Endoxan+Prednisolon. Sie nimmt seit Dezember 11 neben dem Prednisolon (10 mg, wir versuchen seit ein paar Wochen in einem ersten 0,5 mg Schritt langsam runterzukommen, aber schon nach dem ersten 0,5 mg-Schritt zeigten sich nach etwa 10 Tagen Bandscheibenschmerzen - Zusammenhang ist aber unklar) auch 50 mg Azathioprin.
Etwa 5-6 Wochen nach Beginn der Aza-Therapie wurde sie sehr kurzatmig, hatte hartnäckigen, zähen Schleimauswurf (wurde seit Jan. deutlich besser), häufig bitteren Geschmack im Mund (könnte auch vom Prednisolon kommen), zähen Schleim im Mund. Ein Herz-US ergab letzte Woche, dass das Herz OK ist. Die Lungenfunktionsprüfung zeigte, dass der Sauerstoffaustausch in der Lunge behindert ist. Vom Pneumologen wird daher ein Ausschleichen des Azathioprins (zuerst Reduktion auf 25 mg, dann ganz absetzen) angeraten, um zu prüfen, ob die Kurzatmigkeit eine Nebenwirkung des Azathioprins ist oder ob die Lunge womöglich dauerhaft geschädigt ist. Wir haben erst nächste Woche einen Termin bei unserem Nephrologen + Entzündungsspezialisten und würden vorher für die Meinungsbildung gerne auf den Wissensfundus im Forum zurückgreifen, daher unsere Fragen:
Sind bei anderen diese Nebenwirkungen des Azathioprins auch aufgetreten und bekannt?
Kann man Azathioprin einfach so ausschleichen? In welcher zeitlichen Abstufung? Gibt es Erfahrungen im Forum dazu? Welches Risiko gehen wir ggf. ein und auf was sollte man besonders achten?